julian apostata hat geschrieben:J Lo machst halt wieder völlig unnötig kompliziert.
Mein Gott, wenn ich die Uhren da oben in meinen Riesenlinealen synchronisiere, da brauch ich doch keinen Einstein dafür. Ganz im Gegenteil.
Wieso mache ich es völlig unnötig kompliziert? Ich habe Einstein wortwörtlich aus seiner SRT zitiert, und die SRT habe ich nicht geschrieben - Einstein veilleicht auch nicht.
Und kompliziert ist es auch nicht, was er da in seiner SRT erzählt, Einstein war wohl einfach gestrickt.

Und wir untersuchen die Synchronisationsmethode Einsteins, nicht Deine.
Und die Synchronisationsmethode Einsteins ist sehr einfach: Man synchronisiert Uhren mit dem Licht und setzt dabei voraus, dass die Lichtgeschwindigkeit mit einem bestimmten Wert in allen Richtungen und unter allen Bedingungen konstant ist, also auch hin- und zurück und für alle Beobachter, ob ruhend relativ zum Licht (v=0) oder bewegt relativ zum Licht (v>0).
Was ist dabei kompliziert?
C'est simple comme bonjour, das ist einfach wie Guten Tag, wie die Franzosen sagen.
Da die Lichtgeschwindigkeit als immer konstant postuliert wird und da man einen bestimmten Wert per Konvention 1987 festgesetzt hat, ist es absolut kein Problem die Lichtlaufzeit zu berechnen (vorausgesetzt man kennt die Länge der Strecke), sprich die "
gemeinsame Zeit" für alle Beobachter bei der Feststellung der Gleichzeitigkeit zu ermitteln. Wo ist das Problem mit der Feststellung der Gleichzeitigkeit? Die physikalischen Ereignisse geschehen an einem Ort A gleichzeitig, nur die Wahrnehmung der physikalischen Ereignisse durch beliebig viele Beobachter erfolgt verspätet an entfernten Orten aufgrund der Lichtlaufzeit. Wo ist das Problem? Jeder weiß doch, dass die Lichtgeschwindigkeit endlich ist, oder? Nur Einstein macht sich einen Kopf damit, aber er war wohl einfach gestrickt.
Dasselbe geschieht übrigens mit dem Schall: Beobachter in der unmittelbaren Umgebung eines Holzfällers sehen die Axt auf den Baum fallen zum gleichen Zeitpunkt, wo sie den Schall hören. Beobachter im Tal sehen zum selben Zeitpunkt wie die Beobachter neben dem Holzfäller die Axt auf den Baum fallen (weil das Licht so schnell ist, dass die Verzögerung bei solchen Distanzen nicht wahrnehmbar ist), aber sie hören den Schall nicht zum selben Zeitpunkt, sondern wahrnehmbar verspätet, weil der Schall langsamer ist als das Licht. Kein Beobachter im Tal würde aber auf die abstruse Idee kommen, dass Axtschlag und Schall nicht gleichzeitig geschehen sind. Nur Einstein macht sich einen Kopf mit solchen Trivialitäten, aber er war wohl einfach gestrickt.
Jocelyne Lopez