Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » So 11. Aug 2013, 22:00

Yukterez hat geschrieben:Ganz einfach in dem man sich nicht den Raum und die Zeit als invariant denkt, sondern deren Verhältnis zueinander, c.


Jaja, das mit dem Denken ist so eine Sache.
Besonders dann wenn keine Selektiereinrichtung vorhanden ist die erkennen lässt ob das was gedacht ist/wird auch sinnvoll und Realitätskonform ist.

Lassen wirs weiter "Raum" regnen, es ist immer noch viel zu trocken, unsere Kartoffel freuen sich auf ein bisserl Raum, äh Regen.

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » So 11. Aug 2013, 22:45

Jondalar hat geschrieben:Hat der Raum eine Substanz, ist er ein Objekt, oder hat der Raum keine Substanz

Die Substanz des Raums ist der Raum selbst, würde ich meinen, und zwar in Form der Dimensionen x,y,z.

Jondalar hat geschrieben:und man kann ihn nicht verformen, dehnen, stauchen, riechen oder sonstwas?

Gäbe es keinen Raum, könntest du natürlich weder riechen, noch sonstwas.

http://de.wikipedia.org/wiki/Raumzeit#Veraltete_Raumzeiten
http://de.wikipedia.org/wiki/Minkowski-Raum#Definitionen_im_Reellen
http://en.wikipedia.org/wiki/Friedmann-Lema%C3%AEtre-Robertson-Walker#General_metric

Bild, Yukterez
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » So 11. Aug 2013, 22:53

Yukterez hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:Hat der Raum eine Substanz, ist er ein Objekt, oder hat der Raum keine Substanz

Die Substanz des Raums ist der Raum selbst, würde ich meinen, und zwar in Form der Dimensionen x,y,z.


Du auch in Sachen "Münchhausen" unterwegs?

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » So 11. Aug 2013, 22:57

Hast recht, genaugenommen darf man nie vom Raum allein reden. Eigentlich heisst es:
Die Substanzen der Raumzeit sind die Dimensionen Raum und Zeit, und deren Konversionsfaktor ist die Lichtgeschwindigkeit.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » So 11. Aug 2013, 23:02

Yukterez hat geschrieben:Hast recht, genaugenommen darf man nie vom Raum allein reden. Eigentlich heisst es:
Die Substanzen der Raumzeit sind die Dimensionen Raum und Zeit, und deren Konversionsfaktor ist die Lichtgeschwindigkeit.


Stop, du versinkst in "MünchhausenMünchhausen".
So geht das nicht, da kommst du nur immer weiter rein.

Warum immer mehr Abwegiges?
Warum nicht das was ist, das Nichts das "Raum" heisst?

Kurt


Natürlich, die Konsequenz musst du dann auch akzeptieren"!
Das dass in diesem Nichts, genannt Raum, irgendwas sein muss das das alles was ist sein lässt.

Von Nichts ist/kommt nichts, also bleibt nur TS.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » So 11. Aug 2013, 23:14

Hi Yukterez,

Yukterez hat geschrieben:Umgekehrt, die 1e53 kg sind schon inklusive der dunklen Materie..."


dann irrt wohl Wiki:

Wiki hat geschrieben:Masse (sichtbar) ca. 10^53 kg - Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Universum


Eine kleine Überschlagsrechnung zur Gesamt-Masse des Universums innerhalb der Standard-Theorie

Das Hubble Ultra Deep Field Bild HUDF zeigt etwa 10.000 Galaxien und deckt etwa 1/10.000.000 (ein Zehnmillionstel) des Nachthimmels ab, bei ausgestrecktem Arm entspricht das etwa einem Hundertstel der Fläche des kleinen Fingernagels - etwa 1 mm².
http://zebu.uoregon.edu/hudf/hudf_150dpi.jpg

10.000 Galaxien pro mm² * 10.000.000 mm² = 10^11 Galaxien (100 Milliarden Galaxien)

Eine Galaxie besteht meist aus 100 Milliarden bis 1 Billion Sterne, sagen wir 10^11 Sterne, ein Stern wie die Sonne hat eine Masse von 2*10^30 kg - nehmen wir einfach unsere Milchstraße als Durchschnittstyp. Ihre Masse wird mit 1.250 Milliarden Sonnenmassen angegeben, das entspricht 2,5*10^42 kg.

Insgesamt ergibt diese einfache Überschlagsrechung:

2,5*10^42 [kg/Galaxie] * 10^11 [Galaxien] = 2,5*10^53 [kg]

Ganz ohne den Faktor (95,1/4,9) 19,40-fach, wenn man die DM&DE mit berücksichtigt. Mit diesem Faktor:

19,4 * 2,5*10^53 [kg] = 4,85*10^54 [kg]

Die Masse im Universum besteht zu 99% aus Wasserstoff, daher kann man sogar die Anzahl der Atome im Universum gleich mit abschätzen:

2,5*10^53 [kg] * 6,022*10^26 [Atome/kg] = 1,5*10^80 [Atome]

Soweit ich mich erinnere, wurde die Atomanzahl schon auf 10^88 geschätzt, dann wäre die Masse aber 10^8-mal höher und "lüge" ;) bei 2,5*10^61 [kg].

Es ist jedenfalls so, dass wir nach der Standard-Theorie in einem Schwarzen Loch leben. Und das alleine ist schon Schwachsinn.

Mit wissenschaftlichen Grüßen!

McDaniel-77
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » So 11. Aug 2013, 23:26

Stimmt, in dem Fall gäbe es inklusive der DM dann 1e53/5*32=6.4e53 kg

Unbenannt.PNG
Unbenannt.PNG (8.38 KiB) 5528-mal betrachtet

was dann auf einen SR von 50 GLyr käme, was wiederum in der Nähe des Partikelhorizonts, der bei 46 GLyr liegt, liegt:

Unbekannt.PNG
Unbekannt.PNG (3.31 KiB) 5527-mal betrachtet
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » So 11. Aug 2013, 23:33

Yukterez hat geschrieben:Stimmt, in dem Fall gäbe es inklusive der DM dann 1e53/5*32=6.4e53 kg

Unbenannt.PNG

was dann auf einen SR von 50 GLyr käme, was wiederum in der Nähe des Partikelhorizonts, der bei 46 GLyr liegt, liegt:

Unbekannt.PNG


Unbekannt trifft es ganz gut!

Es weiss niemand, die Annahme dass man nur soweit sehen kann wies die locale LG hergibt ist der grundlegende Fehler.
Alle darauf aufgebauten Annahmen sind von Grund her falsch.

Warum sollten Galaxien die sich mit 0.7 c voneinander entfernen noch kommunizieren können, die übernächsten Nachbarn, die sich dann mit > 1.5 c voneinander entfernen, nicht mehr?
Das allein wirft doch die "etablierte" Physik aus dem Rennen.

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » So 11. Aug 2013, 23:42

McDaniel-77 hat geschrieben:Es ist jedenfalls so, dass wir nach der Standard-Theorie in einem Schwarzen Loch leben.

Wenn man den heutigen Partikelhorizont mit 46 GLyr annimmt, und als Masse 1e53/5*32, also einen SR von 50 GLyr, dann wäre der SR dieser Masse in der Tat höher als seine tatsächliche Ausdehnung. Das zeigt aber auch, daß es für ein SL eben keine unendlich dicht komprimierte Materie braucht, sondern ab einem gewissen Radius einfach nur eine Fluchtgeschwindigkeit von >c. Damit spricht nichts gegen die Existenz von SL, und es kann dann auch kleine SL innerhalb von großen geben. Diese Diskussion wurde übrigens schon mal im alten Netphysik Forum geführt: http://yukterez.ist.org/np/netphysik_fg.htm#post46767. In der Zwischenzeit haben wir aber dazugelernt, daß bei homogener Massenverteilung und unendlicher Ausdehnung das 'SL' Universum in jede Richtung gleichermassen zieht, wodurch es im Fall unseres Universums zwar Horizonte, aber kein Zentrum gibt.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Mo 12. Aug 2013, 00:29

Hi Yukterez,

merkst du nicht selber, in welchen irrationalen Konzepten du denkst? Oftmals genügt die einfache Plausibilitätsprüfung: "Ist es ein Objekt oder ein Konzept? Nur Objekte besitzen physikalische Relevanz!"

Yukterez hat geschrieben: ...wenn so... ...dann so... ...in der Zwischenzeit haben wir aber dazugelernt, dass bei homogener Massenverteilung und unendlicher Ausdehnung das 'SL' Universum in jede Richtung gleichermaßen zieht, wodurch es im Fall unseres Universums zwar einen Horizont, aber kein Zentrum gibt.


Unendliche Ausdehnung und Urknall sind zwei unvereinbare Behauptungen. Und man sollte schon wissen, dass die Schwerkraft unwahrscheinlich schwach ist, die EM-WW ist 10^36-mal stärker. Unsere gesamte Milchstraße mit 1,25 Billionen Sonnenmassen, zieht an einem Kilogramm innerhalb der Andromeda Galaxie mit einer Kraft von 3*10^-13 N, was gefühlten etwa 0,03 Nanogramm entspricht und viel weniger als ein Bakterium auf dem Kilogrammklotz ausmacht.

Langsam sollten wir den ganzen geisteswissenschaftlichen Mathe-Mumpitz bei Seite lassen und uns der Realität zu wenden. Leider scheinen wir sehr stark von der Mathematik geprägt zu sein. Ein SL ist ein mathematische Konzept und basiert auf keiner realen Beobachtung. Die Sternenbewegungen im Zentrum der Milchstraße, sowie die scheibenartige Rotation der Milchstraße basiert auf der elektromagnetischen Wechselwirkung. Sterne sind elektrische Plasma-Bälle mit gigantischen elektromagnetischen Feldstärken und realen EM-Phänomenen wie die EM-Strahlung und der Sonnenwind.

Also noch mal, kein Objekt kann sich schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, siehe Einsteins Relativitäts-Theorie. Zwei Objekte, welche mit je 0,75 c aufeinander zu oder von einander weg rasen, rasen laut RT nicht mit 1,5 c aufeinander zu oder von einander weg. Nach RT ergibt sich 0,96 c für die Addition von zwei 0,75 c.
http://de.wikipedia.org/wiki/Relativistisches_Additionstheorem_f%C3%BCr_Geschwindigkeiten

Wir können zusammenfassend festhalten:

- die sog. Standard-Theorie steht kurz vor ihrem Ende
- Einsteins Relativitäts-Theorie widerspricht der Realität und führt zu immer weiteren Absurditäten und gehört ins Reich der Märchen
- die Gravitations-Kosmologie ist gescheitert
- die Urknall-Theorie widersteht keiner Logikprüfung und gehört ins Reich der Märchen
- Newtons Gravitations-Gesetz funktioniert im Sonnensystem recht gut, versagt aber auf kosmischer Ebene
- die Interpretation der Rotverschiebung mittels einer (scheinbaren) Fluchtgeschwindigkeit ist ein fataler Irrtum gewesen und führte in der Folge zur absurden Urknall-Theorie
- die Kernfusions-Theorie der Sonne gehört ins Reich der Märchen
- die Einschlags-Krater-Theorie für Mond und Mars gehört ins Reich der Märchen
- Schwarze Löcher, Dunkle Materie, Dunkle Energie und Neutronsterne sind nur mathematische Konzepte und besitzen keinerlei physikalische Bedeutung
- Photonen existieren nicht, sie sind lediglich ein Konzept
...

+ die elektromagnetische Wechselwirkung ist die einzige Kraft im Universum (siehe Realitäts-Theorie)
+ nur Objekte existieren, als da wären Elementarladungen (Protonen und Elektronen)
+ die Rotverschiebung ist eine Beobachtungstatsache und wurde 1929 von Edwin Hubble entdeckt
+ bekannte Plasma-Physik ermöglicht eine logische Erklärung für die Rotverschiebung
+ elektrische Entladungen kosmischen Ausmaßes sind für die Krater auf der Mond- und Marsoberfläche verantwortlich
+ die Mikrowellenhintergrundstrahlung zeigt unsere Milchstraße und ist eher als Vordergrundstrahlung zu deuten
+ Kometen sind keine dreckigen Schneebälle, sondern wie Monde felsige Brocken
+ die Fallbeschleunigung hängt von den beteiligten Massen ab, was zu massenabhängigen Fallzeiten führt
...

In 5-20 Jahren wird das auch im Mainstream angekommen sein.

Mit wissenschaftlichen Grüßen!

McDaniel-77
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