Mathematik und Jondalar

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon All » Fr 19. Jul 2013, 17:49

Hallo Dicker!

Dann schaue dir doch mal die ART an. Die dort verwendeten Begriffe, die noch in der SRT erfolgreich für Unruhe sorgten sind dann auf wundersame Weise verschwunden. Abstände sind weg, Strukturen sind weg, alles weg. Dort gibt es nur noch lokale Größen. Anders ist die Raumzeit auch nicht zu verstehen.

Nicht immer gleich schimpfen, wenn es mit den Gedanken nicht so läuft.



Gruß

All
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon All » Fr 19. Jul 2013, 19:35

All hat geschrieben:Hallo Dicker!

Dann schaue dir doch mal die ART an. Die dort verwendeten Begriffe, die noch in der SRT erfolgreich für Unruhe sorgten sind dann auf wundersame Weise verschwunden. Abstände sind weg, Strukturen sind weg, alles weg. Dort gibt es nur noch lokale Größen. Anders ist die Raumzeit auch nicht zu verstehen.

Nicht immer gleich schimpfen, wenn es mit den Gedanken nicht so läuft.



Hallo Dicker,

bevor du jetzt fragst, warum ich das nicht gleich gesagt habe, lies einfach mal folgendes:

Da ich in Lichtgeschwindigkeit denke, kommen logischerweise die Mitteilungen bei dir verkürzt an. Als Relativist solltest du das aber wissen.

Wenn du meine verkürte Mitteilung, die sich in dem Moment zwischen der SRT und ART befand wieder dehnst, landest du automatisch in der ART.

Für die Dehnung brauchst du aber Zeit, die sich verlangsamt. Du dilatierst praktisch in Richtung ART.

Wenn du das jetzt nicht verstanden hast, dann mach noch ein paar Dehnungsübungen und du hast es.
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Mathe ist affengeil!

Beitragvon julian apostata » Sa 20. Jul 2013, 04:26

All hat geschrieben:die ganzen Formeln sind auf Müll gebaut.


Wenn dem so ist, wieso argumentiert ihr dann nicht mit den Müllaussagen der SRT, sondern erfindet euren eigenen Müll, so wie hier Chief und Lothar Permes?

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=547&start=0

Wo blieb deine “Kritik” als die beiden Formeln verwendeten, die nicht zur SRT gehören?

Wenn jemand wirklich ehrlich ist, dann kann er ja ruhig sagen.

Die LT ist Müll. Sie gewährleistet nur mathematisch in allen Raumrichtungen die Konstanz von c. In der Realität jedoch nicht.


Chief und Lothar haben aber behauptet:

Sie gewährleistet auch mathematisch nicht die Konstanz von c in allen Raumrichtungen.


Wer das nicht nachvollziehen kann, mit dem lohnt sich eine Diskussion gar nicht, weil wenn jemand derart einfache Mathematik nicht kapiert, der kapiert auch gar nicht das, was er kritisiert.

Und jetzt zum Rest

All hat geschrieben:. Es wird bei euch eine maximale Geschwindigkeit im Vakuum angenommen die gleichzeitig auf 0 gesetzt wird. Das bringt schon alles durcheinander. Folglich müsst ihr eine Energie einführen , die im Universum gar nicht da ist. Irgendwo muss die Bewegung ja herkommen. Das ist schon der nächste Fehler.

Nimmt man Haralds auf Druck aufgebautes Universum, dann brauchst du keine Energie mehr postulieren, Bewegung ist automatisch da, weil eseinen identischen Druck nicht gibt.

Was man postulieren muss, ist eine maximaler und minimaler Druck. Der minimalste Druck ist der O-Punkt wo du immer ansetzen kannst. Das wars dann mit der Relativität.

Wer dann unbedingt mit schwarzen Löchern spielen will, der kann ja einen maximalen Druck annehmen, wo alles verschwindet und zersägt wird.

Da ist nichts mehr mit Energie und Schwerkraft.

Das was ihr als Energie betrachtet, entnehmt ihr doch dem Universum und benutzt es als Energie. Siehe Benzin usw. Es wird erst dann Energie, wenn wir es benutzen und es für uns Arbeit verrichten muss. Das Universum arbeitet aber nicht. Deshalb dauert es auch so lange, bis unser Universum wieder verschwindet.


Und jetzt zu der Aussage, die das Standardmodell der Kosmologie näherungsweise macht.

Vergleicht mal den Minimaltext in der Grafik mit obigen wirren Aussagen.

Bild

Die 3 blauen Gleichungen sagen nämlich Alles.

Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:...

m=wurzel(E²-p²*c²)/c²

Und diese wenigen Buchstaben müssen euch verhasst sein.
...

Und was haben diese Buchstaben mit der SRT zu tun? :mrgreen:


Wenn du mein erstes Posting hier lesen würdest, dann wäre es klar.

Wenn du’s dann immer noch nicht kapierst, dann gilt auch für die der unterstrichene Text.
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon All » Sa 20. Jul 2013, 08:15

Hallo Julian,

ich muss meine Aussage relativieren. Wenn ich sage, dass die Formeln auf Müll gebaut sind, dann meine ich damit, das alles was wir bestimmen auf Annahmen beruht. Das betrifft die Mathematik, die Physik, als auch die Philosophie und die Logik sowieso . Insofern bezieht sich der Müll auch auf meine Aussagen, weil ich philosophisch gesehen Anfangszustände "kreiere" die es so im Universum nicht gibt. Eigentlich geht es in dem Streit, der hier im Forum läuft gar nicht um Mathematik, sondern um den gesetzten Anfangszustand.

Deine Formeln verstehe ich nicht, Physik verstehe ich nicht, Philosophie verstehe ich nicht, weil ich keinen Ansatzpunkt finde, den ich für das Universum akzeptieren kann. Wenn ich alles nicht verstehe, warum kann ich dann erklären wie Mathematik funktioniert? Es gibt ja eigentlich keinen Einspruch gegen meine obige Darstellung der Mathematik, sondern es geht ja um die grundlegenden Annahmen (Axiome,Postulate), die aus einer unterschiedlichen Sicht resultieren und der Mathematik vorgeordnet sind. Mathematik funktioniert mit jeder Sichtweise, liefert ausgehend von der Sichtweise auch unterschiedliche Ergebnisse.

Wir können also mit Sicherheit nie sagen, dass überhaupt irgendjemand falsch liegt.

Ich weiß nicht, ob du das Beispiel mit dem Mädchen aus meiner Nachbarschaft gelesen hast. Das ist also keine Erfindung, sondern eine Geschichte aus dem Leben. Das Mädchen ist so formalisiert, dass es das Verhältnis zur Natur verloren hat. In der gehobenen Gesellschaft wird sie aber funktionieren, weil sie das kann, was erwartet wird. Sie wird Erfolg haben.

Gruß

All
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon DerDicke » Sa 20. Jul 2013, 11:03

Jolandar hat geschrieben:Korrekt, ein Physiker weiss auch zwischen "wird verkürzt gemessen" und "ist verkürzt" zu unterscheiden

möglich, aber irrelevant. relevant wäre eher:
- bearbeitet - nicht bearbeitet
- Unterscheidung verschiedener Längenmeßverfahren.

All hat geschrieben:Die dort verwendeten Begriffe, die noch in der SRT erfolgreich für Unruhe sorgten sind dann auf wundersame Weise verschwunden. Abstände sind weg,...

Ach, die sind weg???
Schon mal von nem metrischen Tensor in der ART gehört?


Chief hat geschrieben:Mir ist klar dass die SRT von unbeschleunigten Vorgängen handelt, also es gilt dv/dt=0!

ja, ja, Physik und Religion.
In der Physik macht die Gebestmühle eine falsche Aussage nicht richtig.
DerDicke
 
Beiträge: 887
Registriert: So 13. Mai 2012, 21:22

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon All » Sa 20. Jul 2013, 11:44

DerDicke hat geschrieben:
All hat geschrieben:Die dort verwendeten Begriffe, die noch in der SRT erfolgreich für Unruhe sorgten sind dann auf wundersame Weise verschwunden. Abstände sind weg,...

Ach, die sind weg???
Schon mal von nem metrischen Tensor in der ART gehört?


Nicht immer das WESENTLICHE weglassen. Was sind denn lokale Größen? Die Aussage lokale Größen ist wesentlich.
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

Re: Mathe ist affengeil!

Beitragvon julian apostata » Sa 20. Jul 2013, 13:00

Chief hat geschrieben:Mir ist klar dass die SRT von unbeschleunigten Vorgängen handelt, also es gilt dv/dt=0!



Noch eine Aussage, die nicht der SRT entspricht. Harald hat einen Text vorgelegt, in der speziell nur auf die unbeschleunigte Bewegung eingegangen wird.

Sie kann aber auch Fälle behandeln (das hat Haralds Text unterschlagen), wo Massen ihr Bezugsystem wechseln. Zum Verständnis reicht das Dreieck mit der einfachen Gleichung.

Bild

Beim 1.Zusammenstoß sieht man das deutlich. Die Clustermasse hat kein p² mehr und das funktioniert mathematisch nur, wenn nach dem Stoß mehr Masse da ist.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=530#p52723
Bild

http://de.wikipedia.org/wiki/Tests_der_relativistischen_Energie-Impuls-Beziehung

Inzwischen können Messungen der relativistischen Energie bzw. des Impulses in einfacher Form in Universitätslaboratorien, die geeignet sind für das grundständige Studium, durchgeführt werden


Der Kritiker muss den Alltag an der Uni leugnen, weil ihm obiges Dreieck nicht gefällt!

Viel deutlicher treten diese Zusammenhänge bei weit größeren Energien auf, wo relativistische kinetische Energie in Ruheenergie umgewandelt wird. 1974 beschleunigte der SLAC-Beschleuniger sowohl Elektronen wie Positronen auf relativistische Geschwindigkeiten, wo ihre relativistische Energie (die Summe von Ruhenergie und kinetischer Energie) ungefähr jeweils 1500 MeV betrug. Bei der Kollision dieser Teilchen entstanden J/ψ-Mesonen mit einer Ruheenergie von ungefähr 3000 MeV



Weit größere Energien wurden ab 1989 am Large Electron-Positron Collider erzielt, wo Elektronen und Positronen auf jeweils 45 GeV beschleunigt wurden, wodurch W-Bosonen und Z-Bosonen mit Ruheenergien von 80 bis 91 GeV entstehen konnten.


Alles Experimente, wo nachher mehr Masse raus kommt, als vorher rein gesteckt wurde.

Natürlich wird nicht nach jedem Stoß mehr Masse erzeugt.

Es kann auch sein dass zwei Teilchen vollelastisch interagieren und daher keine Energie zu Masse kondensiert, wie hier beispielsweise wo ich nochmals die selben Ausgangsmassen verwende. Auch der Comptoneffekt funktioniert vollelastisch.

Bild

Wo dem Relatvisten ein Dreieck genügt, muss der Kritiker “meterlange” Texte verfassen, ohne auf den Punkt zu kommen und muss dabei auch noch Alltagsphysik leugnen.
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon Harald Maurer » Sa 20. Jul 2013, 13:53

julian apostata hat geschrieben:Alles Experimente, wo nachher mehr Masse raus kommt, als vorher rein gesteckt wurde.

Nur komisch, dass in den von Dir eingestellten Zitaten von Masse nicht die Rede ist. Ich lese da immer nur "Energien"! Haben sie das Wort "Masse" aus ihrem Vokabular gestrichen - und wenn, warum?
julian apostata hat geschrieben:Natürlich wird nicht nach jedem Stoß mehr Masse erzeugt.

Die Erzeugung von Masse wird in der Bibel dem lieben Gott zugeschrieben und er scheint auch der einzige zu sein, dem das bislang gelungen ist. Und er hat es sicher nicht durch den Wechsel eines Bezugssystems zuwege gebracht! ;)
Weder Masse noch Energie kann man durch unterschiedliche Betrachtungen aus Koordinatensystemen "erzeugen". Bekanntlich gibt es da bislang noch nicht widerlegte Erhaltungssätze.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon fallili » Sa 20. Jul 2013, 17:15

Harald Maurer hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Alles Experimente, wo nachher mehr Masse raus kommt, als vorher rein gesteckt wurde.

Nur komisch, dass in den von Dir eingestellten Zitaten von Masse nicht die Rede ist. Ich lese da immer nur "Energien"! Haben sie das Wort "Masse" aus ihrem Vokabular gestrichen - und wenn, warum?
Grüße
Harald Maurer


Tja Harald, da hast Du ja das Richtige gesagt.

Da haben nämlich einige wirklich das Wort "Masse" aus dem Vokabular gestrichen.
Denen ist es auf die Nerven gegangen ständig Angaben wie 1,2345678 * 10 hoch minus irgendwas Gramm hinschreiben zu müssen, wenn eine Ausssage wie 0,5 MeV ( das wäre eine Elektronenmasse) das ganze einfacher ausdrückt!
Vor allem wenn man immer derartig winzige Massen dann miteinander vergleichen oder sonst damit rechnen muss ist es lästig.

Angaben in eV sind daher wesentlich verständlicher und wenn mal irgendwas mit 1 MeV gefunden würde, sieht jeder Physiker auf den ersten Blick "Aha,das Ding hat die doppelte Elektronenmasse".

Leider sind Physiker auch faule Menschen die sich nicht zu viel Schreibarbeit antun wollen und daher wird das c hoch 2 nicht angegeben.
Aber aus E = M* c2 kann man halt ein M = E / c2 machen. und da c2 konstant ist, versteht jeder was 1 MeV bedeutet, auch wenn man korrekterweise 1 MeV / c2 schreiben müsste.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Mathematik und Jondalar

Beitragvon fallili » Sa 20. Jul 2013, 17:59

Ich muss aber doch noch etwas loswerden.
In diesem Forum werden teilweise Begiffe verwendet und über Theorien geredet, bei denen mir (das ist mal klar), aber auch den meisten Physikern die nicht gerade auf diesen Spezialgebieten arbeiten "die Ohren schlackern".

Und dann wird aber "bemängelt" das jemand nicht von Massen sondern von Energien spricht!

Also ich kann verstehen, dass manche die etwas von Physik verstehen, früher oder später entnervt aufgeben.
Würde mich interessieren, ob die vielen Kritier hier auch in anderen Gebieten so agieren.
Wenn, was ich niemandem wünsche, eine Operation im Krankenhaus ansteht - wird dann auch mit dem Chirurgen über die richtige Vorgehensweise bei der Operation gestritten ?

Hat schon jemand festgestellt, dass die QM völlig unverständlich ist, jeder "normalen" Erfahrung widerspricht und das daher die ganze moderne Elektronik ja gar nicht funktionieren KANN.
Sollte man den Elektronikkonzernen mal mitteilen - die glauben immer noch, dass man mit QM Vorgänge berechnen kann die dann eine Miniaturisierung der Elektronik erst möglich machen.
Dabei weiß doch jeder das Prozessoren, Handys, LED Lampen und dergleichen gar nicht funktionieren können, weil ja die Theorie dahinter so unverständliche und damit natürlich auch falsche Sachen aussagt.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 21 Gäste

cron