Die perfekte Energiebilanz

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Hannes » Di 12. Mär 2013, 20:25

Hallo HD !
habe vergessen.... - woher kommen die 0.98 c?

Wir haben einige Beiträge früher von 0,98 c im LHC gesprochen. Das wirst du übersehen jaben.
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Hannes » Di 12. Mär 2013, 20:49

Hallo Ernst !
Hannes hat geschrieben:
Relativ zur Erde hat die LG im Stern = c+- v Stern.

Du schreibst:
Das gilt uneingeschränkt nur für die Emitterthese.

Schön langsam finden wir einen gemeinsamen Nenner.
Lassen wir den Äther vorerst einmal weg. Dann stimmt meine Aussage, denn wir haben ausschließlich über Erde und Stern gesprochen.
Im Äther ist das davon abhängig, wie schnell sich Stern und Erde relativ zum Äther bewegen.

Diesen Satz musst du mir genauer erklären. Er hat mit meiner Aussage
LG im Stern= c +- v Stern(relativ zur Erde) eigentlich nichts zu tun.
Dieser Satz hat höchstens mit der auf der Erde angekommenen LG = c zu tun und da muss sich etwas ereignet haben zwischen Stern und Erde, sonst würde die
LG/ Stern- nach der Emissionstheorie- mit c +- v Stern gemessen werden.
Wie erklärt das die Emission ?
Hannes
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Ernst » Di 12. Mär 2013, 20:59

Hannes hat geschrieben:Diesen Satz musst du mir genauer erklären. Er hat mit meiner Aussage LG im Stern= c +- v Stern(relativ zur Erde) eigentlich nichts zu tun.

Dein Stern bewegt sich relativ zur Erde mit v.
In der Emission ist nur die Relativgeschwindigkeit Stern-Erde relevant. Folglich auf der Erde LG = c+v.
im Äther ist nur die Geschwindigkeit der Erde im Äther relevant. Also LG = c + v_Erde_im_Äther.
.
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Hannes » Di 12. Mär 2013, 21:25

Hallo Ernst !
Dein Stern bewegt sich relativ zur Erde mit v.

Also ist die LG innerhalb der Sternatmosphäre = c+-v/Stern relativ zur Erde.
Sind wir uns einig.
Innerhalb der Sternatmosphäre entstehen die Spektrallinien, die im Labor einen ganz genauen Platz haben.
In der Emission ist nur die Relativgeschwindigkeit Stern-Erde relevant. Folglich auf der Erde LG = c+v.

Also müsste das Licht mit c+- v bei der Erde ankommen, kommt aber nicht.
Die Spektrallinien sind plötzlich verschoben.
im Äther ist nur die Geschwindigkeit der Erde im Äther relevant. Also LG = c + v_Erde_im_Äther.

Da die Erde keine Ausnahmestellung im Universum hat, sind Beide v (Stern und Erde) relevant.
Wie erklärt das die Emission ?

Hannes
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon HD116657 » Di 12. Mär 2013, 21:25

Hannes hat geschrieben:Wenn ich im LHC ein Teilchen auf angenommen 0,98 beschleunige, so wird ein
auf der Erde Stehender dies mit 0,98 c messen.(er fährt ja mit)

:idea: ah, daß ist Dein Idee..... - danke!
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon HD116657 » Di 12. Mär 2013, 21:28

Hannes hat geschrieben:Also ist die LG innerhalb der Sternatmosphäre

ich verstehe immer noch nicht wofür Du willst Sternatmosphäre
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Hannes » Di 12. Mär 2013, 21:39

Hallo HD !
ich verstehe immer noch nicht wofür Du willst Sternatmosphäre

Erstens soll man alles berücksichtigen, wo das Licht ensteht,
zweitens sind es die Spektrallinien, die in der Sternatmosphäre entstehen und an der Erde verschoben gemessen werden .
Hannes
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon HD116657 » Di 12. Mär 2013, 21:44

Hannes hat geschrieben:Hallo HD !
ich verstehe immer noch nicht wofür Du willst Sternatmosphäre

Erstens soll man alles berücksichtigen, wo das Licht ensteht,
zweitens sind es die Spektrallinien, die in der Sternatmosphäre entstehen und an der Erde verschoben gemessen werden .

guter Punkt, muß ich etwas Zeit überlegen
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon julian apostata » Mi 13. Mär 2013, 08:49

Hannes hat geschrieben:Eine von dir behauptete Massezunahme müsste sich in einer Veränderung der Elemente manifestieren.


Wieso soll die experimentell festgestellte Massenzunahme in Cern sich in einer Veränderung der Elemente manifestieren?

Und jetzt was zu der Behauptung, der Schieber könne nicht mehr Geschwindigkeit vermitteln, als er selber aufweist. Das haut noch nicht mal klassisch hin.

Lass ein schweres Objekt vollelastisch mit einem leichten Objekt interagieren. Also LKW fährt mit 50 km/h und ein Fußball rollt vor seine Stoßstange, dann wird der Fußball mit nahezu 100km/h sich weiter bewegen.

Ebenso wäre zu erwarten, dass wenn ein energiereiches Objekt mit c auf ein stehendes Objekt mit deutlich weniger Ruheenergie stößt, dieses sich dann etwa mit 2*c weiter bewegen sollte, tut es aber nicht!

http://de.wikipedia.org/wiki/Compton-Effekt

Wir lassen mal ein Photon mit ca. 50-facher Energie der Ruheenergie eines stehenden Elektrons vollelastisch stoßen. Das geht jetzt nicht mehr so einfach wie beim unelastischen Stoß, weil wir jetzt 2 Teile haben, die sich weiter bewegen und die Ruheenergien der Teilchen dürfen sich nicht ändern (weil keine kinetische Energie sich in Masse verwandelt)

Bild

Da knallt also ein LKW (Photon) auf einen Fußball (Elektron), wobei der LKW 99% seiner Energie verliert und der Fußball seine Energie verfünzigfacht.

Über eine allgemeine Rechnung kann man zeigen, dass die Frequenz der reflektierten Strahlung in diesem Fall ca. m*c²/(2*h) beträgt (bei Streuwinkel 180 Grad).

Wieder so ein Ding, was ihr ohne SRT nicht erklären könnt.

Ach ja, die Masse des Elektrons nach dem Stoß bleibt weiterhin

Wurzel(50.005²-49.995²)=1
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Re: Die perfekte Energiebilanz

Beitragvon Kurt » Mi 13. Mär 2013, 09:14

julian apostata hat geschrieben:Ebenso wäre zu erwarten, dass wenn ein energiereiches Objekt


Was ist ein energiereiches Objekt?

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