Der Trick der Lorentztransformation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Der Trick der Lorentztransformation

Beitragvon Hugo » Mo 26. Aug 2013, 10:33

Danach ist natürlich kein Vorhalten erforderlich.


Kleine Ergänzung :

Danach - und in der Realität - ist natürlich kein Vorhalten erforderlich.
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Re: Der Trick der Lorentztransformation

Beitragvon Harald Maurer » Mo 26. Aug 2013, 13:33

Hugo hat geschrieben:Danach - und in der Realität - ist natürlich kein Vorhalten erforderlich.

Wenn ein Schütze mit einem Laserstrahl ein relativ zu ihm ruhendes, 1 km entferntes Ziel anvisiert, und wir nehmen nun einen quer verlaufenden "Ätherwind" an (aufgrund der Erdbewegung relativ zum Äther), dann gibt der Schütze ganz automatisch einen Winkel gegen diesen Ätherwind vor, um den Laserpunkt auf dem Ziel zu platzieren. Dabei bewegen sich die Photonen aber genau auf der Sichtlinie zum Ziel, weil die Richtung der Photonen eine Resultierende aus der Lichtgeschwindigkeit und der Äthergeschwindigkeit ist. Der Wellenvektor weist aber bei jedem Photon in diesem Winkel zum Ziel und bei der Reflexion des Laserpunkts erhalten die Photonen wegen des Reflexionsgesetzes denselben Austrittswinkel. Wieder ist die Richtung der Photonen eine Resultierende aus den beiden Geschwindigkeiten und bewegen sich direkt auf der Sichtlinie zum Auge des Schützen. Der Schütze wird also vom Ätherwind nichts bemerken und vor allem wird die Sichtlinie zum Ziel sich von der Schusslinie einer Gewehrkugel nicht unterscheiden.
Bild
Der orange Punkt ist die Lichtquelle (Laser), der blaue Punkt das Ziel. Obwohl der Ätherwind das Licht seitlich wegträgt, bewegen sich die Photonen geradewegs zum Ziel.
Bild
Nun soll der orange Punkt die Reflexion des Lichts am Ziel sein und der blaue das Auge des Schützen. Wieder bewegen sich die Photonen geradewegs zum Auge des Schützen. Die Sichtlinien stimmen also mit der Schusslinie einer ballistisch fliegenden Gewehrkugel überein und der Schütze wird das Ziel dort treffen, wo er es "sieht" und keine Aberration des Laserlichts bemerken!

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Re: Der Trick der Lorentztransformation

Beitragvon Hugo » Mo 26. Aug 2013, 18:01

Er gibt keinen Winkel "vor". Er schießt einfach gerade auf das Ziel.

Der angeblich "vorgegebene" Winkel ist ein NACH dem Schuss von einem BETRACHTER der Szenerie von AUßERHALB errechneter Winkel. Würde sich ein zweiter Betrachter nun entgegengesetzt zum "Ätherwind" :-G bewegen, dann nähme er einen völlig anderen "vorgegebenen Winkel" wahr. Der Schütze aber zielt aus seiner Sicht immer in die Selbe Richtung.
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Re: Der Trick der Lorentztransformation

Beitragvon Harald Maurer » Mo 26. Aug 2013, 18:14

Hugo hat geschrieben:Er gibt keinen Winkel "vor". Er schießt einfach gerade auf das Ziel.

Natürlich schießt er gerade auf das Ziel. Die Sichtlinie zum Ziel ist ja eine Gerade ohne Winkel. Der Winkel tritt aber beim Anvisieren des Ziels mit einem Laserstrahl auf - ohne dass sich der Schütze dessen bewusst wird. Denn er richtet den Laser einfach so, dass der Lichtpunkt am Ziel zu erkennen ist. Und dann schießt er und trifft - weil Schusslinie und Sichtlinie auch im Falle eines Ätherwinds - wie beschrieben - identisch sind! Die Sichtlinie - also jene Linie, hinter welcher der Schütze das Ziel sieht - ist aber nicht identisch mit dem Wellenvektor. Dieser hat den Vorgabewinkel.

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Re: Der Trick der Lorentztransformation

Beitragvon Ernst » Mo 26. Aug 2013, 19:08

Harald Maurer hat geschrieben:Der Schütze wird also vom Ätherwind nichts bemerken und vor allem wird die Sichtlinie zum Ziel sich von der Schusslinie einer Gewehrkugel nicht unterscheiden.

Der Unterschied besteht darin, daß der Laser-Schütze (im Ätherwind) vorhalten muß und der Gewehr-Schütze (ballistisch) nicht.
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Re: Der Trick der Lorentztransformation

Beitragvon DerDicke » Di 27. Aug 2013, 00:39

Chief hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:... v=0,9994c (typische Geschwindigkeit von Myonen) auf 14 MeV ...

Und die Geschwindigkeit wurde von wem, wie, ... gemessen? :mrgreen:

Die Standardliteratur werden Sie ja wohl kennen.
Hier ist das aber nicht relevant. Wenn Sie die Myonengeschwindigkeiten aus der Literatur anzweifeln, dann setzen Sie immer gerne Ihre eigenen Werte ein, Ihre Elektronen-Myonen Theorie ist anhand einer einfachen Reichweitebetrachtung trotzdem tot.
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Re: Der Trick der Lorentztransformation

Beitragvon Harald Maurer » Di 27. Aug 2013, 01:22

DerDicke hat geschrieben:Ihre Elektronen-Myonen Theorie ist anhand einer einfachen Reichweitebetrachtung trotzdem tot.

Was weiß man über die Reichweite hochenergetischer Elektronen im Speicherring, in welchem sie über mehrere Stunden hinweg kreisen, wobei der ZD-Effekt der SRT weit überschritten ist? Dazu wäre noch anzumerken, dass Teilchen der Höhenstrahlung Energien aufweisen können, wie sie bislang nicht im Beschleuniger erreicht werden.
Gar so einfach scheint mir das Argument mit der Reichweitenbetrachtung doch nicht zu sein.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Der Trick der Lorentztransformation

Beitragvon DerDicke » Do 29. Aug 2013, 14:47

Harald Maurer hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Ihre Elektronen-Myonen Theorie ist anhand einer einfachen Reichweitebetrachtung trotzdem tot.

Was weiß man über die Reichweite hochenergetischer Elektronen im Speicherring, in welchem sie über mehrere Stunden hinweg kreisen, wobei der ZD-Effekt der SRT weit überschritten ist? Dazu wäre noch anzumerken, dass Teilchen der Höhenstrahlung Energien aufweisen können, wie sie bislang nicht im Beschleuniger erreicht werden.
Gar so einfach scheint mir das Argument mit der Reichweitenbetrachtung doch nicht zu sein.

Grüße
Harald Maurer

Reichweite im Vakuum interessiert keinen.
Aber wenn Sie den Speicherring schon ansprechen: Myonen hat noch keiner Stundenlang darin kreisen lassen. Damit ist die Elektronen-Myonen Analogie zum zweitenmal tot.
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Re: Der Trick der Lorentztransformation

Beitragvon DerDicke » Fr 30. Aug 2013, 23:27

Was spricht da wohl dagegen?
Abgesehen vom Fakt, daß das tatsächlich noch keiner gemacht hat.

Unter "Myon" mal googeln ist derm Herrn wohl auch zu viel. Haben Sie sich Ihre Elektron-Myon Theorie etwa einfach aus dem Arsch gezogen?
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