Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 4. Aug 2013, 20:02

Kurt hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:
Gruende, warum er das macht, koennte es viele geben: Verwirrung stiften, Intelligenzquotienten anderer messen, eigene Unwissenheit vertuschen, Spass daran andere an der Nase rumzufuehren, sich ueberlegen fuehlen etc.



Du hast das allerwichtigste vergessen.

Sich nicht festlegen damits keine Probleme gibt wenns ums Fähnchenschwingen geht.
Denn da ist jede verbindliche Aussage ein Risiko.


Für den Dicke spielt es zwar keine Rolle (er schwang schon dieses bedeutungslose Fähnchen seit 2006 bedeutungslos im alten Forum von Ekkehard Friebe), aber es ist in der Tat meiner Meinung nach der allerwichtigste Grund bei Relativisten, natürlich vor allem, wenn Sie sich mit echter Identität in einem Dialog mit Kritikern verwickeln lassen haben - was sie verständlicherweise vorbeugend wie die Pest meiden und was auch hoch selten geschieht: Jede verbindliche Aussage bei der SRT ist in der Tat ein großes Risiko! Es gilt also: in allerersten Linie Schweigen, und wenn Schweigen wegen amtlichem Druck nicht möglich ist (wie zum Beispiel für Markus Pössel als AEI-Mitarbeiter), nur einen unverbindlichen sprachlichen Wirrwarr aussprechen. Kein Risiko mit klaren Aussagen eingehen!

Markus Pössel hat zwar unter Druck die einzige klare Aussage in einer 6-monatigen, langwierigen Korrespondenz mit mir getätigt, dass die Längenkontraktion keine materielle Veränderung der bewegten Objekte bedeutet, aber hat er schnell gemerkt, dass er sich damit schon viel zu weit aus dem Fenster der SRT gelehnt hatte: Er drohte mir sogar mit juristischen Schritten wegen angeblicher "Sinnentstellung" seiner Aussage... ;)

Genauso sprachlich undeutbar und fachlich abweichend hat er knapp über die gleiche Frage der Natur der Längenkontraktion den Physiker Peter Ripota 2010 abserviert, siehe: Antwort von Dr. Markus Pössel an Peter Ripota. Seitdem hat Pössel das Risiko einer verbindlichen Aussage noch strenger ausgeschlossen: Er verbietet sich sogar selbst in seiner Blog-Reihe "Einstein verstehen" bei Sci-Logs / Spektrum der Wissenschaft, die seit 2010 läuft, überhaupt von Einstein und von der Relativitätstheorie zu sprechen, Gefahr radikal gebangt. ;)

Die streng befolgte Strategie für Relativisten, die unter ihrer echten Identität in Meinungsstreit mit Kritikern geraten könnten, ist also generell ausharrend schweigen (siehe z.B. auch Milena Wazeck im Schatten ihrer Truppe von Alpha Centauri Die gute Milena Wazeck befolgt brav die Strategie „Marginalisierung durch Nichtbeachtung oder den historischen Fall Herbert Dingle), oder eben einen unverbindichen sprachlichen Wirrwarr von sich geben. Jedes Wort eines namentlich auftretenden Relativisten zur Verteidigung seiner Theorie bedeutet nämlich ein sehr hohes Risiko.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon julian apostata » Mo 5. Aug 2013, 06:58

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Kein Risiko mit klaren Aussagen eingehen!


Immer wieder der selbe Schmarrn.

Ein rasender Meter, der mit 0,8*c unterwegs ist, verkürzt sich nicht auf 60 cm, nur weil man 60 cm misst.

Eine völlig klare und selbstverständliche Aussage der SRT, die man ständig wiederholen muss.

Wie kann man in dem Alter noch derart kindisch sein, und jahrelang konsequent auf Durchzug schalten!
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 5. Aug 2013, 07:54

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Genauso sprachlich undeutbar und fachlich abweichend hat er knapp über die gleiche Frage der Natur der Längenkontraktion den Physiker Peter Ripota 2010 abserviert, siehe: Antwort von Dr. Markus Pössel an Peter Ripota. Seitdem hat Pössel das Risiko einer verbindlichen Aussage noch strenger ausgeschlossen: Er verbietet sich sogar selbst in seiner Blog-Reihe "Einstein verstehen" bei Sci-Logs / Spektrum der Wissenschaft, die seit 2010 läuft, überhaupt von Einstein und von der Relativitätstheorie zu sprechen, Gefahr radikal gebangt. ;)


Siehe auch einen Bericht von Peter Ripota in seinem Buch “Mythen der Wissenschaft – Teil 1: Die Relativitätstheorien” über diesen Austausch mit Markus Pössel, ab Seite 49:

Was sagt die Wissenschaft dazu?


Bild

Viele Grüße
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon DerDicke » Mo 5. Aug 2013, 08:18

All hat geschrieben:Warum gebraucht der Dicke das Wort real, wenn es irrelevant ist. Der Gebrauch irrelevanter Worte ist irrelevant und zeigt eigentlich nur, dass der Nutzer faselt.

Hier kann man schön lesen, daß auch der User All das wort "real" gebraucht.
All faselt also gemäß eigener Definition.

Chief hat geschrieben:Wenn ich von einem Stab ein Stück abschneide, ist es real kürzer oder länger?

Chief faselt gemäß All-Definition
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Mo 5. Aug 2013, 08:31

DerDicke hat geschrieben:
All hat geschrieben:Warum gebraucht der Dicke das Wort real, wenn es irrelevant ist. Der Gebrauch irrelevanter Worte ist irrelevant und zeigt eigentlich nur, dass der Nutzer faselt.

Hier kann man schön lesen, daß auch der User All das wort "real" gebraucht.
All faselt also gemäß eigener Definition.


Deine Argumentation wird ja immer dünner und konfuser. Es geht in der Tat um das Wort real oder Realität. Insbesondere geht es dabei um deine Anwendung dieses Wortes. Insofern ist eine Nutzung dieses Wortes durchaus zulässig, um deine Probleme zu schildern.

Sei mir nicht böse, aber von einem "Relativisten" habe ich mehr erwartet.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Jondalar » Mo 5. Aug 2013, 08:40

All hat geschrieben:Sei mir nicht böse, aber von einem "Relativisten" habe ich mehr erwartet.


:lol: :lol: :lol:

Das solltest Du Dir abgewöhnen All, da kommt nie etwas.

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon DerDicke » Di 13. Aug 2013, 12:53

All hat geschrieben:Es geht in der Tat um das Wort real oder Realität. Insbesondere geht es dabei um deine Anwendung dieses Wortes.

Was die Anwendung des Wortes "real" betrifft, so ist die userin All offenbar neuerdings auf den Zug DesDicken aufgesprungen, der diese Floskel schon längst als physikalisch irrelevant gebrandmarkt hat. Daß es hier aber um die physikalische Irrelevanz der Ontologie im Allgemeinen geht hat die userin wohl nicht verstanden.


All hat geschrieben:Insofern ist eine Nutzung dieses Wortes durchaus zulässig, um deine Probleme zu schildern.

Insbesondere ist die Nutzung dieses Wortes zulässig und nötig um die Probleme derjenigen User zu schildern, die die Ontologie noch immer in der Vordergrund schieben, z.B.:
Chief hat geschrieben:Wenn ich von einem Stab ein Stück abschneide, ist es real kürzer oder länger?

Chief hat geschrieben:Du bist also nicht in der Lage zu sagen ob die Effekte real sind?



Liebe userin All, daß es witzlos ist DenDicken zu ermahnen eine Erkenntnis zu beherzigen, die Sie selbst VomDicken abgekupfert haben, müßte sich doch selbst Ihnen erschließen.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Di 13. Aug 2013, 13:28

Jondalar hat geschrieben:
All hat geschrieben:Sei mir nicht böse, aber von einem "Relativisten" habe ich mehr erwartet.


:lol: :lol: :lol:

Das solltest Du Dir abgewöhnen All, da kommt nie etwas.

Herzliche Grüße



Stimmt.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 15. Aug 2013, 18:05

fallili hat geschrieben:Also leider muss ich Dir sagen - so ist der SRT nicht beizukommen. Mit Lichtstrahlen geht sie widerspruchfrei um - kein Wunder sie geht ja von c = invariant aus und berücksichtig dies absolut "perfekt" mit der Lorenz Transformation.


Der Begriff "Lichtstrahl" umfasst nicht nur einen mathematischen Begriffsinhalt, sondern stellt insbesondere eine physikalische Realität dar. Zu dieser Realität gehört eine bestimmte Geschwindigkeit bezüglich des Mediums. Wenn dies so ist, dann ist die Relativgeschwindigkeit zu einem anderen bewegten Objekt allerdings von der Geschwindigkeit dieses Objektes abhängig und es gilt c_relativ=c-v bei Überholvorgängen des Lichtstrahls oder es gilt c_relativ=c+v bei entgegengesetzter Bewegungsrichtung von Lichtstrahl und Objekt.
Erst, wenn man eine bestimmte Modellierung und Normierung auf die Bewegung eines Lichtstrahls in einem Ruhesystem legt und dann das Bewegtsystem mit einem bestimmten Rechenalgorithmus bildet, der als Lorentztransformation bezeichnet wird, dann kommt man auf die Eigenschaft, dass im Bewegtsystem der Lichtstrahl die gleiche Geschwindigkeit wie im Ruhesystem hat, d.h. eine Bewegung mit Lichtgeschwindigkeit c vorhanden ist. Dies ist nunmal mathematisch so geeicht worden.
Solche Normierungen sind in der Mathematik und Physik auch völlig normal - z.B. gilt auf der Erdoberfläche bei Geschwindigkeitsmessungen meistens ein mitrotierendes Bezugssystem, so dass im Nahbereich der stillstehenden Objekte auf der Erdoberfläche die Geschwindigkeit 0 angegeben wird.
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Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon DerDicke » Fr 16. Aug 2013, 15:45

Bereits Anfang Juli hat DerDicke auf die physikalische Irrelevanz ontologischer Hypothesen hingewiesen:
viewtopic.php?f=6&t=562&start=70#p58130
DerDicke hat geschrieben:In der ganz persönlichen Ontologie DesDicken ist eine Messung ein realer Prozeß, eine Zeitachse ist kein reales Objekt, sondern Bestandteil einer Koordinatensystems, mithin ein mathematisches Hilfsmittel.
Sie müssen dieser Ontologie aber nicht folgen, Physik ist völlig orthogonal zu ontologisch/religiösen Hypothesen.


Knapp 2 Monate später kommt die userin All daher, springt auf den Zug DesDicken auf und will und genau das als große Neuigkeit andienen:

All hat geschrieben:Das bedeutet, dass auch deine Realität auf systematisierten Konstrukten beruht, die nicht existent sind.


Der Beitrag deutet darauf hin, daß sich die Userin gerade mal ein gewisses schlechtverdautes Halbwissen zum Konstruktivismus angelesen hat.


All hat geschrieben:Die Wurzel des Problems liegt also bei den Relativisten, die sich eine Realität einbilden,...

Dieses Forum beweist das Gegenteil. Die sog. "Kritiker" sind diejenigen, die auf der Frage der "Realität" von LK etc. rumreiten. Das ist in diesem Forum schön dokumentiert.

Dabei können verschiedene Weltanschauungen von Konstruktivismus bis hin zum naiven Naturalismus durchaus verschiedene Auffassungen von "Realität" pflegen. Aber alle werden, so sie ihr Handwerk beherrschen, dasselbe messen, dieselbe Mathematik betreiben und damit dieselben Vorhersagen machen. Wer selbst weder Messungen macht, noch Mathematik beherrscht wird das natürlich nicht verstehen.




Gerhard Kemme hat geschrieben:Der Begriff "Lichtstrahl" umfasst nicht nur einen mathematischen Begriffsinhalt, sondern stellt insbesondere eine physikalische Realität dar. Zu dieser Realität gehört eine bestimmte Geschwindigkeit bezüglich des Mediums.

DerDicke gönnt Ihnen Ihre Ontologie, ganz im Gegensatz zur userin All die Sie sicher bezüglich Ihrer Verwendung des Wortes "Realität" gerne belehren wird.
Ansonsten: Ja!



Gerhard Kemme hat geschrieben:Wenn dies so ist, dann ist die Relativgeschwindigkeit zu einem anderen bewegten Objekt allerdings von der Geschwindigkeit dieses Objektes abhängig und es gilt c_relativ=c-v bei Überholvorgängen des Lichtstrahls oder es gilt c_relativ=c+v bei entgegengesetzter Bewegungsrichtung von Lichtstrahl und Objekt.

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