Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon absolut » So 28. Okt 2012, 15:22

Nicht mal Pferdeäpfel erreichen jedoch die Lichtgeschwindigkeit!

:mrgreen:
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon absolut » So 28. Okt 2012, 15:29

Zitat Kurt:
"Damit ist die gravitratorische Rotverschiebung tot."
:cry:
Der König ist tot - es lebe der König!
:shock:
Es ist jedoch EXZELLENT nachgewiesen, dass die Frequenz e.m. Wellen unterwegs GRAVITISCH verändert wird.
:P
Hoch lebe die GRAVITISCHE Rotverschiebung!
:mrgreen:
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon absolut » So 28. Okt 2012, 15:34

Tot ist der totgerittene Gaul der RT, den ihr immer noch schlägt!
:cry:
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Kurt » So 28. Okt 2012, 21:41

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
was ist eine normale Wellenlänge?
...

Beispiel Wasserwelle: Wie viele Wassermoleküle werden benötigt um eine 10cm lange Wasserwelle zu bilden?


Chief, wir reden doch aneinander vorbei!!

Ich rede von einem Wellenzug!, nicht von einem "Strahl" oder sowas.

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Wellenlaenge.png&filetimestamp=20060408100554

Eine Welle dauert von einem bestimmten Zustand bis zu den gleichem Zustand wenn dieser wieder auftritt.
Das wird als Welle bezeichnet, wobei es "die Welle" überhaupt nicht gibt, sondern nur die Zustände.

Lamda ist die Bezeichnung für die Wellenlänge.

Ich habe doch nur die Äpfel auseinandergeschnitten und zu einer (gedanklichen) "Welle" angeordnet!

Je schneller die Äpfel werden (sie sind beschleunigt) desto länger wird die Wellenlänge (ihr Abstand zueinander wird ständig grösser).
Denn die einzelnen Teile werden immer weiter auseinandergezogen (die Äpfelteile auf einer immer grösseren Strecke verteilt).
Also ändert sich die Wellenlänge (der Abstand zwischen den einzelnen Äpfeln) ständig.

Was sich nicht ändert ist der Takt an dem die Äpfel abgeworfen wurden, sie bei 1, 10, 100 Metern vorbeikommen.
Bei 1 Meter sind sie noch nahe beieinander, bei 100 m schon weit auseinander.
Ihre Wellenlänge ist also stark unterschiedlich, je nach Abstand zum Abwurfort.

Das ändert aber nichts daran dass die einzelnen Äpfel immer im selbem Takt, in der Sekunde eben 10, überall an der Fallstrecke vorbeikommen.
Gleichbleibender Takt bedeutet auch gleichbleibende Frequenz!
Sie kommen auch unten mit der Frequenz von 10 Hz an wenn sie zu Muss werden.

"Bei 1 Meter sind sie noch nahe beieinander, bei 100 m schon weit auseinander."

Bedeutet dass bei 1 m Abstand zum Abwurfort die Wellenlänge sehr kurz ist, bei 100m Abstand sehr lange.


Gruss Kurt
Kurt
 
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Kurt » So 28. Okt 2012, 23:47

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Eine Welle dauert von einem bestimmten Zustand bis zu den gleichem Zustand wenn dieser wieder auftritt.
Das wird als Welle bezeichnet, wobei es "die Welle" überhaupt nicht gibt, sondern nur die Zustände.
...

Das ist doch ein Witz - sind diese Wellen nicht echt oder was?



Wenn du nur Ablenken willst dann lassen wirs eben.
Kurt
 
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon julian apostata » Mo 29. Okt 2012, 05:01

Harald Maurer hat geschrieben:Nur: welche der beiden Erklärungen der Gravitationsrotverschiebung ist denn nun die richtige ? Zwei Erklärungen sind keine Erklärung!


Eine derartige Bemerkung sollte man sich noch mal genauer auf der Zunge zergehen lassen, denn diese lässt tief blicken in die Denkweise eines “SRT-Kritikers”.

Erst mal hat er keine Erklärung dafür, warum eine Lichtquelle bei geringerer Schwerkraft mit höherer Frequenz strahlen sollte, nein er bemängelt auch noch, dass der Relativist mehrere Erklärungen für gravitative Rotverschiebung hat…

…mit der Begründung es könne nur eine Erklärung geben und alle Anderen müssen deshalb falsch sein.

Echt schräg!

Deswegen weich ich nur mal kurz vom Thema ab und möchte mal zeigen, wie zwei völlig verschiedene Erklärungen, die scheinbar rein gar nichts miteinander zu tun haben, ein und dasselbe Phänomen bestätigen können.

Erst mal die Lichtuhr, welche uns die geschwindigkeitsbedingte Zeitdilatation herleitet.

Bild


Bild

Und jetzt nähern wir uns dem Thema mit einer ganz anderen, “eindimensionalen Methode” indem wir eine wechselseitige Verzerrung der Bezugsysteme um den Faktor k annehmen.

Der “SRT-Kritiker” setzt hier, und das ohne nachzudenken k=1

(a)x=x’*k+v*t (b) x’=x*k-v*t

Aus (a) wird (II), aus (b) wird (IV).
Man nehme (a) und (IV) eliminiere x und löse nach t auf, dann hat man (III) Man nehme (b) und (II) eliminiere x’ und löse nach t’ auf, dann hat man (I)

Bild

Damit jetzt in dieser Allgemeintransformation in beiden System ein konstantes c zustande kommt muss man k=wurzel(1-v²/c²) setzen und heraus kommt das da:


Bild

Und jetzt braucht man nur in (III) x’=0 setzen, und man erhält dasselbe Ergebnis, wie bei der Lichtuhr und zwar mit einer völlig anderen Methode.

Siehe auch:
http://de.wikibooks.org/wiki/Diskussion:Spezielle_Relativit%C3%A4tstheorie:_Teil_I#einfache_Ableitung_der_LT.

Das ist kein Argument gegen, sondern für die SRT.

Deshalb sag ich ja immer, lest keine schlauen Bücher zu dem Thema, denn das führt allenfalls nur zu einer oberflächlichen Auseinandersetzung mit dem Thema und ihr seht dann nur Widersprüche, wo keine sind.

Nein, schmeißt die Bücher in die Ecke und leitet euch die SRT selber ab, dann seid ihr nämlich gezwungen, selber zu denken.
julian apostata
 
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Harald Maurer » Mo 29. Okt 2012, 10:06

julian apostata hat geschrieben:Deswegen weich ich nur mal kurz vom Thema ab und möchte mal zeigen, wie zwei völlig verschiedene Erklärungen, die scheinbar rein gar nichts miteinander zu tun haben, ein und dasselbe Phänomen bestätigen können.

Das sind keine zwei unterschiedlichen Erklärungen, sondern bloß mathematische Konstruktionen der LT aus den Annahmen der ZD und c=const, und weil es sich dabei bloß um Annahmen handelt, ist es auch keine echte Herleitung aus Phänomenen und bestätigt daher auch keine Phänomene, sondern konstruiert Zusammenhänge zwischen Inertialsystemen mittels Postulaten und Synchronisations-Konventionen, wobei die "Erklärungen" dazu allesamt nichts taugen, weil sie selbst schon widersprüchlich sind und nicht funktionieren könnten! Ein typischer Fall dazu ist die "Herleitung" der ZD aus dem Lichtuhrschema, das bereits Einstein in seiner ZEBK 1905, § 3, Seite 899, (Absatz beginnend mit "Eine analoge Überlegung...") sinngemäß andeutet und feststellt, dass sich Licht auf der y-Achse im bewegten System vom ruhenden System aus betrachtet stets mit sqrt(c²-v²) bewegt, woraus wir entnehmen sollen, dass eine aufrecht stehende Lichtuhr bewegt (oder vom bewegten Beobachter betrachtet) langsamer tickt als ruhend.
Denken wir uns eine ruhende Lichtuhr mit einer Höhe von 1 LS, dann kommt ein Lichtstrahl nach 2 s zurück, bewegt sich die Uhr mit 0,5 c, dann ergeben sich bei c=const mit
2l/c*1/sqrt 1/(1-v²/c²) = 2l/c * 1,1547344 = 2,31 Sekunden, die Uhr sollte demnach also langsamer ticken. Das funktioniert aber nur, wenn die Uhr aufrecht steht. Fällt sie um und liegt sie somit in der Bewegungsrichtung des Systems, so würden sich jetzt mit c+/-v (statt mit sqrt(c²-v²) wie vorhin)
2l/c * 1/(1-v²/c²) = 2/1 * 1/1-o,5²/1²) = 2*1,33 = 2,66 Sekunden ergeben. Die Uhr muss demnach, um liegend dieselbe ZD anzuzeigen, sich um Gamma verkürzen, wobei dann ebenfalls die 2,31 Sekunden resultieren. Dass auch da ein logischer Bruch versteckt ist, fällt offenbar auch keinem Relativisten auf, denn die aufrecht stehende Uhr funktioniert nur dann voraussetzungsgemäß, wenn das bewegte Bezugssystem nicht verkürzt ist. Für die liegende Uhr muss es aber verkürzt sein - dann aber verändert sich bei aufrechter Uhr der Reflexionswinkel am oberen Spiegel und die dilatierten Zeiten passen stehend und liegend wieder nicht zusammen! Ebenso wie bei der Synchronisation zur RdG stützt sich die SRT also auch hier auf ein Grundschema, das real gar nicht funktionieren könnte! Abgesehen davon, dass so eine Lichtuhr aus geometrischen Gründen von vornherein nicht funktionieren würde, weil die Spiegel im Falle der bewegten Uhr wegen c=const einander davonlaufen würden und vom Lichtstrahl gar nicht getroffen werden könnten.
Relativisten sind dermaßen indoktriniert, dass sie nicht mehr in der Lage sind, logische Brüche und Widersprüche zu erkennen. Sie missachten in den meisten Fällen auch den Grundsatz, dass eine Koordinatentransformation das Ereignis bzw. den physikalischen Sachverhalt und die zugrunde liegenden Naturgesetze nicht verändern darf. Ein typisches Beispiel dazu wäre das Bellsche Raumschiffparadoxon. Die Lösung des Paradoxons besteht lt. SRT darin, dass relativ zu dem mitbewegten IS S', in welchem die Raketen stets ruhen, Kräfte auftreten, die das Seil dehnen. Das Seil reißt dadurch und der Relativist ist zufrieden... Was er nicht bemerkt, ist: relativ zum Ausgangsinertialsystem S besteht Lorentzkontraktion und das Seil versucht zu kontrahieren. Da der Abstand der Raketen derselbe bleibt, reißt es. Nun gibt es da einen physikalisch völlig unterschiedlichen Sachverhalt in den beiden IS S' und S: In S treten wegen der LK innere Kräfte im Seil auf, in S' dagegen aber äußere, weil der Abstand der Raketen wächst. Beides zugleich kann aber nicht zutreffen! Nach üblicher Manier löst der Relativist einen Widerspruch der LT mit einem neuen Widerspruch, der sogar noch eklatanter ist und 2 völlig unterschiedliche physikalische Prozesse manifestiert. Ignoriert der SRT-Anhänger diesen Umstand, oder hat er tatsächlich verlernt, selbst ein wenig darüber nachzudenken? Der Mathematismus, den Du hier stets praktizierst, taugt als Naturbeschreibung offenbar gar nichts!

Grüße
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Harald Maurer » Mo 29. Okt 2012, 10:19

Kurt hat geschrieben:Kommt herunten eine höhere Frequenz an weil der SAT oben mit einer höheren Frequenz sendet, oder sendet er mit seinen 1 Ghz weiter und herunten kommen 1,11 an?

Das GPS gibt dazu eine Antwort: die Satellitenuhren laufen tatsächlich schneller! Die am Erdboden um 0,00455 Hz verminderte Frequenz wird daher von den Satelliten wieder mit 10,23 MHz gesendet und eine Blauverschiebung auf dem Weg nach unten findet offenbar nicht statt, denn das würde man bemerken! In der praktizierten Laufzeitberechnung spielt die Länge des Datencodes eine entscheidende Rolle, wären die Wellenlängen verkürzt so wäre auch der Code verkürzt und es gäbe eine Falschmessung. Einsteins gravitative Frequenzverschiebung findet demnach nicht statt.
Die konkrete Gangänderung der Uhren, an welcher kein Zweifel bestehen kann (Atomuhren weisen einen relativen Gangunterschied von 1, 06*10^-16 pro Meter Höhendifferenz auf) , hat mit einer Änderung des Zeitenlaufs jedoch gar nichts zu tun.
Prof. Dr. Klaus Strobach: "Die Frage, was mit der Uhr passiert, wenn sie in ein anderes Gravitationspotenzial kommt und ihre Frequenz entsprechend ändert, wird wohl selten gestellt. Die Uhr läuft auf einem Berg nicht deshalb schneller, weil einfach die Zeit schneller läuft. Sie geht dort schneller, weil sich ganz konkret diejenigen Bauelemente ändern, die die Frequenz bestimmen. Diese Feststellung bezeichnet eigentlich nur eine Identität: Die Änderung der frequenzbestimmten Bauteile ist mit der Aussage, die Uhr ändere ihre Frequenz, identisch. Foucault-Pendel und Uhrpendel erweisen sich als Schlüssel zum Verständnis der kosmologischen Folgerungen aus dem Mach'schen Prinzip." Ende des Zitats.

Gangabweichungen von Uhren haben offenbar stets das Gravitationsfeld zur Ursache. Wird bei einer Pendeluhr das Pendel vom Feld angetrieben (der Zeittakt wird verlangsamt, wenn die beschleunigende Kraft abnimmt), so wird hingegen bei einer Cäsium-Atomuhr der Zeittakt von pulsierenden Cäsiumatomen erzeugt, die in Wechselwirkung mit magnetischen Hochfrequenzfeldern quasi als atomare Pendel zwischen zwei genau definierten Energiezuständen schwingen - wie jedes Pendel. Durch die Abnahme der Schwerkraft fällt die Cäsiumwolke langsamer durch den Mikrowellenresonator und das führt zu einer Verbreiterung der Wechselwirkungszeit und in weiterer Folge zu einer Erhöhung der Anzahl der detektierten Atome, die ihren magnetischen Zustand geändert haben. Die Frequenz des Mikrowellenfeldes, bei welcher die aufgefangene Zahl der Atome am größten ist, wird festgehalten und elektronisch gezählt. Das durch die ungewollte Verbreiterung der Wechselwirkungszeit erhöhte Maximum im Detektor führt zur Auszählung einer falschen Frequenz, nämlich einer dementsprechend höheren (das Maximum tritt abhängig vom Gravitationsfeld zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf!).
9 192 631 770 Periodendauern dieser etwas verfälschten Mikrowellenstrahlung definieren 1 Sekunde, diese Perioden sind aber etwas kürzer, und im Endeffekt tickt die Atomuhr schneller!

Anders kann's nicht sein, denn Uhren sind keine Zeit-Messgeräte, haben kein Sensorium für Zeit, und Zeit greift selbst auch nicht in physikalische Prozesse ein, weil sie als Sache gar nicht existiert. Was existiert, ist Gravitation und ihr Einfluss auf physikalische Vorgänge. Sie beeinflusst stoffliche Prozesse, wo Massen vorliegen, sie beeinflusst aber nicht stofflosen Energietransport, wie dies bei elektromagnetischen Wellen der Fall ist.



Grüße
Harald Maurer
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon Gluon » Mo 29. Okt 2012, 10:58

Harald Maurer hat geschrieben: Durch die Abnahme der Schwerkraft fällt die Cäsiumwolke langsamer durch den Mikrowellenresonator [..]


Die Atomuhren der GPS-Satelliten sind ganz gewöhnliche Atomuhren mit Gaszelle. Da fällt keine Cäsiumwolke irgendwo durch. Die Gaszelle befindet sich permanent im Resonator.

Gruß,
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Re: Die Spezielle Relativitätstheorie verstehen lernen

Beitragvon julian apostata » Mo 29. Okt 2012, 16:10

Harald Maurer hat geschrieben:2l/c*1/sqrt 1/(1-v²/c²) = 2l/c * 1,1547344 = 2,31 Sekunden, die Uhr sollte demnach also langsamer ticken. Das funktioniert aber nur, wenn die Uhr aufrecht steht. Fällt sie um und liegt sie somit in der Bewegungsrichtung des Systems, so würden sich jetzt mit c+/-v (statt mit sqrt(c²-v²) wie vorhin)


Bild

Aber das hatten wir doch schon anderswo ausführlich besprochen! Hättest du auch nur einen kleinen Blick auf (III) und (IV) geworfen, dann wäre die Sache klar gewesen.

Es sei ein Lichtstrahl jeweils die Zeit t’ unterwegs und zwar hin und zurück.

In postitver Richtung setzt du für x’=c*t’

Als Ergebnis erhältst du aus (III) und (IV)

t=t’*wurzel[(c+v)/(c-v)] x=c*t’*wurzel[(c+v)/(c-v)]

In negativer Richtung setzt du für x’=-c*t'

Als Ergebnis erhältst du aus (III) und (IV)

t=t’*wurzel[(c-v)/(c+v)] x=c*t’*wurzel[(c-v)/(c+v)]

Bei deinem konkreten Rechenbeispiel dauert also die Hinreise des Photons in K dreimal so lang, wie dessen Rückreise, während in K’ Hin und Rückreisezeit dieselbe ist, die Konstanz von c bleibt auch dann bestehen, wenn die Lichtuhr umfällt.

Harald Maurer hat geschrieben:Prof. Dr. Klaus Strobach: "Die Frage, was mit der Uhr passiert, wenn sie in ein anderes Gravitationspotenzial kommt und ihre Frequenz entsprechend ändert, wird wohl selten gestellt. Die Uhr läuft auf einem Berg nicht deshalb schneller, weil einfach die Zeit schneller läuft. Sie geht dort schneller, weil sich ganz konkret diejenigen Bauelemente ändern, die die Frequenz bestimmen. Diese Feststellung bezeichnet eigentlich nur eine Identität: Die Änderung der frequenzbestimmten Bauteile ist mit der Aussage, die Uhr ändere ihre Frequenz, identisch. Foucault-Pendel und Uhrpendel erweisen sich als Schlüssel zum Verständnis der kosmologischen Folgerungen aus dem Mach'schen Prinzip." Ende des Zitats.


Auch dieser “Professor” macht hier nur ausweichende Wischiwaschiaussagen, denn er hat keine konkrete Herleitung, für den Gang der Uhren, die RT hat dagegen mehrere davon auf Lager.

Außerdem hängt der Uhrengang nicht nur von unterschiedlicher Schwerkraft ab, sondern auch von der Massenverteilung des anziehenden Himmelskörpers.

Man braucht nämlich nur die beiden Brüche in der runden Klammer mit ra bzw. rb erweitern, dann mit dem linksstehenden Ausdruck ausmultiplizieren, so dass man M*G rausbefördern kann und durch g ersetzen und dann kommt raus

Bild

tb/ta=1+(ga*ra-gb*rb)/c²

Also nicht nur die Schwerebeschleunigung ist für den Uhrengang verantwortlich.

…sondern auch die Entfernung zum Erdmittelpunkt.

Letzte Bemerkung werdet ihr natürlich als Quatsch abtun, andererseits habt ihr keine Gleichung parat, die ohne diese Entfernungsangaben auskommt.
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