Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » Fr 9. Aug 2013, 21:07

Yukterez hat geschrieben:wir müssten uns dann an einer ausgezeichneten Stelle im Weltraum befinden, damit die Beobachtungen ohne DE noch in ein Modell passen!


Vielleicht befinden wir uns ja auch an einer ausgezeichneten Stelle, vielleicht ist es aber auch einfach nur so, wie im EU? Hast Du die 3 Stunden schon geopfert um zu verstehen, was da so postuliert wird? Da kommt die Erklärung ohne jegliche dunkle Sachen aus, einfach nur EM.

Es ist jedenfalls höchst lächerlich, in eine an sich schon löchrige Theorie immer noch mehr Unbekannte zu stopfen, nur um sie aufrecht zu erhalten. Wenn man mal eine, drei, fünf Unbekannte hat - ok, aber MEHR Unbekannte als Fakten, dann kann doch per se schon etwas nicht stimmen oder? Gilt Ockham nicht für die RT?
Jondalar
 
Beiträge: 1592
Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » Fr 9. Aug 2013, 21:13

Auf welcher der mittlerweile vielen Seiten finde ich den Link zum 3h Video? Mich würde schon interessieren, wie man die Gravitation mit Elektomagnetismus erklären will, wenn man doch sowohl mit einem +, als auch einem - Magneten ein Stück Eisen davor bewahren kann, auf die Erde zu stürzen.
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » Fr 9. Aug 2013, 21:16

Yukterez hat geschrieben:Auf welcher der mittlerweile vielen Seiten finde ich den Link zum 3h Video? Mich würde schon interessieren, wie man die Gravitation mit Elektomagnetismus erklären will, wenn man doch sowohl mit einem +, als auch einem - Magneten ein Stück Eisen davor bewahren kann, auf die Erde zu stürzen.


Schön, dass Du bereit bist, es Dir an zu sehen. Kannst es dann gerne auch zerlegen, aber ansehen ist schonmal gut!

http://www.viaveto.de/plasmaverse.html
Jondalar
 
Beiträge: 1592
Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03

Plasmaversum, Kapitel 1

Beitragvon Yukterez » Fr 9. Aug 2013, 21:53

Im ersten Kapitel wird Herr Hubble zitiert, der da sprach:

Bild

Darauf folgt die Behauptung des Sprechers, daß die Relativisten diesen Einwand einfach ignoriert hätten. Meinen Informationen zufolge muß sich diese Aussage Hubbles aber darauf bezogen haben, daß er damals, als er noch die falschen Standardkerzen verwendete, einen 10x zu hohen Hubbleparameter herausbekam, wodurch der Urknall sich vor kürzerer Zeit ereignet haben müsste, als die Erde nachweislich alt war. Dieses Problem hat sich aber durch die Kalibrierung der Standardkerzen gelöst, und wurde zu der Zeit keineswegs ignoriert, sondern sogar von Albert Einstein, der selber lieber einen Steady State gehabt hätte, akzeptiert!

Dies nur am Rande erwähnend, um mir für Kapitel 2 Chips und Cola besorgend, Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Plasmaversum, Kapitel 2

Beitragvon Yukterez » Fr 9. Aug 2013, 22:58

Im Kapitel 2 bei t=4m12s wird behauptet, der Quasar Markarian 205 habe eine Verbindunglinie zur Galaxie NGC 4319. Dem widerspricht jedoch der im Video zitierte Halton Arp in seinem Artikel auf http://www.haltonarp.com/articles/rebuttals, wo er spricht:

Halton Arp hat geschrieben:Mrk 205 figures in another long standing argument about distances of quasars. It was long ago argued that since low red shift absorption lines were often seen in the spectra of high redshift quasars that the quasars had to be at great distances in back of the galaxies which were causing the absorption. Some partisans aggressively searched for absorption lines from NGC 4319 in the spectrum of the bright Mrk 205. At first they did not find any but finally they found a weak line and announced that this proved that Mrk 205 was in back of the galaxy. But they barely mentioned that the line was about 10 times fainter than than expected. I.e. the quasar was indicated to be only 10% in back of the galaxy (Or one might say 90% in front.)

This illustrates of course that an object can be just in back, or even within the envelope of the low redshift absorber. The argument used to be that for quasars of different redshift closely along the same line of sight that the absorption lines were almost always from the lower redshift quasar, thus showing that the high redshift quasars were always in back of the low. But if the high redshift quasars were smaller than the low redshift ones, as indicated by local quasars, then the high redshift ones could be just in back of, or even within, the larger envelope of the low redshift quasar. Astronomers got quite carried away for a while measuring quasars with larger and larger separations along the line of sight and deriving larger and larger clouds around the quasars, or intervening in the line of sight. Amusingly they derived clouds so ridiculously large in linear dimension, if at redshift distances, that they research in this direction was dropped.

was soviel heisst wie:

wären die vielen Quasare tatsächlich Nachbarn, dann wäre es auch möglich, daß sich hochrote Quasare vor roten Quasaren beobachten liessen. Das ist aber nie passiert; das Spektrum der dahinterliegenden Quasare erhält beim passieren des davorliegenden Mediums auch die Spektralabsorptionen desselben aufgedrückt. Daraus schließt man messerscharf, daß sich die hochroten Quasare in der Tat hinter den roten Quasaren befinden müssen, was wiederum für die Interpretation der Rotverschiebung als Geschwindigkeit, und damit Entfernung spräche (also für den Urknall).

Weiters wird bei t=5m46s erzählt, das Einsteinkreuz zeige keine Verzerrungen, sondern perfekte Kugeln. Das ist aber, wenn ich nachmesse, keineswegs der Fall:

1steinkreuz.gif
1steinkreuz.gif (529.19 KiB) 9751-mal betrachtet

Man darf hier freilich keine Verzerrungen wie am Horizont eines SL erwarten, aber von Kreisen kann hier nicht die Rede sein. Die separaten Helligkeitsschwankungen der vier Abbilder, die bei Minute 8 erwähnt werden, sind dafür wieder ein gutes Argument, das aber durch die eben doch verzerrte Form wieder stark abgeschwächt wird.

Recherchierend, Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Raumzeitkrümmung versus Fernwirkung

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 10. Aug 2013, 00:21

Lieber Yukterez, Chief und vor allem geliebtes Gluon!

du hast gerade etwas sehr wichtiges erwähnt Yukterez. Newton ging von einer verzögerungsfreien Wirkung der Massen auf einander aus, also eine unendlich hohe Geschwindigkeit. Wäre dem so, könnte man Gravitations-Wellen niemals nachweisen, da unsere Messgeräte einzig und allein der EM-WW unterliegen und mit einer maximalen Geschwindigkeit - der Lichtgeschwindigkeit - arbeiten. Bis ein EM-Impuls vom Mond zurück reflektiert wird, dauert es schon weit über 2 Sekunden.
Das Problem löst sich von selbst, wenn man einmal kapiert hat, dass die Materie, unsere Erde aus einer Ansammlung von etwa 10^54 Elementarladungen besteht. Wenn man das gecheckt hat, dann ist nur noch ein Paradigma zu brechen, nämlich das der räumlichen Begrenztheit. Ein Atom ist eben nicht nur 0,1 nm groß, es wirkt unendlich weit, die Elementarladung hat keinen Rand. D.h. wenn der Mond von der Erde und die Erde vom Mond durch EM-WW angezogen wird, ist das "Feld" schon da, es kommt zu keiner Verzögerung, es sei denn die Erde würde sich plötzlich bewegen.
Es gibt da dieses verrückte Gedankenexperiment, was denn passiert, wenn die Sonne plötzlich verschwinde. Wir würden erst rund 8 Minuten später etwas davon mitbekommen.
Außerdem ist eine instantane Kraftwirkung ohnehin schwachsinnig, da die Trägheit der Masse immer dazwischen funkt und eben nur mit maximal der Lichtgeschwindigkeit agiert.

Lieber Chief,

Einstein war womöglich nur ein Spinner. Ich meine, wie kommt man auf so einen irrationalen Müll, dass man zwei Konzepte, Raum und Zeit zu einem Objekt verschmilzt, welches man Raumzeit nennt und dieses Kombi-Konzept wird durch Massen gekrümmt. Schwerkraft krümmt den Raum. Guter Witz. Weil Raum, Nichts und Vakuum Synonyme ein und desselben Konzeptes sind, ergibt Einsteins Theorie keinen Sinn. Nichts oder Vakuum haben keine physikalische Bedeutung.

Liebes Gluon,

du schreibst, die Konzepte Dunkle Materie und Dunkle Energie seien nachweisbar und es sei genau anders herum, wie ich meinte. Man hat also DM und DE entdeckt und daraufhin eine neue Theorie zur Erklärung der Rotationsbewegung von Galaxien entwickelt. Ja das ist ja ein Ding! Und weil man die DE entdeckt hat, wurde der Urknall postuliert. Lebt der katholische Priester Georges Edouard Lemaître eigentlich noch? Schade 1966 ist er schon im Alter von 71 Jahren gestorben, sonst hätten wir ihn fragen können, als er den Urknall Erfunden hat, ob er da die DM und DE als Ursache für seine Behauptung heranzog. So tappen wir natürlich im Dunklen, der allerdunkelsten Dunklen Materie und der noch viel dunkleren Dunklen Energie. Schade!

Mit wissenschaftlichen Grüßen!

McDaniel-77
McDaniel-77
 
Beiträge: 1022
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 22:04

Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 10. Aug 2013, 03:34

Lieber Yukterez,
wenn du das wissen willst?
Yukterez hat geschrieben:...Mich würde schon interessieren, wie man die Gravitation mit Elektromagnetismus erklären will, wenn man doch sowohl mit einem +, als auch einem - Magneten ein Stück Eisen davor bewahren kann, auf die Erde zu stürzen.

dann musst du mich fragen, denn die EU-Leute verweisen nur auf die kosmischen Beobachtungen und dass diese alle mit bekannter Physik erklärbar sind. Die Doku http://www.viaveto.de/plasmaverse.html zeigt die Missstände auf und bietet plausible Erklärungen für Beobachtungstatsachen, wie Mond- oder Marskrater.

In meiner Realitäts-Theorie geht es darum, dass man versteht, dass die elektromagnetische Wechselwirkung die einzige uns zugängliche Kraft ist. Sobald wir etwas messen wollen, endet es immer in einer EM-WW.

Vielleicht kennst du aus der Chemie die Dipol-Dipol-Wechselwirkung oder die Van-der-Waals-Kräfte, beide basieren ursächlich auf der EM-WW. Wasser Moleküle ziehen sich an, weil die Elementarladungen der Moleküle sich gegenseitig beeinflussen und so eine Anziehungskraft entsteht. Es ist wichtig zu verstehen, dass die EM-WW nicht nur anziehend, sondern auch abstoßend wirkt. Es stellt sich ein Gleichgewicht zwischen den anziehenden und abstoßenden Kräften ein.

Atome stürzen nicht in sich zusammen, weil die Abstoßungskräfte das verhindern. Die Erde zieht den Mond und andere Massen deshalb an, weil Massen immer aus Elementarladungen aufgebaut sind und diese sich gegenseitig beeinflussen. Durch induzierte Dipole entsteht eine Anziehungskraft, welche dazu führt, dass der Mond in der Nähe der Erde bleibt, während die gemeinsam die Sonne umkreisen. Wenn man die etwa 10^54 Elementarladungen der Erde überlagert, dann entsteht ein ausgedehnter Wirkungsbereich um die Erde herum, groß und stark genug, um den Mond fest zu halten. Auch die Maus oder die Tastatur wird durch diese EM-WW von der Erde beeinflusst und angezogen. Was wir als Gravitation bezeichnen, ist in Wirklichkeit nur eine Nebenwirkung verdammt vieler miteinander in Wechselwirkung stehender Elementarladungen.

Ein Wasserstoffatom ist das einzige, was man durch die Schröderinger-Gleichung beschreiben kann, weil es nur aus zwei Komponenten besteht. Die Mathematik versagt, sobald es mehr wie zwei Variablen gibt. Helium besteht bereits aus 8 Elementarladungen. Die Mathematik ist so beschränkt, sie kann die Realität niemals exakt beschreiben, weil in der Realität jede Interaktion immer vom gesamten Universum beeinflusst wird. Das Sonnensystem ist ein hoch komplexes Gebilde, mit 9 Planeten oder 8 ohne Pluto und tausenden von Asteroiden und hunderten von Monden und Kometen. Alle hängen gegenseitig voneinander ab und beeinflussen sich gegenseitig. Bereits das gedanklich reduzierte System, aus Sonne-Erde-Mond ist mathematisch nicht mehr zu erfassen, weil die Mathematik grundsätzlich immer nur zwei Variablen in einer Gleichung verarbeiten kann: x² = y ist logisch eindeutig lösbar, x² = y/z ist nicht mehr eindeutig lösbar

Das führt uns wieder dazu, dass Mathematik nichts erklären kann, sondern nur ein Werkzeug ist, um vereinfacht erkannte Muster zu quantifizieren.

Mit wissenschaftlichem Gruß!

McDaniel-77

P.S.: Zum Einsteinkreuz nur so viel, die Gasbrücken zwischen den 4 Quasaren und der Galaxie siehst du auch oder?
Bild
McDaniel-77
 
Beiträge: 1022
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 22:04

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » Sa 10. Aug 2013, 11:40

In deinem Integral fehlt die Integrationsvariable, da müsste ein dr hinten dran stehen. 2×s×r^2 ergibt m^3, was über r integriert m^4 wären. Du kriegst so also als Einheit sek×√m statt sek heraus, und das darf auf der Suche nach der Zeit natürlich nicht passieren.

Korrekturlesend, Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Expansion des Universums

Beitragvon Trigemina » Sa 10. Aug 2013, 11:54

Highway hat geschrieben:Da scheint sich zum Ersten ein Flüchtigkeitsfehler bei der Definition von G eingeschlichen zu haben, aber zum Zweiten denke ich wurde der Abstand zu den Objekten von 300.000.000m vergessen.

Richtig muss die Rechnung meiner Meinung nach lauten:

Bild


Zum Glück war das mit der Gravitationskonstante G nur ein Kopierfehler beim Übertragen von der Konsole auf das PHP-Eingabefenster des Forums, da ansonsten das Ergebnis um 5 Grössenordnungen falsch herausgekommen wäre. Muss wohl versehentlich auf die Delete oder Backspace-Taste gedrückt haben.

Deine Formeln unterscheiden sich von meinen nur um eine zusätzliche Multiplikation mit s im Wurzelausdruck. Dadurch ergibt sich erstens ein Einheitsfehler (es kommen keine Sekunden mehr heraus), und vor allem zweitens ist dein Ergebnis um den Faktor sqrt(s) zu gross!

Zur Herleitung:

Bekannt ist die Formel r=a/2*t^2. Die gilt jedoch nur für konstante Beschleunigungen und kann im Gravitationsgradienten nicht angewendet werden.

Durch Differentialbildung

dr = a/2 *dt^2 und Auflösung nach dt^2 ergibt sich

dt^2 = 2*dr/a

Mit der Nebenbedingung a = M*G/r^2 aus Newtons Gravitationsgleichung in obige Gleichung eingesetzt:

dt^2 = 2*r^2*dr/(M*G)

Integration der Gleichung und Wurzelziehung ergibt

t = sqrt(int(2*r^2*dr/(M*G)))

Das Integral ist analytisch lösbar:

t = sqrt(2/(3*M*G)*(r2^3-r1^3))

Sorry für den ASCII-Code. Ich könnte den Formalismus auch graphisch darstellen, aber wer's verstehen will den wird das nicht sonderlich stören.
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » So 11. Aug 2013, 14:37

Hi Leute!

Ich möchte noch mal zum Thema zurück "Expansion des Universums".

Nach dem Edwin Hubble 1929 die Rotverschiebung beobachtet hatte und diese dann durch eine scheinbare Fluchtgeschwindigkeit interpretierte. Plasma-Effekte waren damals noch nicht in Erwägung gezogen worden, weil man annahm, das Universum sei leer. Erst als ab 1932 Radioteleskope entwickelt wurden, kam man überhaupt erst dahinter, dass neben den Sternen, die wir im sichtbaren Spektrum sehen können, der Rest viel größer ist und der leuchtet auch.
Bild
Radio-Bild der galaktischen Ebene der Milchstraße bei einer Frequenz von 2695 MHz.
Im sichtbaren Licht sieht unsere Milchstraße heute richtig gut aus:
Bild
http://www.youtube.com/watch?v=Ut2uaV36BJ8
Wer es selbst ausprobieren möchte kann dies gerne hier tun:
http://www.eso.org/public/images/eso1242a/zoomable/

Entstehung der Urknall-Theorie
Wiki hat geschrieben:"Lemaître stellte seine Ideen auf einem Kongress in London vor, der sich mit dem Ursprung des Universums und der Spiritualität beschäftigte. Er beschrieb seine Vorstellungen vom Ursprung des Universums als Uratom, „ein kosmisches Ei, das im Moment der Entstehung des Universums explodierte“. In diesem Uratom soll die gesamte heute im Universum vorhandene Materie zusammengepresst gewesen sein. Er zog dabei unter anderem die Rotverschiebung weit entfernter Galaxien heran. Seine Kritiker bezeichneten danach die Theorie als Urknalltheorie (oder Big Bang). Eddington und auch Einstein lehnten sie zuerst ab, weil sie ihrer Meinung nach zu sehr an die christliche Vorstellung von der Erschaffung der Welt angelehnt war und weil sie vom physikalischen Standpunkt aus viele Unschönheiten hatte, wie beispielsweise Singularitäten"
- Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Lema%C3%AEtre#Urknalltheorie

Widersprüche innerhalb der Standard-Theoerie

Ein Urknall-Universum ist endlich und besteht aus einer bestimmten Menge Materie, heute wird sie mit etwa 10^53 kg angegeben.

Wiki hat geschrieben:Der Begriff „Schwarzes Loch“ wurde 1967 durch John Archibald Wheeler etabliert (nicht aber erfunden, wie oft behauptet). Er verweist auf den Umstand, dass sich um eine Krümmungssingularität der Raumzeit ein durch den Ereignishorizont charakterisiertes Raumgebiet bildet, in das Materie nur hineinfallen, aber nicht wieder hinausgelangen kann („Loch“) und das insbesondere auch eine elektromagnetische Welle, wie etwa sichtbares Licht, niemals verlassen kann (daher „schwarz“).
- Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Loch

Der sog. Schwarzschild-Radius (nicht-rotierende Schwarze Löcher) beschreibt die Radius einer gedachten Kugel, deren Oberfläche die Grenze des Massen und Informationsaustausches darstellt. Die Fluchtgeschwindigkeit entspricht an dieser gedachten Kugeloberfläche der Lichtgeschwindigkeit.

r_schwarzschild = 2*G*M/c² = 2*G/c² * Masse = 1,485^-27 [m/kg] * 10^53 [kg] = 157 Milliarden Lichtjahre

Oder habe ich mich verrechnet? Folgende Werte habe ich eingesetzt:

G = 6,67384*10^-11 [m³/kg*s²]
c = 299792458 [m/s]
Lj = 9,461*10^15 [m]
M_universum = 10^53 [kg]

Also wir befinden uns innerhalb eines Schwarzen Lochs und vor 13 Milliarden Jahren kurz nach dem Urknall, war die Masse auch schon bei 10^53 kg, d.h. das Schwarze Loch war von Anfang an dagewesen und jetzt wächst es nur noch. Für eine Singularität ist es ganz schön ausgedehnt, nicht wahr? Innerhalb dieses riesigen Schwarzen Lochs, welche die Masse des Universums besitzt, soll es noch Billionen weiterer Schwarzes Löcher geben.

Das kann man drehen und wenden wie man will, es bleibt irrational. Völliger Blödsinn diese Theorie, denn sie führt zu Widersprüchen.

Mit wissenschaftlichen Grüßen!

McDaniel-77
McDaniel-77
 
Beiträge: 1022
Registriert: Mi 3. Jul 2013, 22:04

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste