runde Lichtuhr

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » So 28. Jul 2013, 16:04

Hallo Uhrianer,

hier mal eine etwas andere Lichtuhr.

Lichtuhr_rund_01.GIF
Lichtuhr_rund_01.GIF (8.74 KiB) 8627-mal betrachtet


Hier sind zwei "Rohre", eins innen, eins aussen verspiegelt, ineinander.
Das Lichtsignal pendelt zwischen den Spiegeln.

Die Anlage ruht auf nem Labortisch.
Frage: takten die Uhren gleich wenn die Rohre rotieren (natürlich gemeinsam).

Kurt
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Di 6. Aug 2013, 22:53

Kurt hat geschrieben:Hallo Uhrianer,

hier mal eine etwas andere Lichtuhr.

Lichtuhr_rund_01.GIF


Hier sind zwei "Rohre", eins innen, eins aussen verspiegelt, ineinander.
Das Lichtsignal pendelt zwischen den Spiegeln.

Die Anlage ruht auf nem Labortisch.
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Keiner eine Meinung/Antwort?

KLurt
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 31. Aug 2013, 14:37

Hi Kurt,

Meinungen habe ich genügend. Also eine Licht-Uhr, wie sie Einstein angeblich vorschlug, ist schwachsinnig. Denn der Weg des Lichtes wird ja länger, um zwischen beiden Spiegeln hin und her zu reflektieren, wenn sich die Spiegel bewegen.
Bild
Einsteins Licht-Uhr - Quelle: Wiki

Bei einer kreisrunden Licht-Uhr würde sich in Bewegung dasselbe Ergebnis zeigen:
Bild
Der Weg des Lichtes nimmt in Bewegung zu, das beutet innerhalb der Einstein'schen Logik, dass die Zeit langsamer vergeht. Die Licht-Uhr ist ein wunderbares Beispiel, um die Absurdität der Relativitäts-Theorie und der daraus resultierenden Behauptungen aufzuzeigen.
Zu ignorieren, dass der Weg im bewegten System zwischen den Spiegeln länger wird, als im Ruhesystem, ist schon erstaunlich. Logisch wäre, dass man die Verlängerung des Weges mit berücksichtigt, weil diese direkt von der Geschwindigkeit abhängt. Das witzige ist ja, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht relativ ist, sondern absolut und nur vom Medium (Luft, Wasser, Glas) bzw. nicht vorhanden Medium (Vakuum) abhängt. Wenn man das doch weiß, wie kommt man dann auch die Idee, dass ein Lichtimpuls innerhalb eines fahrenden Zuges vom Ende nach vorne immer eine Nanosekunde benötigt. Wenn der Zug fährt, wird der Weg länger, d.h. das Licht braucht mehr Zeit, z.B. 1,1 ns.

Wenn sich die kreisrunde Licht-Uhr um die Längsachse dreht, ändert sich nach der Standard-Theorie vermutlich nichts. In der Realität wird man die Zeitdauer der Reflexion womöglich mit berücksichtigen müssen, das könnte dazu führen, dass die Wegstrecke sich verlängert, weil nicht mehr senkrecht reflektiert wird. Die Licht-Uhren würden asynchron laufen. Es könnte aber auch möglich sein, dass sich die Störeffekte gegenseitig aufheben und man ein Nullergebnis bekäme, obwohl tatsächlich etwas merkwürdiges passierte, aber unentdeckt bliebe. Deswegen ist eine Einweg-Lichtmessung von Vorteil.

Ich kann mich aber auch irren :-).

Mit freundlichen Grüßen!

McDaniel-77
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon fallili » Sa 31. Aug 2013, 18:32

McDaniel-77 hat geschrieben:Hi Kurt,

Meinungen habe ich genügend. Also eine Licht-Uhr, wie sie Einstein angeblich vorschlug, ist schwachsinnig. Denn der Weg des Lichtes wird ja länger, um zwischen beiden Spiegeln hin und her zu reflektieren, wenn sich die Spiegel bewegen.
Bild
Einsteins Licht-Uhr - Quelle: Wiki

Bei einer kreisrunden Licht-Uhr würde sich in Bewegung dasselbe Ergebnis zeigen:
Bild
Der Weg des Lichtes nimmt in Bewegung zu, das beutet innerhalb der Einstein'schen Logik, dass die Zeit langsamer vergeht. Die Licht-Uhr ist ein wunderbares Beispiel, um die Absurdität der Relativitäts-Theorie und der daraus resultierenden Behauptungen aufzuzeigen.
Zu ignorieren, dass der Weg im bewegten System zwischen den Spiegeln länger wird, als im Ruhesystem, ist schon erstaunlich. Logisch wäre, dass man die Verlängerung des Weges mit berücksichtigt, weil diese direkt von der Geschwindigkeit abhängt. Das witzige ist ja, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht relativ ist, sondern absolut und nur vom Medium (Luft, Wasser, Glas) bzw. nicht vorhanden Medium (Vakuum) abhängt. Wenn man das doch weiß, wie kommt man dann auch die Idee, dass ein Lichtimpuls innerhalb eines fahrenden Zuges vom Ende nach vorne immer eine Nanosekunde benötigt. Wenn der Zug fährt, wird der Weg länger, d.h. das Licht braucht mehr Zeit, z.B. 1,1 ns.

Wenn sich die kreisrunde Licht-Uhr um die Längsachse dreht, ändert sich nach der Standard-Theorie vermutlich nichts. In der Realität wird man die Zeitdauer der Reflexion womöglich mit berücksichtigen müssen, das könnte dazu führen, dass die Wegstrecke sich verlängert, weil nicht mehr senkrecht reflektiert wird. Die Licht-Uhren würden asynchron laufen. Es könnte aber auch möglich sein, dass sich die Störeffekte gegenseitig aufheben und man ein Nullergebnis bekäme, obwohl tatsächlich etwas merkwürdiges passierte, aber unentdeckt bliebe. Deswegen ist eine Einweg-Lichtmessung von Vorteil.

Ich kann mich aber auch irren :-).

Mit freundlichen Grüßen!

McDaniel-77


Wie richtig geschrieben ist wird der Weg bei der "Einsteinschen Lichtuhr" länger wenn sie bewegt wird.
Also "müsste" nach allen menschlichen Vorstellungen das Licht länger brauchen um hin- und her-reflektiert zu werden.
Das Problem ist halt, das so etwas noch niemand messen konnte. Ob bewegt oder nicht, das Licht braucht gleich immer lang für die Reflektion und "merkt nix davon" dass eine Bewegung stattfindet.

Also muss man in den "sauren Apfel beißen" und 1) zugeben dass c invariant IST und 2) die SRT leider als passende Theorie zu diesem Umstand akzeptieren !

Und eins kann ich sagen - die Zeitmessung ist inzwischen die exaktest mögliche Messung - wenn ich nicht irre derzeit auf 18 Stellen genau.
Wenn also in einem bewegten Zug das Licht länger von hinten nach vorne (oder umgekehrt) brauchen würde, wäre das inzwischen auch bei "realistischen" Geschwindigkeiten relativ einfach machbar und nachweisbar. Und schon wäre der Nobelpreis sicher.

Dein Beispiel das das Licht unter vorgegebenen Bedingungen statt 1ns eben 1,1ns brauchen würde stimmt halt leider nicht, deswegen versucht auch niemand auf diese Weise einen Nobelpreis zu kriegen.
Weil eben von vornherein klar ist, bzw. schon bewiesen ist - das Licht wird IMMER die selbe Zeit brauchen, auch wenn hier viele das nicht glauben wollen.

PS. Zur "runden Lichtuhr".
Warum sollte irgendwas besonderes passieren wenn die beiden Spiegel rotieren.
Mein Spiegelbild ändert sich ja auch nicht wenn ein genügend langer Spiegel vor mir seitwärts bewegt würde.

Weil Reflexion leider nicht so simpel ist und nicht so funktioniert wie ein Tennisball der gegen eine Wand geworfen wird, könnte daher doch ein Effekt eintraten.
Reflexion ist ja eine Interaktion mit den Elektronen der Spiegeloberfläche und daher würde ich mal so "auf die Schnelle" sagen, dass hier was vergleichbares passieren kann wie beim Fizeau-Experiment. Nur, das eben die Zeit in der die Reflexion abläuft (und die Welle sozusagen im Spiegel ist) halt enorm kurz ist und daher nur minimalste Auswirkungen zu erwarten sind.
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Sa 31. Aug 2013, 19:50

fallili hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Hi Kurt,

Meinungen habe ich genügend. Also eine Licht-Uhr, wie sie Einstein angeblich vorschlug, ist schwachsinnig. Denn der Weg des Lichtes wird ja länger, um zwischen beiden Spiegeln hin und her zu reflektieren, wenn sich die Spiegel bewegen.
Bild
Einsteins Licht-Uhr - Quelle: Wiki

Bei einer kreisrunden Licht-Uhr würde sich in Bewegung dasselbe Ergebnis zeigen:
Bild
Der Weg des Lichtes nimmt in Bewegung zu, das beutet innerhalb der Einstein'schen Logik, dass die Zeit langsamer vergeht. Die Licht-Uhr ist ein wunderbares Beispiel, um die Absurdität der Relativitäts-Theorie und der daraus resultierenden Behauptungen aufzuzeigen.
Zu ignorieren, dass der Weg im bewegten System zwischen den Spiegeln länger wird, als im Ruhesystem, ist schon erstaunlich. Logisch wäre, dass man die Verlängerung des Weges mit berücksichtigt, weil diese direkt von der Geschwindigkeit abhängt. Das witzige ist ja, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht relativ ist, sondern absolut und nur vom Medium (Luft, Wasser, Glas) bzw. nicht vorhanden Medium (Vakuum) abhängt. Wenn man das doch weiß, wie kommt man dann auch die Idee, dass ein Lichtimpuls innerhalb eines fahrenden Zuges vom Ende nach vorne immer eine Nanosekunde benötigt. Wenn der Zug fährt, wird der Weg länger, d.h. das Licht braucht mehr Zeit, z.B. 1,1 ns.

Wenn sich die kreisrunde Licht-Uhr um die Längsachse dreht, ändert sich nach der Standard-Theorie vermutlich nichts. In der Realität wird man die Zeitdauer der Reflexion womöglich mit berücksichtigen müssen, das könnte dazu führen, dass die Wegstrecke sich verlängert, weil nicht mehr senkrecht reflektiert wird. Die Licht-Uhren würden asynchron laufen. Es könnte aber auch möglich sein, dass sich die Störeffekte gegenseitig aufheben und man ein Nullergebnis bekäme, obwohl tatsächlich etwas merkwürdiges passierte, aber unentdeckt bliebe. Deswegen ist eine Einweg-Lichtmessung von Vorteil.

Ich kann mich aber auch irren :-).

Mit freundlichen Grüßen!

McDaniel-77


Wie richtig geschrieben ist wird der Weg bei der "Einsteinschen Lichtuhr" länger wenn sie bewegt wird.


Es ist ja auf der Zeichnung gut zu sehen.

fallili hat geschrieben:Also "müsste" nach allen menschlichen Vorstellungen das Licht länger brauchen um hin- und her-reflektiert zu werden.
Das Problem ist halt, das so etwas noch niemand messen konnte.


Tja, das ist das Problem, es hat halt noch niemand versucht.

fallili hat geschrieben:Ob bewegt oder nicht, das Licht braucht gleich immer lang für die Reflektion und "merkt nix davon" dass eine Bewegung stattfindet.


Das Problem ist dass du das so einfach behauptest, ohne dass es jemand gemessen hat.
Oder spielt das keine Rolle und du glaubst es weil es so behauptet wird.

fallili hat geschrieben:Also muss man in den "sauren Apfel beißen" und 1) zugeben dass c invariant IST und 2) die SRT leider als passende Theorie zu diesem Umstand akzeptieren !


Weil es so behauptet wird und weil es noch niemand gemessen hat?

fallili hat geschrieben:Und eins kann ich sagen - die Zeitmessung ist inzwischen die exaktest mögliche Messung - wenn ich nicht irre derzeit auf 18 Stellen genau.
Wenn also in einem bewegten Zug das Licht länger von hinten nach vorne (oder umgekehrt) brauchen würde, wäre das inzwischen auch bei "realistischen" Geschwindigkeiten relativ einfach machbar und nachweisbar. Und schon wäre der Nobelpreis sicher.


Nur weiss das anscheinend niemand oder es wird einfach kein Geld für "sowas" bereitgelegt.
Selbst wenn das Treibmittel da wäre, wie willst du das technisch realisieren ohne dass du da den dann kommenden Einwänden standhalten könntest.

fallili hat geschrieben:Dein Beispiel das das Licht unter vorgegebenen Bedingungen statt 1ns eben 1,1ns brauchen würde stimmt halt leider nicht, deswegen versucht auch niemand auf diese Weise einen Nobelpreis zu kriegen.
Weil eben von vornherein klar ist, bzw. schon bewiesen ist - das Licht wird IMMER die selbe Zeit brauchen, auch wenn hier viele das nicht glauben wollen.


Siehste, Beweis durch Behauptung.

fallili hat geschrieben:PS. Zur "runden Lichtuhr".
Warum sollte irgendwas besonderes passieren wenn die beiden Spiegel rotieren.
Mein Spiegelbild ändert sich ja auch nicht wenn ein genügend langer Spiegel vor mir seitwärts bewegt würde.


Doch, ändert sich.
Du kannst es nur nicht erkennen.

fallili hat geschrieben:Weil Reflexion leider nicht so simpel ist und nicht so funktioniert wie ein Tennisball der gegen eine Wand geworfen wird, könnte daher doch ein Effekt eintraten.


Tritt ja ein, nimm einen Film, der wirkt verschwommen, so ist es auch mit deinem Spiegelbild.
Nur wirst du den Spiegel nicht auf die erforderliche Geschwindigkeit bringen.

fallili hat geschrieben:Reflexion ist ja eine Interaktion mit den Elektronen der Spiegeloberfläche


Falsch.
Nicht nur die Elektronen, sondern die Atome/Moleküle sind daran beteiligt.
Nur wenn diese auf das Licht reagiere3n können kommt es zu Umständen wie Spiegelung usw, ansonsten nicht.

fallili hat geschrieben:und daher würde ich mal so "auf die Schnelle" sagen, dass hier was vergleichbares passieren kann wie beim Fizeau-Experiment.


Nein, das hat überhaupt nichts miteinander zu tun.
Fizeau zeigt dass Materie den Lichtleitbezug mitbestimmt, das ist beim Fizeau zu sehen.

fallili hat geschrieben:Nur, das eben die Zeit in der die Reflexion abläuft (und die Welle sozusagen im Spiegel ist) halt enorm kurz ist und daher nur minimalste Auswirkungen zu erwarten sind.


Richtig, es bedarf nur sehr weniger "Wellenzüge" um Reflektion einzuleiten.
Irgendwann, dann wenn sich das Verständnis zum Licht normalisiert hat und wenn die Technik um einige Potenzen schneller wird, ist das alles leicht zu erkennen.
Erste Ansätze sind ja schon erkennbar.
Es wird sich zeigen dass Licht ein rein mechanischer Vorgang ist der sich im Prinzip wie Schall verhält.
Erzeugt durch Resonanzkörper, aufgefangen mit Resonanzkörpern, Im Medium durch longitudinale Druckschwankungen weitergeleitet.

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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Sa 31. Aug 2013, 19:54

Kurt hat geschrieben:Hallo Uhrianer,

hier mal eine etwas andere Lichtuhr.

Lichtuhr_rund_01.GIF


Hier sind zwei "Rohre", eins innen, eins aussen verspiegelt, ineinander.
Das Lichtsignal pendelt zwischen den Spiegeln.

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fallili, Frage:
Die beiden Strecken seinen gleich lang, die Uhr ruhe zum LLbezug, die beiden Pendelfrequenzen sind gleich, dauern also gleich lange.
Nun wird die Uhr nach rechts bewegt.
Was ändert sich, bekommen die beiden Strecken unterschiedliche Pendelfrequenzen?
Werden die beiden Frequenzen langsamer?
Oder verändert sich überhaupt nichts?


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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Harald Maurer » Sa 31. Aug 2013, 21:37

fallili hat geschrieben:Weil eben von vornherein klar ist, bzw. schon bewiesen ist - das Licht wird IMMER die selbe Zeit brauchen, auch wenn hier viele das nicht glauben wollen.

Die Lichtuhr soll ja die ZD der SRT demonstrieren. Sie dürfte daher bewegt oder bewegt beobachtet nicht gleich schnell ticken wie ruhend, sondern eben bewegt langsamer! Wenn Du nachweisen könntest, dass diese Uhr unabhängig vom Bewegungszustand immer gleich schnell läuft (weil das Licht immer die selbe Zeit zwischen den Spiegeln braucht), dann hättest Du die SRT widerlegt! Abgesehen davon, dass diese Uhr abhängig vom Spiegelabstand und der Spiegelgeschwindigkeit bald stehen bliebe, weil die Spiegel dem Licht davonlaufen würden. Kein Mensch würde auf diese Weise den Gang einer Uhr stabilisieren, sondern das mit einer Frequenz machen. Diese bliebe konstant, und die Uhr würde dann stets gleich schnell ticken, auch wenn sie bewegt betrachtet wird. Die Problematik mit der Lichtuhr habe ich hier viewtopic.php?f=6&t=584 ausführlich beschrieben.
fallili hat geschrieben:Und eins kann ich sagen - die Zeitmessung ist inzwischen die exaktest mögliche Messung - wenn ich nicht irre derzeit auf 18 Stellen genau.
Wenn also in einem bewegten Zug das Licht länger von hinten nach vorne (oder umgekehrt) brauchen würde, wäre das inzwischen auch bei "realistischen" Geschwindigkeiten relativ einfach machbar und nachweisbar. Und schon wäre der Nobelpreis sicher.

Und wie würdest Du so eine Messung durchführen? Ein Güterzug kann 700 m lang sein, da würde das Licht von vorne bis hinten 0,000002335 s brauchen und Du müsstest zwei Uhren, eine am Start und eine am Ziel absolut gleichzeitig starten. Wie würdest Du diese Gleichzeitigkeit sicherstellen? Die Uhren müssten absolut synchron laufen und dazu müssten alle Umweltfaktoren (Gravitation, Luft, em-Felder etc.) ausgeschaltet sein. Die Messstrecke müsste daher so lang sein, dass diese dadurch entstehenden Fehler unter der erwarteten Zeitdifferenz liegen und herausgerechnet werden können. Die Laufzeitmessung beim GPS ist ja eine Einwegmessung, dennoch kann man damit die Konstanz der LG nicht beweisen, weil erstens die Genauigkeit der Uhrensynchronisation nicht ausreicht und zweitens die LG gar nicht konstant ist, sondern diversen Einflüssen unterliegt. Da nützen auch die besten Atomuhren nichts. Daher wurde die LG auch noch nie übereinstimmend mit dem festgelegten Wert im Einwegverfahren gemessen. Weil es ungeheuer schwierig wäre! Gegen jedes Resultat einer solchen Messung gäbe es unzählige Einwände - wie ich aus eigener Erfahrung weiß!
fallili hat geschrieben:Also muss man in den "sauren Apfel beißen" und 1) zugeben dass c invariant IST und 2) die SRT leider als passende Theorie zu diesem Umstand akzeptieren !

Und wieso sollte die SRT die passende Theorie dazu sein? Niemand ist dazu gezwungen, die Gleichzeitigkeit im Sinne Einsteins zu definieren und niemand muss Uhren mit Lichtsignalen synchronisieren, schon gar nicht, wenn sich das Licht tatsächlich invariant verhält und sich für eine derartige Synchronisation gar nicht eignet!
Da synchronisiert man alle Uhren eben extern mit den Signalen eines weit entfernten Pulsars und hat dann ein in einem großen Bereich gültiges Zeitnormal - und schon ist die SRT nur eine mathematische Uhrenspielerei.
Die SRT ist aufgebaut auf Einsteins Gleichzeitigkeitsdefinition und Uhrensynchronisation. Man darf aber nicht übersehen, dass es sich dabei nur um Konventionen handelt! Es ist leicht einzusehen, dass eine auf Koventionen gestützte Theorie keine allgemein gültigen globalen Schlussfolgerungen und Aussagen machen kann!

Grüße
Harald Maurer
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Hannes » Sa 31. Aug 2013, 21:43

Hallo Failili !
Wie richtig geschrieben ist wird der Weg bei der "Einsteinschen Lichtuhr" länger , wenn sie bewegt wird.

Woher nimmst du die Annahme, dass der Lichtweg bei Bewegung der Lichtuhr länger wird ?
Die Lichtuhr nimmt ihr Medium mit.Daher beleibt der Lichtweg gleich !
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon fallili » So 1. Sep 2013, 01:39

Hannes hat geschrieben:Hallo Failili !
Wie richtig geschrieben ist wird der Weg bei der "Einsteinschen Lichtuhr" länger , wenn sie bewegt wird.

Woher nimmst du die Annahme, dass der Lichtweg bei Bewegung der Lichtuhr länger wird ?
Die Lichtuhr nimmt ihr Medium mit.Daher bleibt der Lichtweg gleich !


Von "außen" aus gesehen wird der Weg "länger".
Für die Uhr ist davon nichts zu merken. Da brauchts auch kein "mitgeführtes Medium".
Genau das ist es ja - bisher hat noch niemand auch nur den geringsten Beweis für ein absolutes Medium gefunden und seit dem damals überraschendem Ergebnis von MM wurde da verdammt viel probiert. Wie kann man da schreiben, dass sowas noch nie gemessen wurde.

Und daher brauchen wie eine theoretische Behandlung für eine Situation in der wir von AUSSEN definitiv feststellen, dass das Licht "eigentlich" einen längeren Weg durchlaufen müsste und daher länger brauchen sollte - und andererseits IM SYSTEM aber nix ist mit "länger" brauchen.

Bei einem 300 000 km langen Raumschiff braucht das Licht von vorne bis hinten 1 Sekunde und das unabhängig davon wie schnell es sich bewegt.
DAS Experiment können wir nicht durchführen - aber bei der enormen exakt möglichen Zeitmessung kann man es auch auf kürzeren Strecken machen.

Und zu Haralds Antwort, das es dennoch nicht möglich sein sollte, wegen dem 700 m langen Güterzug und der sonstigen Schwierigkeiten.

Niemand braucht einen Zug !
Ein bewegter Sender und eine bewegter Detektor reicht völlig aus - da muss kein "Zug" dazwischen sein, wofür auch.

Und auf zwei erhöhten Punkten auf der Erdoberfläche kann ich da problemlos in "Sichtkontakt" Strecken von ein paar100 km überwinden.

Und wenn da die Erde einen "Äther" mitführt wär das sofort zu merken - ein "kleiner" bewegter Sender und ein 100 km entfernter ebenfalls in gleicher Richtung und Geschwindigkeit bewegter Empfänger können ja da nicht getrennt den "dazwischenliegenden Äther" mit ihrer Geschwindigkeit "mitführen".
Und bewegter Sender + Empfänger bilden schon ausreichend einen "Zug" - wird ja wohl niemand behaupten, das es entscheidend ist, dass "Waggons" dazwischen sind.

Also müssten "relativ enorme" Zeitunterschiede auftreten wenn man mal z.B. in West Ost Richtung und dann umgekehrt die Signallaufzeit misst.

Und wer da dann behauptet dass ja die Uhren bei dieser "lächerlichen" Entfernung schon schwer zu synchronisieren wären, sollte mir erst mal erklären warum es dann überhaupt möglich ist Uhren auf der Erdoberfläche zu synchronisieren.
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » So 1. Sep 2013, 07:54

fallili hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Hallo Failili !
Wie richtig geschrieben ist wird der Weg bei der "Einsteinschen Lichtuhr" länger , wenn sie bewegt wird.

Woher nimmst du die Annahme, dass der Lichtweg bei Bewegung der Lichtuhr länger wird ?
Die Lichtuhr nimmt ihr Medium mit.Daher bleibt der Lichtweg gleich !


Von "außen" aus gesehen wird der Weg "länger".
Für die Uhr ist davon nichts zu merken. Da brauchts auch kein "mitgeführtes Medium".
Genau das ist es ja - bisher hat noch niemand auch nur den geringsten Beweis für ein absolutes Medium gefunden und seit dem damals überraschendem Ergebnis von MM wurde da verdammt viel probiert. Wie kann man da schreiben, dass sowas noch nie gemessen wurde.

Und daher brauchen wie eine theoretische Behandlung für eine Situation in der wir von AUSSEN definitiv feststellen, dass das Licht "eigentlich" einen längeren Weg durchlaufen müsste und daher länger brauchen sollte - und andererseits IM SYSTEM aber nix ist mit "länger" brauchen.

Bei einem 300 000 km langen Raumschiff braucht das Licht von vorne bis hinten 1 Sekunde und das unabhängig davon wie schnell es sich bewegt.
DAS Experiment können wir nicht durchführen - aber bei der enormen exakt möglichen Zeitmessung kann man es auch auf kürzeren Strecken machen.

Und zu Haralds Antwort, das es dennoch nicht möglich sein sollte, wegen dem 700 m langen Güterzug und der sonstigen Schwierigkeiten.

Niemand braucht einen Zug !
Ein bewegter Sender und eine bewegter Detektor reicht völlig aus - da muss kein "Zug" dazwischen sein, wofür auch.

Und auf zwei erhöhten Punkten auf der Erdoberfläche kann ich da problemlos in "Sichtkontakt" Strecken von ein paar100 km überwinden.

Und wenn da die Erde einen "Äther" mitführt wär das sofort zu merken - ein "kleiner" bewegter Sender und ein 100 km entfernter ebenfalls in gleicher Richtung und Geschwindigkeit bewegter Empfänger können ja da nicht getrennt den "dazwischenliegenden Äther" mit ihrer Geschwindigkeit "mitführen".
Und bewegter Sender + Empfänger bilden schon ausreichend einen "Zug" - wird ja wohl niemand behaupten, das es entscheidend ist, dass "Waggons" dazwischen sind.

Also müssten "relativ enorme" Zeitunterschiede auftreten wenn man mal z.B. in West Ost Richtung und dann umgekehrt die Signallaufzeit misst.

Und wer da dann behauptet dass ja die Uhren bei dieser "lächerlichen" Entfernung schon schwer zu synchronisieren wären, sollte mir erst mal erklären warum es dann überhaupt möglich ist Uhren auf der Erdoberfläche zu synchronisieren.


Also fallili, manchmal kommst du mir vor als wie wenn du nicht weiter als bis 3 zählen könntest.
Du hast schon ganz anderes Verhalten gezeigt, warum fällst du immer wieder um 200 Jahre zurück!!

Was hat denn MM gezeigt (einwandfreie Funktion angenommen)?

Bei einem 300 000 km langen Raumschiff braucht das Licht von vorne bis hinten 1 Sekunde und das unabhängig davon wie schnell es sich bewegt.

Und wer hat das gemessen?
Oder hast du das nur irgendwo "gehört"?

Von "außen" aus gesehen wird der Weg "länger".
Für die Uhr ist davon nichts zu merken. Da brauchts auch kein "mitgeführtes Medium".

Und wer hat das gemessen?
Oder hast du das nur irgendwo "gehört"?

Niemand braucht einen Zug !
Ein bewegter Sender und eine bewegter Detektor reicht völlig aus - da muss kein "Zug" dazwischen sein, wofür auch.

Natürlich nicht, mach einen Vorschlag.

Und auf zwei erhöhten Punkten auf der Erdoberfläche kann ich da problemlos in "Sichtkontakt" Strecken von ein paar100 km überwinden.

Und! Was soll das bringen?
Hast wohl noch nie was vom Lichtleitbezug oder mitgefühtem Äther gehört.

Und wenn da die Erde einen "Äther" mitführt wär das sofort zu merken - ein "kleiner" bewegter Sender und ein 100 km entfernter ebenfalls in gleicher Richtung und Geschwindigkeit bewegter Empfänger können ja da nicht getrennt den "dazwischenliegenden Äther" mit ihrer Geschwindigkeit "mitführen".


Wie wärs mit Doppler, der tritt doch dann auf oder nicht.

Ich muss mich schon sehr wundern was du da so alles ablässt, dachte du denkst logisch.

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