Lübecker hat geschrieben:Ganz einfach, ein 10 km hohes Gerüst wird auf dem Mond (Rückseite) errichtet, ein Hammer und eine Feder aufgehängt, die Gewichtskraft beider Objekte gemessen. Selbstverständlich ist die Gewichtskraft der Feder geteilt durch die Masse der Feder gleich der Gewichtskraft des Hammers geteilt durch die Masse des Hammers. Auf jedes Kilogramm Masse wirkt natürlich die gleiche Gewichtskraft und das selbstverständlich unabhängig der Gesamtmasse des Objekts.
Da die Masse der Feder und des Hammers bekannt sind, kann die Fallbeschleunigung errechnet werden, und die ist für Hammer und Feder gleich! Hammer und Feder fallen natürlich mit gleicher Fallbeschleunigung dem Mond entgegen, wenn sie Fallen gelassen werden. Sie werden immer auf gleicher Höhe nebeneinander her fallen, der Hammer wird nicht schneller fallen, weil er eine größere Masse hat.
Das der Mond stärker vom Hammer beschleunigt wird, als von der Feder ändert nichts an der Fallbeschleunigung die auf Hammer und Feder wirkt. Auch wenn Hammer und Feder nacheinander fallen gelassen werden, fällt die Feder genauso schnell wie der Hammer da die Fallbeschleunigung gleich ist. Nur fällt der Mond dem Hammer schneller entgegen als der Feder, was zu unterschiedlichen Fallhöhen führen würde. Oder anders, der Mond kommt dem fallenden Hammer ein wenig mehr entgegen, als der fallenden Feder, aber das ändert nichts an der Fallbeschleunigung die auf Feder und Hammer wirkt, die ist immer gleich.
Ansonsten könnte wirklich Energie gewonnen werden, viele kleine Massen werden auf Höhe gebracht und vereint als große Masse fallengelassen. Wer wirklich glaubt, der Hammer fällt schneller, wenn die Feder auf ihn geklebt wird, hat Newton nicht verstanden.
Du musst noch sehr viel lernen.
Eine Hohlkugel fällt schneller als eine ähnlich grosse Vollkugel, das ergibt sich aus der unterschiedlichen Eigenbeschleunigungskraft der inneren Materie zur äusseren innerhalb der Vollkugel.
Dein Hammer und deine Feder fallen unterschiedlich, denn sie beschreiben unterschiedliche Bahnen.
Und zwar deswegen weil der Hammer dominant gegenüber der Feder ist was die gegenseitige Beeinflussung betrifft.
- der Hammer erzwingt eine krummere Bahn der Feder nach unten als die Feder für den Hammer.
- die Feder fällt zwar insgesamt prinzipiell schneller als der Hammer (hat geringere Masse und darum stärkere Eigenbeschleunigung), ob das mit der längeren Bahn abgegolten wird steht auf einem anderem Blatt.
Wenn Hammer und Feder nebeneinander fallen ergibt sich bereits ein "Dreikörperproblem".
Das lässt sich lösen wenn die Umstände verstanden sind und entsprechende Überlegungen angestellt werden.
Mit -Punktbetrachtungen- geht das nicht, denn diese ist nicht geeignet die Natur -nachzurechnen-.
Realistische Bahnberechnung ist nur möglich wenn die betrachteten Körper in ihrer Ganzheit einbezogen werden.
Heisst, ihre Volumenverteilung, ja sogar ihre einzelnen Dichteunterschiede, und besonders! das "Hohlkugel/Vollkugel"- Verhalten ist zu berücksichtigen.
Anders geht's nicht!
Kurt