Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 17. Jun 2013, 17:15

Trigemina hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Der Standort der Lampen ist aufgrund der Unabhängigkeit der LG von der Quelle in der SRT nicht relevant...

Aus <http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=550&start=50>

Natürlich ist die Zugehörigkeit der Lampen zu ihrem Ruhesystem relevant. Blitzen sie in ihrem Ruhesystem gleichzeitig auf als räumlich voneinander getrennte Ereignisse, tun sie dies in einem dazu bewegten IS nicht (nach SRT). Die RdG ist eine Folge aus der Konstanz und Invarianz von c.


Die Relativität der Gleichzeitigkeit ist nur ein pompöser und konfuser Begriff, um das klassische Phänomen der verschiedenen Laufzeiten des Lichts zu bezeichnen. Mehr nicht. Die Lichtgeschwindigkeit ist nun mal endlich. Dadurch wird sie zwangsläufig früher oder später bei den Beobachtern ankommen, je nach Länge der Strecke zwischen Lichtquelle und jeweiligem Beobachter (c +/-v_Beobachter). Mehr nicht. Klassische Physik 100 %. Was für eine geniale Erkenntnis Einsteins 1905!

Die Relativität der Gleichzeitigkeit ist aber nicht nur ein konfuser Begriff, was nicht dramatisch wäre und keinen 100-jährigen Meinungsstreit ausgelöst hätte, sie ist vor allem inkompatible mit dem Postulat der Unabhängigkeit des Lichts zu bewegten Beobachtern, wonach ein Beobachter immer nur c=const misst, und nie c+/-v_Beobachter.

Eine Theorie, die auf zwei widersprüchlichen bzw. sich gegenseitig ausschießenden Aussagen beruht, ist nun mal prinzipiell ungültig. Deshalb kann auch kein Konsens über die SRT stattfinden, auch wenn wir noch 100 Jahren darüber hin- und her diskutieren, es kann keinen Konsens geben, nur eine autoritäre Durchsetzung als Dogma wie bisher oder eine Entsorgung.

Jocelyne Lopez
Zuletzt geändert von Jocelyne Lopez am Mo 17. Jun 2013, 17:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ralf Maeder » Mo 17. Jun 2013, 17:17

fallili hat geschrieben:Ralf, ich habe nach meiner Rückkehr die Zeit aufgebracht die ganzen Beiträge zu lesen.

Was mich "verrückt macht", sind dann plötzliche "Sinneswandel" der einzelnen Teilnehmer. Vor allem jener die die SRT akzeptieren - diejenigen die die SRT für Schwindel halten tun sich ja leicht da bei ihrer Meinung zu bleiben.

Es geht, wie gesagt immer um des Zugbeispiel.
Wenn dann gesagt wird der ruhende und der bewegte Beobachter sehen in Ihrem IS die Blitze gleichzeitig eintreffen, kann ich damit leben.
Das widerspricht jedem "normalen Menschenverstand" lässt sich aber "verstehen" wenn man annimmt das c für alle Beobachter konstant ist (was ja auch jedem "normalen Menschenverstand" widerspricht).

Wie gesagt - aus diesen Aussagen kann ich versuchen mein Verständnis für die SRT aufzubauen bzw. zu verbessern.

Wenn dann aber im nächsten Thread die selben Protagonisten plötzlich sagen "natürlich sieht der bewegte Beobachter die Blitze nicht gleichzeitig", dann fange ich wieder bei Null an, weil ICH mich einstweilen nicht einfach nach eigenem Belieben für gleichzeitig oder nicht gleichzeitig entscheiden möchte und erst nach dieser Entscheidung weiterdenke.
Ich möchte also zu 100% davon überzeugt sein, dass beide Beobachter in diesem Beispiel in ihrem IS die Blitze gleichzeitig sehen, werde aber durch Aussagen von Leuten, deren Meinung ich durchaus für vertrauenswürdig halte immer wieder in meinen 100% irritiert.

Die Situation ist eigentlich derart lächerlich einfach, das eine RICHTIGE Aussage getroffen werden kann.

Eine simple Frage an dich: Moechtest du zuerst die SRT verstehen oder moechtest du zuerst Paradoxa finden? Fuer Paradoxa gibt es immer noch Zeit.

Gruss Ralf.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon fallili » Mo 17. Jun 2013, 17:20

Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Inertialystem A und Inertialsystem B bewegen sich relativ zueinander und wie schon hinreichend geschildert lösen sie die beiden Blitze aus. Welches Inertialsystem, in welchem die Gleichzeitigkeit der Ereignisse gelten soll, würdest Du vorgeben?


Bild Bild

Die Blitze können in beiden zur Darstellung gewählten Ruhe IS in der gezeigten Position gar nicht ausgelöst werden, weil die oberen und unteren Endpunkte die Kontakte zu ungleichen Zeiten berühren.
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Das Beispiel ist insofern etwas angreifbar, weil in der Zeichnung eine Art "Verbindungstange" dargestellt wird . Da wird dann auch gerne mit LK argumentiert. Tatsache ist aber, dass keine Verbindung existieren muss. Es reicht die zwei "Endpunkte" zu haben welche sich mit identischem Geschwindigkeitsvektor bewegen - diese bilden also damit schon ein IS. Und da diese Endpunkte und Beobachter oder Kontakte oder was auch immer, beliebig kurz sein können, gibt es keine "oberen" oder "unteren" Endpunkte. Oben und unten könnte fast infinitesimal nahe gehalten werden.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Mo 17. Jun 2013, 17:22

fallili hat geschrieben:Was mich "verrückt macht", sind dann plötzliche "Sinneswandel" der einzelnen Teilnehmer.

Um dann zu verhüten, daß du in die Klapper kommst, solltest du hier nicht mehr lesen. ;)

Hier wird ja kein Krieg geführt, wo ein Seitenwechsel verwerflich ist.
Hier wird sachlich diskutiert und argumentiert, mit dem Ziel, der "Wahrheit" ein Stück näher zu kommen.
Und wenn jemand meint, der andere hätte die besseren Argumente, wäre es ja halsstarrig und unvernünftig, diese besseren Argumente zu negieren.
Daß hier jemand seine Sicht im Laufe der Diskussion ändert, ist an der Tagesordnung. Irren ist menschlich, wie auch Harald betonte.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Mo 17. Jun 2013, 17:28

fallili hat geschrieben: Und da diese Endpunkte und Beobachter oder Kontakte oder was auch immer, beliebig kurz sein können, gibt es keine "oberen" oder "unteren" Endpunkte. Oben und unten könnte fast infinitesimal nahe gehalten werden.

Gemeint sind die Endpunkte des oberen und unteren Stabes. Der Abstand zwischen den Stäben wird ohnehin infinitesimal klein angenommen.
Ich habe das im Beitrag präzisiert.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ernst » Mo 17. Jun 2013, 17:41

Chief hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:...
Was mich "verrückt macht", sind dann plötzliche "Sinneswandel" der einzelnen Teilnehmer...

"Sinneswandel" wäre an sich kein Problem wenn die "bekehrten" rein wissenschaftlich argumentieren würden.

Klar, und was wissenschaftlich ist, bestimmst selbstverständlich du.
Dich konnte noch niemand und nichts "bekehren", weil du bist ja Zwerg allwissend.
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Zuletzt geändert von Ernst am Mo 17. Jun 2013, 17:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon fallili » Mo 17. Jun 2013, 17:43

Ernst, bis zur Klapse ist es noch lange hin bei mir (wobei mich die beiden weißgekleideten Herren die seit einiger Zeit mit einer Zwangsjacke vor dem Haus stehen schon etwas irritieren).

Es stört mich auch nicht, wenn Meinungen geändert werden - nur wenn eine Frage oder ein Problem, mal mit der einen Begründung und dann mit der anderen Begründung "abgetan" wird, dann hilft das nicht und bringt mich nicht weiter.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon DerDicke » Mo 17. Jun 2013, 17:45

Kurt hat geschrieben:Oh, wer ist -mein- Gott?
(auch einer für den man Fähnchen schwingt)

ja, Herr Kurt präsentiert sich als der typische Fähnchenschwinger und sieht deshalb überall welche rumlaufen.


Kurt hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:Die Erkenntnis, daß ein und dieselbe Wirklichkeit in beliebig vielen verschiedenen Koordinatensystemen beschrieben werden kann übersteigt ganz offensichlich Ihren Horizont.

Das scheint bei manchen wirklich so zu sein, besonders bei denen die sich wehement weigern die "Dinge" so -sehen- zu können, wie sie tatsächlich sind.

Guter Beitrag, er bringt Ihr Problem auf den Punkt.
Sie können nicht verstehen, daß die Wirklichkeit unabhängig von den mathematischen Werkzeugen Ihrer Beschreibung (Koordinatensystemen) ist. Daher Ihr Götterglaube. Sie müssen an einen Gott glauben, der das "richtige" Koordinatensystem besitzt.
Das alte Problem. Die durch Sie, Herr Kurt, vertretene Spielart der "Kritik der RT" bringt die Trennung zwischen Realität und den mathematischen Werkzeugen ihrer Beschreibung nicht auf die Reihe.


Kurt hat geschrieben:Tja, manche wollen halt nur die "relative" Wahrheit sehen müssen, absolut zu ihrem Fähnchen passend.

Ihrem Beitrag entnehmen wir, daß Sie die Ausführungen von W.I. Ulianov über absolute und relative Wahrheit immer noch nicht gelesen haben. Sie labern anstatt zu rechnen, versuchen uns hier Religion/Ontologie anstatt Physik aufs Auge zu drücken beweisen aber nicht mal auf dem ersteren, dem Laberthema Kompetenz, oder auch nur ernsthaftes Interesse.




Kurt hat geschrieben:Nunja, vielleicht verstehst du es besser wenn ich "ohne Verzögerung" schreibe.

Hast du sonst noch irgendwelche Schreibfehler gefunden?

(1) "ohne Verzögerung" hat mit "infinitesimal" nichts zu tun.
(2) Beobachter X "sieht" ein Ereignis in den koordinaten Y. meint: Das Ereignis besitzt im System des Beobachters X die Koordinaten Y.
Eine Rechnung zur Messung eines tatsächlichen optischen Signals kann man da natürlich noch draufsetzen, steht hier aber nicht zur Debatte und dient auch nicht dem Verständnis.

Herr Kurt, für Sie geht es nicht um Rechtschreibung, sondern erst mal darum grundlegend zu verstehen worum es überhaupt geht.



Chief hat geschrieben:Sagt der jüdische Obertroll!

viewtopic.php?f=6&t=550&start=90#p56080
Danke für Ihre Selbstdarstellung Herr Chief!
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon Ralf Maeder » Mo 17. Jun 2013, 18:20

Chief hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:...
Danke für Ihre Selbstdarstellung Herr Chief!

Arsch lecken Troll!

Das nenne ich eine gescheite Diskussion, gut dass wir hier nur unter uns sind und kein gescheiter Mensch so was lesen muss ! ?

Ralf.
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Re: Symmetrisches RdG Beispiel basierend auf Einsteins Zugb.

Beitragvon fallili » Mo 17. Jun 2013, 18:32

Na toll - nun geht der Streit wieder los und eine Antwort auf die Fragen wird es kaum mehr geben.

Daher - bevor es weiter eskaliert - eine "Meinungsumfrage":

Gleichzeitig bei ruhend UND bewegt ?
Was mit dieser Frage gemeint ist, sollte inzwischen klar sein.

Bitte daher mit ja oder nein antworten.

Meine Auffassung: JA
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