Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Hannes » Fr 26. Jul 2013, 16:15

Hallo Kurt !
Ja Hannes, und wenn es so ist wie ich es mir einbilde, dann kann man aus den Uhrzeitdifferenzen feststellen wie schnell sich zwei/mehrere in Differenz zueinander bewegen, wer von beiden/ihnen der "Bewegtere" ist, und ob sich einer davon überhaupt bewegt.

Jetzt fehlt nur noch die Feststellung und das Verstehen was "Nullbewegt" bedeutet.
Worauf das beruht und warum Bewegung Uhren langsamer ticken lässt.

Ja, du hast verstanden, was ich meine.
Warum Bewegung die Uhren langsamer ticken lässt, ist eine Frage ihrer Bauart und nicht der SRT.
Uhren anderer Bauart könnten genausogut schneller ticken.
Nullbewegt ist auch eine Erfindung der SRT, denn Nullbewegt gibt es gar nicht.
Alles in unserem Universum bewegt sich und wirbelt durcheinander.
Das sollte insbesondere die SRT wissen.
Hannes
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jul 2013, 08:28

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:- gibt's eine einzige Konstante im Universum? Nein, es gibt keine!
- gibt's irgendwo sich invariant ausbreitendes Licht? Nein gibts nicht!
- gibt's irgendwo Geschwindigkeiten die sich -gewurzelt- ergeben? Nein, gibts nicht!
- gibt's irgendwo Verkürzung usw? Nein gibt's nicht!
- gibt's irgendwo ...

Was also ist an meiner Forderung so falsch?

Alles und sie sind im falschen Thread, Thema ist hier nicht, die Traumweltphysik des Protagonisten und die Verweigerung der Realität.



Na Manuel, es muss schon frustrierend sein.
Frustrierend wenn man es sich zur Aufgabe gemacht hat ein Hirngespinnst zu missionieren.

Da oben habe ich dir ein paar Punkte hingeschrieben die in deiner Missioniererei vorkommen.
Du bist nicht in der Lage auch nur einen davon abzumildern.
Jeder einzelne zeigt dass dein Missionierdings ein reines Hirngespinnst ist.

Weiterhin fröhliches Hirngespinnstevermarktenversuchen.

Kurt
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 27. Jul 2013, 10:00

Chief hat geschrieben:
Wenn die LG in allen Bezugssystemen gleich und konstant ist, muss das Licht beide Zugenden gleichzeitig erreichen oder nicht? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Lösung gefunden :mrgreen: - eine Zughälfte muss mit 2vt "wachsen" (ähnlich wie Ausdehnung des Universums! :lol: )!

Zug fährt gleichzeitig nach rechts und nach links! :lol: :lol:
Bild


Genau, Chief, geniale Animation! :)

Ich hatte schon vor einiger Zeit hier in die Runde darum gebeten, dass man in einer einzigen Animation das Postulat der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit nach der SRT gleichzeitig in allen Bezugssystemen veranschaulicht. Das ist Dir gelungen!

Achtung, wir schrumpfen alle nicht bei Bewegung wie wir es vorher leichtsinnig geglaubt haben, falls wir an die SRT geglaubt haben, wir dilatieren und expandieren! So kann sich auch der dilatierte Kopf der Relativisten erklären, alles klar. :mrgreen:

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon fallili » Sa 27. Jul 2013, 11:58

Mal vor allem eine Antwort auf Lübeckers langen Beitrag - einzelne Sätze werd ich aus dem Beitrag, falls nötig, wieder nur in rot kopieren.

Ich möchte damit anfangen, das mich die Situation im "Kontakt-Beispiel" eben sehr beschäftigt.
So wie es aussieht, erzeuge ich eine Situation in der eben zwei Ereignisse für ruhenden UND bewegten Beobachter gleichzeitig sind. Mir ist völlig bewusst, dass, sofern diese wirklich so wäre, in weiterer Folge daraus eindeutig hervorgeht, dass c nicht invariant ist.

Die meisten Kritiker hier sind damit mal zufrieden und reagieren nach dem Standpunkt "hab ich doch schon immer gesagt, dass die SRT Blödsinn ist".

Ich find das aber nicht so einfach.
Das Postulat der Invarianz von c ist meiner Meinung nach sehr ernst zu nehmen.

Die Kritiker schreiben immer - Einstein postuliert halt dass c invariant ist - und schon kommt so ein "Blödsinn" wie die SRT zustande.
So einfach ist (bzw. war) das aber nicht.
Einstein hat da nicht "einfach mal nur schnell postuliert" sondern die Meßergebnisse haben GEZEIGT dass c invariant ist.
In dieser Situation hat Einstein diese Meßergebnisse ERNST genommen, gesagt, dass man nicht weiter an dieser Invarianz zweifeln kann und das man diese Invarianz daher ZU RECHT als Postulat festlegen kann.
Alles weitere, was dann daraus abgeleitet wurde (die SRT) ist daher völlig folgerichtig - wenn auch die Ergebnisse die Kritiker hier nicht überzeugen (oder von den Kritikern günstigen Falles nicht verstanden - im schlechten Fall bewusst falsch interpretiert werden).

Dieses Kontaktbeispiele bringt mich in eine wissenschaftlich vergleichbare Lage.
Wenn ICH nachweisen kann, dass die Kontakteschlüsse sowohl für Ruhend als auch Bewegt GLEICHZEITIG sind, dann kann ich dies Gleichzeitigkeit auch "als Postulat" festlegen - und in weiterer Folge darauf aufbauend dann die Invarianz von c widerlegen.

Und ob die Kontaktschlüsse wirklich gleichzeitig sind, halte ich, trotz meiner bisherigen "Beweise" noch immer für sehr fraglich.

Ich bin aber davon überzeugt, dass es ein Problem der ART sein müsste. Der entscheidende Moment in diesem Experiment ist der Zeitraum zwischen dem Zeitpunkt wo die variablen Kontakte noch ruhen und dem Zeitpunkt wo die variablen Kontakte nach der Beschleunigung wieder in konstante Bewegung übergegangen sind.

Hier ist die einzige Möglichkeit dass "irgendwas" passiert ist, weil wir aus einem ruhendem System ein bewegtes System gemacht haben.

Und daher halte ich die folgenden Fragen von Lübecker für die wichtigsten:
Die Frage ist also, was passiert, wenn der Zug zwischen den Enden herausgeschnitten wird und die Enden alleine auf den Schienen jedes für sich alleine fahren und beschleunigt werden. Beschleunigung in der SRT ist wirklich sehr interessant, geht da nämlich auf die ART zu. Die Idee zur Frage ist ja folgende, ein Schlitten wird alleine für sich beschleunigt und berührt zu einem Zeitpunkt den Kontakt. Wie sieht das klassisch gerechnet aus, und wie nach der SRT, ergibt sich da für „punktförmige “ Objekte etwas anderes?

Genau das wollte ich ja mit meinem Beispiel zeigen. Es gibt keinen "Zug" - es sind Einzelschlitten die eben eigentlich wesentlich "einfacher" zu diskutieren sein sollten. Aber wie man sieht sind auch dabei schon schwer zu verstehende Probleme aufgetreten.

A) Wenn die SRT stimmt, dann muss genau da etwas passieren was ich noch nicht verstehe und das gilt es herauszufinden.
B) Wenn da "nix passiert" und die Gleichzeitigkeit weiterhin besteht, dann stimmt die SRT nicht.

Ich würde die Chanzen für die beiden Möglichkeiten auf A = 1 zu B =10 hoch "minus knapp vor unendlich" einschätzen ;-)

Aber eben nicht 1: NULL und daher interessiere ich mich für dieses Problem weiter.
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Harald Maurer » Sa 27. Jul 2013, 12:01

fallili hat geschrieben:Einstein hat da nicht "einfach mal nur schnell postuliert" sondern die Meßergebnisse haben GEZEIGT dass c invariant ist.

Das ist falsch! Die Messwerte haben die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit noch niemals gezeigt!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jul 2013, 12:11

fallili hat geschrieben:Einstein hat da nicht "einfach mal nur schnell postuliert" sondern die Meßergebnisse haben GEZEIGT dass c invariant ist.


Es gibt aber keine Messergebnisse die das zeigen.

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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon fallili » Sa 27. Jul 2013, 12:15

Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Einstein hat da nicht "einfach mal nur schnell postuliert" sondern die Meßergebnisse haben GEZEIGT dass c invariant ist.

Das ist falsch! Die Messwerte haben die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit noch niemals gezeigt!

Grüße
Harald Maurer


Dann hat Einstein diese Postulat ja anscheinend wirklich nur nach Lust und Laune aufgestellt um uns zu ärgern.
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon fallili » Sa 27. Jul 2013, 13:02

Ein Beitrag der ganz besonders Lübecker betrifft.

Ich bin derzeit nur mit Laptop unterwegs und kann daher kein Minkowski Digramme zeichnen - zumindest nicht ohne viel zu viel Mühe.

Hab das aber mal auf Papier gemacht und dabei folgendes gesehen.

1) Ich hatte bisher mit ALLEM recht was ich gesagt habe!
2) Die bewegten Uhren desynchronisieren DEFINITIV NICHT bei der Beschleunigung. Daher ist es gar nicht nötig hier die ART zur Berechnung heranzuziehen.

ABER:

Aus dem bewegten System heraus betrachtet, sind die Uhren VON ANFANG AN NIEMALS SYNCHRON !!!!!
(Lübecker wird verstehen was ich da meine).

Es ist daher völlig überflüssig hier irgendwo verzweifelt nach einer "Desynchronisation" zu suchen, da die SRT die Situation völlig richtig beschreibt!

Aber ich muss leider gestehen, das trotz Lübeckers Beipiels mit der "Relativität der Gleichortigkeit" - welches ich verstehe - ich weiterhin Probleme habe mir diese "Relativität der Gleichzeitigkeit" vorzustellen.

ich "seh" da vor meinen Augen auch bei meinem Beispiel immer noch zwei Uhren mit der selben Zeigerstellung (bzw. 4 Uhren von denen die bewegten 2 und die ruhenden jeweils die selbe Zeigerstellung haben) und kapier nicht, wieso dies nicht heißt, dass BEIDE (also sowohl bewegter als auch ruhender Beobachter) diese Zeit jeweils als gleichzeitig beurteilen können.

Und insbesondere eben, das die variablen Uhren für das bewegte IS von Anfang an eben NICHT synchron sind!

Da wird Lübecker noch etwas Geduld mit mir haben müssen.
Aber jedenfalls ist mir nun klar, dass NICHT die SRT was falsches sagt, sondern ICH etwas einfach nicht und nicht verstehen kann.
(Hätte mich aber auch sehr gewundert, wenn es anders gewesen wäre)
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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jul 2013, 13:25

fallili hat geschrieben:
ABER:

...
Da wird Lübecker noch etwas Geduld mit mir haben müssen.
Aber jedenfalls ist mir nun klar, dass NICHT die SRT was falsches sagt, sondern ICH etwas einfach nicht und nicht verstehen kann.
(Hätte mich aber auch sehr gewundert, wenn es anders gewesen wäre)


Es ist schon ein Kreuz wenn einem der eigene Logikverstand immer wieder ein "Aber" hinwirft.

Ist es doch so schön wenn man ungestört glauben kann, vor allem das was man so gerne möchte, das was einem ev. eingebleit wurde und was so schön zur "Herde" passt.
Schliesslich ist ja dieses Verhalten elementar wenn man den Schutz der Herde geniessen will.

Was sollen da diese blöden Logik_Abers, weg damit.
Irgendwann wird sich die Aberei auch legen, dann kann man ruhigen Gewissens glauben.
Gibt's was Schöneres?

Wohl kaum.


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Re: Synchronisationsverlust beschleunigter Uhren

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 27. Jul 2013, 13:30

fallili hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Einstein hat da nicht "einfach mal nur schnell postuliert" sondern die Meßergebnisse haben GEZEIGT dass c invariant ist.

Das ist falsch! Die Messwerte haben die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit noch niemals gezeigt!


Dann hat Einstein diese Postulat ja anscheinend wirklich nur nach Lust und Laune aufgestellt um uns zu ärgern.


Nein, nicht "nach Lust und Laune Einsteins, um uns zu ärgern", sondern es ist klar, dass die SRT keine wissenschaftliche Theorie ist und nie eine war, sie hat eine Sonderstellung in der Geschichte der Wissenschaft: Das ist ein HOAX, eine Mischung aus Scherz, Schwindel, Plagiaten und Betrügereien, die historisch bei günstigen Umständen entstanden sind und sich bis heute noch zu der größten Mystifizierung und Geschichtsfälschung in der Wissenschaft verselbständigt haben, was auch historisch belegt wird, siehe zum Beispiel:

Max Planck und der Verrat an der Wissenschaft

Oder

Das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und Geschichtsfälschung

Oder die Links zu dem Artikel:

Ist das Wissenschaftsethos noch zu retten?

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