Chief hat geschrieben:HD116657 hat geschrieben:Chief hat geschrieben:Du lügen!
Du zeigen
Ich nix Polizei!
Du auch nix Physik!
Chief hat geschrieben:HD116657 hat geschrieben:Chief hat geschrieben:Du lügen!
Du zeigen
Ich nix Polizei!
Lübecker hat geschrieben:
Hier sind zwei Dinge nicht zu verwechseln oder zu vermischen:
1. Die Zeitsynchronisation mit GPS
Bei den Strecken und den Laufzeiten macht sich der Sagnac-Effekt der Erdrotation bemerkbar, darum wird er berücksichtigt. Der Sagnac-Effekt durch die Umlaufbahn der Erde um die Sonne ist hingegen auch hier zu klein um sich bemerkbar zu machen.
2. Die Geschwindigkeitsmessung der Neutrinos
Hier wird einfach die Flugzeit in Relation zur Flugstrecke gesetzt. Es gibt keine Berechnung der Lichtgeschwindigkeit, das Experiment dient alleine dazu, die Geschwindigkeit der Neutrinos zu bestimmen und nicht festzustellen, ob die Lichtgeschwindigkeit nicht konstant ist.
Lübecker hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Es gab Unklarheiten für die Synchronisationsmethode der Uhren:
2) oder ob entsprechend den Messungen von Michelson und Gale (1925) in Übereinstimmung mit dem Sagnac-Effekt, aber im Widerspruch zur Speziellen Relativitätstheorie, angenommen wurde, dass die Ausbreitungs-Geschwindigkeit des Lichts auf der Erde c ± v beträgt, je nachdem ob sich das Licht in West- oder in Ostrichtung ausbreitet.
Die Aussage beinhaltet schon eine falsche Annahme, der Sagnac-Effekt steht nicht im Widerspruch zur SRT:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Weder beim GPS noch bei dem Neutrinos-Experiment wird die Lichtgeschwindigkeit gemessen, sondern mit einem festgesetzten Wert vorausgesetzt. Du bringst einiges durcheinander.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Es geht beim Neutrino-Experiment die ganze Zeit nicht um die Messung der Lichtgeschwindigkeit, sondern um die Synchronisation der Uhren mit dem Licht. Du bringst einiges durcheinander.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Aber sicher doch steht der Sagnac-Effekt im Widerspruch zur SRT, und zwar grundlegend: Einstein geht bei der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts auf der Erde von einer Invarianz von c in allen Richtungen und relativ zu allen Beobachtern, unabhängig von ihren Geschwindigkeiten. c+v ist in der SRT völlig ausgeschlossen. Ist so.
Lübecker hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Für den Präsidenten der PTB wird also die Synchronisation der Uhren so vorgenommen:
1) Man programmiert erst einmal in der Software c=const als relevanter Effekt der RT, um die notwendige "hohe Präzision" der Messung zu erreichen.
2) Man "korrigiert" diesen relevanten Effekt der RT c=const in der Software selbstverständlich durch den Sagnac-Effekt c+v (Zitat: "Korrektur der relativistischen Effekte").
Mehr weiß der Präsident der PTB nicht.
Er weiß nur, dass als Ergebnis der mathematischen Berechnung (c=const korrigiert durch c+v) als offizielles Ergebnis der Messung c=const rauskommt. Logisch, oder? Uff, die Welt ist wieder in Ordnung.
Auch wenn die Aussage: „Korrektur der relativistischen Effekte“, mehr als unglücklich gewählt ist, ändert es nichts an den Tatsachen. Wie die Uhren synchronisiert werden, ist auf der Seite der PTB nachzulesen:
http://www.ptb.de/cms/fachabteilungen/a ... eiche.html
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Beide zusammen geht nicht, das steht fest, das erkennt sogar jeder 10-Klässler.
Lübecker hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Dann würdest Du mehr wissen als zum Beispiel der Präsident der PTB selbst, der keine blaße Ahnung über die angewandte Software hat und lediglich davon ausgeht, dass sowohl der Einstein-Effekt als auch der Sagnac-Effekt berücksichtigt wurden.
Was der Präsident der PTB weiß oder nicht, spielt in der Physik keine Rolle, die Ergebnisse von Messungen sind entscheidend.
Zitat PTB 20.07.2012: http://www.kritik-relativitaetstheorie. ... esanstalt/
In diesem Kalibrierreport finden Sie das Wort Sagnac-Effekt nicht. [...] Im Annex II, Punkt iii-4 wird der Sagnac-Effekt erwähnt. [...] Wir haben es nie in Frage gestellt, dass sowohl der Hersteller unseres Empfängers als auch der Autor der R2CGGTTS-Software, die vom BIPM gepflegt und verteilt wird, den Sagnac-Effekt korrekt einrechnen. [...] Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen über den inneren Aufbau fremder Software einfach deshalb keine weitere Auskunft geben können, weil wir selber ja auch nicht mehr wissen.
Zitat PTB 20.07.2012:
Wie gesagt, weil alle Ergebnisse konsistent zusammenpassen, haben wir keinen Grund zur Annahme, dass die Software des BIPM einen Fehler bei der Korrektur der relativistischen Effekte (Sagnac) enthalten könnte.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:...
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Bevor ich mich jedoch noch einmal an den Präsidenten der PTB wende, um zu versuchen, diese Informationen zu erhalten (das wird nämlich ein Marathon sein, damit muss man rechnen...), würde es mich interessieren zu erfahren, ob jemand hier bei MAHAG eine Idee hat, wie man mathematisch c=const und c+v „konsistent" zusammen passen lassen kann. Hat jemand eine Vorstellung, wie die zuständigen Mitarbeiter des CERN so etwas bewerkstelligt haben?
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