Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Der gemeine Forentroll und seine abstrusen Theoreme

Beitragvon All » Sa 3. Aug 2013, 11:18

M.S hat geschrieben:
Findest du? Ich konnte da noch keine Kompetenz (ausser unbelegten leeren Worthülsen/Vermutungen) erkennen.

all hat geschrieben:...
Nein, der meint schon, was er sagt: Die unzähligen verkannten Möchtegern Genies, die Anerkennung suchen, aber nicht fähig sind, sich die Schnürsenkel zu binden.



Jedes Wort ist doch eine leere Hülse und lebt von den kreierten Werten, mit denen man diesen Worten eine Identität gibt. Erst über Identität lassen sich Systeme schaffen, mit denen man in der Folge ein schlüssiges Gesamtkonzept darstellen kann. Das tun beide (J. und Mc)

Was Genies betrifft, so möchte ich an Gödel, Nash und Cantor erinnern. Alle drei konnten sich möglicherweise die Schnürsenkel zubinden, weiß es aber nicht genau.

Verfolgungswahn, Schizophrenie und Wahnsinn gaben sich bei diesen genialen Denkern die Hand. Speziell bei Cantor kann man heute sagen, dass er über die Gedanken an die Unendlichkeit den Verstand verloren hat. Hätte er berücksichtigt, dass die Unendlichkeiten systemgebunden und nichts anderes als systematisierte Restposten sind, dann wäre sein Verstand nicht so in Mitleidenschaft gezogen worden.
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Re: Der gemeine Forentroll und seine abstrusen Theoreme

Beitragvon M.S » Sa 3. Aug 2013, 12:49

All hat geschrieben:

Jedes Wort ist doch eine leere Hülse und lebt von den kreierten Werten, mit denen man diesen Worten eine Identität gibt. Erst über Identität lassen sich Systeme schaffen, mit denen man in der Folge ein schlüssiges Gesamtkonzept darstellen kann. Das tun beide (J. und Mc)


Du verwechselst Schlüssigkeit mit Beliebigkeit. Wie gesagt, behaupten kann man viel, man kann auch das Gesetz des freien Falls anzweifeln.
Lustig wird es erst dann, wenn man Belege für seine Behauptungen vorweisen muss. Da herrscht dann allerdings in der Regel betretenes Schweigen im Walde.
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Re: Der gemeine Forentroll und seine abstrusen Theoreme

Beitragvon McDaniel-77 » Sa 3. Aug 2013, 13:26

Hallo M.S, lieber All,

Zum Dunning-Kruger-Effekt

Wiki schreibt dazu:

"Dunning und Kruger hatten in vorausgegangenen Studien bemerkt, dass etwa beim Erfassen von Texten, beim Schachspielen oder Autofahren Unwissenheit oft zu mehr Selbstvertrauen führt als Wissen. ... 1999 zum Resultat, dass weniger kompetente Personen

- dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen,
- überlegene Fähigkeiten bei anderen nicht erkennen,
- das Ausmaß ihrer Inkompetenz nicht zu erkennen vermögen,
- durch Bildung oder Übung nicht nur ihre Kompetenz steigern, sondern auch lernen können, sich und andere besser einzuschätzen.

Dunning und Kruger zeigten, dass schwache Leistungen mit größerer Selbstüberschätzung einhergehen als stärkere Leistungen. Die Korrelation zwischen Selbsteinschätzung und tatsächlicher Leistung ist jedoch nicht negativ, höhere Selbsteinschätzung geht also tendenziell nicht mit schwächeren Leistungen einher."


Was ist daran besonders? Fast jeder kennt solche Angeber-Typen, die eigentlich nur durchschnittlich intelligent sind, aber so auftreten, als seien sie die Größten, Tollsten und Schlausten. Wenn jemand wirklich intelligent ist und sich genauso verhält, wird er als arrogant und eingebildet bezeichnet. Für das Fehlverhalten vieler sog. Wissenschaftler und auch Kritiker der Standard-Theorie trifft es der Begriff "Hybris" recht gut.

Wiki zu Hybris:
"Im heutigen Sprachgebrauch wird Hybris als ein bildungssprachlicher Ausdruck für Vermessenheit und Selbstüberhebung verwendet, die zu einem schlimmen Ende führen werden."

Lieber M.S,

welchen Teil von "Elementarladungen sind die einzigen Objekte im Universum und die elektromagnetische Wechselwirkung beschreibt die Interaktion zwischen diesen Objekten" verstehst du nicht? Bis jetzt konnte ich noch immer plausible Argumente für meine Behauptungen darbieten. Wenn ich sage, dass Photonen nur ein Konzept sind und keine realen Teilchen, dann basiert diese Behauptung auf bekannter Physik.
Richtet man einen polarisierten Mikrowellenstrahl auf einen Mikrowellenempfänger und bringt ein sehr grobes Gitter mit Fingerbreiten Abständen senkrecht zur Polarisationsrichtung dazwischen, wird die Mikrowellenstrahlung abgeschirmt. Wie groß sind die Photonen? 2-3 cm im Durchmesser wohl kaum. Licht ist eine elektromagnetische Welle, ausgehend von einer Elementarladung. Es ist die Elementarladung selbst, die diese Fernwirkung erzeugt - durch Bewegung.

Welchen Teil von "Die Sonne ist ein Plasma-Ball und bläst durch den Sonnenwind einen permanenten elektrischen Strom durch das Sonnensystem" verstehst du nicht?
Bild
http://www.bestgamesshop.de/images/sonnenspektren.jpg
Der Sonnenwind ist ein Plasma-Effekt, ein elektrisches Phänomen, daran besteht eigentlich kein Zweifel.

Wenn man eins und eins zusammen zählen kann, dann dürfte es auch nicht so schwierig sein, diese Beobachtungstatsache plausibel zu erklären:
Bild
Jupiter zeigt im Röntgen-Licht an seinen Polen deutliche Aktivität, ja woher kommt denn nur diese energiereiche Röntgenstrahlung?
Und jetzt nicht denken, Jupiter wäre hier die große Ausnahme, nein! Man hat auch Saturn beobachtet und was man dabei entdeckt hat, dürfte vielen Gravitations-Kosmologen sauer aufstoßen:
Bild
Chandra X-Ray Aufnahme vom Saturn, wie man (nicht) sieht, ist der Planet selbst nicht zu sehen.

Die Erklärung ist einfach und sie ist nicht nur auf meinem Mist gewachsen, die Sonne bildet mit den Planeten und der Galaxien einen elektrischen Stromkreis. Wenn man sich die Galaxie als ganzes betrachtet, handelt es sich dabei um eine riesige sich drehende Spule, wie ein elektrischer Dynamo oder Generator. Eigentlich geht es mir hauptsächlich darum, dass alle Beobachtungstatsachen Rückschlüsse auf die elektrischen Zusammenhänge zulassen und meistens in klarem Widerspruch zur Gravitations-Kosmologie stehen.

Siehe auch meine kritische Illustration zu den kürzlich entdecken "Fermi-Blasen": http://www.bestgamesshop.de/images/milchstrasse_fermiblasen.jpg

Viel Spaß beim Stöbern und Lernen.

MfG

McDaniel-77

P.S.: Lieb von Dir All, wie Du Dich für mich in die Bresche schlägst ;)
Zuletzt geändert von McDaniel-77 am Sa 3. Aug 2013, 13:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der gemeine Forentroll und seine abstrusen Theoreme

Beitragvon All » Sa 3. Aug 2013, 13:29

M.S hat geschrieben:
All hat geschrieben:

Jedes Wort ist doch eine leere Hülse und lebt von den kreierten Werten, mit denen man diesen Worten eine Identität gibt. Erst über Identität lassen sich Systeme schaffen, mit denen man in der Folge ein schlüssiges Gesamtkonzept darstellen kann. Das tun beide (J. und Mc)


Du verwechselst Schlüssigkeit mit Beliebigkeit. Wie gesagt, behaupten kann man viel, man kann auch das Gesetz des freien Falls anzweifeln.
Lustig wird es erst dann, wenn man Belege für seine Behauptungen vorweisen muss. Da herrscht dann allerdings in der Regel betretenes Schweigen im Walde.


Schlüssigkeit kann man mit beliebig vielen geistigen Ansätzen erreichen. So wäre Beliebigkeit richtig angewendet. Von mir liegt da keine Verwechslung vor, weil ich grundsätzlich eine andere Auffassung von Sprache habe, als du.

Wo ist denn das Problem, wenn man das Gesetz des freien Falls anzweifelt? Im ganzen Universum fällt nichts. Dieses FALLEN ist auch nur ein Interpretationsausschnit aus einer begrenzten Sichtweise. Im ganzen Universum gibt es keine Gesetze. Gesetze sind lediglich beobachtbare Regelmäßigkeiten, die sich aus unserer Sicht in Naturgesetzen niederschlagen. Diese Naturgesetze sind aber nichts anderes als Randerscheinungen. Naturgesetze sind damit nicht die Ursache für das Verhalten der Natur. Sie sind verallgemeinernde Aussagen über natürliche Vorgänge.

Dass man viel behaupten kann, so wie du sagst, liegt vor allen Dingen daran, dass alles was wir formulieren lediglich Behauptungen sind. Das ist aber nicht wirklich neu.
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Re: Der gemeine Forentroll und seine abstrusen Theoreme

Beitragvon All » Sa 3. Aug 2013, 13:46

McDaniel-77 hat geschrieben:P.S.: Lieb von Dir All, wie Du Dich für mich in die Bresche schlägst ;)



Lieb bin ich ja nun gerade nicht. ;)

Ich würde mir lediglich wünschen, dass ihr in Ruhe etwas ausarbeiten könnt. Die Störfeuer müssen ja nicht sein. Ich sehe aus meiner laienhaften Sicht nichts, was gegen deine Theorie sprechen könnte. Fachlich bist du eh so gut drauf, dass du alle Gegenargumente neutralisierst. Ich glaube also nicht, dass du mich brauchst.

Die Dinge, die du für mich mit relativ einfachen Worten aufbereitet hast, die kann ich vollends akzeptieren. Da möchte ich einfach mehr wissen. Auch wenn es nur die einfach gestrickten philosophischen Muster sind.
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Re: Der gemeine Forentroll und seine abstrusen Theoreme

Beitragvon M.S » Sa 3. Aug 2013, 13:50

McDaniel-77 hat geschrieben:Lieber M.S,

welchen Teil von Elementarladungen sind die einzigen Objekte im Universum und die elektromagnetische Wechselwirkung beschreibt die Interaktion zwischen diesen Objekten" verstehst du nicht?
...

Ich finde es ja nett, daß du mir Fragen beantwortest, die ich gar nicht gestellt habe.
Ich hatte eigentlich nur eine Frage und die war:
Bezweifelst du wirklich die Mondlandung?

P.S. Was den Rest betrifft; es liegt mir ferne, eure philosophischen Diskussionen über das Universum zu stören.
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Re: Der gemeine Forentroll und seine abstrusen Theoreme

Beitragvon Jondalar » Sa 3. Aug 2013, 15:52

All hat geschrieben:Wo ist denn das Problem, wenn man das Gesetz des freien Falls anzweifelt? Im ganzen Universum fällt nichts. Dieses FALLEN ist auch nur ein Interpretationsausschnit aus einer begrenzten Sichtweise.


Hallo All,

auch von mir ein danke, alleine dafür, dass Du versuchst, neutral und wertfrei eine Situation zu betrachten.

Das Gravitationsgesetz an sich muss man gar nicht anzweifeln, das ist schon richtig formuliert. Nur muss man die Intelligenz der Möchtegern-Superschlauen anzweifeln, wenn sie das nicht kapieren. ZWEI MASSEN ZIEHEN SICH GEGENSEITIG AN.

Das ist mal die Kernaussage. Ich weiss nicht, ob Du mathematisch da Ahnung hast, aber die Formel dafür multipliziert auch diese Massen M1 mit M2 und evtl auch noch eine M3. Über diese Formel kann man ausrechnen, dass ein 10 Kg Stück Blei gegenüber einer 10g Feder bei 100 Km Fallhöhe eben NICHT gleichzeitig unten ankommt.

Das wollen die Superschlaumeier nur nicht zugeben, weil sie da endlich mal die Hosen herunter lassen müssten und zugeben müssten, dass sie nur halbseidenes Realschulwissen haben.

Die Formel findet man in jedem Schulbuch, man muss sie nur RICHTIG anwenden, dann kommen ganz unbestechliche Zahlen heraus, die mich zu 100% bestätigen. Je mehr diese Leute das also leugnen, desto mehr müssen sie den Klassenkasper heraushängen - inhaltlich können sie mir nichts entgegensetzen weil sie die Formel natürlich auch kennen und wissen, dass ich recht habe.

Herzliche Grüße
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Re: Der gemeine Forentroll und seine abstrusen Theoreme

Beitragvon M.S » Sa 3. Aug 2013, 16:41

Jondalar hat geschrieben:
...
Das wollen die Superschlaumeier nur nicht zugeben, weil sie da endlich mal die Hosen herunter lassen müssten und zugeben müssten, dass sie nur halbseidenes Realschulwissen haben.

Die Formel findet man in jedem Schulbuch, man muss sie nur RICHTIG anwenden, dann kommen ganz unbestechliche Zahlen heraus, die mich zu 100% bestätigen. Je mehr diese Leute das also leugnen, desto mehr müssen sie den Klassenkasper heraushängen - inhaltlich können sie mir nichts entgegensetzen weil sie die Formel natürlich auch kennen und wissen, dass ich recht habe.


Ist zwar kein Schulbuch, aber das
http://schulen.eduhi.at/riedgym/physik/ ... e_fall.htm
sollte dem Klassenkasper inhaltlich eigentlich reichen.

Edit/Nachtrag: Bevor ich es noch vergesse, da du ja behauptest, am Mond würden man ein anderes Ergebnis erhalten:
riedgym hat geschrieben:...
Daher treffen am Mond zwei Körper gleichzeitig am Boden auf. Dieses Experiment wurde auch tatsächlich vom amerikanischen Apollo15 Astronauten David Scott am Mond durchgeführt Der Hammer und die Feder landeten gleichzeitig auf der Mondoberfläche und somit hat Galilei recht und die unterschiedliche Falldauer entsteht nur durch den Luftwiderstand.
M.S
 
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Re: Der gemeine Forentroll und seine abstrusen Theoreme

Beitragvon Jondalar » Sa 3. Aug 2013, 17:11

M.S hat geschrieben:
riedgym hat geschrieben:...
Daher treffen am Mond zwei Körper gleichzeitig am Boden auf. Dieses Experiment wurde auch tatsächlich vom amerikanischen Apollo15 Astronauten David Scott am Mond durchgeführt Der Hammer und die Feder landeten gleichzeitig auf der Mondoberfläche und somit hat Galilei recht und die unterschiedliche Falldauer entsteht nur durch den Luftwiderstand.

Jondalar hat geschrieben:ein 10 Kg Stück Blei gegenüber einer 10g Feder bei 100 Km Fallhöhe


"ein 10 Kg Stück Blei gegenüber einer 10g Feder bei 100 Km Fallhöhe" == "Astronauten David Scott am Mond durchgeführt Der Hammer und die Feder"

:o

:lol:

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Harald Maurer » Sa 3. Aug 2013, 17:31

Jondalar hat geschrieben:Über diese Formel kann man ausrechnen, dass ein 10 Kg Stück Blei gegenüber einer 10g Feder bei 100 Km Fallhöhe eben NICHT gleichzeitig unten ankommt.

Tatsächlich? Du meinst also, wenn man eine Masse von 1 kg (im Vakuum) fallen lässt, und sie kommt sagen wir nach 10 Minuten am Boden an, und man schneidet 10 g davon ab und lässt beide Stücke nun gleichzeitig fallen, dann käme das größere Stück schneller am Boden an als das kleine Stück? Nur weil wir sie auseinander geschnitten haben? Wenn uns das gelänge, wäre das Äquivalenzprinzip widerlegt.

Übrigens ist das Fallgesetz von Galilei falsch. Er nahm noch eine konstante Fallbeschleunigung an. Die ist aber abhängig von der Höhe. Newton hat das richtig gestellt.

Grüße
Harald Maurer
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