Chief hat geschrieben:Tontechniker hat geschrieben:
Ich weiss nicht, ob alle Kritiker "braun" sind,... aber ich weiss, dass GOM und sein Umfeld keine Scheu davor haben, sich mit eindeutig "brauner" Kritik an der RT zu schmücken.
Du meinst also - und das ist ungefähr auch die Meinung von J. Schulz - dass man die Physiker, die eindeutig Antisemiten waren, überhaupt nicht mehr erwähnen darf (vor kurzem wollte ich eine interessante Arbeit von R. Mewes zitieren aber ich habe zufällig gesehen dass er auf der Antisemitenliste von GOM steht)?
Die Meinung von Joachim Schulz über diese Thematik legt er bei SciLog/Spektrum der Wissenschaft in seinem Lobesartikel an Alpha Centauri / Relativ Kristisch dar, um sich selbst für 6 Jahre Mitarbeit zu gratulieren:
Zitat Joachim Schulz: Herzlichen Glückwunsch RelativKritisch
Es ist der Verdienst von RelativKritisch, historische Zusammenhänge aufzudecken und die Tradition der Einstein-Kritker zu beleuchten. Hier zeigte das RelativKritisch-Team eine sozialwissenschaftliche Kompetenz, die rein sachlich argumentierenden Physikern oft fehlt.
Um die „Tradition der Einstein-Kritiker zu beleuchten“, behauptet auch Joachim Schulz in seinem Artikel, dass „Kritik an Einstein nie eine rein fachliche Angelegenheit war“.
Tatsächlich? Kritik an Einstein war nie eine rein fachliche Angelegenheit?
Dann sollte bitte Joachim Schulz mit der „sozialwissenschaftlichen Kompetenz“, die er sich selbst zusammen mit Alpha Centauri/RelativKristisch zuspricht, beleuchten, welche Motivation er zum Beispiel jedem einzelnen der folgenden kritischen Autoren der früheren Stunden der SRT zuspricht, die alle in der "braunen" Dokumentation von G.O. Mueller enthalten sind und im Blog seines Kollegen Markus Pössel aus SciLog auch nicht verlinkt werden dürfen:
Albert Abraham Michelson
Friedrich Kottler
Max Abraham
Hans Israel
Melchior Palágyi
Henri Bergson
Ernst Marcus
Paul Ehrenfest
Emanuel Lasker
Salomo Friedlaender
Oskar Kraus
Paul Bernay
Ludwik Silberstein
Joachim Schulz sollte bitte für jeden einzelnen dieser Autoren die Motivation beleuchten, die er ihnen mit seiner selbst erteilten „sozialwissenschaftlichen Kompetenz“ zuspricht (NB: Es handelt sich bei diesen kritischen Autoren um jüdische Wissenschaftler). Die ist hier bestimmt hoch interessant, die Beleuchtung von Joachim Schulz...
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
