Harald Maurer hat geschrieben:fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Rechter Lichtblitz trifft beim Wächter ein
Linker Lichtblitz trifft beim Wächter ein
Rechter Lichtblitz trifft beim Schaffner ein
Linker Lichtblitz trifft beim Schaffner ein
Die Signale, die der Schaffner empfängt sind nicht dieselben, die der Wärter empfängt. Jeder empfängt an einem anderen Ort seine eigenen Signale -
Das ist Unsinn. In der Natur gibt es keine wundersame Signalvermehrung. Wenn zwei Blitze einschlagen gibt es zwei unabhängige Signale. Keine physikalische Theorie, die ihrem Namen, dem Stand der heutigen Naturwissenschaft entsprechend, gerecht wird, behauptet, dass jeder Beobachter seine "eigenen" Signale empfängt. Es gibt zu jeder Zeit überall auf dieser Welt Blitzeinschläge, die von niemandem beobachtet bzw. gemessen werden. Senden diese also gar keine Signale aus (jeder Beobachter hat "sein" Signal, gar kein Beobachter, gar kein Signal).
Harald Maurer hat geschrieben:Laut Postulat empfängt jeder die Signale, die für ihn zutreffen, gleichzeitig.
Das ist Unsinn. Darf ich daran erinnern, dass die SRT für kleine Geschwindigkeiten mit der klassischen Newtonschen Theorie und damit mit der Galilei-Transformation übereinstimmt:
Lorentz-Transformation:
mit
folgt die Galilei-Transformation:
Egal ob SRT oder ganz klassisch mit Newton, das Ergebnis im IS Bahnhof ist mit beiden Theorien identisch und es lässt sich im IS Bahnhof die Feststellung treffen, dass der Wärter die Lichtsignale gleichzeitig und der Schaffner NICHT gleichzeitig empfängt. Egal ob man dieses Szenarium nun per GT oder LT ins IS Zug überträgt, die Situation bleibt im IS Zug die selbe. Der Wärter empfängt die Signale gleichzeitig, der Schaffner nicht.
Harald Maurer hat geschrieben:Die Annahme, der Schaffner könnte dieselben Signale empfangen wie der Wärter, aber ungleichzeitig, ist Nonsens.
Damit erklärst du auch Newton zum Nonsens.
harald Maurer hat geschrieben:Laut Postulat ist schon die Anfangssituation falsch beschrieben, weil keiner der Beobachter die Signale, die er selbst gleichzeitig empfängt, beim anderen Beobachter ungleichzeitig ankommen sehen kann. Das wäre von vornherein absurd.
Da geht jetzt aber alles durcheinander. Ein Anfangssituation kann falsch beschrieben sein, aber von irgend einem Postulat hängt die korrekte Beschreibung nicht ab, sondern nur davon, ob die Ausgangssituation richtig und vollständig beschrieben ist. Erst die Interpretation des Ergebnisses des Versuchs hängt von der gewählten Theorie und damit von deren zugrunde liegenden Postulaten ab. Was daran absurd sein soll, dass im IS Bahnhof der Wärter die Lichtblitze gleichzeitig sieht, aber auch sieht, dass der Schaffner dies nicht tut, kann ich nicht nachvollziehen. Findet der Wärter es auch absurd, dass er am Bahnsteig steht, der Schaffner aber mit v vorbei rast? Findet er es auch absurd, dass der rechts vom Wärter aus etwa 50 m Entfernung anfliegende Mückenschwarm (v = - 0.5 km/h) dem Schaffner zuerst ins Gesicht klatscht und erst dann ihm?
Harald Maurer hat geschrieben:Es kann sich daher nur um andere Signale handeln.
Wieder einmal: Aus Falschem folgt Beliebiges. Siehe oben.



