Zitat ernst
Die Wellengleichung ist kompatibel mit der Aussage, daß die LG konstant zur Quelle ist.
Das möchte ich noch weiter erläutern. Die Relativen Werte der Pemeabilität und die Permitivität sind selbst keine Felder. Sie sagen nur etwas aus, inwieweit ein Stoff auf ein magnetisches oder elektrisches Feld reagiert, bzw. wie dieses verstärkt oder geschwächt wird.
Beim Flug durch ein Atom, oder an diesem vorbei, bewirkt der elektrische Teil des Lichtes eine Verschiebung der Ladungen. Damit erfährt das elektrische Feld eine Verstärkung.
Auch das magnetische Feld bewirkt Veränderungen im Atom. Die vorhandenen magnetischen Dipole werden entsprechend ausgerichtet, wodurch sowohl eine Verstärkung, als auch eine Abschwächung des Feldes erfolgen kann.
Auf jeden Fall wird die elektromagnetische Welle beeinflußt und führt ihren weiteren Weg so fort, als wenn sie von der kontaktierten MAterie selbst abgesendet wurde.
Zum Sagnac - Effekt:
Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass dieser Effekt ein relativistischer Laufzeiteffekt ist.
Es ist wohl besser selbst kritisch darüber nachzudenken. Als Laufzeiteffekt versagt die klassische Erklärung bei Lichtmitnahme, wie dies zB. In einem Glasfaserkabel vorliegt.
Deshalb wurde die Relativitätstheorie bemüht. Sie hat nur ein Problem: Zwar gehen bei einem bewegten System die Uhren schneller, aber bei einem weniger bewegten System gehen die Uhren nicht langsamer ( oder war es umgekehrt?).
Als relativistischer Laufzeiteffekt hat Sagnac nur einen Arm. Er arbeitet aber zeihändig.
Bei beiden Laufzeit- Theorien versagt die Erklärung und wundersamerweise wird die Radialbeschleunigung , die zweifelsfrei in einer rotierenden Scheibe auftritt. nicht berücksichtigt.
Nun Licht breitet sich immer und unter allen Umständen (abgesehen Gravitationslinse) geradlinig aus. So auch beim Sagnac - Effekt. Nicht der Lichtstrahl wird verbogen, sondern die Materie in der der Strahl hinurchfliegt. Die Materie (und das ist ungewohnt zu denken) bewegt sich während des Lichtdurchfluges weiter. Sie wird von den Beschleunigungskräften die bei Rotation auftreten, so in ihrer Lage verändert, dass der Lichtstrahl nicht auf die angepeilte Stelle trifft und somit eine Abweichung bewirkt.
Damit wird eindeutig bewießen, dass der Sagnac - Effekt ein Beschleunigungs - Effekt ist. Er funktioniert als Beschleunigungs - Effekt auch bei Lichtmitnahme und hat zwei Arme.
Das Berechnungsergebnis ist konsequenterweise das Gleiche. Nur beginnt die Rechnung eine Zeile früher.
Δl = l/c • ∫ b ┴ • dt
Δl --- Ablenkung des Lichtes
l --- Länge des Lichtweges
c --- Geschwindigkeit des Lichtes
b ┴ --- Beschleunigung quer zur Lichtausbreitung
Gruß Nabla