Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ernst » Do 22. Aug 2013, 19:24

fallili hat geschrieben:Da bleib ich doch lieber bei der Meinung, dass er nicht nachweisbar ist weil es keinen Äther gibt.

Und da liegst du richtig.
Die Anhänger des Äthers meinen ja, der Äther sei der Träger des Lichtes. Als wäre da einerseits ein Äther, welcher andererseits darin Lichtwellen leitet. Das wäre allerdings etwas ganz neues in der physikalischen Welt.

Denn ansonsten sind Wellen und Träger ja identisch:
Wasserwellen werden aus schwingendem Wasser gebildet.
Luftdruckwellen (Schall) werden aus schwingender Luft gebildet.
Festkörperwellen werden durch schwingende Festkörperteile gebildet.

Danach wären Lichtwellen Ätherwellen, welche durch schwingenden Äther gebildet werden. Licht wäre schwingender Äther.
Nur ist in den anderen Fällen das Medium auch nachweisbar, wenn es keine Wellen ausbildet.
Wie weist man Äther nach, wenn er keine Wellen bildet :?:
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Do 22. Aug 2013, 19:32

Ernst hat geschrieben:Wasserwellen werden aus schwingendem Wasser gebildet.
Luftdruckwellen (Schall) werden aus schwingender Luft gebildet.
Festkörperwellen werden durch schwingende Festkörperteile gebildet.

Danach wären Lichtwellen Ätherwellen, welche durch schwingenden Äther gebildet werden. Licht wäre schwingender Äther.

Wie weist man Äther nach, wenn er keine Wellen bildet :?:


Falsch und richtig zugleich ;)

Wasserwellen werden aus einem Impuls auf die Wassermoleküle gebildet.
Schall wird aus einem Impuls auf die Luft gebildet.
Festkörperwellen werden durch einen Impuls auf die Festkörper gebildet.

Demnach wären Lichtwellen aus einem Impuls auf den Äther gebildet.

Wie weist man eine Welle nach, wenn sie keinerlei Träger hat? Wodurch verbreitet sich Licht, wie pflanzt es sich fort?

Herzliche Grüße
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ernst » Do 22. Aug 2013, 19:33

Gerhard Kemme hat geschrieben:Wer etwas gegen solche Erklärungen hat, der möge sich auch einmal darin versuchen die konstanten Geschwindigkeiten von Schall und Licht zu erklären.

Wenn die LG konstant relativ zum Äther wäre, dann wäre sie nur im ruhenden Äther konstant zu messen. Da mit hoher Wahrscheinlichkeit alle verfügbaren Bezugssysteme (Erde, Mond, Mars, Sonne) keines dieser Objekte im Äther ruht, kann hier niemals eine konstante LG gemessen werden.
Ganz im Gegenteil. Dadurch, daß vorgeblich immer und überall konstant c gemessen wird, ist die Äthervariante schon gestorben.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ernst » Do 22. Aug 2013, 19:38

Jondalar hat geschrieben:Wie weist man eine Welle nach, wenn sie keinerlei Träger hat? Wodurch verbreitet sich Licht, wie pflanzt es sich fort?

Wo keine Welle ist, kann man keine nachweisen.
Licht ist eine Korpuskelstrahlung mit Wellenmerkmalen (Materiewellen)
Wiki hat geschrieben:Auf der Grundlage seiner Erkenntnis, dass alle Teilchen auch Welleneigenschaften besitzen, arbeitete de Broglie nach seiner Promotion an der Verbesserung des Bohr-Sommerfeldschen Atommodells. Er ordnete jedem Materieteilchen eine so genannte Materiewelle zu, die sich auf den Bohrschen Bahnen ausbreitet.

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Kurt » Do 22. Aug 2013, 19:48

Ernst hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:Wie weist man eine Welle nach, wenn sie keinerlei Träger hat? Wodurch verbreitet sich Licht, wie pflanzt es sich fort?

Wo keine Welle ist, kann man keine nachweisen.
Licht ist eine Korpuskelstrahlung mit Wellenmerkmalen (Materiewellen)
Wiki hat geschrieben:Auf der Grundlage seiner Erkenntnis, ...
.


Wenn ihr fertig seit mit eurem "Äther", du meine Frage beantwortest hast, dann können wir ja mal zu dem kommen was ev. ist.
Zum Träger und dem darin sich bildenden, von Masse hervorgerufenem, Lichtleitbezug.

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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Do 22. Aug 2013, 20:11

Also langsam wird's wieder sehr kindisch hier.

Es gibt also keine Wellen, es gibt auch keinen Träger, es gibt auch keine DM/DE, es gibt auch keine ZD/LK, es gibt auch keine Plasmaereignisse, es gibt auch keine Felder, es gibt eigentlich überhaupt kein Universum oder?

Herzliche Grüße
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Do 22. Aug 2013, 20:15

Highway hat geschrieben:Genau! Uns gibt es auch nicht. :-)


Nein, wir sind noch nicht einmal Hologramme in der Matrix, weil die ja auch nur aus unerlaubten Wellen in unerlaubten Feldern in einem unerlaubten, von Kabeln getragenen virtuellen Universum befindet.

*Tilt*

Herzliche Grüße
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ralf Maeder » Do 22. Aug 2013, 20:16

Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:Wie weist man eine Welle nach, wenn sie keinerlei Träger hat? Wodurch verbreitet sich Licht, wie pflanzt es sich fort?

Wo keine Welle ist, kann man keine nachweisen.
Licht ist eine Korpuskelstrahlung mit Wellenmerkmalen (Materiewellen)
Wiki hat geschrieben:Auf der Grundlage seiner Erkenntnis, ...
.


Wenn ihr fertig seit mit eurem "Äther", du meine Frage beantwortest hast, dann können wir ja mal zu dem kommen was ev. ist.
Zum Träger und dem darin sich bildenden, von Masse hervorgerufenem, Lichtleitbezug.

Kurt

Kurt, dein superhartes Medium, in dem sich Licht dann mit c ausbreiten kann, koennte man auch als Aether bezeichnen. Die Aetherelemente sind eben deine BT, aus denen dein Medium aufgebaut ist. Und Haralds T.A.O. Matrix koennte ebenfalls ein Aetherprinzip sein. Aether ist ein uebergeordneter Begriff. Ich bin uebrigens kein Verfechter irgendeiner Aethertheorie. Dennoch sollte man in den Naturwissenschaften lieber nichts von vornherein ausschliessen. Und Licht ist noch lange nicht begriffen von der Wissenschaft, wie auch so vieles andere auch nicht. So gesehen wissen wir eigentlich so gut wie gar nichts konkretes ueber gar nichts.

Gruss Ralf.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Kurt » Do 22. Aug 2013, 21:01

Ralf Maeder hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wenn ihr fertig seit mit eurem "Äther", du meine Frage beantwortest hast, dann können wir ja mal zu dem kommen was ev. ist.
Zum Träger und dem darin sich bildenden, von Masse hervorgerufenem, Lichtleitbezug.

Kurt, dein superhartes Medium, in dem sich Licht dann mit c ausbreiten kann, koennte man auch als Aether bezeichnen. Die Aetherelemente sind eben deine BT, aus denen dein Medium aufgebaut ist.


Halthalt Ralf, bremse reingelegt.

Kurt, dein superhartes Medium, in dem sich Licht dann mit c ausbreiten kann, koennte man auch als Aether bezeichnen.


Ja könnte man, ich hab aber extra diesen Begriff vermieden weil er zu sehr -verbastelt- ist.
Z.B dasda: die Erde zwängt sich durch den Äther...
Sie zwängt sich nicht durch, sie ist "Äther".

Die Aetherelemente sind eben deine BT, aus denen dein Medium aufgebaut ist


Halthaltstop.
Die Ätherelemente sind die TS (Trägersubstanz)! also nicht die BT!
Die BT sind eine Menge der TS!

Die Menge der Trägersubstanz die ein BT ergeben sind durch ihr Schwingen als Einheit erhalten und ergeben das Grundelement der Materie.


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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ralf Maeder » Do 22. Aug 2013, 23:51

Entschuldige Kurt, ich habe ein paar von deinem Definitionen durcheinandergebracht.
Es ging mir nicht darum, deine Theorie irgendwie herunterzumachen. Einstig und allein ging es mir darum aufzuzeigen, wie das Konzept Aether in vielerlei Weise und Facetten wiederzutreffen ist.

Gruss Ralf.
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