Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Ralf Maeder » Do 22. Aug 2013, 01:14

Kurt hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:Also ist es durchaus moeglich, dass die NASA z.B. behauptet, die beobachtete Region sei kalt aber von Staub (oder wohl eher Plasma) erfuellt und trotzdem koennte der im Plasmaversum dargestellte Prozess stattfinden zur Sternenbildung? Ohne grossartigen messbaren hohen Temperaturen? Abgesehen von den beobachteten Sternen natuerlich, die andere Plasmaeffekte aufwiesen und deshalb heiss sind.


Sternenbildung läuft über Gravitation.
Solange eine grosse Menge Material, hier Plasma, nicht durch irgendeinen Umstand zur Bewegung angeregt wird läuft nichts in Bezug zu -Zusammenballung-.
Denn erst wenn sich im homogenem Gas (erzeugt keine locale Gravitation) einzelne Klumpen bilden beginnt die Klumpenverklumpung zu Brocken, letztendlich zu Sternen usw..
Es sind also äussere Einflüsse notwendig die Unruhe in den Gashaufen bringen damit die Verklumpung entsteht.
Im Klartext: es müssen erst freie Elektronen an die Stellen in den Atomen gebracht werden um sich im Atom einzunisten und dann als "grössere Einheit" für die Nachbarn zu wirken.

Erst wenn Bewegung (Wärme) im Haufen vorhanden ist werden Elektronen eingebaut, vorher eher nicht.

Kurt

Das Interessante ist ja nun aber, abseits von ausgetretenen Bahnen zu denken und fuer einen Moment das Unvorstellbare sich vorstellen zu koennen. Gerade du solltest kein Problem haben ausserhalb der Box zu denken und auch mal zu spinnen. Wieso denn so festgefahren in deinen Denkschemen, Kurt?

Gruss Ralf.
Ralf Maeder
 
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Kurt » Do 22. Aug 2013, 07:17

Ralf Maeder hat geschrieben:Das Interessante ist ja nun aber, abseits von ausgetretenen Bahnen zu denken und fuer einen Moment das Unvorstellbare sich vorstellen zu koennen.


Natürlich, jedoch sollte das auch bei -einen Moment- bleiben.

Ralf Maeder hat geschrieben:Gerade du solltest kein Problem haben ausserhalb der Box zu denken und auch mal zu spinnen. Wieso denn so festgefahren in deinen Denkschemen, Kurt?


Ich habe wirklich kein Problem ausserhalb der Box zu denken, jedoch schaue ich dann ob das mit der Realität zusammenpassen kann.

Plasma kann nun halt mal nicht so mirnichtsdirnichts Schwingungen verändern, dazu ist es notwendig diese neu zu erzeugen, und runde Löcher entstehen halt nun mal durch Explosionen.
Ein Brocken der aufschlägt, egal in welchem Winkel, erzeugt halt nunmal eine Explosion.
Und diese wirkt in der Regel in alle Richtungen gleich (darum die Unabhängigkeit vom Einschlagwinkel).
(Es ist egal ob dich eine Mücke gerade von oben oder schräg von der Seite sticht, der Hügel juckt immer gleich (und schaut auch immer gleich aus))

Was soll an Plasma so anders sein als an gebundenen Kernen und Elektronen?
Ausser neuen Resonanzfrequenzen (Absorptionslinien usw.) ist das auch nur Materie.


Kurt
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 23. Aug 2013, 17:24

Lieber Kurt,

du scheinst mit überholte Ansichten der Standard-Theorie mit denen der Realitäts-Theorie zu vermischen. Das elektrische Universum kann man direkt beobachten, es ist genau das was wir sehen. Die Theorie zur Sternentstehung aus kalten Staub und Gas ist schwachsinnig, da es im Universum fast nur Plasma gibt. 99,99% der Materie im von uns beobachtbaren Bereich des Universum befindet sich im Plasma-Zustand.

Plasma ist etwas völlig anderes als Gas. Luft ist eine Mischung von Gasen, aber ihr Aggregatzustand ist nicht der Plasma-Zustand sondern der Gas-Zustand. Im Plasma sind die Moleküle ionisiert oder sogar gespalten zu atomaren Ionen. Vom Wasserstoffatom findet man nur noch das Proton, das Elektron ist irgendwo anders. Auf der Sonne sind die Temperatur so heiß, dass kein Material dem Plasma-Zustand entkommen könnte. Der Sonnenwind ist ein Plasma, das hauptsächlich aus Protonen, Aphla-Teilchen (Heliumkerne) und Elektronen besteht. Die Ionosphäre, sie ist die äußere Luftschicht zum Weltraum hin, besteht aus ionisierten Luftmolekülen und freien Elektronen - ist auch ein Plasma.

Welche Temperatur Materie hat, lässt sich über die EM-Strahlung feststellen. Kalte Materie strahlt IR-Licht, Mikrowellen und Radiowellen ab. Heiße Materie strahlt im sichtbaren Licht, im Röntgen-Spektrum oder gibt sogar Gamma-Strahlung ab.

Die Erde bewegt sich mit etwa 30 km/s um die Sonne herum, trotzdem ist ihre Temperatur nicht bei mehreren 1.000 K.
Bild
Quelle: Wiki
Die Boltzmann-Verteilung gibt die Geschwindigkeitsverteilung der beteiligten Teilchen zu einer jeweiligen Temperatur wieder.

Temperatur hat nur mit der Wellenlänge des abgestrahlten Lichtes etwas zu tun. Wasser kocht auf Meeresspiegelniveau bei 100°C und gibt entsprechend der Temperatur IR-Strahlung ab, ein 100°C heißer Eisenklotz oder 100°C heiße Luft strahlt mit dem gleichen IR-Spektrum, wie kochendes Wasser. Kaltes Plasma bedeutet, dass die Ionen eine niedrigere mittlere Geschwindigkeit besitzen, oder aber auch die Stöße zwischen den Ionen weniger heftig sind. Bewegen sich alle in die gleiche Richtung, kann trotz hoher Geschwindigkeit die Temperatur gering sein. Der Sonnenwind als Plasma oder die Luft als Gas leuchtet ja nicht, erst wenn der Sonnenwind auf die Erdatmosphäre trifft, setzt das Leuchten ein:
Bild
Polarlichter - Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Polarlicht

Zu den angeblichen Einschlagskratern


Größere Krater sehen meistens nicht mal rund aus sondern polygonal oder sechseckig. Das ist nicht durch die landläufige Einschlags-Theorie abgedeckt.
Bild
Die feine Verästelung rund herum um den Kraterrand sieht für mich wie eine elektrische Spur aus und in keinem Fall, wie eine zerflossene Lava. In groß: http://www.bestgamesshop.de/images/mondkrater_timocharis.jpg

Noch einmal zur Plasma-Rotverschiebung

Ich zitiere mich einfach selbst:

McDaniel-77 hat geschrieben:
Die Expansion des Universum ist eine Fehlinterpretation der Rotverschiebung, damals wusste man nicht, dass der Kosmos voll mit Plasma ist. Dieses Plasma ist schuld an der Rotverschiebung. Physikalische Effekte, wie:

- Compton-Effekt
- Rayman-Streuung
- Rayleigh-Streuung
- Bremsstrahlung
- Synchrotronstrahlung
- Stokes-Verschiebung
Bild


...
Sind die Ursache für die Beobachtungstatsache der Rotverschiebung. Es mag in gewissen Fällen auch ein Rot- und Blauverschiebung durch Doppler-Effekte geben, aber das Gros an Rotverschiebung ist auf einfache, bekannte Plasma-Physik zurückführbar.

Plasma verhält sich anders, wie Gas, es ist elektrisch leitend und deshalb EM-WW aktiver. Die Elementarladungen sind teilweise frei in Form von Elektronen und Protonen im Plasma vorhanden, das ist etwas völlig anderes, als ein Proton und ein Elektron in einem Wasserstoffatom.

Mit sinnstiftenden Grüßen.

McDaniel-77
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Kurt » Fr 23. Aug 2013, 21:00

McDaniel-77 hat geschrieben:Lieber Kurt,

du scheinst mit überholte Ansichten der Standard-Theorie mit denen der Realitäts-Theorie zu vermischen.

Nein, ich versuche das was bekannt und zugänglich ist mit logischen Argumenten zu verstehen und auch zu vermitteln.

McDaniel-77 hat geschrieben:Das elektrische Universum kann man direkt beobachten, es ist genau das was wir sehen.


Wieso ist es das -elektrische- Universum das wir sehen?
Sehen wir nnur das was uns zugänglich ist und das wir versuchen einzuordnen in "Theorien".
Wir sehen also das Universum, wahrscheinlich nur einen kleinen Teil davon.

McDaniel-77 hat geschrieben:Die Theorie zur Sternentstehung aus kalten Staub und Gas ist schwachsinnig,

Ist sie nicht, denn nur wenn -kaltes- "Gas" vorhanden ist können neue Sterne entstehen, würde das nicht vorhanden sein wäre es schon Sterne usw.

McDaniel-77 hat geschrieben:da es im Universum fast nur Plasma gibt. 99,99% der Materie im von uns beobachtbaren Bereich des Universum befindet sich im Plasma-Zustand.


Und? Was ist daran so ungewöhnlich.
Nur durch diesen Umstand ist es möglich dass noch -ungebundene Materie- für die Sternenentstehung zur Verfügung steht.

McDaniel-77 hat geschrieben:Plasma ist etwas völlig anderes als Gas.


Warum?

McDaniel-77 hat geschrieben:Luft ist eine Mischung von Gasen, aber ihr Aggregatzustand ist nicht der Plasma-Zustand sondern der Gas-Zustand.


Na und? Da sind halt keine oder nur wenige -unfertige- Atome/Moleküle vorhanden.

McDaniel-77 hat geschrieben:Im Plasma sind die Moleküle ionisiert oder sogar gespalten zu atomaren Ionen.


Nur weil ein paar Elektronen frei rumsausen können, nicht irgendwo in Atomen oder Molekülen eingebaut sind, ist das nichts Besonderes.

McDaniel-77 hat geschrieben: Vom Wasserstoffatom findet man nur noch das Proton, das Elektron ist irgendwo anders.


Dann ist es kein Wasserstoffatom, dann sind es Kerne und Elektronen die nicht gebunden sind.

McDaniel-77 hat geschrieben:Auf der Sonne sind die Temperatur so heiß, dass kein Material dem Plasma-Zustand entkommen könnte. Der Sonnenwind ist ein Plasma, das hauptsächlich aus Protonen, Aphla-Teilchen (Heliumkerne) und Elektronen besteht. Die Ionosphäre, sie ist die äußere Luftschicht zum Weltraum hin, besteht aus ionisierten Luftmolekülen und freien Elektronen - ist auch ein Plasma.


Wiederum ein "was ist daran so besonders?"
Nur weil die Bindungen wegen der enormen "Temperaturen" auf der Sonnenoberfläche zerbrechen ergibt sich kein grundsätzlich anderes Verhalten der Materie.

McDaniel-77 hat geschrieben:Welche Temperatur Materie hat, lässt sich über die EM-Strahlung feststellen.


Nein der Strahlung wird eine "Temperatur" zugewiesen.

McDaniel-77 hat geschrieben: Kalte Materie strahlt IR-Licht, Mikrowellen und Radiowellen ab. Heiße Materie strahlt im sichtbaren Licht, im Röntgen-Spektrum oder gibt sogar Gamma-Strahlung ab.


Je grösser die Bewegung innerhalb der Materie ist desto höher die abgestrahlten Frequenzen, denn diese hängen auch von der Beschleunigungsstärke der Atome und Moleküle ab.

McDaniel-77 hat geschrieben:Die Erde bewegt sich mit etwa 30 km/s um die Sonne herum, trotzdem ist ihre Temperatur nicht bei mehreren 1.000 K.


Die Erde an sich hat keine Temperatur, denn -Temperatur- gibt's erst wenn der Zustand der Atome/Moleküle betrachtet wird.

McDaniel-77 hat geschrieben:Bild
Quelle: Wiki
Die Boltzmann-Verteilung gibt die Geschwindigkeitsverteilung der beteiligten Teilchen zu einer jeweiligen Temperatur wieder.


Der beteiligten Teilchen!

McDaniel-77 hat geschrieben:Temperatur hat nur mit der Wellenlänge des abgestrahlten Lichtes etwas zu tun.


Nein, der abgestrahlten Wellenlänge wird eine "Temperatur" zugteilt!

McDaniel-77 hat geschrieben: Wasser kocht auf Meeresspiegelniveau bei 100°C und gibt entsprechend der Temperatur IR-Strahlung ab, ein 100°C heißer Eisenklotz oder 100°C heiße Luft strahlt mit dem gleichen IR-Spektrum, wie kochendes Wasser.


Einem Eisenklotz, der die gleiche IR Strahlung wie kochendes Wasser abgibt, wird eine Temperatur von 100 Grad zugewiesen!

McDaniel-77 hat geschrieben:Kaltes Plasma bedeutet, dass die Ionen eine niedrigere mittlere Geschwindigkeit besitzen, oder aber auch die Stöße zwischen den Ionen weniger heftig sind.


Falsch!
Als kaltes Plasma wird der Umstand bezeichnet das die Einzelelemente der Plasmabestandteile keine nennenswerte Geschwindigkeit untereinander haben.
Mit einer mittleren Geschwindigkeit hat das nichts zu tun.
Da gibt's kein Oder weil es das selbe ist.

McDaniel-77 hat geschrieben:Bewegen sich alle in die gleiche Richtung, kann trotz hoher Geschwindigkeit die Temperatur gering sein.


Was soll das eine mit dem anderem zu tun haben?

McDaniel-77 hat geschrieben:Gleiche mittlere Geschwindigkeit ist nicht identisch mit "Temperatur" im G´Haufen.


Nein, ist sie nicht.
Nur die Diffgeschwindigkeit der Haufenbausteine innerhalb des Haufens ergibt Temperatur.
Bewegen sie sich alle gleich ist die Temperatur Null K.

McDaniel-77 hat geschrieben:Der Sonnenwind als Plasma oder die Luft als Gas leuchtet ja nicht, erst wenn der Sonnenwind auf die Erdatmosphäre trifft, setzt das Leuchten ein:
Bild
Polarlichter - Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Polarlicht


Eben, solange der Sonnenwind gleichmässig dahinsaust hat er ja keine Temperatur, erst wenn er beschleunigt wird ("Magnetfeld der Erde) setzt die Temperatur ein, dann kommts zum Leuchten.

McDaniel-77 hat geschrieben:Zu den angeblichen Einschlagskratern

Größere Krater sehen meistens nicht mal rund aus sondern polygonal oder sechseckig. Das ist nicht durch die landläufige Einschlags-Theorie abgedeckt.


Das mag schon sein, die Sechsecke an Gasplaneten sind es auch nicht.
Das kommt wegen Resonanzvorgängen zustande, sie werden es schon noch verstehen.
Das heisst aber nicht dass sie nicht durch Explosionen entstanden sind.
Sie sind sehr wohl das Produkt von Explosionen.


McDaniel-77 hat geschrieben:Die feine Verästelung rund herum um den Kraterrand sieht für mich wie eine elektrische Spur aus und in keinem Fall, wie eine zerflossene Lava. In groß: http://www.bestgamesshop.de/images/mondkrater_timocharis.jpg


Es mag für dich so aussehen, ist es aber nicht.
Eine Explosion ist kompliziert, da entstehen auch Resonanzvorgänge.
Diese sind es die die -Ungleichmässigkeit- an den Rändern und darüber hinaus bewirken.

McDaniel-77 hat geschrieben:Noch einmal zur Plasma-Rotverschiebung

Ich zitiere mich einfach selbst:

McDaniel-77 hat geschrieben:
Die Expansion des Universum ist eine Fehlinterpretation der Rotverschiebung, damals wusste man nicht, dass der Kosmos voll mit Plasma ist. Dieses Plasma ist schuld an der Rotverschiebung. Physikalische Effekte, wie:

- Compton-Effekt
- Rayman-Streuung
- Rayleigh-Streuung
- Bremsstrahlung
- Synchrotronstrahlung
- Stokes-Verschiebung
Bild


...
Sind die Ursache für die Beobachtungstatsache der Rotverschiebung. Es mag in gewissen Fällen auch ein Rot- und Blauverschiebung durch Doppler-Effekte geben, aber das Gros an Rotverschiebung ist auf einfache, bekannte Plasma-Physik zurückführbar.


Du kannst dich noch so oft selber zitieren wie du willst, erkläre einfach wie es zur Rotverschiebung kommen kann.
Also: wie schafft es Plasma eine gesendete Schwingung so zu verändern dass sie beim Empfänger rotverschoben ankommt.
Doppler, aufgrund von Differenzbewegung, kannst du dabei weglassen.

McDaniel-77 hat geschrieben:Plasma verhält sich anders, wie Gas, es ist elektrisch leitend und deshalb EM-WW aktiver. Die Elementarladungen sind teilweise frei in Form von Elektronen und Protonen im Plasma vorhanden, das ist etwas völlig anderes, als ein Proton und ein Elektron in einem Wasserstoffatom.


Und?
Wie schafft es Plasma eine Rotverschiebung zu erstellen während es das Gas nicht macht.

Dann hätte ich gerne noch eine Schüssel voll Elementarladungen gezeigt bekommen.


Kurt


Ps: du behauptest, kannst aber keinerlei Erklärung ums -Wie- herzeigen.
Das ist nicht gut, denn dadurch wirst du unglaubwürdig und landest in einer bestimmten Ecke.
Kurt
 
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 24. Aug 2013, 02:11

Lieber Kurt,

zur Plasma-Rotverschiebung, welche durch bereits bekannte physikalische Effekte erklärt werden kann:

Compton-Effekt
Wiki sagt:
Als Compton-Effekt bezeichnet man die Vergrößerung der Wellenlänge eines Photons bei der Streuung an einem Teilchen. Erstmals wurde der Compton-Effekt an Elektronen beobachtet. Diese Compton-Streuung (nach Arthur Compton) ist ein wichtiger Ionisationsprozess und der dominierende Wechselwirkungsprozess energiereicher Strahlung mit Materie für Photonenenergien zwischen etwa 100 keV und 10 MeV.

Rayman-Streuung
Wiki sagt:
Als Raman-Streuung wird die unelastische Streuung von Licht an Atomen oder Molekülen bezeichnet. Sie ist nach Chandrasekhara Raman benannt, der den Effekt 1928 erstmals nachweisen konnte.
Durch die unelastische Wechselwirkung findet eine Energieübertragung statt, d. h., das emittierte Streulicht besitzt eine höhere oder niedrigere Frequenz als der einfallende Lichtstrahl und ist spezifisch für das streuende Atom bzw. Molekül. Aufgrund des kleineren Streuquerschnittes ist der Anteil des frequenzverschobenen Lichtes jedoch um einen Faktor 10^3 bis 10^4 geringer als der des elastisch gestreuten Lichtes, welches als Rayleigh-Streuung bezeichnet wird.


Rayleigh-Streuung
Wiki sagt:
Die Rayleigh-Streuung, benannt nach John William Strutt, 3. Baron Rayleigh, bezeichnet die elastische Streuung elektromagnetischer Wellen an Teilchen, deren Durchmesser klein im Vergleich zur Wellenlänge λ ist, also etwa bei der Streuung von Licht an kleinen Molekülen.
Der Streuquerschnitt σ der Rayleigh-Streuung ist proportional zu ω^4 (ω = Kreisfrequenz der elektromagnetischen Welle). Das gilt nicht nur für unabhängig streuende Teilchen, also bei Teilchenabständen größer als die Kohärenzlänge der Strahlung, sondern bei höherer Teilchenkonzentration auch für die Streuung an Inhomogenitäten des Brechungsindex durch eine statistische Anordnung der Teilchen, beispielsweise in Gasen oder Gläsern. Blaues Licht hat eine höhere Frequenz ω als rotes und wird daher stärker gestreut. Dieser Effekt ist für das Himmelsblau am Tag sowie für die Morgenröte (und Abendröte) der Sonne am Horizont verantwortlich. Aus dem gleichen Grund erfolgt die Datenfernübertragung durch Glasfasern mit noch langwelligerem, infrarotem Licht.


Bremsstrahlung
Wiki sagt:
Bremsstrahlung ist die elektromagnetische Strahlung, die entsteht, wenn ein geladenes Teilchen, zum Beispiel ein Elektron, beschleunigt wird. Jede Geschwindigkeitsänderung eines geladenen Teilchens erzeugt Strahlung. Von Bremsstrahlung im engeren Sinne spricht man, wenn Teilchen in Materie gebremst werden.

Synchrotronstrahlung
Wiki sagt:
Als Synchrotronstrahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung, die tangential zur Bewegungsrichtung geladener Teilchen abgestrahlt wird, wenn diese sich mit relativistischer Geschwindigkeit bewegen und aus einer geraden Bahn abgelenkt werden. Da die Ablenkung im physikalischen Sinne eine Beschleunigung (Änderung des Geschwindigkeitsvektors) darstellt, handelt es sich um eine besondere Form der Bremsstrahlung.

Stokes-Verschiebung
Wiki sagt:
Die Stokes-Verschiebung (englisch Stokes shift) – auch Stokes’sche Regel oder Stokes’sches Gesetz genannt – ist die Verschiebung der Wellenlänge bzw. der Frequenz von Licht (elektromagnetischer Strahlung) zwischen Absorption und Emission. Sie tritt beispielsweise bei der Fluoreszenz und dem Raman-Effekt auf.

All diese Effekte unterliegen dem selben Prinzip, EM-Strahlung wird von Elementarladungen emittiert und absorbiert, bei der Absorption wird Energie übertragen die wieder emittierte EM-Strahlung ist ins Rote verschoben der absorbierte Teil der EM-Strahlung wird am Ende als Wärme-Strahlung frei. Wenn EM-Strahlung durchs Universum reist, dann wird sie vom Plasma im Kosmos sukzessive ins Rote verschoben, weil bei jeder Interaktion mit Materie ein Teil der Energie absorbiert wird und deshalb irgendwann aus Gamma-Strahlung nur noch rosa Rauschen übrig geblieben ist.
Plasma ist ein besonderer Aggregatzustand, nicht zu verwechseln mit dem Gas-Zustand. Im Plasma liegen ungebundene Elementarladungen vor, diese können EM-Strahlung viel besser absorbieren, als Atome oder Moleküle. Atome und Moleküle reagieren mehr oder weniger nur auf bestimmte Wellenlängen. Plasma deckt ein breiteres Spektrum um. Messung im Labor zur Rotverschiebungen durch Plasma wären interessant. Das Licht der Sonne ist übrigens auch ins Rote verschoben, vor allem am Rand der Sonnenscheibe.

Mit aufklärenden Grüßen!

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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Kurt » Sa 24. Aug 2013, 07:20

McDaniel-77 hat geschrieben:Lieber Kurt,

zur Plasma-Rotverschiebung, welche durch bereits bekannte physikalische Effekte erklärt werden kann:
....
Mit aufklärenden Grüßen!



Du hast Garnichts aufgeklärt.

Eine einfrequentige Lichtquelle (grüner Laser), weit weg von uns.
Er sendet sein Licht zu uns, bei uns kommt es rot an.
Was ist die Ursache dafür, wie kannn das physikalisch geschehen (Doppler/Differenzbewegung nicht vorhanden).

Deine ganzen Schlagwörter kannst du stecken lassen, erkläre wie es zu der Farbänderung kommt, erkläre wie Plasma das zuwege bringt, was da im Einzelnem geschieht.


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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 24. Aug 2013, 15:59

Hi Kurt,

obwohl diese Effekte, welche zur Rotverschiebung von EM-Strahlung führen, bereits ausgiebig erforscht wurden und durch Labor-Experimente bestätigt sind, hat natürlich keiner von diesen Forschern, die Erklärung dafür, wie man es sich vorstellen könnte, was da im Einzelnen passiert.
Im Plasma-Zustand ist es so, dass praktisch alle Energieniveaus (Schwingungen) frei sind, im Gas-, Flüssig- oder Fest-Zustand werden mehr oder weniger nur bestimmte Wellenlängen absorbiert und deshalb gibt es diese Absorptions-Linien. Jedes mal, wenn eine EM-WW auf eine Elementarladung trifft wird ein Teil der EM-WW umgewandelt in kinetische Energie der Elementarladung und der um diesen Betrag reduzierte Anteil der eintreffenden EM-WW wird wieder emittiert - dabei nimmt die Wellenlänge zu, es tritt Rotverschiebung auf.

Die irrationale Urknall-Theorie geht ja davon aus, dass das Licht durch Doppler-Effekte (alles fliegt von uns weg) ins Rote verschoben wird. Dabei wird völlig ignoriert, dass Licht mit Materie wechselwirkt und der Weltraum keines Falls leer ist. Materie dämpft Licht, verschiebt es ins Rote, absorbiert es und sendet Licht aus. Beschleunigung von Elementarladungen führt zu EM-Strahlung.

Eine Schüssel voll mit Elementarladungen wolltest du sehen?
Geh in deine Küche, nimm eine Schüssel aus dem Schrank und fülle sie mit Wasser. Ein Liter Wasser besteht aus etwa 1,2*10^24 Elementarladungen (Protonen und Elektronen).
Flüssiger Wasserstoff sieht etwa so aus:
Bild
Wasserstoff im Plasma-Zustand sieht so aus:
Bild
Plasma ist etwas anderes wie Gas:
https://www.youtube.com/watch?v=fVoLp45iZXc

Einen Eimer mit Elektronen oder Protonen alleine zu füllen wird schwierig bis unmöglich, da sich Elektronen gegenseitig abstoßen und Protonen machen das gleiche. Es gibt einen schönen Versuch zum Elektronen-Strahl und der Ablenkung im Magnetfeld: Helmholtz-Spulen-Paar https://www.youtube.com/watch?v=jCU7VR5LnZ0

Hoffentlich kannst Du Dir das jetzt etwas besser vorstellen, warum Licht ins Rote verschoben wird, ohne Doppler-Effekte als Erklärung heranziehen zu müssen.

Mit freundlichen Grüßen!

McDaniel-77
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Kurt » Sa 24. Aug 2013, 18:13

McDaniel-77 hat geschrieben:Hoffentlich kannst Du Dir das jetzt etwas besser vorstellen, warum Licht ins Rote verschoben wird, ohne Doppler-Effekte als Erklärung heranziehen zu müssen.


Vorstellen?
Nimm den grünen Laser, schicke sein Signal durch Plasma, dann erkläre was da im einzelnem genau abläuft damit rotes Licht auf der anderen Seite rauskommt.


Kurt
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon Ralf Maeder » Sa 24. Aug 2013, 18:22

Kurt hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Hoffentlich kannst Du Dir das jetzt etwas besser vorstellen, warum Licht ins Rote verschoben wird, ohne Doppler-Effekte als Erklärung heranziehen zu müssen.


Vorstellen?
Nimm den grünen Laser, schicke sein Signal durch Plasma, dann erkläre was da im einzelnem genau abläuft damit rotes Licht auf der anderen Seite rauskommt.


Kurt

Muss ein ziemlich grosses Labor sein, damit eine auf kosmologischen Groessenordnungen messbare Rotverschiebung zustandekommt. Ist wohl so einfach zu messen wie die Raumkruemmung oder die Haerte deines TS-Mediums.
Nehme ich mal an. ;)

Gruss Ralf.
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Re: Die Realitäts-Theorie von McDaniel-77

Beitragvon McDaniel-77 » So 25. Aug 2013, 03:02

Danke Ralf,

ich glaube Kurt will nur verstehen, was im Innersten passiert, damit Licht, also EM-WW, ins Rote verschoben wird. Die Sachlage ist logisch, denn die EM-WW wird von einer Elementarladung auf eine andere übertragen. Die andere Elementarladung verändert die Wellenlänge der EM-WW, d.h. in den meisten Fällen wird die Wellenlänge länger, weil Energie geschluckt bzw. absorbiert wird.
Ein grüner Laser wird im Plasma absorbiert und sukzessive ins Rote verschoben. Bei jeder Wechselwirkung wird Energie übertragen und es kommt auf die Energieniveaus an. Hat die absorbierende Elementarladung ein geringeres Energieniveau, dann wird die EM-WW ins Rote verschoben. Ist die Energie höher, dann ergibt sich eine Blauverschiebung (Anti-Stokes).
Im kosmischen Maßstab kommt es aber grundsätzlich zu einer Rotverschiebung, da alle zwischengeschalteten Interaktionen mit Elementarladungen zu einer Verminderung der Ausgangsenergie führen. Könnten EM-WWs ohne Interaktionen durch den Kosmos rasen, dann gäbe es keine Rotverschiebung, aber da der Kosmos voll mit Plasma ist, wird jede EM-Strahlung ins Rote verschoben.

Kurt möchte aber wissen, was genau da im Innersten passiert. Da muss ich noch etwas nachdenken, aber es hat mit Schwingungen zu tun.

Mit geduldigen Grüßen!

McDaniel-77
Zuletzt geändert von McDaniel-77 am So 25. Aug 2013, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.
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