fallili hat geschrieben:Nein eben NICHT in der Mitte, der zusätzliche ruhende Beobachter befindet sich von Anfang an ca. 26 Mio km von der Mitte entfernt, der bewegte Beobachter ist zwar am Angang in der Mitte, bewegt sich aber, während die Lichtblitze sich auf ihn zubewegen, in Richtung dieses zusätzlichen Beobachters.
Daher muss es irgendeinen Zeitpunkt geben, wo diese Beiden sich eben ganz nahe kommen.
Ich hab bewusst nicht angegeben WO sich der zusätzliche Beobachter nun genau befindet, weil ich das so auf die schnelle nicht ausrechnen kann.
Aber nach "normaler" Vorstellung müsste es einen Punkt geben an dem der bewegte Beobachter das Eintreffen der Lichtblitze sieht und nach "normaler" Vorstellung müsste man dort (bzw. sehr nahe) daher auch einen ruhenden Beobachter positionieren können.
Ich muss dazusagen, dass ich mir momentan da wirklich noch immer nicht vorstellen kann wie es dann funktionieren kann, dass der Bewegte die Blitze gleichzeitig sieht und ein paar Meter daneben der Ruhende die Blitze sehr stark zeitversetzt.
Muss noch darüber nachdenken - glaub aber das es daran liegt, dass ich da im Hirn noch immer Raumpunkte und Zeitpunkte voneinander getrennt "sehe".
Wie schon gesagt - vielleicht kann irgend jemand dieses Phänomen besser erklären.
Allerdings glaube ich, dass Du ja bezweifelst, dass der bewegte Beobachter die Blitze gleichzeitig sieht - da wirst mir also nicht helfen können.
fallili, ich kann dein Gedankenexperiment nachvollziehen. Und ja, es kommt zu sehr merkwuerdigen Aussagen.
Was mir eine Blockade verursacht, ist die Tatsache, dass sogar Harald sagt, die beiden Beispiele des Zuges und des Astronauten seien identisch!? Oder irre ich mich?
Nocheinmal das Beispiel von fallili:
Astronaut bewegt sich mit 10km/s zwischen zwei Sternen. Als er sich genau mittig zwischen den beiden Sternen befindet, senden diese gleichzeitig einen Lichtblitz aus. Der Astronaut bewegt sich immer noch weiter mit 10km/s und bei (laut fallili) 26 millionen KM weiterer Reise treffen ihn gleichzeitig die beiden Blitze. Diese These sollte in Uebereinstimmung mit dem Zugparadoxon sein.
Nun erfindet fallili einen ruhenden Beobachter, der sich genau auf der Hoehe befindet, wo der Astronaut seine beiden Blitze gleichzeitig wahrnimmt. Dieser ruhende Beobachter befindet sich also 26 Millionen KM vom Zentrum des Abstandes der beiden Sterne entfernt und wird die Blitze zeitversetzt wahrnehmen, schliesslich hat er ja zum einen eine geringere Entfernung und zum anderen Stern eine groessere.
Also ergibt das fuer die beiden Beobachter, dass der eine die Blitze gleichzeitig wahrnimmt und der andere zeitversetzt, und das obwohl sie sich auf gleicher Hoehe zwischen den selben Sternen befinden, die ihre Blitze ausgesandt haben.
Natuerlich gibt es hier grobe Denkfehler, aber ich sehe den Wald vor lauter Baeumen nicht mehr!?
Prost Mahlzeit, Ralf
