Unterscheidung zwischen Ruhe und Bewegung

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Unterscheidung zwischen Ruhe und Bewegung

Beitragvon Jondalar » Do 27. Jun 2013, 20:41

Lübecker hat geschrieben:
Auf den Mond wirkt auch nicht ständig eine Kraft, damit er nicht langsamer wird und auf die Erde fällt.


Doch, auf den Mond wirkt durchaus ständig eine Kraft, nur sorgt die dafür, dass er sich immer weiter entfernt. Das sollte man mit IQ 350 aber schon mal gehört haben.....

Herzliche, grinsende Grüße
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Re: Unterscheidung zwischen Ruhe und Bewegung

Beitragvon Jondalar » Do 27. Jun 2013, 23:02

Lübecker hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben: Auf den Mond wirkt auch nicht ständig eine Kraft, damit er nicht langsamer wird und auf die Erde fällt.

Doch, auf den Mond wirkt durchaus ständig eine Kraft, nur sorgt die dafür, dass er sich immer weiter entfernt. Das sollte man mit IQ 350 aber schon mal gehört haben.....

Verstehendes Lesen ist nicht jeden gegeben. Es geht um eine bestimmte und benannte Kraft. Klar wirkt auf den Mond eine Kraft, aber um die geht es nicht. Es wirkt auf den Mond keine bestimmte Kraft, welche den Mond auf Geschwindigkeit hält, und ohne diese Kraft würde er dann auf die Erde fallen. Nun verstanden? Wenn nicht, mal ein Physikbuch lesen.


Jondalar hat geschrieben:Herzliche, grinsende Grüße

Wer keine Ahnung und keine Argumente hat, der grinst eben nur...


Weisst Du, 300ter,

erstmal herzlichen Glückwunsch, Du HAST es geschafft - war aber zu erwarten.

Die Physik die ICH kenne, ist eine EXAKTE Wissenschaft, da gibt es kein Wischiwaschi wie in Deinem Kopf.

Lübecker hat geschrieben:Wird ein Objekt gebremst, wird es beschleunigt. Ob ein Objekt langsamer oder schneller wird, hängt doch nur von der Wahl des Beobachters ab. Ist wohl klar, dass diese Beschleunigung dann ausgeglichen werden muss, damit die Beschleunigung wieder 0 ist, und das Objekt sich gleichbleibend weiter bewegt. Auf den Mond wirkt auch nicht ständig eine Kraft, damit er nicht langsamer wird und auf die Erde fällt.



Kappes, wirkt eine Kraft, wird das Objekt beschleunigt, ist die Kraft weg, behält es seine Geschwindigkeit. Soll es langsamer werden, muss es durch eine Kraft wieder beschleunigt werden, nur in die andere Richtung.

In dem System, in dem der Körper beschleunigt wirkt, erhöht sich die kinetische Energie des Objektes, solange die Kraft wirkt. Aber auch diese Energie ist wie die Geschwindigkeit nur relativ. Hier wird mal wieder Kraft und Energie verwechselt. Der Rest ist auch nur noch falsch...



Sag mal 290er - merkst Du eigentlich noch, was für gequirlte Kacke Du da schreibst?

Ich muss jetzt mal wirklich direkt nachfragen, aber Du gehst noch zur Schule und Dir ist langweilig weil Dich Deine Eltern vernachlässigen oder? Mach Dir da nichts draus, das Schicksal teilst Du auch mit einer Million intelligenter Kinder, das ist bald vorbei, wenn Du mal den Quali hast und dann endlich Dein eigenes Geld verdienst - nur Mut!!

Herzliche Grüße

P.S. Gute Nacht allen !
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Re: Unterscheidung zwischen Ruhe und Bewegung

Beitragvon Ralf Maeder » Fr 28. Jun 2013, 03:04

Jolandar, auch wenn du dir die Personen (oder Zielgruppe) eventuell gezielt aussuchst, die du beleidigst (obwohl du Kritiker ebenso wie Vertreter der RT angreifst), so wirft das trotzdem kein gutes Licht auf dich. Ich glaube nicht, dass du mit dieser Strategie Anerkennung oder Respekt unter den Mitgliedern verbuchen wirst. Ob nun Pro oder Contra-RT, ich fuer meinen Teil werde mich mit dir nur mit grosser Vorsicht auseinandersetzen wollen oder vielleicht besser gar nicht.

Auch wenn andere Mitglieder anderer Meinung oder Ueberzeugung sind, so gibt es eine Kommunikationsform, die sich Diskussion nennt. Ziel dieser ist es normalerweise, dass die Gespraechspartner konstruktiv miteinander umgehen. Sollte das nicht erwuenscht sein, dann sollte der Nichtdiskussionswillige einen anderen Schauplatz fuer seine wie auch immer gearteten Anliegen suchen oder einen Punchingball benutzen, um sich abzureagieren.

Gruss Ralf.
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Re: Unterscheidung zwischen Ruhe und Bewegung

Beitragvon Jondalar » Fr 28. Jun 2013, 06:51

Ralf Maeder hat geschrieben:Jolandar, auch wenn du dir die Personen (oder Zielgruppe) eventuell gezielt aussuchst, die du beleidigst (obwohl du Kritiker ebenso wie Vertreter der RT angreifst), so wirft das trotzdem kein gutes Licht auf dich. Ich glaube nicht, dass du mit dieser Strategie Anerkennung oder Respekt unter den Mitgliedern verbuchen wirst. Ob nun Pro oder Contra-RT, ich fuer meinen Teil werde mich mit dir nur mit grosser Vorsicht auseinandersetzen wollen oder vielleicht besser gar nicht.

Auch wenn andere Mitglieder anderer Meinung oder Ueberzeugung sind, so gibt es eine Kommunikationsform, die sich Diskussion nennt. Ziel dieser ist es normalerweise, dass die Gespraechspartner konstruktiv miteinander umgehen. Sollte das nicht erwuenscht sein, dann sollte der Nichtdiskussionswillige einen anderen Schauplatz fuer seine wie auch immer gearteten Anliegen suchen oder einen Punchingball benutzen, um sich abzureagieren.

Gruss Ralf.


Hallo Ralf,

da möchte ich mich gleich - stellvertretend bei Dir für fast alle - entschuldigen und Dich auch beruhigen.

Wenn Du einmal verfolgst, wie das begonnen hat, wirst Du sicherlich feststellen, dass ich sehr wohl in der Lage bin, mich gesittet mit Menschen und/oder Themen auseinander zu setzen. Wenn mir aber einer so ankommt wie der 290er und meint, er muss den Superschlauen heraus hängen lassen, dann sehe ich mich geradezu genötigt, ihm Kontra zu geben. So lange Du oder jeder beliebige Andere "normal" mit mir schreibt, ist keinerlei Entgleisung zu erwarten. Ich habe mich auch schon bei Yukterez entschuldigt weil ich dachte, er schreibt auch provokativ mit mir und habe nach dieser Entschuldigung ganz normal und harmlos weiter mit ihm geschrieben.

Der User 290er - allgemein unter Lübecker bekannt und dem Verdacht ausgesetzt "nocheinPoet" zu sein, der macht ganz gerne User runter und zeigt ihnen wie jämmerlich dumm sie doch sind. Er strotzt nur so vor halbseidenem Wissen und trägt bei jeder Gelegenheit zur Schau, wie er andere Menschen, die nicht so mit geistigen Gaben gesegnet sind wie er, zur Schnecke machen kann. Nun muss er halt auch einmal die Früchte seiner Worte geniessen und sich vorstellen dürfen, wie das ist, wenn man ausgelacht und verhöhnt wird. Im schlimmsten Fall erfährt er nur, wie sich seine Opfer gefühlt haben, im besten Fall wird er dann auch mal in sich gehen und andere Menschen nicht mehr so stauchen sondern mal vorher überlegen, wie er mit Menschen spricht.

Du musst Dir also keinerlei Sorgen machen wenn Du mit mir schreibst, ich werde Deinem Ton angemessen antworten. Da Dein Ton höflich und neutral ist, wirst Du mit ebensolchem Ton von mir rechnen können. Anerkennung und/oder Respekt sind Dinge, die kann man haben, muss man aber nicht. Der Wahrheitsgehalt meiner Aussagen leidet in jedem Fall nicht darunter. Ich bin auch nicht hier, um irgendein Anliegen zur Schau zu stellen, ich bin nur hier, um über Sinn und Inhalt der RT zu diskutieren.

Wenn Dich/Euch das allgemein stört, dass mit Usern so umgegangen wird, dann bitte ermahnt doch vor allem die User, die ständig andere anpöbeln.

Herzliche Grüße
P.S. Meine manchmal arg derben Spässchen seien bitte hiervon ausgenommen, die sind halt Spass.
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Re: Unterscheidung zwischen Ruhe und Bewegung

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 28. Jun 2013, 07:06

Kurt hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Nein, ich kenne nicht die "Trägertaktung" und das BT. :|


Da habe ich versucht genau die Gedanken die du dir machst irgendwie zu verstehen/zu umgehen.
Wenn du magst reden wir sie gemeinsam durch.


Ich möchte mich hier in keine Diskussion über die Quantenphysik einlassen, weil das nicht mein Thema ist (mein Thema ist einzig die SRT) und ich mich damit nicht auskenne.

Ich möchte hier nur die Aussage untersuchen, dass es keinen physikalischen Unterschied zwischen einem ruhenden Objekt und einem bewegten Objekt gäbe, und dass man sie dadurch meßtechnisch auch nicht unterscheiden kann.

Ich halte diese Aussage für hirnverbrannt. Da ich nur Realphysik betreiben möchte und kann, stützte ich mich dabei auf meiner persönlichen Erfahrung der Welt seit ich geboren wurde. Und diese Erfahrung sagt mir das Gegenteil: Den Zustand der Ruhe oder der Bewegung eines Objektes kann schon ein Kleinkind sicher unterscheiden, ohne Physik- und ohne Mathematikunterricht. Ein Kleinkind kann schon sicher unterscheiden, ob ein Auto auf der Straße ruht oder ob es sich bewegt. Punkt, fertig, aus. Daran ist nicht zu rütteln.

Wenn ich auf der Autobahn in meinem Auto sitze, kann ich sicher unterscheiden, ob mein Auto ruht oder ob es sich bewegt. Punkt, fertig, aus. Daran ist nicht zu rütteln.

Und diejenige, die mir das Gegenteil „beweisen“ wollen, die schicke ich nach Hause, weil ich mich in erster Linie in der Physik auf meine persönliche Erfahrung der Welt verlasse - zum Glück, sonst hätte ich wohl bis jetzt nicht überlebt.

Und wenn ich solche Aussagen lese:

Lübecker hat geschrieben:
Kappes, wirkt eine Kraft, wird das Objekt beschleunigt, ist die Kraft weg, behält es seine Geschwindigkeit. Soll es langsamer werden, muss es durch eine Kraft wieder beschleunigt werden, nur in die andere Richtung.


schüttle ich nur mit dem Kopf... :roll: Sie besagen:

    1) Wenn ich auf der flachen Autobahn auf die Gaspedale drücke, bewegt sich mein Auto nach vorne mit einer bestimmten Geschwindigkeit: „wirkt eine Kraft, wird das Objekt beschleunigt“.
    Da folge ich, das mache ich nämlich so, wenn ich auf der Autobahn fahre, das funktioniert.

    2) Wenn ich von der Gaspedale runterkomme, bewegt sich mein Auto weiter mit der gleichen Geschwindigkeit nach vorne: „ist die Kraft weg, behält es seine Geschwindigkeit“.

    Das stimmt, dass mein Auto sich dann weiter nach vorne bewegt, obwohl ich die Behauptung, dass es die gleiche Geschwindigkeit dabei behalte, in Frage stellen möchte - und wenn schon, dann nicht lange. Das wäre nämlich praktisch und würde auch unsere Energieprobleme elegant lösen: Um von Berlin nach Hamburg zu fahren, bräuchte ich zum Beispiel nur einmal beim Starten mein Auto auf 120 km/h zu beschleunigen, dann von der Gaspedale runter und ich komme in Hamburg mit einem Minimum an Benzinverbrauch an.

    3) Wenn ich merke, dass mein Auto doch langsamer wird, dann muss ich wieder auf die Gaspedale drücken, aber diesmal "in die andere Richtung": „Soll es langsamer werden, muss es durch eine Kraft wieder beschleunigt werden, nur in die andere Richtung“.
    Tja, ohne Kommentar.


Zum Glück hat mich kein Relativist als Kleinkind die Welt erklärt, sonst hätte ich wohl bis jetzt nicht überlebt. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Unterscheidung zwischen Ruhe und Bewegung

Beitragvon Kurt » Fr 28. Jun 2013, 18:29

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich möchte mich hier in keine Diskussion über die Quantenphysik einlassen, weil das nicht mein Thema ist (mein Thema ist einzig die SRT) und ich mich damit nicht auskenne.


Das wäre auch sinnlos, denn eine Theorie die auf Dingen aufgebaut ist die nicht existieren ist halt nicht besonders glaubwürdig.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Und wenn ich solche Aussagen lese:
Lübecker hat geschrieben:
Kappes, wirkt eine Kraft, wird das Objekt beschleunigt, ist die Kraft weg, behält es seine Geschwindigkeit. Soll es langsamer werden, muss es durch eine Kraft wieder beschleunigt werden, nur in die andere Richtung.


schüttle ich nur mit dem Kopf... :roll: Sie besagen:


Diese Aussage ist aber korrekt!

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
    1) Wenn ich auf der flachen Autobahn auf die Gaspedale drücke, bewegt sich mein Auto nach vorne mit einer bestimmten Geschwindigkeit: „wirkt eine Kraft, wird das Objekt beschleunigt“.
    Da folge ich, das mache ich nämlich so, wenn ich auf der Autobahn fahre, das funktioniert.

    2) Wenn ich von der Gaspedale runterkomme, bewegt sich mein Auto weiter mit der gleichen Geschwindigkeit nach vorne: „ist die Kraft weg, behält es seine Geschwindigkeit“.

    Das stimmt, dass mein Auto sich dann weiter nach vorne bewegt, obwohl ich die Behauptung, dass es die gleiche Geschwindigkeit dabei behalte, in Frage stellen möchte - und wenn schon, dann nicht lange. Das wäre nämlich praktisch und würde auch unsere Energieprobleme elegant lösen: Um von Berlin nach Hamburg zu fahren, bräuchte ich zum Beispiel nur einmal beim Starten mein Auto auf 120 km/h zu beschleunigen, dann von der Gaspedale runter und ich komme in Hamburg mit einem Minimum an Benzinverbrauch an.

    3) Wenn ich merke, dass mein Auto doch langsamer wird, dann muss ich wieder auf die Gaspedale drücken, aber diesmal "in die andere Richtung": „Soll es langsamer werden, muss es durch eine Kraft wieder beschleunigt werden, nur in die andere Richtung“.
    Tja, ohne Kommentar.



Wenn du dein Auto mal auf Speed gebracht hast dann bewegt es sich mit dieser Geschwindigkeit weiter.
Das setzt voraus dass dieses keine andere Kraft erfährt die es abbremst oder weiterbeschleunigt.

Die Kraft/Kräfte die dein v verringert ist die Reibung der Reifen und der Luftwiderstand.
Sind diese Umstände weg dann behält es sein v bei.

Wenn du also Gas gibst dann machst du nichts anderes um diese Kräfte zu kompensieren.

Kurt
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Re: Unterscheidung zwischen Ruhe und Bewegung

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 28. Jun 2013, 19:13

Kurt hat geschrieben:
Wenn du dein Auto mal auf Speed gebracht hast dann bewegt es sich mit dieser Geschwindigkeit weiter.
Das setzt voraus dass dieses keine andere Kraft erfährt die es abbremst oder weiterbeschleunigt.

Die Kraft/Kräfte die dein v verringert ist die Reibung der Reifen und der Luftwiderstand.
Sind diese Umstände weg dann behält es sein v bei.

Wenn du also Gas gibst dann machst du nichts anderes um diese Kräfte zu kompensieren.



Das alles weiß ich schon und habe es vorher schon selbst gesagt, bitte nicht eine Diskussion mit einem Schritt nach vorne und zwei Schritten zurück. :?

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
2. Nach der Anfangsbeschleunigung wird die Energiezufuhr komplett abgeschaltet. Das Objekt verwandeln sich dabei nicht als ruhendes Objekt, sondern setzt eine gleichförmige, lineare Bewegung aus der Energiezufuhr der Anfangsbeschleunigung fort. Diese Kraft wirkt nachweislich auf ihn, sonst würde das Objekt augenblicklich stehen bleiben, wenn die Energiezufuhr abgeschaltet wird, es ändert aber weiterhin seine Position im Raum. Man könnte es vielleicht naiv so formulieren, dass das Objekt der Kraft des "Schwunges" dabei ausgesetzt ist, die auf ihn wirkt, wenn Du verstehst, was ich meine. Diese Bewegung ohne Energiezufuhr kommt nämlich nicht aus dem Nichts, das kann ja nicht angehen wegen Kausalitätsprinzip, sie hat zwangsläufig eine Ursache, sprich die Wirkung einer Kraft auf das Objekt.

Wie lange diese "Schwungkraft" ausreicht, um das Objekt in Bewegung zu halten, bis es zum Stillstand kommt, kann man auch berechnen, wenn man alle Variablen des Objektes selbst, die Anfangsbeschleunigung und die Reibungskräfte des Mediums kennt. Ich kann das zwar persönlich nicht, aber die Ingenieure können das, darauf kannst Du Dich verlassen.

Nun ist es so, dass man sich ein absolut leeres und kräftefreies Medium vorstellen kann (absolutes Vakuum), wo absolut keine Reibungskräfte auf das Objekt wirken, so daß es ewig die Anfangsbeschleunigung nach Abstellen der Energiezufuhr beibehalten wird und ewig eine geradlinige gleichförmige Bewegung mit der intakten "Schwungkraft" der Beschleunigung beibehalten wird. Man kann aber auch in diesem Fall nicht behaupten, wenn man dieses Objekt beobachtet, das sich geradlinig gleichförmig bewegt, dass keine Kraft auf ihn wirkt, das kann nicht angehen wegen actio=reactio.

Ob es ein absolut leeres und kräftefreies Vakuum existiert, ist sogar in der heutigen Mainstream Physik und auch schon bei Einstein (ART) in Frage gestellt. So kann man sich auch vorstellen, dass auch bewegte Teilchen Reibungskräfte aus dem Medium ausgesetzt sind, die sie bremsen und irgendwann (nach einer unbekannten Zeit, wenn man die Beschaffenheiten dieser Teilchen und dieses Medium "Vakuum" nicht kennt), ihre Geschwindigkeit auf Null setzen werden. Es existiert zum Beispiel eine Theorie über die Lichtermüdung", die wohl auf diese Hypothese beruht, denke ich mir so.


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Unterscheidung zwischen Ruhe und Bewegung

Beitragvon Kurt » Fr 28. Jun 2013, 22:57

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
2. Nach der Anfangsbeschleunigung wird die Energiezufuhr komplett abgeschaltet. Das Objekt verwandeln sich dabei nicht als ruhendes Objekt, sondern setzt eine gleichförmige, lineare Bewegung aus der Energiezufuhr der Anfangsbeschleunigung fort. Diese Kraft wirkt nachweislich auf ihn, sonst würde das Objekt augenblicklich stehen bleiben, wenn die Energiezufuhr abgeschaltet wird,


Du sagst also damit aus dass das Objekt sofort stehen bleiben würde wenn nicht mehr angeschoben wird?
Warum würde das geschehen, was wäre die Ursache dafür?

Jocelyne Lopez hat geschrieben:es ändert aber weiterhin seine Position im Raum. Man könnte es vielleicht naiv so formulieren, dass das Objekt der Kraft des "Schwunges" dabei ausgesetzt ist, die auf ihn wirkt, wenn Du verstehst, was ich meine.


Das verstehe ich nicht.
"Schwung" ist doch etwas das nur wirkt wenn abgebremst wird (Trägheit).
Bei gleichförmiger Bewegung müsste dieser "Schwung" ja ständig gleichmässig stark wirken, denn du gehst ja davon aus dass das Objekt sofort stehen bleiben würde wenn nicht angeschoben wird.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Diese Bewegung ohne Energiezufuhr kommt nämlich nicht aus dem Nichts,


Was bedeutet bei dir "Energiezufuhr"?
Wird da was zugeführt oder meinst du nur den Anschiebevorgang an sich?

Jocelyne Lopez hat geschrieben:das kann ja nicht angehen wegen Kausalitätsprinzip, sie hat zwangsläufig eine Ursache, sprich die Wirkung einer Kraft auf das Objekt.


Wieso? Die Kausalität ist ja gewahrt, es wurde angeschoben, dadurch hat sich die Geschwindigkeit aufgebaut, nun ist sie vorhanden.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wie lange diese "Schwungkraft" ausreicht, um das Objekt in Bewegung zu halten, bis es zum Stillstand kommt, kann man auch berechnen, wenn man alle Variablen des Objektes selbst, die Anfangsbeschleunigung und die Reibungskräfte des Mediums kennt. Ich kann das zwar persönlich nicht, aber die Ingenieure können das, darauf kannst Du Dich verlassen.


Diese Ings -sehen- aber keine Reibungskräfte wenn keine Materie der Bewegung im Wege steht (Vacuum).

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Nun ist es so, dass man sich ein absolut leeres und kräftefreies Medium vorstellen kann (absolutes Vakuum), wo absolut keine Reibungskräfte auf das Objekt wirken, so daß es ewig die Anfangsbeschleunigung nach Abstellen der Energiezufuhr beibehalten wird und ewig eine geradlinige gleichförmige Bewegung mit der intakten "Schwungkraft" der Beschleunigung beibehalten wird. Man kann aber auch in diesem Fall nicht behaupten, wenn man dieses Objekt beobachtet, das sich geradlinig gleichförmig bewegt, dass keine Kraft auf ihn wirkt, das kann nicht angehen wegen actio=reactio.


Actio war ja vorhanden, es ist der Anschiebevorgang der dem Objekt seinen Zustand, ein v, aufgeprägt hat.
Nun -lebt- dieses Objekt einfach seinen Zustand aus und bewegt sich geradeaus weiter.

Warum soll denn ein ständiges -Aktio- vorhanden sein müssen, das -reaktio- ist ja da, es ist das v des Objektes.

Ich verstehe immer noch nicht warum das Objekt sofort stehen bleiben müsste.

Ich habe versucht dir genau dieses Umstand aufzuzeigen, und zwar damit dass der Träger, die Substanz in dem sich dieses Objekt so scheinbar unbehelligt bewegt, unwahrscheinlich "hart/dicht/fest" sein muss damit Licht, also longitudinale Druckschwankungen ihn ihm, mit c weitergereicht werden kann.
Also würde jedwede Bewegung darin sofort zum Stillstand führen.

Du scheinst das auch anzunehmen, meinst aber wahrscheinlich dass man das durch ständiges Anschieben kompensieren kann.
Dazu reicht der "Schwung" bestimmt nicht aus!!

Du meintest dass ich das was da dahintersteckt mit der QT machen/erklären will.
Das ist bestimmt nicht der Fall, denn die Qs in der Q-Theorie existieren nicht.
Nein, es ist ganz einfach und reiht sich in weitere Überlegungen widerspruchsfrei ein.


Kurt
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Re: Unterscheidung zwischen Ruhe und Bewegung

Beitragvon Ralf Maeder » Sa 29. Jun 2013, 05:15

Jocelyne, dass beim ruhenden und beim geradlinig, gleichmaessig bewegten und unbeschleunigten Koerper keinerlei Kraefte im Spiele ist, das ist nun wirklich eine Feststellung, die schon aus Newtons Zeiten stammt. Wenn du seine Erkenntnisse als unkorrekt abtust, dann bleibt dir nur noch Galileo und der hat aber die Natur nicht so umfassend beschreiben koennen wie Newton, und wir katapultieren uns gute 400 Jahre zurueck in die Vergangenheit.

Es ist natuerlich fuer uns Menschen eine ganz normale Erfahrung, dass alles Bewegte frueher oder spaeter seinen "Schwung" oder Bewegung verliert. Das heisst aber nicht, dass das ein Naturgesetz ist, sondern das sind die Folgen von z.B. Reibung, Luftwiderstand und Gravitation. Dasselbe Objekt wird seine Bewegung beibehalten, wenn es keinen anderen Koerper beruehrt, sich im luftleeren Raum bewegt und keiner Gravitation ausgesetzt wird. Und das Vakuum oder ein Aether wird das Objekt nicht bremsen koennen, zumindest nicht bei Galileo, Newton und deinem "Freund" Einstein.

Gruss Ralf.
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Re: Unterscheidung zwischen Ruhe und Bewegung

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 29. Jun 2013, 07:22

Kurt hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:es ändert aber weiterhin seine Position im Raum. Man könnte es vielleicht naiv so formulieren, dass das Objekt der Kraft des "Schwunges" dabei ausgesetzt ist, die auf ihn wirkt, wenn Du verstehst, was ich meine.


Das verstehe ich nicht.
"Schwung" ist doch etwas das nur wirkt wenn abgebremst wird (Trägheit).


Ja, "Schwung" ist die Kraft, die wirkt, wenn sich ein Objekt nach Abstellen der Energiezufuhr weiter nach vorne bewegt.

Wenn dieser "Schwung" nicht vom Medium wegen Reibungskräften gebremst wird, wirkt er ewig.
Mann kann also sagen, dass dieses geradlinig gleichförmig bewegte Objekt in einem leeren und kräftefreien Raum ewig der Kraft der ursprünglichen Beschleunigung ausgesetzt ist. Man kann auf keinen Fall sagen, dass dieses bewegte Objekt keiner Kraft ausgesetzt ist, die ermöglicht, dass es seine Position nach vorne ändert, das wäre Zauberei und Zaubereien gibt es in der Physik nicht.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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