Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » Di 30. Jul 2013, 08:50

Hi McDaniel-77,

in deiner Theorie wird Anziehung ja lediglich als Effekt bewertet. Unter Effekt verstehe ich etwas, was wir als Randerscheinung wahrnehmen, aber eigenständig nicht existiert, ja gar nicht existieren kann. Es dient lediglich der Beschreibung, ohne den Hauch einer Realität. Es existiert gar nicht. Kann ich das so im Sinne deiner Theorie beschreiben.

Falls du das bestätigen kannst, wäre ich mit einem einfachen ja zufrieden. Weitere Erklärungen möchte ich vorab noch gar nicht.

Gruß

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Di 30. Jul 2013, 13:26

Hey All,

leider ein einfaches "nein". Die elektromagnetische Wechselwirkung (kurz EM-WW) wird durch die Elementarladung "erzeugt". Die Elementarladung und die EM-WW sind untrennbar miteinander verknüpft. Die EM-WW ist meiner Ansicht nach im Gegensatz zum Standard der heutigen Lehre, der Gravitations-Kosmologie, widerspruchsfrei. Eine monopolare Wirkung ist unlogisch, man könnte die Fliehkraft oder die Trägheit als Gegenkraft zur Schwerkraft anführen, funktioniert aber nicht wirklich und erklärt auch nicht, warum wir einen komplexen Kosmos sehen und keinen einzelnen Klumpen. Eine Kraft die nur anziehend wirkt führt sehr schnell zu instabilen Bewegungsmustern, unser Sonnensystem wäre schon längst kollabiert, würde hier nur eine anziehende Kraft, die Gravitation, verantwortlich sein. Im Einklang mit der Logik wirkt die EM-WW sowohl anziehend, als auch abstoßend. Diese Bipolarität führt zu stabilen Bewegungsmustern, basierend auf dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion.

Die Kraftwirkung zwischen den Elementarladungen ist real. Ich gehe den Schritt weiter und sage, dass die Gravitationskraft, wie wir sie verstehen, nur eine "Nebenwirkungen" der EM-WW ist. Elektrisch neutrale Materie verhält sich wie Wassermoleküle, diese ziehen sich gegenseitig an, weil sie sich gegenseitig beeinflussen. Es entsteht ein dynamisches Gleichgewicht. Auf atomarer Ebene wirkt diese Anziehungskraft sehr stark, makroskopisch merkt man davon aber erst etwas, wenn die Summe der Elementarladungen gigantisch wird. Die Erde besteht etwa aus 10^54 Elementarladungen, ausgeschrieben:

10.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Elementarladungen

Durch die Überlagerung der einzelnen Wechselwirkungen kommt es zu einer Globalwirkung, bezeichnet als Gravitationskraft und wir spüren sie auch - ohne einen elektrischen Schlag zu bekommen ;) . Die relevante Reichweite dieser Wirkung ist entsprechend größer, als von einer einzelnen Elementarladung. Die Menge macht's!

Das Sonnensystem ist ebenfalls ein dynamisches Gleichgewicht, basierend auf elektromagnetischen Kräften. Der Plasmaball im Zentrum des Sonnensystems ist zweifelsfrei ein elektrisches Phänomen. Der Sonnenwind ist ein Plasmastrom, ein Ionensturm, ein elektrischer Strom. Ströme fließen allerdings nie nur in eine Richtung, sondern immer im Kreis, d.h. der elektrische Stromkreis muss geschlossen sein.
Ein einmal geschlossener Stromkreis lässt sich auch nur ungern wieder unterbrechen:

https://www.youtube.com/watch?v=2XSHsFGE6XQ

MfG

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » Di 30. Jul 2013, 15:18

Hallo McDaniel-77,

ich würde deine bisher fachlich qualifizierten Beiträge mal gerne etwas laienhaft aufbereiten.


Im Prinzip kann man sagen, dass das Universum unter Spannung steht. Und zwar unter zeitloser Spannung, die sogar eine Gravitationskraft "nebensächlich" macht. Diese zeitlose Spannung kann man hinsichtlich ihrer Zusammensetzung als Materie bezeichnen, die überall vorhanden ist und unterschiedliche Aggregatzustände hat.

Wäre das vom Grundsatz her zusammenfassend so formulierbar?

Gruß

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Di 30. Jul 2013, 20:02

Hi All,

du scheinst es eher philosophisch begreifen zu wollen.

Alle Materie im Universum steht unter Spannung. Der Begriff der elektrischen Spannung wäre auch treffend, schließlich herrscht bei ungleichmäßiger (Elementar-) Ladungsverteilung prompt eine elektrische Spannung. Wir wissen aus der Thermodynamik, dass ein System spontan in den Zustand des geringsten Potentials übergeht. Der Begriff "Entropie" beschreibt die gedachte Gegenkraft zur Ordnung und Materie hat den Anschein von Natur aus in geordneten Strukturen zu fließen. Wir wissen zwar, dass ein komprimiertes Gas spontan expandiert, wenn man dem Gas mehr Volumen zur Verfügung stellt, auch wissen wir, dass ein heißer Gegenstand von selbst abkühlt. Untersucht man diese Beobachtungen genauer, stellt man fest, dass diese Prozesse nicht zufällig ablaufen. Die Umgebung spielt dabei die entscheidende Rolle und insgesamt kann man sagen, dass Materie spontan nur eines macht und zwar in einen Gleichgewichtszustand zu streben.
Das Universum ist wahrscheinlich unendlich groß und kann ewig existieren - Elementarladungen verschwinden eben nicht. Auch etwaige "Energieverluste" gibt es nicht in einem unendlichen Universum bleibt immer alles erhalten, es gibt keinen Rand über den hinaus etwas entweichen könnte. Außerdem führt die EM-WW zur unvermeidlichen Dämpfung, welche wir als Rotverschiebung beobachten.

Das Urknall-Universum scheitert bereits am Energieerhaltungssatz, denn als das Universum nach der Urknall-Theorie im Moment seiner Entstehung aus dem Nichts geboren wurde, verschwand mehr oder weniger die gesamte Energie in den unendlichen Weiten des leeren Raums, Photonen drehen nicht um. Außerdem wird von Energie ohne Materie ausgegangen, was völlig irrational ist. Unsere Beobachtungen geben keinen Hinweis auf eine Trennung der Energie von Materie.

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Di 30. Jul 2013, 20:03

Hi Chief,

Chief hat geschrieben:Alle Versuche die "Gravitation" mit Hilfe von EM-WW zu erklären sind leider gescheitert.


Naja, nicht alle. Meine Theorie wurde nicht berücksichtigt.

Grüße zurück!

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » Mi 31. Jul 2013, 08:14

McDaniel-77 hat geschrieben:Hi All,

du scheinst es eher philosophisch begreifen zu wollen.



Das ist richtig. Wenn man deine Gedanken in der Gesamtheit philosopisch aufbereitet, dann sehe ich ein große Chance unsere Sprache zu bereinigen. Die immer noch vorhandene Mystik könnte man weitestgehend beseitigen.

Ich würde mir gerne noch ein paar Gedanken dazu machen. Dass philosophische Gedanken eine gewissen Freiraum benötigen, sollte von vorherein auch klar sein.
Wenn du das nicht möchtest, dann akzeptiere ich das.

Ich denke einfach, dass deine Theorie ein Volltreffer ist, weil sie mit vielen Vorstellungen aufräumt. Physik besteht nun mal auch aus Vorstellungen, dass lässt sich gar nicht verhindern.

Wenn ich aus deinen Aussagen ableite, dass das Universum reine Energie ist, dann ist das eine Aussage mit der ich was anfangen kann. Bei den marktüblichen Theorien bin ich schon an den Anfängen gescheitert. Vieles habe ich sofort am Anfang verworfen. Wenn ich die Anfänge schon nicht akzeptiere, dann brauche ich gar nicht weiter über solche Theorien nachdenken. Bei dir könnte man alles miteinander verbinden, ohne das ein Zwilling weniger gealtert wieder auf der Erde erscheint. ;)



Gruß

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 31. Jul 2013, 11:38

Guten Tag All,

danke für deine Einschätzung über meine Theorie. Ich bin bestimmt nicht der einzige, der in diese Richtung denkt. Was mir aufgefallen ist - die schwachsinnigen Mainstream-Theorien scheinen mächtig zu sein, also das System dahinter. Es gibt kritische Stimmen gegen die Urknall-Theorie und das "Thunderbolts-Project" ist wahrscheinlich eines der bekanntesten: https://www.youtube.com/channel/UCvHqXK_Hz79tjqRosK4tWYA

Doch diese Freidenker trauen sich nicht auch noch gleichzeitig gegen die Quanten-Mechanik und die Relativitäts-Theorie zu wettern. Sie versuchen vorerst das elektrische Universum mit den bekannten Theorie zu erklären. Das ist auch gut möglich, weil in erster Linie geht es darum, das schwachsinnige Urknall-Expansions-SciFi-Universum los zu werden und rationale Erklärungen für die Beobachtungen im Kosmos zu finden. Die EM-WW "is the way to go".

Eine meiner Favoriten ist die Präsentation von MEL ACHESON: "Show Me the Math!" | EU 2013 https://www.youtube.com/watch?v=ktFFUJaFSL8 (Englischkenntnisse erforderlich)

Zu deiner Ableitung meiner Aussagen
Ich würde mich besser verstanden fühlen, wenn deine Ableitung auf "alles fließt" hinausliefe ;) . Energie ist nur ein Konzept in unseren Köpfen, kein reales Objekt. In meiner Elementarladungs-Theorie existieren nur die Elementarladungen als Objekte, das Universum ist die Gesamtheit dieser Elementarladungen (Objekte) und ihrer Verteilung (Lokation), die elektromagnetische Wechselwirkung (physikalische Eigenschaften) die verbindende Kraft.
In der Standard-Theorie werden Austauschteilchen als Träger bzw. Vermittler der Kräfte postuliert. Das ist natürlich Quatsch, weil dies zu einem unendlichen Strom an Austauschteilchen führen würde. Ein Permanent-Magnet ist bereits ein Paradoxon nach der Standard-Theorie, denn wo sollen all die Austauschteilchen herkommen, welche den Magneten am Eisenblech der Kühlschranktür festhalten? Das ist ein echtes Problem. In der Elementarladungs-Theorie gibt es diese Probleme nicht, weil es die Elementarladungen sind, welche miteinander in Wechselwirkung stehen und sonst gibt es da nichts.

Kurt hat das mit der Idee von den Schwingungen auch schon gedacht, es sind die Elementarladungen die sich bewegen, schwingen, in Resonanz mit einander treten. Das macht Atome stabil und im Endeffekt auch Galaxien. Wie im Großen so im Kleinen, es ist alles gleich, es gibt keinen Unterschied zwischen den riesigen Galaxien und einem Atom - alles setzt sich aus Elementarladungen zusammen.

Woher die Ladung kommt und warum, wieso, weshalb? Das sind Fragen, die man wahrscheinlich niemals zufriedenstellend beantworten kann. Da sind wir wieder ganz in der Philosophie: "Warum gibt es etwas und nicht Nichts?"

Grüße!

McDaniel-77
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon All » Mi 31. Jul 2013, 18:12

McDaniel-77 hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Woher die Ladung kommt und warum, wieso, weshalb? Das sind Fragen, die man wahrscheinlich niemals zufriedenstellend beantworten kann. Da sind wir wieder ganz in der Philosophie: "Warum gibt es etwas und nicht Nichts?"

Grüße!

McDaniel-77


Hallo McDaniel-77

ich denke mal, wenn man eine Theorie hat, die sich nicht dauernd in Widersprüche verwickelt und keine mystischen Ergänzungen wie Dunkle Energie, Dunkle Materie sowie mittlerweile auch Dunkle Strömungen benötigt, dann hat man viel erreicht.

Meine philosophischen Gedanken gehen auch nicht so weit, dass ich unbedingt einen Anfang suchen muss, der sowieso nicht da ist. Dieser vermeintliche Anfang wäre ja ohnehin nur ein gedankliches Fundament, welches in der Form gar nicht existent sein kann.

Für dein Universum würde ich von meiner Seite einen Anfang denken, der sich lediglich auf Spannung beruft. Dass es eine identische Spannung, die überall gleich ist nicht geben kann, sollte klar sein. Der so formulierte Anfang verschwimmt schon von vornherein und „festigt“ somit den Fluss des Objektes Universum. Bewegung ist somit auch produziert und benötigt keine weiteren Hilfsgrößen die sich später als störend erweisen.

Diese Spannung findest du ja überall wo es "Oberflächen" gibt. Selbst das „Vakuum“ kann man als Spannung verstehen oder „ansehen“. Insofern wäre auch das so bezeichnete Vakuum lediglich Materie (Objekt), die eine Oberfläche hat und durch „gefestigtere“ Materie unterbrochen aber grundsätzlich mit ihr verbunden ist.

Spannung wäre dann eine Grundlage, die aber nie allein für sich existieren kann. Wäre sogar akzeptabeler als der leere Raum, der in sich schon zum Widerspruch anregt.


Ich möchte auch erwähnen, dass wir immer Oberflächen kreieren müssen, um eine gewisse gedankliche Grundordnung zu erreichen. Was sind z.B. Quanten?. Zählbare Oberflächenprodukte die geringfügige Werte enthalten. Das jetzt aber nur als Beispiel, ich möchte nicht in diesen Bereich abschweifen. Ich wollte damit nur aufzeigen, dass auch gestandene theoretische Physiker in die Märchenkiste greifen, um ihre Geschichten erzählen zu können.

Gruß

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Jondalar » Mi 31. Jul 2013, 18:33

McDaniel-77 hat geschrieben:MEL ACHESON: "Show Me the Math!" | EU 2013 https://www.youtube.com/watch?v=ktFFUJaFSL8


Hallo McDaniel,

ein sehr guter, humorvoller und vor allem tiefgründiger Vortrag. Den müssten sich alle Physik-Erstsemester aneignen, bevor sie mit dem Studium beginnen ;)

Spricht gerade mir total aus der Seele - vielleicht hast Du schon verfolgt, wie ich zur Mathematik stehe.

Danke für die Links!

Herzliche Grüße
Jondalar
 
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 31. Jul 2013, 23:55

Hallo All und Jondalar und die anderen die mitlesen!

Es freut mich sehr, dass dir Jondalar die Vorträge gefallen. Ich hätte da noch einen, den ich verdammt gut finde. Einstein und Schwarze Loch Fans, werden da aber keine Freude dran haben:

Teil 1: STEPHEN CROTHERS: Black Holes & Relativity, Part One | EU 2013
https://www.youtube.com/watch?v=Q185InpONK4

Teil 2: STEPHEN CROTHERS: Black Holes & Relativity, Part Two | EU 2013
https://www.youtube.com/watch?v=CHZ5O0jTH8A

Die habe ich beide schon 10-20 mal angeschaut. Man versteht nicht gleich alles auf Anhieb. Aber die Division durch 0 und dass die sog. Wissenschaftler keinen Dunst haben, wovon sie überhaupt reden, ist schon sehr lustig.

Lieber All,

die Spannung ist wirklich ein gutes Bild für den Zusammenhang der Materie im Universum. Die Materie ist das Universum. Man tendiert zu Verdinglichungen und glaubt leichtfertig, dass Nichts/Vakuum/Raum ein Objekt wäre. Das Wort impliziert ja fast schon einen greifbaren Gegenstand. Aber es ist ganz einfach, man braucht nur folgendes tun:

"Kann man ein Bild davon machen, ein Video vielleicht?"

Lautet die Antwort:

"Nein, das geht leider nicht!"

- dann ist die Rede von Konzepten, Gedanken, Ideen, Vorstellungen, aber nicht von realen Objekten. Man kann von "Universum" kein Foto machen oder ein Modell anfertigen. Man kann von einem Schwarzen Loch kein Foto machen, auch Dunkle Materie, Dunkle Energie, Energie, Gravitation, Neutronen und Neutronensterne, Neutrinos usw. sind alles gegenstandslose Vorstellungen. Von Spannung oder Vakuum kann man auch kein Video drehen.

Wir können das elektromagnetische Spektrum ziemlich gut festhalten, sozusagen ein Foto davon anfertigen. Ein Foto ist nichts anderes als eine Momentaufnahme der EM-WW. So ein echtes Foto oder ein Bild am Computer Monitor ist schon eine verrückte Sache. Ohne die EM-WW wäre es "unsichtbar". Alles fließt.

Man kann leider kein Foto von einer Elementarladung machen, weil man Elementarladungen dazu braucht. Das ist fast schon paradox. Was wir allerdings zustande bringen und schlüssig belegen können, ist ein Elektronenstrahl. Dieser reagiert auf die EM-WW und lässt sich manipulieren. Ein Laser-Strahl lässt sich nicht durch Magnete oder elektrische Felder ablenken. Daraus müsste man logischerweise schließen, dass Licht nicht aus Photonen besteht und eben kein Objekt ist.

Jetzt geht das Schwafeln schon wieder los...

Lieber Jondalar,

es ist sicher unangenehm für Mathe-Jünger, ihren Glauben an die Mathematik demontiert zu bekommen. Die Mathematik ist ein praktisches Instrument um quantitativ..., um zu rechnen. Mehr nicht. Mathematik erklärt nichts. In der Quanten-Mechanik gibt es keine mathematische Genauigkeit mehr, die Vorhersagen basieren auf Schätzungen, auf Stochastik. Stochastik beschreibt die Realität am besten, wenn man keine Ahnung hat, einfach Schätzen.
Als Beweis für die Quanten-Mechanik und deren Realitätsnähe wird immer wieder das Doppelspalt-Experiment angeführt.

Das Doppelspalt-Experiment

Schießt man Elektronen oder Licht durch zwei Schlitze, so entsteht hinter den Schlitzen ein Interferenzmuster, genau wie bei Wasserwellen. Der Witz ist jetzt, dass das Interferenzmuster nicht die Summe der beiden Einzelmuster ist, wenn man immer nur einen Spalt öffnen würde. Das zweite für Normalos nicht Erklärbare, schießt man die Elektronen oder Ionen einzeln auf die Spalte, so entsteht durch "Zufall" (Wahrscheinlichkeiten, Überlagerung) trotzdem ein Interferenzmuster, obwohl einzelne Objekte kein Interferenzmuster erzeugen sollten, es fehlt die Wechselwirkung mit einem zweiten Teilchen. Trotzdem - Interferenz!

Das ist alles völlig logisch und einfach zu erklären, sobald man über den Tellerrand blickt. Der Tellerrand ist im Fall des Doppelspalt-Experiments der Doppelspalt selbst. Dieser besteht aus Materie und diese setzt sich aus Elementarladungen zusammen. Flitzt nun ein klitzekleines Elektron durch so einen Spalt, wird es vom Spalt beeinflusst. Elementarladungen hängen über die EM-WW zusammen, diese Wechselwirkung ist nicht abschirmbar. Die Struktur der Blende, welche den Spalt oder zwei Spalte enthält ist ursächlich für das Interferenzmuster.

Wie kann man diese Tatsache übersehen?

MfG

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