Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Harald Maurer » Fr 2. Nov 2012, 17:28

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Ein Ball mit der Masse von 1kg fällt von einem 10 Meter hohen Turm. Auf dem Turm hat der Ball die Geschwindigkeit Null und die kinetische Energie Null. Im Moment kurz vor dem Aufprall hat der Ball die Geschwindigkeit 50,9 km/h und die kinetische Energie 100 Joule. woher kommt die zusätzliche Energie? Energieerhaltungssatz?


Es wandelt sich potenzielle Energie in kinetische Energie um:
E_pot bei 1 kg in 10 m Höhe = mgh = 1*9,81*10 = 98,1 Joule
Geschwindigkeit des Steins aus 10 m Höhe = v=sqrt(2gh) = 14,0055 m/s = 50,4198 km/h
E_kin bei 14,0055 m/s = 1/2m*v²=0,5*196,15403025 = 98,077015125 Joule

Wo gibt es da eine zusätzliche Energie?

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3220
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon absolut » Fr 2. Nov 2012, 18:05

Apostata schrieb:
"Die Erduhr läuft aus Erdsicht langsamer als die Orbituhr, also teilt man die selbe Anzahl von Schwingungen durch weniger Zeit, das ergibt eine höhere Frequenz, also Blauverschiebung."
;)
Da verwechselt, bzw. mischt er ZEITDILATATION mit Blauverschiebung ...
Eine Fiktion wird mit einer Einbildung verwechselt und vermischt, und beide sollen sich gegenseitig erklären, durch eine transzendentale Vision ...
:roll:
Auch mathematisch kann man alles mögliche und unmögliche anstellen...
Aber entspricht das Behauptete auch der Wirklichkeit?!
:shock:
Apostata schrieb:
"Der Fußboden wird beschleunigt während der Zeit in welcher das Photon von der Decke zum Fußboden gelangt, und so kann man über den Dopplereffekt schon mit einfachsten Mitteln die gravitatorische Blauverschiebung herleiten."
:shock:
Hier schmeißt er Dopplereffekt und Blauverschiebung in einem Topf...
Dadurch könnte man die ABSOLUTE Bewegung ermitteln!
:twisted:
absolut
 
Beiträge: 154
Registriert: Do 11. Okt 2012, 22:45

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Ernst » Fr 2. Nov 2012, 19:43

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Mein Uhren zeigen einfach die Zeit an.

Ich mach dich nocheinmal darauf aufmerksam, daß wir hier nicht über die Beschreibung des Vorgangs nach Newton, sondern nach RT diskutieren.
In der RT gibt es nicht die Zeit. In der RT ist die Zeit bzw. der Zeittakt bezugssystemabhängig.

Ich muß dir nicht das ZP erläutern. Für die anderen: Die Uhr des Reisenden läuft in seinem eigenen Bezugssystem im gewohnten Takt. Im BS des Erdlings läuft die Uhr des Reisenden allerdings deutlich langsamer als seine eigene Uhr mit dem gewohnten Takt. Der Erdling "sieht" sieht die Uhr des Reisenden langsamer laufen; deren Unruhfrequenz ist herabgesetzt.
Und in Analogie zur GPS-Uhr. Wenn der Erdling dem Reisenden seine Uhr zuwirft, dann läuft sie am Arm der Reisenden im BS des Erdlings langsamer als zuvor an seiner eigenen Hand.

Wenn Du meinst, daß eine Uhr, welche auf der Erde auf 10,229999995453 MHz justiert wurde und danach in den Orbit gebracht wurde, dort im BS der Erde genau mit dieser Frequenz weitertickt, dann setzt du alle Gesetze der SRT/ART außer Kraft.

Wiki: Maryland-Experiment:
Zum einen maß man den Zeitunterschied durch direkten Uhrenvergleich am Boden vor und nach dem Flug über etwa 20 Stunden.

.
.
Zuletzt geändert von Ernst am Fr 2. Nov 2012, 20:24, insgesamt 1-mal geändert.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Kurt » Fr 2. Nov 2012, 19:53

Ernst hat geschrieben:Wenn Du meinst, daß eine Uhr, welche auf der Erde auf 10,229999995453 MHz justiert wurde und danach in den Orbit gebracht wurde, dort im BS der Erde genau mit dieser Frequenz weitertickt, dann setzt du alle Gesetze der SRT/ART außer Kraft.


Das muss er aber denn sonst hat er ja keine Blauverschiebung.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 22078
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Ernst » Fr 2. Nov 2012, 20:04

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Ein Ball mit der Masse von 1kg fällt von einem 10 Meter hohen Turm. Auf dem Turm hat der Ball die Geschwindigkeit Null und die kinetische Energie Null. Im Moment kurz vor dem Aufprall hat der Ball die Geschwindigkeit 50,9 km/h und die kinetische Energie 100 Joule. woher kommt die zusätzliche Energie? Energieerhaltungssatz?

:?: :?: :?:
Epot + Ekin = Eges = konstant
oben Ekin=0; Eges=Epot
unten Epot=0; Eges=Ekin
Epot_oben=Ekin_unten
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Kurt » Fr 2. Nov 2012, 20:31

Kurt hat geschrieben:Nun wird UO zu einem geostationärem SAT hochgebracht, es wird keinerlei Änderung vorgenommen.
Herunten wird nun eine Frequenz empfangen die um 10% höher ist als sie die von UE, also 1,11 Ghz.


Damit eine Entscheidung zu Gunsten von

a' "Uhr taktet oben schneller" oder
b' "Blauverschiebung existiert"

fallen kann wird eine neue Uhr zusätzlich hochgeschickt.

Sie hat erstmal die gleichen Eigenschaften wie UO und wird UO2 genannt.
Es wurde auch einer der vorhandenen Teiler genutzt um ein "Puls/Pause-Verhalten" zu bekommen.
Es werden 1 Milliarde Uhrschwingungen gezählt/erfasst, dann der Sender ausgeschaltet, nach weiteren 1 Milliarde Uhrtakten wird der Sender wieder eingeschaltet usw....

Das bedeutet dass der Sender eine Sekunde lang sendet, dann eine Sekunde lang nicht.
Wenn er sendet dann gibt er 1 Milliarde "Sendewellen" ab.
Diese sind vom Empfänger zählbar, die Uhr im Labor kann auch feststellen wie lang die Pause zwischen den einzelnen Sendungen ist.
Sie zeig an:
Gesendet wurde eine Sekunde lang, in dieser Sendung waren 1 Milliarde "Wellenzüge" enthalten.
Die Pause betrug 1 Sekunde.
Dann kamen wieder 1 Milliarde Wellenzüge innerhalb einer Sekunde.
Pause und Sendezeit sind gleich lang, jeweils eine Sekunde.

Da sich gezeigt hat dass UO mit einer um 10% höheren Sendefrequenz sendet wenn sie oben ist wurde UO2 auf eine Taktung von 0.9 Ghz eingestellt, diese sendet also mit 0.9 Ghz.
Das Puls/Pausenverältnis ist entsprechend länger, nämlich 1,11 Sekunden.

Wenn die Uhr oben ist, sich die Uhrentaktung um 10% erhöht hat, dann kommt unten eine Sendefrequenz von 1 Ghz an.
Wenn die Uhr oben mit 0.9 Ghz schwingt, unten 1 Ghz ankommt, also Blauverschiebung existiert, dann kommt ebenfalls eine Frequenz von 1 Ghz an.
Wie aber verhält es sich mit dem Puls/Pausenverhältnis?
Beträgt es eine Sekunde oder 1,11 Sekunden?

Dazu hätte sich gerne die Aussagen der Lesenden.


Gruss Kurt
.
.
Kurt
 
Beiträge: 22078
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Harald Maurer » Fr 2. Nov 2012, 22:56

Highway hat geschrieben:Er will wohl eher darauf hinaus, dass der Zuwachs an kinetischer Energie aus dem Gravitationsfeld kommt. Schwupp di wupp kommt dann der Energieanstieg durch die Blauverschiebung ebenfalls aus dem Gravitationsfeld. Macht doch Sinn.

Nein, das macht keinen Sinn, weil sich das Gravitationsfeld durch diesen Vorgang in keinster Weise verändert. Andernfalls würde sich der merkwürdige Umstand ergeben, dass der fallende Stein (oder das fallende Photon) über die Energieentnahme aus dem Feld alle anderen gravitativen Vorgänge in diesem Feld beeinflussen würde. Ein fallender Stein würde demnach das Fallgesetz für alle fallenden Steine ändern! Das Gravitationsfeld ist ein konservatives Kraftfeld. Der Stein (oder jede andere Masse) wird auf geschlossenem Weg weder Energie verlieren noch gewinnen (Huabarbeit nach oben --> pot.Energie -->Fallen nach unten --> kin.Energie --> E_summe=const.) Zu sagen, ein Photon verliere Energie auf dem Weg nach oben oder gewinne Energie auf dem Weg nach unten, ist deshalb problematisch, weil es kein Körper mit Masse ist und daher keine pot. Energie erlangen kann, die sich in kin_Energie wandelt. Da es die Energie aus dem konservativen Gravitationsfeld auch nicht bekommt, erklärt man die Rot-und Blauverschiebung praktisch mit Energie aus dem Nichts, die ins Nichts verschwindet und muss zur Lösung dieses Problems dem Photon eine Masse zuschreiben. Ist aber die Rot-u. Blauverschiebung auf den unterschiedlichen Gang von Uhren zurückgeführt, muss man sich vom Energieerhaltungssatz verabschieden, denn dann darf das Photon diese zugeschriebene Masse nicht haben. Die Einsteinsche RT argumentiert also nach dem Motto "Wenn wir keine Ochsen haben, dann fahren wir mit den Kühen!" und erklärt die ART-ZD mal so und mal so, je nach Fragestellung. Das GPS löst das Rätsel, indem es zumindest aufzeigt, dass die von den Satelliten abgestrahlten SIgnale am Boden nicht blauverschoben ankommen!
Lichtablenkung am Sonnenrand und Gravitationlinsen sind demnach keine gravitativen Effekte, sondern Refraktions-Erscheinungen, hervorgerufen durch Gase des Sonnenrands (den die Sonne definierbar nicht hat) oder von Gasen im interstellaren Raum.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3220
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon julian apostata » Fr 2. Nov 2012, 23:34

Harald Maurer hat geschrieben:Es wandelt sich potenzielle Energie in kinetische Energie um:
E_pot bei 1 kg in 10 m Höhe = mgh = 1*9,81*10 = 98,1 Joule
Geschwindigkeit des Steins aus 10 m Höhe = v=sqrt(2gh) = 14,0055 m/s = 50,4198 km/h
E_kin bei 14,0055 m/s = 1/2m*v²=0,5*196,15403025 = 98,077015125 Joule


Ja, genauso ist es bei einem fallenden Photon.

An der Decke habe es die „relativistische Masse M“. Durch den Fall gewinnnt es kinetische Energie M*g*h.

Energie hat Masse. Die Zusatzmasse errechnet sich zu M*g*h/c² ergo hat das Photon beim Aufprall auf den Fußboden, die „relativistische Masse“

M*(1+g*h/c²)

Und genauso verhält es sich mit der Frequenz.

Die SRT hat also eine total simple Erklärung für den Verstimmungsfaktor…

…während ihr dazu gezwungen seid, bei der Frage nach der konkreten Herleitung ständig auszuweichen.

julian apostata hat geschrieben:
Hier noch mal die Gleichung für den Verstimmungsfaktor. (r0 = Erdradius ~ 6371 km)

Bild

(10,229999995453 Mhz - 10,23 Mhz)/10,23 Mhz = 4,44*10^-10

Wieso konnte Einstein für diesen Verstimmungsfaktor schon 1911 eine Gleichung finden und ihr könnt das nicht?


http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=491&start=280#p48611
julian apostata
 
Beiträge: 1920
Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Wohnort: Nürnberg

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Kurt » Fr 2. Nov 2012, 23:40

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nun wird UO zu einem geostationärem SAT hochgebracht, es wird keinerlei Änderung vorgenommen.
Herunten wird nun eine Frequenz empfangen die um 10% höher ist als sie die von UE, also 1,11 Ghz.


Damit eine Entscheidung zu Gunsten von

a' "Uhr taktet oben schneller" oder
b' "Blauverschiebung existiert"

fallen kann wird eine neue Uhr zusätzlich hochgeschickt.
...

Wie wäre es mit a'+b' ?


Geht nicht, denn es gilt ein (Natur)Grundsatz.

"Eine einmal erstellte Menge an Ereignissen kann von Niemanden und Nichts verändert werden".
Die Angabe -Frequenz- beruht auf "Menge an Ereignissen pro Zeiteinheit"-
Die Menge an Ereignissen ist unveränderbar, die Zeiteinheit schon.

Es ist halt so dass die Menge an Ereignissen einer abgeschlossenen Einheit sich nicht verändert ohne dass jemand was dazulegt oder wegnimmt (darum die Ereignisse pro "Sendung"/"Nichtsenden")
Bei reiner Angabe der Frequenz ist keine Mengenfestlegung/Begrenzung dabei, die dabei ist, die Menge die der Frequenzzähler in der jeweiligen Messperiode, seiner Messperiode erfasst, wird nicht "kapiert"/ist nicht Bestandteil des Verständnisses der Natur.

Darum ist es auch so einfach auf die Floskel "Frequenz verändert sich" reizufallen!!
Wem bewusst ist das Frequenz irgendwie für Menge steht dem müsste es sofort klar sein dass das nicht sein kann.
Denn es müsste sich die Menge selber verändern.
Es wurde hier die Zahl 1 Ghz und 1,25 Ghz gebracht.
Die Blauverschiebung müsste also mehr um 25% mehr Ereignisse erzeugen als -gesendet-/erzeugt wurden.
Mir wird es unverständlich bleiben wieso jemand überhaupt sowas schreiben kann, denn er müsste doch selber erkennen dass nicht mehr Ereignisse ankommen können als abgesendet wurden, das fällt doch jeden auf!!
Einfach über Stunden/Tage/Jahre "laufen" lassen, da müsste es doch bei jedem -klingeln-.

Das Einfachbeispiel mit der "Senden/Nichtsenden", das zeigt dass ein untrennbarer Zusammenhang zwischen Frequenzangabe und Ereignissmenge pro "Sende/Nichtsenden" besteht, ist beim GPS auch vorhandnen!!
Darum kann GPS beweisen dass die "Gravitatorische Rotverschiebung" nicht existiert!
Wenn eine Theorie darauf aufgebaut ist dann hat sie -verloren-.
Damit hat sie ihre Berechtigung verwirkt den Eindruck zu vermitteln die Vorgänge in der Natur korrekt beschreiben zu können.
Solche Schnitzer kann sich niemand leisten!

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 22078
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Kurt » Fr 2. Nov 2012, 23:41

julian apostata hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Es wandelt sich potenzielle Energie in kinetische Energie um:
E_pot bei 1 kg in 10 m Höhe = mgh = 1*9,81*10 = 98,1 Joule
Geschwindigkeit des Steins aus 10 m Höhe = v=sqrt(2gh) = 14,0055 m/s = 50,4198 km/h
E_kin bei 14,0055 m/s = 1/2m*v²=0,5*196,15403025 = 98,077015125 Joule


Ja, genauso ist es bei einem fallenden Photon.


Es existiert keins, also was willst du da -verkaufen-?
Kurt
 
Beiträge: 22078
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 22 Gäste