Chief hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Einfach dadurch, daß beide Strahlen wieder am gleichen Startpunkt ankamen. Wäre nicht sauber ausgerichtet, träfe ein oder beide Strahlen daneben.
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Sie mussten also die Strahlteiler und Spiegel und Aufweiter einrichten.
Wie konnten sie sicher sein dass sie das so hingekriegt haben wie es notwendig ist.
Bedenke! der Ankunftsort ist nicht der Absendeort.
Es ist die Überlagerungsfläche.
Wie also haben sie festgestellt/überprüft das sie perfekt einjustiert hatten?
Wie kann man falsch justieren wenn man nur ebene Spiegel verwendet? Zeigst du mal wie das gehen könnte!
M+G.gif
Tja, das was du zeichnest ist aber nicht das was sie gemessen haben wollen!
Sie haben nicht gemessen ob die Strahlen wieder an einem gemeinsamen Punkt zurückkommen, sondern ihre vermeintliche Phasenlagenverschiebung zueinander.
Dazu mussten sie zwei Lichtstrahlen mit einer festen Phasenbeziehung zueinander haben.
Das wird dadurch sichergstellt dass eine gemeinsame Quelle und eine einzige Frequenz verwendet wird.
Dieser eine Strahl wird dann in zwei aufgeteilt, das macht der erste Strahlteiler.
Ab hier reisen die beiden Strahlen unabhängig und getrennt voneinander in verschiedenen Richtungen in der Anlage.
Das müssen sie auch denn es soll ja der erwartete Laufzeitunterschied festgestellt werden der sich wärend ihres Laufens ergibt.
Der lässt sich aber nicht (beim verwendetem Instrument) dadurch feststellen dass sie beide wieder an einem gemeinsamen Ort zusammentreffen (dieser liese sich durch unabhängige Spiegel einjustieren) , sondern nur dadurch dass sie auf einer Fläche ausgebreitet und dann verglichen werden.
Der Vergleich kann aber nur erfolgen wenn sie völlig getrennt und aus unterschiedlichen Richtungen auf die Fläche zugebracht und vorher aufgeweitet werden.
Dazu sind sie so zu beeinflussen dass dies auch geschieht.
Es ist also nicht damit getan sie nur -ums jeweilige Eck- zu bringen, sondern auch so zu lenken dass sie aus geringfügig unterschiedlichen Richtungen auf der Fläche auftreffen.
Nicht nur auftreffen, sondern auch aufgefächert auftreffen.
Denn nur so ist es möglich dass es zur Strichbildung kommt.
Es sind also eine Menge an Justierungen notwendig damit dieses Bedingungen erfüllt sind, eine "Strichlandschaft" sichtbar wird.
Nun ist es an der Reihe einen Strich auszuwählen (der sich aus all den Umständen,beginnend bei der ersten "Schräge" des Strahlteilers ergibt), seine Lage zu markieren, und diese Markierung als Referenz für die erwartete Veränderung der Strichlage zu verwenden.
Denn nur so kann eine Strichverschiebung aufgrund
dann unterschiedlicher Laufzeiten der beiden Lichtsignale zueinander (
gegenüber vorher) abgelesen werden.
Wie aber konnten sie die Lage des Referenzstriches festlegen wenn sie die Situation -keine Rotation- nicht herstellen konnten?
Kurt