Mathematik und Jondalar

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon julian apostata » Fr 26. Jul 2013, 15:50

Der Relativist soll ja bitteschön weniger Mathematik und mehr Prosa verwenden, auf dass man ihn besser “kritisieren” kann.

Sich selbst gesteht der “Kritiker” allerdings totale Narrenfreiheit zu, wie Highway uns eindrucksvoll vorgeführt hat, indem er den relativistischen Pythagoras mit dem klassischen Impuls verwurstelt hat.

Und hier haben wir ein Highlight “kritischer” Mathematik.

http://www.ekkehard-friebe.de/Ursprung-E=mc2.pdf

Richtig gestellt muß die Ableitung lauten:
E = Energie = Kraft mal Weg
P = Kraft = Masse mal Beschleunigung = m·b = 2·m·g
s = Weg = g·t² (Fallgesetz A)
v = Geschwindigkeit = ds/dt = d/dt [g·t²] = 2·g·t
E = Energie = (2·m·g)·(g·t²) = 2·m·(g²·t²) = 2·m·[½·v]² = ½·m·v²
Es ergibt sich also nach Richtigstellung wieder der Ausdruck gemäß Fallgesetz B.Richtig gestellt muß die Ableitung lauten:
E = Energie = Kraft mal Weg
P = Kraft = Masse mal Beschleunigung = m·b = 2·m·g
s = Weg = g·t² (Fallgesetz A)
v = Geschwindigkeit = ds/dt = d/dt [g·t²] = 2·g·t
E = Energie = (2·m·g)·(g·t²) = 2·m·(g²·t²) = 2·m·[½·v]² = ½·m·v²
Es ergibt sich also nach Richtigstellung wieder der Ausdruck gemäß Fallgesetz B.


Ich machs mal in moderner Schreibweise.

s=g*t²
v=2*g*t
F=2*m*g

E_kin=F*s (Ausnahmsweise richtig)

Trotzdem leitet Herr Friebe über 3 Quatschgleichungen die richtige Näherungsformel für kinetische Energie ab.

E_kin=2*m*g*s=2*m*g*g*t²=2*m*g²*t²=2*m*(v/2)²=m*v²/2

Doch die Eselei geht noch weiter!

Albert Einstein ist also das Opfer eines fehlerhaften Lehrbuches geworden.


Man höre und staune! E=m*c² hat Einstein nur gefunden, weil er in einem fehlerhaften Lehrbuch die Formel

E_kin=m*v²

gelesen hat.

Wär’s tatsächlich so gewesen, dann hätte Einstein übrigens E=2*m*c² gefunden!

Weil, die Zusatzmasse die bei einem unelastischen Zusammenstoß maximal kondensieren kann errechnet sich so (für v<<c)

“Zusatzmasse“=m/wurzel(1-v²/c²)-m~m*(v²/c²)/2

Der Energiegehalt dieser “Zusatzmasse” E_kin~m*v²/2~“Zusatzmasse“*c²

Der Typ ist ein Phänomen! Da schreibt er 1000-seitige Pamphlete über die SRT und kennt nicht die einfachsten Grundlagen der SRT.

Die korrekte kinetische Formel laut SRT kann man auch so schreiben:

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Kinetische_Energie#Einfacher_Zusammenhang:_relativistische_und_klassische_Energieformel

Bild

In der Form sieht man auch den Zusammenhang mit der klassischen Energieformel.

Drum sag ich immer:

SRT zunächst mal selber ableiten, dann findet man Gleichungen, die in keinem Lehrbuch stehen!
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Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon DerDicke » Sa 27. Jul 2013, 07:49

Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:...
Drum sag ich immer:

SRT zunächst mal selber ableiten, dann findet man Gleichungen, die in keinem Lehrbuch stehen!

Laut SRT gilt dv/dt=0. Was willst du da ableiten? :lol: :lol: :lol:

Eine falsche Aussage wird auch durch Chiefs Gebetsmühl nicht richtig.
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Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon All » Sa 27. Jul 2013, 07:56

DerDicke hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:...
Drum sag ich immer:

SRT zunächst mal selber ableiten, dann findet man Gleichungen, die in keinem Lehrbuch stehen!

Laut SRT gilt dv/dt=0. Was willst du da ableiten? :lol: :lol: :lol:

Eine falsche Aussage wird auch durch Chiefs Gebetsmühl nicht richtig.



Chiefs Aussage wird dadurch aber auch nicht falsch. Oder?

Mal eine andere Frage, die ich schon mal gestellt habe und auf die mir keiner geantwortet hat.



Weißt du wo das Konzeptteilchen Higgs hin ist?





Gruß


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Dunkle Energie,Raumregen,Pseudorotation

Beitragvon julian apostata » Di 30. Jul 2013, 08:21

Ich will ja jetzt nicht so weit gehen, zu behaupten dass der gemeine Mathephobiker gar keine Fantasie besäße, aber eine bestimmte Art davon fehlt ihm, wenn er in Gleichungen nur ein sinnloses Buchstaben und Zahlengewirr sieht.

Er kann die Gleichungen nicht in Bilder übersetzen, die in keinem Lehrbuch stehen.

Kommen wir zur Sache.

Stellen wir uns eine Jules-Verne-Kanone vor. Eine Kanonenkugel wird abgefeuert zum Zeitpunkt t=380s bei r=6371 km (Erdoberfläche)

Zum Zeitpunkt t=2000 s (=1620s nach Abschuss) hat sie r=19300 km erreicht, also knapp 13 000 Kilometer zurück gelegt.

Eine Rechnung, die also auf den ersten Blick gar nicht der Intuition widerspricht.

Allerdings wird die Rechnung völlig kontraintuitiv ausgeführt.

Wir pressen jetzt nämlich die Erde zu einem schwarzen Loch zusammen und platzieren auch unsere Kanone dort.

Wir haben es nun mit einer unendlich hohen Schwerkraft zu tun, und brauchen daher auch erst mal eine unendlich hohe Fluchtgeschwindigkeit um von dort zu entkommen.

Und trotzdem kann man diesen “Irrsinn” mathematisch ganz einfach behandeln.

380 Sekunden braucht also unser Geschoss nur, um von der Erdmassensingularität zur ehemaligen Erdoberfläche zu gelangen!

Die rote Kurve bezieht sich auf die Rechnung ohne Erdrotation, die blaue Kurve rechnet mit der Erdrotation. Dabei muss man sich eine Perle vorstellen, die am Weltraumlift entlang gleitet und ab 36000 km Höhe sich wieder beschleunigt bewegt.

Und das momentane Weltmodell wird rechnerisch ähnlich behandelt, wie die blaue Kurve.

Wer’s selber überprüfen will, der kann einfach folgende Angaben in den Plotter rüber kopieren

53123528*sinh(0.00010938172*x)^(2/3)/1000
121502*X^(2/3)/1000
6371
http://www.mathe-fa.de/de
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Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon realitätsphysik » So 4. Aug 2013, 21:49

Guten Abend zusammen,

als noch immer relativer Neuling in diesem Forum bin ich hier wieder überrascht mit welch unversöhnlicher Häme hier die Gräben zwischen den Lagern ausgehoben werden. Ich gehe mal dennoch davon aus dass es Euch Relativitäts- und Ätherfreunden gleichermaßen um Wissenschaft geht, d.h. um den niemals abgeschlossenen Versuch, unsere Welt zu verstehen. Daher mein Beitrag.

Der Witz ist doch der, dass Mathematik eine Analogie der (sinnes- und denkrelevanten) Wirklichkeit darstellt. Konkrete Entsprechungen kann man sich da so viele ausdenken, wie man lustig ist - oder, wenn man nicht so lustig sein will - wie es nützlich ist.
Das Thema Exaktheit ist bei der Wahl der Abbildung Wirklichkeit<->Formel genau so gut, wie der entsprechende Formelwähler und -deuter abstrahieren kann/will. Das heißt: Man kann für jede, buchstäblich für jede Formel eine reale Entsprechung finden, oder anders gesagt, für jede Formel a) eine hübsche reale Analogie finden dann b) einen exakten Gültigkeitsbereich finden. Nichts anderes passiert in der mathematischen Physik der Akademien jahrein jahraus. Mancher wird berühmt, mancher gelobt, mancher gemobbt. Es ist in Wahrheit nicht mehr als ein verzweifeltes Spiel in einem Käfig, der technisch durchaus nichts mehr zu Wege bringt, als Optimierungen eines sehr, sehr übersichtlchen Weltbildes, das im Grunde längst überholt ist.

Also hört mal auf, Euch die Köpfe einzuschlagen und freundet Euch mit der Tatsache an, dass Deutungen nicht auf Formeln oder Worten beruhen, sondern auf Erkenntnisbereitschaft und Entfaltungsfähigkeit.

Wenn jemand die SRT zu seiner Geliebten erkoren hat, dann darf er ihre schiefen Zähne über alles loben, und auch ihre großartige Gesellschaftsfähigkeit. Aber der Ätherfreund mit seiner mathematische nicht einfacher zu habenden Dulcinea darf genauso seinen Augenstern lautstark lieben und z.B. ihre enormes Potential loben, wenn er sie denn einmal unters Volk gewöhnt hat.
Aber das sind alles Spiegelfechtereien! Jede/r sollte eine(n) Geliebten haben, doch o Graus wenn es bei allen der/die selbe ist! Durch die Vielfalt kommen wir aus dieser Bredouille, nicht durch die Monotonie.
Uns eint die Lust zur Deutung, und nicht der Frust immer die eine eigene Deutung als einzig wahre gegen lauter andersdenkende "Idioten" zu verteidigen!

Frohes Deuten in Frieden wünscht Euch das Labor der
realitätsphysik

P.S.: ZUm Thema vielleicht fasst passend, zumindest analog: https://www.exopolitik.org/wissen/zeitgeschehen/9-11/833-studien-zeigen-verschwoerungstheorien-rationaler-als-dargestellt
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Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon julian apostata » Mo 5. Aug 2013, 07:11

realitätsphysik hat geschrieben: Man kann für jede, buchstäblich für jede Formel eine reale Entsprechung finden,


Nein, man kann sich jede nur mögliche Formel ausdenken, die gar nicht der Realität entspricht, so wie das der “König der Kritiker” (und Liebling von J.Lo) getan hat.

http://www.ekkehard-friebe.de/Ursprung-E=mc2.pdf

s = Weg = g·t²

dann wird man im Vakuumfallturm feststellen, dass sich fallende Gegenstände nicht danach richten.

Fallende Gegenstände orientieren sich an

s=g*t²/2
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Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 5. Aug 2013, 07:18

realitätsphysik hat geschrieben:
Der Witz ist doch der, dass Mathematik eine Analogie der (sinnes- und denkrelevanten) Wirklichkeit darstellt. Konkrete Entsprechungen kann man sich da so viele ausdenken, wie man lustig ist - oder, wenn man nicht so lustig sein will - wie es nützlich ist.

Das Thema Exaktheit ist bei der Wahl der Abbildung Wirklichkeit<->Formel genau so gut, wie der entsprechende Formelwähler und -deuter abstrahieren kann/will. Das heißt: Man kann für jede, buchstäblich für jede Formel eine reale Entsprechung finden, oder anders gesagt, für jede Formel a) eine hübsche reale Analogie finden dann b) einen exakten Gültigkeitsbereich finden. Nichts anderes passiert in der mathematischen Physik der Akademien jahrein jahraus.


Meine Achtung und mein Vertrauen gegenüber der Mathematik haben sich bei mir im Jahre 2003 total verändert, als ein Sprachwissenschaftler in einer Diskussion bei Spektrum der Wissenschaft diese einfache Tatsache ausgesprochen hat: Mathematik ist eine Sprache.

Das war für mich sozusagen ein Augenöffner, der meinen Blickwinkel über Mathematik, Wissenschaft und gesellschaftliche Vorgänge neu ausgerichtet hat. Seitdem bin ich gegenüber sogenannten mathematischen Beweisführungen und mathematischen Konstrukten in der Wissenschaft sehr skeptisch und äußerst vorsichtig geworden. Bis dahin hatte ich nämlich immer geglaubt, wohl wie die überwiegende Mehrheit der Menschen, dass Mathematik eine Wissenschaft sei. Und auf einmal wurde mir bewusst, dass sie gar keine Wissenschaft ist, sondern einfach nur eine Sprache! Ich bin auch lange keine Wissenschaftlerin, wenn ich eine Sprache perfekt verstehe und spreche, oder? Ein Mathematiker ist genauso wenig ein Wissenschaftler, wenn er die mathematische Sprache beherrscht.

Mathematik ist vom Grundsatz her eine Sprache, wie Deutsch, wie Französisch, wie Bantu, wie Italienisch oder wie Japanisch. Sie hat von daher genauso wenig wie eine natürliche Sprache Anspruch auf Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen. Wenn ich auf Italienisch etwas Falsches sage, wird es nicht wahrer, wenn ich es ins Japanisch oder ins Mathematisch übersetze, oder?

Die Mathematik lässt genau so viel Platz für Interpretationen, Irrtümer oder gar gezielte Irreführungen wie eine natürliche Sprache, aus dem guten Grund, weil eine natürliche Sprache primär ist und die mathematische Sprache auf eine natürliche Sprache angewiesen ist: Mathematik kann ohne natürliche Sprache nicht existieren. Die Definitionen der Mathematik erfolgen immer in einer natürlichen Sprache und sind von daher primär von der Undeutlichkeit und Vieldeutigkeit der Begriffe einer natürlichen Sprache behaftet. Wie könnte es auch anders sein?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon All » Mo 5. Aug 2013, 08:38

realitätsphysik hat geschrieben:Guten Abend zusammen,



Hallo realitätsphysik,

darf ich deinen Beitrag mal wie folgt zusammenfassen?

Jeder soll nach seinen Grundlagen selig werden. ;)


Gruß

All
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Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon All » Mo 5. Aug 2013, 08:58

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Mathematik ist eine Sprache.


Ja Jocelyne, Mathematik ist eine Sprache und auch eine Wissenschaft, eine Geisteswissenschaft. Die Sprache der Mathematik funktioniert auch nur über Werte und Identitäten. Wobei die mathematische Sprache um ideellen Werte der Philosophie bereinigt ist.

Ich habe das schon an andere Stelle geschrieben, dass selbst Mathematiker sich die Köpfe einschlagen, wenn es um die Interpretation eines Systems geht, welches sie mathematisch beschreiben sollen. Insofern sind sie auch nicht anders gestrickt als andere, zumal die vorgegebenen formalen mechanischen Denkvorschriften überall die dieselben sind.

Gruß

All
Zuletzt geändert von All am Mo 5. Aug 2013, 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon realitätsphysik » Mo 5. Aug 2013, 09:41

Hallo All und Julian Apostata,

1.
julian apostata hat geschrieben:Fallende Gegenstände orientieren sich an
s=g*t²/2

Nein, die Gegenstände orientieren sich durchaus nicht an dieser Formel, oder konntest Du schon mal einen fragen? Wir bzw. manche Menschen orientieren uns MIT dieser Formel, und zwar aufgrund einer ganz erstaunlichen Vielzahl an Annahmen, die stillschweigend akzeptiert sein müssen:
-Die Formel gilt exakt nur 1) ohne jegliche Reibung 2)in exakt homogenen Beschleunigungsregimes (oder konventioneller: in linearen Gravitationspotentialen)
- Anfang und Ende des Prozesses sind klar charakterisiert (Für Punktmassen zwar eindeutig, aber wie genau kommt man von der Punktmasse zu einer realen Masse? -> Erfordert wieder Konventionen)
-Zeit wird linear gemessen werden
-Strecken sollen linear gemessen werden
...
"Verdeckte Agenda" würden das Verhandlungsprofis nennen ;-).
Das heißt im Klartext: Man kann sich immer Annahmen ausdenken, die Formeln passend machen. Die Formel selber ist danach nicht mehr als ein Werkzeug. Im eigentlichen Wortsinne sogar ein esoterisches Werkzeug, d.h. eines nur für Eingeweihte, die die "verdeckte Agenda" kennen (und die auch In Lehrbüchern nicht immer vollständig steht, im Gegensatz zur exoterischen Laienliteratur, die auf weniger formalisiertem Vorwissen basiert bzw. einem angenommenen "Mainstream").
Solche Symbolkontraktion ist absolut sinnvoll, aber sie beinhaltet die Gefahr sich vor lauter Insidertum in eine Sackgasse zu verirren, trotz bester Absichten. Und wo es finsterer wird, da finden sich auch finstere Wünsche...

Vielleicht, lieber Julian Apostata, ist an der SRT nicht die Mathematik, sondern der Deutungsstarrheit das Problem?

2.
All hat geschrieben:Jeder soll nach seinen Grundlagen selig werden. ;)

Lieber All, nein, so meinte ich das nicht, denn es geht in der Physik um unsere Welt, in der wir gemeinsam klarkommen müssen. Die Physik muss sich also darum bemühen, eine vermittelbare Sprache für die natürlichen Phänomene zu finden.
Jeder darf seine Grundlagen wählen oder finden, aber wenn es um das Verbindende in der Natur geht, dann muss man akzeptieren, dass Grundlagen etwas sehr Persönliches oder sogar Intimes sind. Und wenn man von Physik sprechen will, dann muss dieses Persönliche explizit verhandlungsfähig sein. Konkret: Man muss wissen, was man so sehr mag, dass man es nicht hergeben will, z.B. die Lorentz-Transformation, oder etwas subtiler, dieses Gefühl, dass "alle RT-Kritiker Nicht-Physiker bzw. Idioten sind" (oder umgekehrt, die Ahnung, dass "die Mainstream-Gläubigen sich so sehr verrannt haben, dass sie meine Genialität nicht mehr anerkennen können".

Ich stimme außerdem Jocelyne Lopez in gewisser Hinsicht zu: Mathematik ist eine Sprache, mit der man Diverses ausdrücken kann. Was man aber damit meint, steht auf einem anderen Blatt, eben auf der "verdeckten Agenda". Das ist allerdings mit natürlicher Sprache nicht anders! Es sei denn es gäbe eine "Gottessprache", mit der man besonders nah und leicht an die Wahrheit herankommt. Glaubt Ihr, dass es sowas gibt?

Beste Grüße
rp
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