Hi Kurt und Ralf,bei der WMAP wurde ein Bildsensor verwendet, der Mikrowellenstrahlung "sehen" kann. Eine Infrarot-Aufnahme derselben Ansicht, kann durchaus anders aussehen. Trotzdem ist die Milchstraße immer im Vordergrund und gibt ein intensiveres Licht ab, als Millionen von Lichtjahren entfernte Objekte.
Zur "Schwingung":Atome bestehen aus Protonen und Elektronen im Verhältnis 1:1. Das Proton/Elektron ist nichts anderes als eine Elementarladung, welche durch die elektromagnetische Wechselwirkung beschrieben wird. Bewegt sich eine Elementarladung wird EM-Strahlung frei. Vor allem beim Beschleunigen wird diese Strahlung frei, wir nennen diese Strahlung Licht. Beschleunigt man Elektronen und erzeugt durch elektrische und magnetische Felder (welche durch bewegte Elektronen - elektrischer Strom - erzeugt werden) einen Elektronenstrahl und schießt diese Elektronen auf ein Metall, wird Röntgenstrahlung frei. Das liegt daran, dass diese schnellen Elektronen unter starker negativer Beschleunigung elektromagnetische Strahlung emittieren.
Der oft genannte Einwand: "Atome strahlen nicht, also kann das Elektron nicht das Proton umkreisen." Ist falsch. Atome strahlen immer, also sie geben solange EM-Strahlung ab, bis der absolute Nullpunkt erreicht wird und das ist erst bei 0 K. Die WMAP zeigt Strahlung von 2,7 K. Einer Strahlung kann eine Temperatur zugewiesen werden und Temperatur ist Bewegung von Elementarladungen, genauer beschleunigte Bewegung.
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Warum können alle Körper bei jeder Temperatur elektromagnetische Strahlung aussenden? Ein Festkörper besitzt sogar beim absoluten Nullpunkt eine gewisse Innere Energie: die Schwingungsenergie seiner Atome, Moleküle oder Ionen bei 0 Kelvin. Die Elektronen, die in diesen Teilchen enthalten sind, schwingen also auch mit, d. h., sie erfahren eine sich periodisch ändernde Beschleunigung. Diese Schwingungen sind die Quelle für ein elektromagnetisches Feld, denn elektromagnetische Wellen entstehen immer dann, wenn Ladungen beschleunigt werden." - Quelle:
http://www.uni-ulm.de/fileadmin/website_uni_ulm/nawi.inst.251/Didactics/quantenchemie/html/schwK-F.htmlDie RotverschiebungAls Rotverschiebung versteht man die Verschiebung von Licht bekannter Wellenlänge/Temperatur zu längeren Wellenlängen und niedrigeren Temperaturen. Sobald man Licht als Temperatur versteht, wird es logisch, dass es "abkühlt" in einer Umgebung, welche "kälter" ist. Die Rotverschiebung ist eine Beobachtungstatsache. Schwarze Löcher, Neutronen Sterne, Dunkle Materie und Dunkle Energie sind nur Fiktion und werden niemals beobachtet werden, da mathematische Konzepte keine realen Objekte sind.
PlasmaBrainstorm: Der vierte Aggregatszustand. Materie kann fest, flüssig, gasförmig sein, danach folgt der Plasmazustand. Das Gas in einer Neonröhre ist Plasma, die Sonne besteht praktisch nur aus Plasma. Plasma ist ein elektromagnetischer Zustand von Materie. Plasma leitet Strom, reagiert auf elektrische und magnetische Felder. Plasma ist nichts anderes als ionisiertes Gas. Die Atome und Moleküle können teilweise bis völlig ionisiert sein. Die Sonne erzeugt mit dem Sonnenwind einen kontinuierlichen Strom von Plasma. Der Sonnenwind beschleunigt mit zunehmender Entfernung zur Sonne, d.h. es müssen elektromagnetische Kräfte am Werk sein.
Es ist durchaus möglich positive und negative Ionen zu trennen, ein elektrisches Feld wird dadurch erzeugt. Das elektrische Feld der Erde hat in Bodennähe bereits eine Feldstärke von 100 V/m. Elektronen sind beweglicher als Protonen.
Genug Verwirrung

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McDaniel-77