Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Mi 19. Jun 2013, 14:56

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben: Wer hier nicht begreift, dass das keine materiellen Veränderungen sein können, der kann ja gleich an den Osterhasen glauben.

Richtig. Deshalb sind auch alle Darstellungen hier falsch, in denen unterschiedlich lange Stäbe durch die Gegend fliegen.{/quote]

Wieso sollten diese falsch sein. Das ist eine direkte Gegenüberstellung dessen was die LT berechnet. Ich kann daran nichts falsches finden.


Es ist deshalb falsch, weil es keine materielle Längenänderung, sondern nur eine Bemaßungsänderung ist, wie in dem Biled dargestellt.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Harald Maurer » Mi 19. Jun 2013, 15:01

Bild
Kurze Frage an alle: Die Ausgangssituation ist wie oben gezeigt. Die Systeme sind zueinander bewegt und im Augenblick gleicher Höhe schlagen die Blitze ein. Welches der beiden Systeme ist jenes, in welchem die Gleichzeitigkeit gilt und demnach welches ist das andere, das gegenüber dem ruhenden System verkürzt erscheint und darin die Zeit dilatiert läuft? Und worauf begründet es sich, eines der Systeme auszuwählen?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Mi 19. Jun 2013, 15:16

Harald Maurer hat geschrieben:Welches der beiden Systeme ist jenes, in welchem die Gleichzeitigkeithzeitig auf

Das mußt du vorgeben. Du mußt vorgeben, in welchem System die BLitze gleichzeitig einschlagen sollen. Du kannst es auch beobachten, wenn es ein Naturereignis ist, in welchem System das zutrifft..
Aber im anderen System tritt dann zwangsläufig die Ungleichzeitigkeit der Blitzeinschläge auf.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Mi 19. Jun 2013, 15:19

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...

Es ist deshalb falsch, weil es keine materielle Längenänderung, sondern nur eine Bemaßungsänderung ist, wie in dem Biled dargestellt.
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Wieso ist das falsch? In dem einen System ist die Länge 1 lang und in dem anderen System ist die Länge 1,155 lang.Wenn man die gleiche Skalierung verwendet gibt's Unterschiede in der Längendarstellung.

Die physische Länge bleibt gleich. Ist wie messen mit dem Zollstock. Eine Seite Meter, andere Seite Zoll. Gleiche physische Länge, andere Maße.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Harald Maurer » Mi 19. Jun 2013, 15:44

Ernst hat geschrieben:Das mußt du vorgeben. Du mußt vorgeben, in welchem System die BLitze gleichzeitig einschlagen sollen.

Na, welches System soll ich denn vorgeben? In jedem System laufen Uhren (im jeweiligen System synchron) Jeder Beobachter stellt mit seinen Uhren fest, dass in seinem IS die Blitze gleichzeitig eingeschlagen sind. Sieht man ja auf der Abbildung! Welchem soll ich glauben?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Mi 19. Jun 2013, 15:57

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Das mußt du vorgeben. Du mußt vorgeben, in welchem System die BLitze gleichzeitig einschlagen sollen.

Na, welches System soll ich denn vorgeben? In jedem System laufen Uhren (im jeweiligen System synchron) Jeder Beobachter stellt mit seinen Uhren fest, dass in seinem IS die Blitze gleichzeitig eingeschlagen sind. Sieht man ja auf der Abbildung! Welchem soll ich glauben?

Sieht man nicht in der Abbildung. Da sind ja keine Zeiten angegeben.
Jedenfalls ist einer der beiden ein Lügner. Daß in beiden IS die Blitze gleichzeitig einschlagen, ist nach SRT unmöglich.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Mi 19. Jun 2013, 16:02

Highway hat geschrieben:Ja und? Eine Längeneinheit in S sind 1,155 Längeneinheiten in S', und zwar in der gleichen Einheit Lichtsekunden! In der selben Einheit!


1200 "Bahnsteigmeter" = 1500 "Zugmeter"
1 Bahnsteigmeter = 1,25 Zugmeter
! Zoll = 2,48 cm
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Mi 19. Jun 2013, 16:13

Highway hat geschrieben: Nee, eben Nicht Bahnsteinmeter und Zugmeter, was suggerieren soll, dass es sich um unterschiedliche Einheiten handelt, sondern Ls. Ein und dieselbe Einheit. 1 Ls im System Bahnsteig entspricht 1.155Ls im System Zug. Das ist ein und derselbe "Ls-Gliedermaßstab". ;)

Sind alles nur Längenmaße m, cm, zoll, Ls. Ls kannst du in Meter umrechnen.
Macht keinen Unterschied

1200 "Bahnsteigmeter" = 1500 "Zugmeter"
1 Bahnsteigmeter = 1,25 Zugmeter
! Zoll = 2,48 cm
1 BahnsteigLs = 1,155 ZugLs
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Gluon » Mi 19. Jun 2013, 16:16

Harald Maurer hat geschrieben:Bild
Kurze Frage an alle: Die Ausgangssituation ist wie oben gezeigt. Die Systeme sind zueinander bewegt und im Augenblick gleicher Höhe schlagen die Blitze ein. Welches der beiden Systeme ist jenes, in welchem die Gleichzeitigkeit gilt und demnach welches ist das andere, das gegenüber dem ruhenden System verkürzt erscheint und darin die Zeit dilatiert läuft? Und worauf begründet es sich, eines der Systeme auszuwählen?

Grüße
Harald Maurer


Na, ganz einfach: Die Blitze schlagen in dem System gleichzeitig ein, in dem diese Grafik gezeichnet wurde. Also in dem System, das relativ zu den Punkten A=A' und B=B' ruht.

Gruß,
Gluon
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mi 19. Jun 2013, 16:40

Ernst hat geschrieben:Die physische Länge bleibt gleich. Ist wie messen mit dem Zollstock. Eine Seite Meter, andere Seite Zoll. Gleiche physische Länge, andere Maße.

Das stimmt nicht. Die Längenkontraktion gilt für den Maßstab eben so, wie für jeden andern Körper, da sie eine physikalisch Eigenschaft der Geometrie der Raumzeit ist. Ein bewegter Maßstab mit einem Meter Ruhelänge (z.B. eine Kopie des Urmeters) ist im Vergleich mit einem ruhenden Maßstab mit einem Meter Ruhelänge verkürzt. Diese Längenkontraktion ist eine physikalische Eigenschaft der Geometrie der Raumzeit und kein Messeffekt. Natürlich spielt die Messvorschrift auch eine Rolle. Denn um die Länge eines bewegten Körpers zu messen, muss schon in der klassischen Mechanik gleichzeitig der Abstand zwischen Anfang und Ende gemessen werden. Damit muss vor der Messung festgelegt sein, was "gleichzeitig" ist. Das wiederum erfordert eine Synchronisation von Uhren. Die Vorschrift zur Uhrensynchronisation ist tatsächlich Konvention und nicht durch die Physik vorbestimmt. In der historischen Entwicklung der Naturwissenschaft hat sich zuerst eine Synchronisation der Uhren mittels langsamen Uhrentransports als sinnvoll herausgestellt. Jede Armbanduhr ist ein Beispiel dafür. Heute werden Uhren mittels Funk, also EM-Wellen synchronisiert. Das wird Einsteinsche Uhrensynchronisation genannt. Diese beiden Synchronisationsvorschriften liefern bemerkenswerter Weise das identische Ergebnis. Die Längenkontraktion ist keine materielle Veränderung, sondern dem Umstand geschuldet, dass die Geometrie der Raumzeit vom Bewegungszustand abhängt. Das gilt genau so auch für die Zeitdilatation.
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