Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » So 28. Jul 2013, 16:21

highway hat geschrieben:
M.S hat geschrieben:...Mir ist zum Beispiel klar, dass hier einige glauben, ein Objekt kann ein IS verlassen...

Seit wann sollte das nicht mehr gehen? Man braucht nur zu beschleunigen und schwupps befindet man sich nicht mehr in dem IS in dem man sich möglicherweise vorher befunden hat.

Grüße


Vielleicht solltest du dich einmal wirklich informieren, bevor du solchen Blödsinn schreibst.
Das geht ja echt auf keine Kuhhaut mehr.

vielleicht hilft es dir ja, wenn du dir selbst folgende Frage beantwortest:
"wo endet denn ein Koordinatensystem?"
M.S
 
Beiträge: 918
Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:07

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » So 28. Jul 2013, 16:32

All hat geschrieben:

Eigentlich steckt da nur hinter, dass ich eure künstlich produzierten Grundlagen (sprich primitive Grundbegriffe) nicht akzeptiere. Ihr zeigt immer sehr schön, dass ihr euch selbst aufs Kreuz legt, wenn ihr anfangt zu faseln. Koordinatensystem ist nicht gleich Natur. Mechanik ja, Natur nicht. Versuche doch mal zwischen den Zeilen zu lesen und zu verstehen, dann verstehst du mich auch.
...

Das hättest du doch auch in einem Satz sagen können der da lautet: "Ich verstehe das nicht".

All hat geschrieben:Es ist also keine Frage der Weiterbildung, sondern eine Frage der Akzeptanz. Diese einfachen Aussagen kapieren doch die meistens nicht. Warum nicht? Weil viele hier einfach nur geistig onanieren, um sich selbst zu befriedigen.


Es ist sehr wohl ein Frage der Bildung. Wenn man, geblendet von der eigenen Selbstgefälligkeit, kritisiert, sollte man zumindest rudimentäre Vorstellungen darüber haben, was man eigentlich kritisiert. Denn in den überwiegenden Fällen kritisiert ihr hier Strohmänner, die ihr selbst wegen eurer Unkenntnis (die leicht zu beheben wäre, wenn man nur will) aufgebaut habt.
M.S
 
Beiträge: 918
Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:07

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » So 28. Jul 2013, 16:40

Highway hat geschrieben:Was hier auf keine Kuhhaut geht ist die Arroganz die hier vom "Mainstream" an den Tag gelegt wird. Aber wir wollen uns ja vertragen! :mrgreen:

Wenn man beschleunigt, befindet man sich dann noch in einem IS? Theoretisch in unendliche vielen sogar, aber das sind nicht die interessanten. Welchen Informationswert hat das denn?

Welches ist denn das interessante IS, doch das in dem man ruht und so war es auch von mir gemeint.

Grüße


Wie gesagt, das geht auf keine Kuhhaut mehr.
Glaubst du allen ernstes, daß man in einem IS keine Beschleunigungen beschreiben/berechnen/beobachten kann?
Kapier es doch endlich, ein IS ist nichts anderes als ein Koordinatensystem.
M.S
 
Beiträge: 918
Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:07

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » So 28. Jul 2013, 17:03

Highway hat geschrieben:Darum geht es doch überhaupt nicht. Natürlich kann man eine Bewegung aus unzählbaren IS beschreiben. Auch bis in den letzten Winkel des vorstellbaren Universum. Das war aber nicht deine Aussage ...

Genau das war meine Aussage.

highway hat geschrieben:und ich habe angenommen es geht dir um das eine ausgezeichnete IS in dem das Objekt ruht. Warum: Weil alle anderen nicht wirklich was außergewöhnliches aussagen, schon aufgrund der Menge.


Keine Ahnung, was du mit diesem Erguss aussagen willst.
Wenn du nur ein zehntel der Energie, die du in deine SRT-Widerlegungsversuche reinsteckst, anlegen würdest um dich wirklich zu informieren, hättest du diese Probleme nicht.

Ich klinke mich hiermit wieder mal aus, bevor ich an Lachkrämpfen zugrunde gehe.
M.S
 
Beiträge: 918
Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:07

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » So 28. Jul 2013, 17:20

M.S hat geschrieben:
All hat geschrieben:

Eigentlich steckt da nur hinter, dass ich eure künstlich produzierten Grundlagen (sprich primitive Grundbegriffe) nicht akzeptiere. Ihr zeigt immer sehr schön, dass ihr euch selbst aufs Kreuz legt, wenn ihr anfangt zu faseln. Koordinatensystem ist nicht gleich Natur. Mechanik ja, Natur nicht. Versuche doch mal zwischen den Zeilen zu lesen und zu verstehen, dann verstehst du mich auch.
...

Das hättest du doch auch in einem Satz sagen können der da lautet: "Ich verstehe das nicht".

All hat geschrieben:Es ist also keine Frage der Weiterbildung, sondern eine Frage der Akzeptanz. Diese einfachen Aussagen kapieren doch die meistens nicht. Warum nicht? Weil viele hier einfach nur geistig onanieren, um sich selbst zu befriedigen.


Es ist sehr wohl ein Frage der Bildung. Wenn man, geblendet von der eigenen Selbstgefälligkeit, kritisiert, sollte man zumindest rudimentäre Vorstellungen darüber haben, was man eigentlich kritisiert. Denn in den überwiegenden Fällen kritisiert ihr hier Strohmänner, die ihr selbst wegen eurer Unkenntnis (die leicht zu beheben wäre, wenn man nur will) aufgebaut habt.


Jetzt sieht man doch schon wieder, wie der Hase läuft.

Was habe ich kritisiert? Eure Messwerte im allgemeinen, also schon die einfachsten Grundlagen. Vielleicht hast du ja auch nicht alles von mir gelesen. Wenn ich die akzeptieren würde, dann könnte ich auch alle Theorien akzeptieren. So schwer ist das doch nicht zu verstehen.

Was ist mit einem Mathematiker, der den axiomatischen Aufbau der Mathematik nicht akzeptiert? Der kann Mathematik vergessen.

Mit diesen von mir kritisierten Werten, kann man maximal das Universum technisch nutzen, aber nicht beschreiben. Wenn du es aber mit diesen Werten beschreiben willst, so ist das durchaus zulässig. Es hat aber mit dem Universum nichts zu tun.

Wenn ich z.B. schreibe, dass Theorien Märchen sind, so sag ich das nicht aus einer Laune heraus, sondern aus einem langwierigen Erkenntnisprozess. Die Erkenntnis, dass das Universum sich einer endgültigen Beschreibung entzieht, ist nicht gerade befriedigend für mich. insofern gehen meine Gedanken schon ein wenig tiefer, als es für dich den Anschein hat.
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » So 28. Jul 2013, 20:29

All hat geschrieben:Jetzt sieht man doch schon wieder, wie der Hase läuft.

Was habe ich kritisiert? Eure Messwerte im allgemeinen, also schon die einfachsten Grundlagen. Vielleicht hast du ja auch nicht alles von mir gelesen. Wenn ich die akzeptieren würde, dann könnte ich auch alle Theorien akzeptieren. So schwer ist das doch nicht zu verstehen.
...

Ich hab das schon verstanden.

all hat geschrieben:Was ist mit einem Mathematiker, der den axiomatischen Aufbau der Mathematik nicht akzeptiert? Der kann Mathematik vergessen.

Der ist dann per Definition eben kein Mathematiker

all hat geschrieben:Mit diesen von mir kritisierten Werten, kann man maximal das Universum technisch nutzen, aber nicht beschreiben. Wenn du es aber mit diesen Werten beschreiben willst, so ist das durchaus zulässig. Es hat aber mit dem Universum nichts zu tun.

Genau darum geht es. Die Physik will ja gar nichts erklären, in dem Sinne, daß da der einzige und richtige Grund eines beliebigen Naturphänomens gepredigt wird.
Physik versucht lediglich, Dinge die wir erkennen/messen können, mittels Formalismen zu beschreiben und zu berechnen.
Für das, was du meinst, ist die Philosophie oder von mir aus auch die Religion zuständig.


all hat geschrieben:Wenn ich z.B. schreibe, dass Theorien Märchen sind, so sag ich das nicht aus einer Laune heraus, sondern aus einem langwierigen Erkenntnisprozess.

Nein, das bedeutet lediglich, daß du den Begriff Theorie, so wie er in den Naturwissenschaften gehandhabt wird, entweder nicht verstanden hast, oder aber für diesen Begriff eine eigene Privatdefintion verwendest.

all hat geschrieben:Die Erkenntnis, dass das Universum sich einer endgültigen Beschreibung entzieht, ist nicht gerade befriedigend für mich. insofern gehen meine Gedanken schon ein wenig tiefer, als es für dich den Anschein hat.

Da bist du nicht alleine. Diese Erkenntnis hat wohl jeder von uns schon gemacht.
M.S
 
Beiträge: 918
Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:07

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon Ralf Maeder » Mo 29. Jul 2013, 08:42

Chief hat geschrieben:Ein IS ist ein unbeschleunigtes Koordinatensystem. Relativ zu was ist es unbeschleunigt? Es muss also etwas reales da sein relativ zu was beschleunigt wird.

Die Frage, ob ein IS unbeschleunigt ist oder nicht und in Bezug zu was, ist meines Erachtens gar nicht ganz unberechtigt. So verliert der Begriff des unbeschleunigten Koordinatensystems oder IS an Aussagekraft, wenn man davon ausgeht, dass das Universum sich beschleunigt expandieren soll. Also im Grunde genommen sei alles zu allem beschleunigt, wenn auch "nur" aufgrund des Konzeptes der beschleunigten Expansion.

Gruss Ralf.
Ralf Maeder
 
Beiträge: 549
Registriert: Do 9. Aug 2012, 06:59
Wohnort: Guatemala

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Mo 29. Jul 2013, 09:17

M.S hat geschrieben:
All hat geschrieben:
Nein, das bedeutet lediglich, daß du den Begriff Theorie, so wie er in den Naturwissenschaften gehandhabt wird, entweder nicht verstanden hast, oder aber für diesen Begriff eine eigene Privatdefintion verwendest.


Störend an deinen Beiträgen ist, dass du immer der Meinung bist, dass jemand etwas nicht verstanden hat. Wenn ich z. B, eine Theorie lediglich als System verstehe, dann ist das grundsätzlich erst mal nicht falsch. Die Aussage, dass es eine private Defintion ist, ist insoweit richtig, beinhaltet aber auch, dass jede Beschreibung erst mal eine Privatdefinition dessen ist, was man untersucht und postuliert. Erst durch Vereinbarung werden diese Privatdefinitionen gültig. Gültig für den Menschen. Diese Einschränkung ist wichtig.

Ich glaube auch nicht, dass man zwischen Philosophie und Physik großartig unterscheiden kann. Die Physik beruft sich auf philosophische Grundlagen, hier insbesondere die Messwerte, die nichts anderes sind als Produkte aus der Wahrnehmung. Die Wahrnehmung ist an die Sinne geknüpft. Durch Verknüpfung der Messwerte kommt man dann irgendwann, wenn man verallgemeinert, auf die Aussage Energie=Masse. Das ist aber nun mal nichts anderes als eine Verallgemeinerung.

Genau diese verallgemeinernden Denkvorschriften (Formalisierung) findest du in der sprachlichen Logik, Physik, Chemie, Mathematik, Religion usw.

Was machen wir also mit dem uns vorgeschriebenen Formalismus? Wir dressieren uns selbst oder lassen uns dressieren. Das an sich ist nicht schlimm. Ohne Gleichschaltung können wir nun mal keine gemeinsamen Ziele verfolgen. Schlimm ist nur der Glaube, dass man auf der richtigen Seite steht.

Insofern ist alles was wir formulieren lediglich als Werkzeug zu betrachten. Mit Wahrheit oder Realität hat das erst mal nichts zu tun. Alles ist lediglich gewollt.

Was die Physik oder besser gesagt einige Physiker machen, ist doch lediglich eine Abkapselung, indem sie sich auf Messwerte berufen und sich nur noch an diese Werte klammern. So isoliert man sich und glaubt tatsächlich, dass die geformten Messwerte etwas mit Realität zu tun haben. Messwerte befinden sich grundsätzlich zischen den Dingen. Man kann also maximal Aussagen treffen zu den Sachverhalten, die zwischen den Dingen liegen und nicht zu dem Ding selbst. Das gilt auch wieder für die Philosophie, Religion usw..

Ich habe an sich auch eine ganz andere Meinung über die Physik. Es geht da nicht um Beschreibung von irgendwelchen Sachverhalten, sondern lediglich um Kohle. Würde man
die physikalischen Erkenntnisse nicht nutzen und umsetzen können, gäbe es gar keine Physik. Gelder würden erst gar nicht mehr bewilligt.
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon M.S » Mo 29. Jul 2013, 10:08

All hat geschrieben:Störend an deinen Beiträgen ist, dass du immer der Meinung bist, dass jemand etwas nicht verstanden hat. Wenn ich z. B, eine Theorie lediglich als System verstehe, dann ist das grundsätzlich erst mal nicht falsch. Die Aussage, dass es eine private Defintion ist, ist insoweit richtig, beinhaltet aber auch, dass jede Beschreibung erst mal eine Privatdefinition dessen ist, was man untersucht und postuliert. Erst durch Vereinbarung werden diese Privatdefinitionen gültig. Gültig für den Menschen. Diese Einschränkung ist wichtig.
...


Der Begriff Theorie ist in der Physik klar definiert (oder auch "vereinbart" was im Prinzip dasselbe ist). Da gibt es nichts zu deuteln. Und wenn du diesen, in einer Diskussion über Physik anders verwenden willst, kannst du das natürlich tun, zielführend ist das allerdings nicht, da du mit einer derartigen Vorgehensweise nur Strohmänner aufbaust.

All hat geschrieben:Ich glaube auch nicht, dass man zwischen Philosophie und Physik großartig unterscheiden kann. ..

Ob dir das ein Physiker, oder auch ein Philosoph unterschreibt? Unwahrscheinlich.
Falls dich Metadiskussionen über dieses Thema interessieren:
http://scienceblogs.de/astrodicticum-si ... -ist-dumm/
(Lass dich von dem unglücklich gewählten Titel nicht abschrecken)

all hat geschrieben:...
Ich habe an sich auch eine ganz andere Meinung über die Physik. Es geht da nicht um Beschreibung von irgendwelchen Sachverhalten, sondern lediglich um Kohle.

Deine Privatmeinung bleibt dir selbstverständlich unbenommen.
Die Realität sieht allerdings anders aus: Es geht primär um die Beschreibung von Sachverhalten, wie aus jedem Lehrbuch/Physikbuch ersichtlich ist.

P.S: Apropos Kohle
Das ist genauso, wie wenn du sagst, einer Hilfsorganisation geht es nicht um Hilfe für in Not geratene Menschen, sondern um Kohle, da die ja Teile der Spendeneinnahmen für Personal/Logistik/Administration verwenden.
M.S
 
Beiträge: 918
Registriert: Di 12. Apr 2011, 17:07

Re: Zeitdilatation - Wahrheit oder Mythos?

Beitragvon All » Mo 29. Jul 2013, 10:14

@ M.S.

Zu welchem Ergebnis kommst du denn, wenn du meinen Beitrag im Kontext liest und nicht zerpflückst?
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste