Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 4. Mai 2013, 19:39

Mikesch hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Wie ist das nun, bewegt sich das Boot?

Keine Beschleunigung. Bei v0 = 0 also Stillstand Da die Energie für die Pumpe nicht zählen soll, kommt aus der Düse auch nichts raus, da die Pumpe nicht arbeitet.


Wie gesagt, gab es u.a. bei einigen Raketenantrieben die Eigenschaft, dass das Material des Strahls aus der Düse mit der sonstigen Energieumsetzung nichts zu tun hat. So hätte man mit Hilfe der Nuklearenergie eine Energiequelle, die sehr ergiebig ist, d.h. der Energievorrat reicht wesentlich länger als bei herkömmlichen Fest- oder Flüssigkeits-Raketentriebwerken. Allerdings wird meistens eine zweite Art von "Treibstoff" benötigt, die bei Ausstoß aus der Düse mit hoher Geschwindigkeit, den Schub bringt - z.B. Wasserstoff bei Nuklearantrieben. Diese Treibstoffart wird allerdings schnell verbraucht - und darauf zielte die Frage, ob es soetwas geben könnte, dass die über die Düse ausgestoßenen Stoffe wieder aufgefangen und zurück in den Tank gefüllt werden. Insofern war der Energiebedarf für den Wasserkreislauf als nicht relevant angenommen worden - die Frage bezog sich nur darauf, ob es soetwas geben könnte dass ein Strahl aus einer Düse den Schub und die Bewegung erzeugt, der aus der Düse ausgetretene Stoff allerdings dann wieder aufgefangen und neu verwendet wird.
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Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Hannes » Sa 4. Mai 2013, 20:16

Kurt hat geschrieben:
Hallo Hannes, das Raumschiff, die Krafterzeugung die das Schiff vorantreibt, stösst sich nicht an Materie ab, sondern am Medium.

Bitte Kurt, verrenn dich nicht mit deinen Aussagen !
An einem Medium kann sich gar nichts abstoßen . Das Medium ist so dünn, dass es sofort ausweichen würde. Es kann sein, dass das Medium mit normaler Materie überhaupt nicht wechselwirkt (ich denke da an "Dunkle Materie")
Der Antrieb einer Rakete ist nur von der Masse und der Geschwindigkeit der ausgestoßenen Materie abhängig. Deswegen ist ein Ionenantrieb so interessant:
Die Ionen werden fast mit LG (relativ zur Rakete) ausgestoßen.Man braucht dazu verhältnismäßig wenig Masse, kann aber auf längere Dauer konstant beschleunigen.
Bei Flüssiggasbetriebenen Raketen muss ein riesiger Treibstofftank mitgenommen werden, der dann abgestoßen wird und ins Meer fällt. Wenn die ausgestoßene Masse verbraucht ist, geht gar nichts mehr.

Hannes
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Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Kurt » Sa 4. Mai 2013, 20:48

Hannes hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Hallo Hannes, das Raumschiff, die Krafterzeugung die das Schiff vorantreibt, stösst sich nicht an Materie ab, sondern am Medium.

Bitte Kurt, verrenn dich nicht mit deinen Aussagen !


Hallo Hannes,

Hannes hat geschrieben:An einem Medium kann sich gar nichts abstoßen . Das Medium ist so dünn, dass es sofort ausweichen würde.


Das Medium ist extrem hart und fest und dicht.
Es ist so hart/dicht dass es Druckschwankungen mit c weiterleitet.
Ausweichen gibts nicht, auch keine Bewegung in ihm.

Hannes hat geschrieben:Es kann sein, dass das Medium mit normaler Materie überhaupt nicht wechselwirkt (ich denke da an "Dunkle Materie")


Nein, DM ist nichts weiter als für uns unsichtbare Materie, BT und seine nächsten Abkömmlinge.
Nur weil wir die BT nicht -sehen- können, sie nicht mit uns zugänglichen Frequenzen anregen (denke an deine Linien) können, sind sie trotzdem ganz normale Materie.

Hannes hat geschrieben:Der Antrieb einer Rakete ist nur von der Masse und der Geschwindigkeit der ausgestoßenen Materie abhängig. Deswegen ist ein Ionenantrieb so interessant:


Trugschluss.
Die v Zunahme hängt vom Wirkungsgrad des Anschiebers ab, nicht davon ob er Materie ausstösst oder nicht!
Im Ringbeschleuniger wird ja auch nicht mit ausgestossenener Materie beschleunigt, die hat bei 99,x c schon längst ausgedient, sondern mit Licht, das mit den Wanderfeldröhren usw.

Der Ionenantrieb ist interessant weil er leicht ist und lange anschieben kann.
Aber nicht mehr wenn die Ionen langsamer rauskommen als die Rakete schon ist, da geht dann bei Null%

Hannes hat geschrieben:Die Ionen werden fast mit LG (relativ zur Rakete) ausgestoßen.


Nein, sie werden mit fast LG ausgestossen, unabhängig dem v der Rakete.
Die Aussage "LG", ist auf den localen LLBez. bezogen, nicht auf das v der Rakete.

Du weisst doch: Jedwede Aussage zu irgendweiner Grösse, z.B. Geschwindigkeit, ist wertlos wenn der ihr zugrundeliegende Bezug nicht genannt ist.
Das gilt auch hier, das gilt immer.

Hannes hat geschrieben:Man braucht dazu verhältnismäßig wenig Masse, kann aber auf längere Dauer konstant beschleunigen.


Falsch, konstant geht da garnichts, siehe Cern.
Der Wirkungsgrad der Beschleunigung geht gegen Null, abhängig vom v der Rakete gegenüber dem localem LLBez.

Hannes hat geschrieben:Bei Flüssiggasbetriebenen Raketen muss ein riesiger Treibstofftank mitgenommen werden, der dann abgestoßen wird und ins Meer fällt. Wenn die ausgestoßene Masse verbraucht ist, geht gar nichts mehr.


Richtig, der Ionenantrieb hat da sicherlich die Nase vorn.
Er kann aber auch nicht die Naturgesetze austricksen.
Er kann sich nicht unabhängig vom Träger machen/stellen.


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Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Kurt » Sa 4. Mai 2013, 21:06

Lübecker hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:An einem Medium kann sich gar nichts abstoßen . Das Medium ist so dünn, dass es sofort ausweichen würde.

Korrekt, bei einem Raketenantrieb handelt es sich um einfache klassische Physik nach Newton, es geht alleine um den Rückstoß. Ein Medium an dem sich abgestoßen wird gibt es dabei nicht. Das ist auch nicht nur Theorie, sondern eine experimentell bestätigte Tatsache, es gibt ja genug Raketen die gestartet wurden. Deren Beschleunigung bestätigt dieses zweifelsfrei.


So wie auch die Invarianz von Licht und dass es keinen Wirkungsgradabfall nach einer "e-Kurve- gibt (ist da Cern auch schon mit einbedacht?).

Wau, und das alles bei den tollen Geschwindigkeiten die eine Rakete erreicht!!


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Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Kurt » Sa 4. Mai 2013, 23:01

Lübecker hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Die Ionen werden fast mit LG (relativ zur Rakete) ausgestoßen.

So sieht es aus, selbstverständlich ist die Geschwindigkeit der ausgestoßenen Masse relativ zur Rakete konstant. Es ist auch müßig hier über klassische Physik nach Newton zu debattieren, das sind empirisch belegte Tatsachen, daran gibt es nichts zu rütteln.


Hallo Hannes, das ist an dich gerichtet.

Es sei:

Du befindest dich auf einer Schiene, hast eine Taschenlampe, diese richtest du auf eine Fläche auf der Schiene, das Licht der Lampe erzeuge dort Lichtdruck.
Das heisst: der Druck der dort entsteht schiebt auch dich von der Fläche weg, verleiht dir v, denn er kommt von deiner Lampe.

Nun hast du mächtig v, lässt dir den Wert des Lichtdruckes, den dein Signal an der Fläche erzeugt, mitteilen.
Es kommt die Aussage dass der Lichtdruck, erzeugt von deiner Lampe, immer geringer wird.

Heisst: deine Leistung, abgesetzt von deiner Lampe, wird an der Fläche immer geringer, somit auch die Kraft die dich beschleunigt.
Je schneller du wirst, desto geringer wird die Kraft die du noch auf die Fläche geben kannst.

Damit du mir das auch glauben kannst diese Erklärung:

Deine Lampe erzeuge blaues Licht, dieses habe die "Energie" und "Impuls" die eben blaues Licht erzeugt.
Jetzt, nachdem du v hast frägst du nach welche Lichtfarbe an der Fläche noch ankommt.
Es wird dir gesagt dass deine Farbe über grün zu rot und zu infrarot gewechselt hat.
Nun überlege selber was das bedeutet.
Genau! es bedeutet dass deine Impulse (pro Schwinung einer) immer weniger werden, immer weniger Kraft (Impuls) pro Zeit an der Fläche erzeugen.
Hast du ein v erreicht dass c entspricht ist deine Impulsleistung gegenüber der Fläche zu null geworden, denn du kommst noch mit Null Hz an.

Allein -Doppler- zeigt das die Vorstellung von der Unabhängigkeit des Raketenantriebs nicht richtig sein kann.

Es geht kein Weg vorbei, die Kraftwirkung (ohne Gegenkraft keine Kraft) auf die Rakete kann nicht konstant sein.
Somit ist es klar dass eben nicht mehr als c geht weil keine Kraft mehr existiert.
Das zeigt sich in einer e-Kurve, so wie es beim Laden eines Kondensarors an konstanter Spannung eben auch sichtbar ist.
So wie es allgegenwärtig in Cern und überall erkennbar/sichtbar ist.
Es ist eine schöne Geschichte dass der Raketenantrieb selber seinen Bezug mitbringt, ist aber nicht so.
Eigentlich schade, aber halt die Realität.


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Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Mikesch » So 5. Mai 2013, 06:18

Kurt hat geschrieben:Du befindest dich auf einer Schiene, hast eine Taschenlampe, diese richtest du auf eine Fläche auf der Schiene, das Licht der Lampe erzeuge dort Lichtdruck.
Das heisst: der Druck der dort entsteht schiebt auch dich von der Fläche weg, verleiht dir v, denn er kommt von deiner Lampe.

Die Begründung ist unverändert falsch. Ihre ganze private Physikwelt ist falsch. Es hat schon was tragisch komisches, wie Sie sich völlig unbelehrbar an Ihre phantasievollen Geschichtchen klammern. Leider werden Ihre endlosen WIederholungen auch mal langweilig. Ich melde mich mal wieder, wenn es wieder eine neue drollige Idee von Ihnen gibt, sonst ***PLONK***
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Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Hannes » So 5. Mai 2013, 07:24

Hallo Kurt !
Du befindest dich auf einer Schiene, hast eine Taschenlampe, diese richtest du auf eine Fläche auf der Schiene, das Licht der Lampe erzeuge dort Lichtdruck.
Das heisst: der Druck der dort entsteht schiebt auch dich von der Fläche weg, verleiht dir v, denn er kommt von deiner Lampe.

Der Lichtdruck, den du meinst, entsteht bereits bei Austritt aus deiner Lampe und wird nur vom Medium weitergereicht, kommt aber nicht zurück.
Wenn du einen Stein wirfst, spürst du den Widerstand des Steins beim Werfen,
du spürst, ob du einen großen oder kleinen Stein genommen hast, aber der Stein kommt nicht mehr zurück.
Bei der Rakete ist das genau so. Die Beschleunigungswirkung entsteht durch Masse mal Austrittsgeschwindigkeit aus der Raketendüse. Die Rakete stößt sich an der Masse der austretenden Gase ab.
Stell dich bitte auf ein kleines Schiff und wirf einen großen Stein: Das Schiff wird sich im Augenblick des Wurfes in Bewegung setzen und nicht erst bei Aufprall des Steines irgendwo.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Kurt » So 5. Mai 2013, 08:41

Hannes hat geschrieben:Stell dich bitte auf ein kleines Schiff und wirf einen großen Stein: Das Schiff wird sich im Augenblick des Wurfes in Bewegung setzen und nicht erst bei Aufprall des Steines irgendwo.


Hannes, ich habe mehrmals versucht dich mit logischen Argumenten zu überzeugen, mit Cern, mit der Endlichlkeit der LG, mit der Diffgeschwindigkleit von Null, zuletzt sogar mit "Energie und Impuls".
Du willst nicht von deiner Vorstellung ablassen, ist verständlich, sie ist auch sehr verführerisch.
Hier noch eins.
Das was du gerade machst ist identisch mit dem was Münchhausen gemacht hat, er hat sich selber aus dem Sumpf gezogen.
Im Klartext: er hat, so wie du auch, den Bezug mitgenommen an dem er sich angehängt/selber rausgezogen hat.
Genausogut hätte er (alternativ zum Ziehen) den Boden, von dem er sich mit seinen Füssen abgestossen hätte mit sich mitgenommen.


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Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Hannes » So 5. Mai 2013, 08:56

Kurt hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Stell dich bitte auf ein kleines Schiff und wirf einen großen Stein: Das Schiff wird sich im Augenblick des Wurfes in Bewegung setzen und nicht erst bei Aufprall des Steines irgendwo.

...... nur waren deine Argumente nicht logisch. Leider
Das was du gerade machst ist identisch mit dem was Münchhausen gemacht hat, er hat sich selber aus dem Sumpf gezogen.
Im Klartext: er hat, so wie du auch, den Bezug mitgenommen an dem er sich angehängt/selber rausgezogen hat.

Schönes Märchen, aber falsch interpretiert.
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Re: Überlichtgeschwindigkeit ist möglich!?

Beitragvon Kurt » So 5. Mai 2013, 09:04

Hannes hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Stell dich bitte auf ein kleines Schiff und wirf einen großen Stein: Das Schiff wird sich im Augenblick des Wurfes in Bewegung setzen und nicht erst bei Aufprall des Steines irgendwo.

...... nur waren deine Argumente nicht logisch. Leider
Das was du gerade machst ist identisch mit dem was Münchhausen gemacht hat, er hat sich selber aus dem Sumpf gezogen.
Im Klartext: er hat, so wie du auch, den Bezug mitgenommen an dem er sich angehängt/selber rausgezogen hat.

Schönes Märchen, aber falsch interpretiert.


Es ist ein schönes Märchen was du verteidigst, du baust es auf die gleiche Grundlage auf wie das vom Münchhausen.

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