Die "Laufzeiten" führen total in die Irre. Lichtquanten sind keine Autos.
Licht ist eine elektromagnetische Welle. Und Wellen besitzen einen Wellenpeak, welcher mit einer gewissen Geschwindigkeit im Medium läuft. Die Autos repräsentieren diese Wellenpeaks. Daß diese Wellenpeaks nicht gleichzeitig einlaufen, ergibt die Phasendifferenz der Peaks und damit der Wellen.
Harald Maurer hat geschrieben:Einfach das ganze mit Schall in analoger Anordnung durchrechnen.
Ich habe gerade das Beispiel mit Wasser angeführt:
Ernst hat geschrieben:Nimm zwei parallele wassergefüllte Kanäle. In einem ruht das Wasser; im anderen strömt es durch den Kanal. An einem Ende erzeugt ein Oszillator Wellen in beiden Kanälen. Galubst du im Ernst, daß die Wellenpeaks beider Kanäle am anderen Kanalende gleichzeitig eintreffen???. Das tun sie nicht

Die eintreffenden Peaks sind gegeneinander versetzt. Dieser Versatz ist die Phasendifferenz.. Das hat gar nichts damit zu tun, daß die Frequenz der beiden Wellen ( = einlaufende Peaks pro Zeit) gleich ist.
ich bin mir sicher, daß du in dieser Frage ganz falsch liegst. Offenbar verstehst du unter der Frequenz einer Welle etwas Unzutreffendes.
Meinst du im Ernst, daß die Wellenpeaks der beiden Kanäle bei MM stets gleichzeitig am Ziel eintreffen

Ganz unabhängig davon, wie das Trägermedium in den Kanälen "strömt"? Dann glaubst du an ein Wunder. Ein Wunder, welches im Äther passiert, im Wasser aber nicht. Und bei Schall auch nicht.
Also: Meinst du im Ernst, daß die Wellenpeaks der beiden Kanäle bei MM stets gleichzeitig am Ziel eintreffen

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