Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Hannes » Do 14. Mär 2013, 21:48

Hallo Gerhard Kemme !
Der Impuls entfernt sich sehr viel schneller als es dem Auslenkungsvorgang entspricht, dies ist eigentlich ein erstaunliches Bild, wenn man bei unterschiedlichen Gelegenheiten drauf achtet.


Bitte entschuldige den humorvollen Vergleich mit dem Hund.
Ich kann schon verstehen , worauf du hinauswillst. Das ist die Anschiebegeschwindigkeit der elmag-Felder.
Da musst du Eines beachten: Der Impuls hat immer dieselbe Geschwindigkeit,unabhängig vom Auslenkungsvorgang.
Bei Schall in der Luft die berühmten 334m/sec. Wird der Schall langsamer angeschoben als 334m/sec, läuft der Impuls trotzdem genau 334m/sec, wie du richtig sagst.
Wird aber der Schall von einem Überschallflugzeug angeschoben, oder sogar von einer Blitzentladung, ist der Impuls wieder nur bei 334 m/sec.

Der Impuls ist also eine Funktion des Mediums,so wie ich auch bei der Lichtgeschwindigkeit behaupte, dass die LG ausschließlich eine Funktion des lichttragenden Mediums sei.
Deswegen gibt es auch kein c= constant.
Aus dem gleichen Grund wirst du auch im LHC keine höhere Geschwindigkeit der Teilchen erreichen als knapp c.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Kurt » Do 14. Mär 2013, 23:25

Gerhard Kemme hat geschrieben:Es war zuvor einige Male sinngemäß gesagt worden, dass ein angeschobenes Objekt nur so schnell sein könne, wie die Geschwindigkeit der anschiebenden Apparatur. Beachtet man allerdings den Vorgang bei unterschiedlichen Gelegenheiten, dann erkennt man bei einer Auslenkung in Wasser eine Bugwelle und eine sich sehr schnell entfernende Wellenfront.


Natürlich.
dann erkennt man bei einer Auslenkung in Wasser eine Bugwelle.


Die Bugwelle zeigt dass das Medium bewegt wird bzw. ist das bewegte Medium.

und eine sich sehr schnell entfernende Wellenfront.


Das ist die Weiterleitung im Medium.

Ein Aussenstehender sieht wie das Medium selber bewegt wird und im Medium eine "Störung" weitergeleitet wird.
Für ihn ist dann sichtbar dass sich die "Störung" mit c_medium plus v Medium sich bewegt.

So ist es auch bei Licht, da ist das Medium nicht Materie, sondern eine Stufe tiefer angesiedelt.

Mateie ist in der Lage sich schneller zu bewegen als die Mediumsgeschwindigkeit ist (die "Störung" im Medium).
Darum gibt es auch Teilchen die schneller als das Lichtleitmedium im Nahbereich der Erde es hergibt, bei der Erde ankommen.

Der Unterschied zur Bewegung von Materie in Materie ist der dass die Bewegung im Lichtleitmedium nicht, bzw. nur unwesentlich, abgebremst wird.


Kurt
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Hannes » Fr 15. Mär 2013, 08:30

Hallo Gerhard Kemme !
Der Impuls ist also eine Funktion des Mediums,so wie ich auch bei der Lichtgeschwindigkeit behaupte, dass die LG ausschließlich eine Funktion des lichttragenden Mediums sei.
Deswegen gibt es auch kein c= constant.
Aus dem gleichen Grund wirst du auch im LHC keine höhere Geschwindigkeit der Teilchen erreichen als knapp c.

Das eigentliche Problem liegt darin, dass viele nicht unterscheiden können zwischen der Weiterleitung einer masselosen Welle und der Bewegung eines massebehafteten Teilchens.
Der masselose Impuls einer Welle ist ausschließlich eine Funktion des Mediums, während die Bewegung eines massebehafteten Teilchens die Eigengeschwindigkeit des Teilchens ist und von seiner Anfangsgeschwindigkeit und dem Bremsvermögen der dann durchquerten Materie abhängt.
Die Bewegung von Schrotkugeln ist abhängig von ihrer Austrittsgeschwindigkeit und dem Bremsvermögen der Luft oder einem anderen Widerstand.Das ist der Trugschluss der Emissionstheorien, die LG als Funktion der Emission anzusehen.
Eine Welle kann nach Durchquerung eines langsamen Mediums wieder schneller werden(Rückbrechung),ein massebehaftetes Teilchen aber nicht.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 16. Mär 2013, 20:26

Hannes hat geschrieben:Da musst du Eines beachten: Der Impuls hat immer dieselbe Geschwindigkeit,unabhängig vom Auslenkungsvorgang.
Bei Schall in der Luft die berühmten 334m/sec. Wird der Schall langsamer angeschoben als 334m/sec, läuft der Impuls trotzdem genau 334m/sec, wie du richtig sagst.
Wird aber der Schall von einem Überschallflugzeug angeschoben, oder sogar von einer Blitzentladung, ist der Impuls wieder nur bei 334 m/sec.

Der Impuls ist also eine Funktion des Mediums,so wie ich auch bei der Lichtgeschwindigkeit behaupte, dass die LG ausschließlich eine Funktion des lichttragenden Mediums sei.
Deswegen gibt es auch kein c= constant.
Aus dem gleichen Grund wirst du auch im LHC keine höhere Geschwindigkeit der Teilchen erreichen als knapp c.


Das ist schon klar. Wenn der vorauseilende Impuls nur wenig schneller oder gleich schnell wie die auslenkende Apparatur ist, dann kommt es zum Stau des Mediums vor dem bewegten Objekt - und würde man die Erörterung an dieser Stelle beenden, dann wäre es auch sehr klar, dass es in einem Medium keine höhere Geschwindigkeit eines Objektes als solche Grenzgeschwindigkeit geben könnte. Aber - der Vorgang des Erreichens und Durchbrechens der Schallmauer in Luft ist bekannt und erforscht - somit existiert prinzipiell die Möglichkeit der Überschreitung einer solchen Grenzgeschwindigkeit. Nur - in Luft ist das die eine Sache und im Vakuum eine andere. Es käme so auf die Besprechung an, ob es im Vakuum (oder Äther?) auch konkrete Möglichkeiten wie in anderen Medien geben könnte, z.B. sehr "windschnittige" Form und Beiseitedrängen von Verdichtungen des Mediums oder Umwandlung des Mediums in einen anderen "Aggregatzustand" - also eine Art Verdampfung des Äthers. Das Thema Überlichtgeschwindigkeit sollte nicht zu schnell zu den Akten gelegt werden.
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Kurt » Sa 16. Mär 2013, 21:20

Gerhard Kemme hat geschrieben:also eine Art Verdampfung des Äthers. Das Thema Überlichtgeschwindigkeit sollte nicht zu schnell zu den Akten gelegt werden.


Gerhard, das ist nicht notwendig.
Es gibt keinen Grund warum Masse nicht schneller als Licht sein kann.
Bei der Durchbrechung der Schallmauer schiebt Materie Materie weg, das ist bei Materie und "Äther" nicht der Fall, nicht notwendig.
Denn das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Die Vorstellung dass Materie den Träger wegschieben muss ist einfach nicht sinnvoll.
Denn es würde erkennbar sein dass da ein Widerstand vorhanden sein muss der das notwendig macht.
Ist aber nicht!

Lass die Materie im "Äther" einfach dadurch reisen dass diese sich ständig neu etabliert, die sie tragende Äthersubstanz ausgetaucht wird.
Die Äthersubstanz selber bleibt dabei an Ort und Stelle.
Das bedeutet dass kein Wegdrücken oder Platzschaffen notwendig, und dann auch wieso kein Reibungswiderstand vorhanden/erkennbar ist.

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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Hannes » So 17. Mär 2013, 10:31

Hallo Gerhard Kemme !
Das Thema Überlichtgeschwindigkeit sollte nicht zu schnell zu den Akten gelegt werden.

Überlichtgeschwindigkeit ist eine Frage des Beschleunigungsmechanismus.
Mit der Anschubkraft von elektrischen oder magnetischen Feldern,die c als Höchstgeschwindigkeit haben, wird Überlichtgeschwindigkeit kaum möglich sein.
Es sei denn,du kannst die Geschwindigkeit eines Himmelskörpers dazurechnen.
(c-Stern relativ zur Erde) = c +-v Stern(relativ zur Erde)
Da ein massebehaftetes Teilchen (Proton) mit Eigengeschwindigkeit weiterfliegt, ist kosmische Höhenstrahlung >c denkbar.
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Gerhard Kemme » So 17. Mär 2013, 20:01

Hannes hat geschrieben:Hallo Gerhard Kemme !
Das Thema Überlichtgeschwindigkeit sollte nicht zu schnell zu den Akten gelegt werden.

Überlichtgeschwindigkeit ist eine Frage des Beschleunigungsmechanismus.
Mit der Anschubkraft von elektrischen oder magnetischen Feldern,die c als Höchstgeschwindigkeit haben, wird Überlichtgeschwindigkeit kaum möglich sein.


Nur rein formal und prinzipiell sollte begründet werden, wieso elektrische und magnetische Felder die Höchstgeschwindigkeit c haben. Vorweg: Für ein elektrisches Feld sei dies zugestanden und für ein magnetisches Feld einfach nicht bekannt. Wobei ein Feld eigentlich statisch ist und sich nur in seiner Aufbauphase sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit ausbreitet.

Ein elektrisches Feld breitet sich mit annähernd c in einem Stromkreis vom negativen als auch vom positiven Pol aus. Anschaulich dargestellt:

http://de.theoriefinder.wikia.com/wiki/Spannungsimpuls
ImpulsSchalteroffen.jpg
Spannungsimpuls und elektrisches Feld bei offenem Schalter
ImpulsSchalteroffen.jpg (17.17 KiB) 5960-mal betrachtet

ImpulsSchaltergeschlossenFelder.jpg
Spannungsimpuls und elektrisches Feld nach Schließung des Stromkreises
ImpulsSchaltergeschlossenFelder.jpg (28.15 KiB) 5970-mal betrachtet


Nachdem es sich ausgebreitet hat, ist es ein ruhendes Feld, d.h. es handelt sich um statische Elektrizität. Erst jetzt kann man sich ein solches Feld als Beschleunigungsstrecke in einem Teilchenbeschleuniger denken und stellt sich ein Elektron oder Proton als Probekörper vor, der dann entsprechend bewegt wird. So könnte man allerdings auch noch nicht sagen, bis zu welcher Geschwindigkeit eine Coulomb-Kraft am Probekörper aufgebaut werden kann, die dessen Beschleunigung bewirkt. Somit wäre eine weitere Modellannahme bezüglich der Ursache und Wirkungsweise eines elektrischen Feldes notwendig. Ich gehe davon aus, dass ein solches Feld aus ständig neu erzeugten Impulsen besteht, die durch bewegte Nukleonen erzeugt werden - entsprechend einem Schallfeld bei einem brummenden Lautsprecher. In einem solchen Feld kann es dann natürlich keine Geschwindigkeiten über c geben.

Magnetfelder treten in diesem Kontext immer dann auf, wenn ein schneller Wechsel der Polarität eines elektrischen Feldes stattfindet - wie schnell ein solches dann ist und woraus es besteht, weiß ich noch nicht.

Insofern würde ich auch annehmen, dass man mit elektrischen und magnetischen Feldern nicht über c hinaus kommt - was allerdings dann einen Raketenantrieb nicht betreffen würde, der wirkt innerhalb der Rakete und die Düse ist nur die Öffnung, wo der Druck sich ohne Kraftausübung ausbreiten kann - in der Gegen- und Beschleunigungs-Richtung gibt es keinen Freiheitsgrad und es tritt unabhängig von der äußeren Geschwindigkeit eine Kraftwirkung auf. Was bleibt wäre ein Hybrid-Antrieb, ein Beschleunigungsobjekt wird in einem superlangen Vakuum-Rohr mit elektrostatischen Beschleunigungsstrecken beschleunigt und dann kurz vor dem Erreichen von c wird der eigene Antrieb gezündet und es geht über c hinaus. voilà :mrgreen:
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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Hannes » So 17. Mär 2013, 20:26

Hallo Gerhard Kemme !
Was bleibt wäre ein Hybrid-Antrieb, ein Beschleunigungsobjekt wird in einem superlangen Vakuum-Rohr mit elektrostatischen Beschleunigungsstrecken beschleunigt und dann kurz vor dem Erreichen von c wird der eigene Antrieb gezündet und es geht über c hinaus.

Deine Überlegungen zur elektromagnetischen Beschleunigung bestätigen meine Ansichten.
Ein Hybrid-Antrieb mit Raketen ist reine Zukunftsmusik und Gedankenspielerei, obwohl so etwas denkbar erscheint.

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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Kurt » So 17. Mär 2013, 20:46

Gerhard Kemme hat geschrieben:Hybrid-Antrieb, ein Beschleunigungsobjekt wird in einem superlangen Vakuum-Rohr mit elektrostatischen Beschleunigungsstrecken beschleunigt und dann kurz vor dem Erreichen von c wird der eigene Antrieb gezündet und es geht über c hinaus. voilà :mrgreen:


Gerhard, Felder sind nichts weiter als eine Hilfsvorstellung, es existiert keins.
Ob als magnerisch oder elektrich bezeichnet, es spielt keine Rolle, denn es handelt sich im Grunde nur um unterschiedliche Frequenzen der angesprochenen Teilchen (Elektonen und Protonen, oder so.)

Eine Schwingung breitet sich gegen den Lichtleitbezug aus, dieser ist immer local.
Da geht halt nicht mehr als c, das locale c eben.
Darum gibt es keine Möglichkeit Masse, also Elektronen/Protonen usw., im Grunde geht es um Basisteilchen, schneller als c zu bringen.
Denn der Bezug für c ist local.
Keine Chanche, egal was du auch hineinsteckst, es geht nicht schneller.

Du musst schon, so wie es Hannes und ich beschreiben, den Bezug selber bewegen, dann kommt eine Geschwindigkeit von Bezug zu Bezug und dem v der Teilchen zusammen.
Dann ergibt sich c_local + v +v des anderen Planeten mit seinem c.
Anders gehts nicht, es sei denn du hast ein Medium dass schneller als c macht.
Aber da muss man in eine "höhere Dimension" hinauf.
Dise ist sicherlich vorhanden, aber es hat noch niemand was davon mitgekriegt.

Kopiere unsere Erde, beame sie irgendwo hin, lass sie mit 1/2c auf uns zurasen, lasse auf ihr einen Ringbeschleuniger Teilchen auf 0.9 c beschleunigen (natürlich gilt da der Lichtleitbezug der anderen Erde) und in unsere Richtung absenden.
Diese Teilchen kommen dann mit 0.5c + 0.9c also mit 1.4c bei uns an.

Jedenfalls bringst du es in unserem Lichtleitbezug nicht fertig Materie auf >c zu bringen.
Dazu müsstest du schon einen eigenen Lichtleitbezug installieren.
Das ist aber Aufgabe der kommenden Generationen damit sie >c erreichen können.

Dass der Lichtleitbezug von Materie bestimmt ist zeigt sich ja bei Fizeau, da ist es direkt ersichtlich.


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Re: Aktuelle Kritik der Relativitätstheorie aus Schweden

Beitragvon Hannes » Mo 18. Mär 2013, 08:13

Hallo Kurt !
Kopiere unsere Erde, beame sie irgendwo hin, lass sie mit 1/2c auf uns zurasen, lasse auf ihr einen Ringbeschleuniger Teilchen auf 0.9 c beschleunigen (natürlich gilt da der Lichtleitbezug der anderen Erde) und in unsere Richtung absenden.
Diese Teilchen kommen dann mit 0.5c + 0.9c also mit 1.4c bei uns an.

Da brauchst du unsere Erde gar nicht kopieren. Solche kosmische Teilchenbeschleuniger gibt es en masse.
Es kann der Jet eines schwarzen Loches oder der Jet eines jungen Sterns sein, oder die Stoßfront einer Supernovaexplosion und,-und. Die Beschleuniger habe immer eine Relativgeschwindigkeit zur Erde, denn kosmische Geschwindigkeiten sind um eine Kleinigkeit höher als dein Auto mit 200km/h.
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