Jocelyne Lopez hat geschrieben:Relativisten schweigen nämlich sorgfältig seit 100 Jahren über Sagnac, obwohl es jetzt langsam aber sicher zu Tage gefördert wird, dass sie tagtäglich seinen schon 1919 experimentell erbrachten Nachweis, dass c mit c+v läuft, stillschweigend anerkennen und stillschweigend in der Technologie verwenden (GPS, CERN).
c=konstant lässt sich für beschleunigte Bezugsysteme nicht mehr aufrecht erhalten, daraus macht die SRT seit 100 Jahren kein Hehl.
Warum behauptet der Kritiker seit 100 Jahren das Gegenteil? Ganz einfach, er hat keine fachlichen Argumente, also muss er seit 100 Jahren immer wieder dieselben Unterstellungen vorbringen.
Da brauch ich gar nicht erst mit dem Sagnac-Effekt daher kommen, die gravitatorische Rotverschiebung reicht schon.
Einfaches Rechenbeispiel: Am Äquator vergehe die Zeit t, währenddessen vergehe im geostationären Orbit die Zeit T.
Während den Zeiten (t,T) wird ein und dasselbe Signal 1000 mal zum Orbit und zurück auf die Erde gefunkt, dann beträgt der zurückgelegte Weg s=2000*h.
“c” aus Sicht der Erdoberfläche =2000 * h/t
“c” aus Sicht des Satelliten =2000 * h/T
Wenn man die Lichtgeschwindigkeit allerdings so misst, dass man oben und unten ein kleines Teilstück nimmt, meinetwegen 1 Meter und schaut, wie lang braucht das Licht um 1 Meter zurück zu legen, dann kommen beide auf den selben Wert, nämlich:
1Meter/Eigenzeit(unten)=1Meter/Eigenteit(oben)=c
Das sind halt so Sachen, die könnte man sich durch eigene Überlegungen aneignen ohne bei irgendwelchen Diplomphysikern, (deren Stärke meist nicht darin liegt, sich allgemein verständlich auszudrücken) nachzulesen.
Deswegen sag ich immer, wenn ihr wirklich an der SRT interessiert seid, leitet sie euch selbst ab.
Genau das muss aber der gemeine SRT-Kritiker” vermeiden, wie der Teufel das Weihwasser. Denn wenn er wirklich so vorginge, müsste er ja selbst nachdenken.
Und dann könnte er die SRT ja nicht mehr kritisieren.