Das Raketenseilparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » So 30. Sep 2012, 21:21

Chief hat geschrieben:PS: Was ist mit dem Einsteinschen Äquivalenzprinzip? :mrgreen:


Was denn schon?
Blödsinn, es ist immer der Ortsumstand zuständig was wie passiert.
So wie es halt überall ist!

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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Mo 1. Okt 2012, 03:41

Kurt hat geschrieben:Wo gibts diese "unzähligen messtechnischen Bestätigungen" als Messwerte zu sehen?


Zum Beispiel die Proportionalität von Energieinhalt eines Photons und seiner zugehörigen Wellenlänge, wie ich sie auf Seite 1 gezeigt habe.

http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Relativit%C3%A4tstheorie#Periheldrehung

Bei Doppelsternsystemen aus Sternen oder Pulsaren, die sich in sehr geringer Entfernung umkreisen, ist die Periheldrehung mit mehreren Grad pro Jahr deutlich größer als bei den Planeten des Sonnensystems. Auch die bei diesen Sternsystemen indirekt gemessenen Werte der Periheldrehung stimmen mit den Vorhersagen der ART überein.


Ohne die Raumzeitgeometrie von ART Und SRT sind hier genauere Berechnungen gar nicht mehr möglich. (Tanz der Doppelsterne)

Überhaupt die Verwandlung von Masse in Energie…

(vergleiche Atomgewicht von Wasserstoff und Helium)

…und Energie in Masse im Teilchenbeschleuniger.

Wenn ihr Anhänger der GT seid, kommt ihr über das Bornsche Gedankenexperiment zum einem Impuls von m*v, was ganz krass im Gegensatz zu Experimenten steht, wo man Impuls von mehreren Tausend m*c erreicht und die zugehörigen Magnete auch darauf ausgerichtet sein müssen.

Reicht das noch nicht?
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » Mo 1. Okt 2012, 21:16

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wo gibts diese "unzähligen messtechnischen Bestätigungen" als Messwerte zu sehen?


Zum Beispiel die Proportionalität von Energieinhalt eines Photons und seiner zugehörigen Wellenlänge, wie ich sie auf Seite 1 gezeigt habe.


Du hast gesagt dass es "unzähligen messtechnischen Bestätigungen" gibt, und auch GPS ins Spiel gebracht.
Messwerte hast du aber nicht gezeigt, gibts wie vielleicht gar nicht?

Zum Beispiel die Proportionalität von Energieinhalt eines Photons und seiner zugehörigen Wellenlänge


Was soll denn das werden?
Ein Photon existiert nicht, und eine Rechengrösse (Energie), erstellt aus einer Wellenlänge und einer postulierten Geschwindigkeit kann keinerlei Beweise/Messwerte liefern.
Was ist denn so besonderes an der Proportionalität zwischen einem Rechenwert (Energie) und der Frequenz einer Schwingung wenn ein Wert davon postuliert ist.
Da kommt immer Proportionales raus, egal was ist.
Was hat das mit Bewiesen/Beweisen zu tun?

julian apostata hat geschrieben:Bei Doppelsternsystemen aus Sternen oder Pulsaren, die sich in sehr geringer Entfernung umkreisen, ist die Periheldrehung mit mehreren Grad pro Jahr deutlich größer als bei den Planeten des Sonnensystems. Auch die bei diesen Sternsystemen indirekt gemessenen Werte der Periheldrehung stimmen mit den Vorhersagen der ART überein.


Ist doch gut wenn die ART Vorhersagen treffen kann.
Dass das mit den wirklichen Ursachen was zu tun hat steht auf einem ganz anderem Blatt.

julian apostata hat geschrieben:Ohne die Raumzeitgeometrie von ART Und SRT sind hier genauere Berechnungen gar nicht mehr möglich. (Tanz der Doppelsterne)


Was soll denn Raum sein, was Zeit?
Ist es nicht so dass hier einfach Umstände angenommen werden die überhaupt nicht existieren.

julian apostata hat geschrieben:Überhaupt die Verwandlung von Masse in Energie…

(vergleiche Atomgewicht von Wasserstoff und Helium)

…und Energie in Masse im Teilchenbeschleuniger.


Was soll denn das sein?
Was ist Energie?
Wie kann Masse in Energie verwandelt werden?

julian apostata hat geschrieben:Wenn ihr Anhänger der GT seid, kommt ihr über das Bornsche Gedankenexperiment zum einem Impuls von m*v, was ganz krass im Gegensatz zu Experimenten steht, wo man Impuls von mehreren Tausend m*c erreicht und die zugehörigen Magnete auch darauf ausgerichtet sein müssen.

Reicht das noch nicht?


Nein, reicht überhaupt nicht, denn du musst erstmal erklären was Energie ist.

julian apostata hat geschrieben:Impuls von m*v, was ganz krass im Gegensatz zu Experimenten steht


Im Experiment zeigt sich anscheinend dass das Anschieben mit einer bestimmten "Kraft" nicht zur proportionalen Zunahme der Geschwindigkeit des Angeschobenen führt.
Ebenso die Wirkung von beschleunigter Materie nicht Geschwindigkeitsproportionale "Schäden" verursacht.
Das ist doch ganz logisch, denn einerseits kann nicht mehr Geschwindigkeit erreicht werden wenn der Anschieber nicht schneller laufen kann als es der Geschwindigkeit der Geschobenen eh schon entspricht, andererseits kann der Geschobene nicht proportional seiner Geschwindigkeit -abgebremst - werden.
Das geht nicht linear sondern nach einer "Kurve" die gegen Unendlich strebt.
Das ist doch -ganz normale Logik- oder nicht?


Gruss Kurt
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Di 2. Okt 2012, 13:31

Kurt hat geschrieben:Ist doch gut wenn die ART Vorhersagen treffen kann.
Dass das mit den wirklichen Ursachen was zu tun hat steht auf einem ganz anderem Blatt.


Ausweichendes Blabla. Wenn die RT bessere Aussagen kann als Newton, wieso ist die RT dann Unsinn? Folgt daraus, dass Newtons Physik noch größerer Unsinn ist?
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » Di 2. Okt 2012, 22:17

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ist doch gut wenn die ART Vorhersagen treffen kann.
Dass das mit den wirklichen Ursachen was zu tun hat steht auf einem ganz anderem Blatt.


Ausweichendes Blabla. Wenn die RT bessere Aussagen kann als Newton, wieso ist die RT dann Unsinn? Folgt daraus, dass Newtons Physik noch größerer Unsinn ist?


Kennst du blos das was Newton und die RT sagten.
Es geht doch ständig weiter, oder nicht.
Und da sieht man halt dass es weder nach dem noch nach der geht, sondern ganz anders.
Du hast immer noch keine Messwerte gezeigt obwohl du behauptest hast dass sie haufenweise da sind.
Und das sollte dir doch zu denken geben, oder nicht.
Denn du wirst keine finden, weil die vielen angeblichen Bestätigungen nicht vorhanden sind.
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Mi 3. Okt 2012, 09:27

Chief hat geschrieben:
Überhaupt die Verwandlung von Masse in Energie…

(vergleiche Atomgewicht von Wasserstoff und Helium)

So etwas gibt es nicht!


Jaja, der gemeine SRT-Kritiker möchte die halbe Chemie und Physik aus den Büchern getilgt haben!

Dabei kann man hiermit auch die gravitative Zeitdilatation begründen.

Von der Zimmerdecke löse sich die Masse m. Kurz vorm Boden hat sie die kinetische Energie m*g*h aufgenommen. Beim Aufprall kondensiert diese Energie zu einer Zusatzmasse: E_kin/c²=m*g*h/c².

Insgesamt ist folgende Masse nach unten gelangt:

m*(1+g*h/c²) oder als Energie formuliert m*c²*(1+g*h/c²)

Das in der runden Klammer ist genau das, was sich auch bei der gravitativen Rotverschiebung ergibt.

Kurt hat geschrieben:Kennst du blos das was Newton und die RT sagten.


Kann man noch ausweichender antworten auf die Frage.

julian apostata hat geschrieben:Wenn die RT bessere Aussagen machen kann als Newton, wieso ist die RT dann Unsinn? Folgt daraus, dass Newtons Physik noch größerer Unsinn ist


Kurt hat geschrieben:Du hast immer noch keine Messwerte


Ich häbe jede Menge indirekter Bestätigungen der SRT geliefert. Und selbst wenn ich direkte Messwerte lieferte, die würdest du doch genauso ausblenden!

Selbst wenn ich dir Einen von deiner eigenen Species präsentierte, der die richtigen Messwerte anerkennt…

http://gkemme.beepworld.de/hafelekeating.htm

…der allerdings ein geniales Gegenargument hat.

die Messwerte werden nicht von einer falschen Rechnung bestätigt :lol:
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Do 4. Okt 2012, 14:49

Kurt hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Impuls von m*v, was ganz krass im Gegensatz zu Experimenten steht


Im Experiment zeigt sich anscheinend dass das Anschieben mit einer bestimmten "Kraft" nicht zur proportionalen Zunahme der Geschwindigkeit des Angeschobenen führt.
Ebenso die Wirkung von beschleunigter Materie nicht Geschwindigkeitsproportionale "Schäden" verursacht.
Das ist doch ganz logisch, denn einerseits kann nicht mehr Geschwindigkeit erreicht werden wenn der Anschieber nicht schneller laufen kann als es der Geschwindigkeit der Geschobenen eh schon entspricht, andererseits kann der Geschobene nicht proportional seiner Geschwindigkeit -abgebremst - werden.
Das geht nicht linear sondern nach einer "Kurve" die gegen Unendlich strebt.
Das ist doch -ganz normale Logik- oder nicht?

Er redet wie üblich konsequent am Thema vorbei. Ich rede vom Impuls und er philosophiert über Geschwindigkeit!

Wenn ihr das Bornsche Gedankenexperiment durchführt und beispielsweise genau wie ich 0,6 c einsetzt, dann habt ihr für 1,2*c genau den doppelten Impuls wie bei 0,6*c, das widerspricht allen Teilchenexperimenten bei v~c

Bild

Eine Raketenmasse sei 800 kg. Der Impuls vor dem Stoß(v=15/17*c). Damit wir aber nach dem Stoß noch denselben Impuls haben wie vor dem Stoß müssen 400 kg*c² an kinetischer Energie zu 400 kg Masse kondensiert sein und bei 2000 kg Masse und 0,6*c klappt dann auch die Impulserhaltung.

Das A und O des Teilchenbeschleunigers widerspricht der Galileotransformation, mit der Lorentztransformation klappt es ohne Probleme.

Kurt hat geschrieben:Was soll denn Raum sein, was Zeit?


Was soll man auf solche Argumente noch antworten?

Ach ja, und wenn man bei den GPS-Satelliten mit dem Zeitkorrekturfaktor 4,4*10^-10 arbeiten muss, wieso kann die LT diesen Wert vorhersagen?

Also, von einer falschen Theorie würde ich ja erwarten, dass sie noch nicht mal in den Bereich von 10^-10 kommt, sondern vielleicht irgendwo bei 10^-8 oder 10^-12 oder weiss der Geier wo!

Die LT trifft aber genau ins Schwarze! 8-)
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 4. Okt 2012, 19:14

julian apostata hat geschrieben:Ich häbe jede Menge indirekter Bestätigungen der SRT geliefert. Und selbst wenn ich direkte Messwerte lieferte, die würdest du doch genauso ausblenden!

Selbst wenn ich dir Einen von deiner eigenen Species präsentierte, der die richtigen Messwerte anerkennt…

http://gkemme.beepworld.de/hafelekeating.htm

…der allerdings ein geniales Gegenargument hat.

die Messwerte werden nicht von einer falschen Rechnung bestätigt :lol:


Bin am suchen - finde jedoch das Zitat nicht, welches doch wohl eine Textpassage aus der genannten älteren Website darstellen soll. Der Anlass für diesen Artikel war, dass einmal die Rechnungen bezüglich der herumschwirrenden Zeiten nachvollzogen werden sollten. Dabei galt nur das BS 3 in dem Artikel bezüglich des H.&K.-Experimentes, während die Zugrundelegung der anderen BS nur interessehalber einmal Verwendung fanden.
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Fr 5. Okt 2012, 13:35

Chief hat geschrieben:
Das A und O des Teilchenbeschleunigers widerspricht der Galileotransformation, ...

Wie denn? :?


Die Antwort steht hier, aber sie interessiert dich nicht. Wenn dich aber die Antwort eh nicht interessiert, wieso fragst du überhaupt?

Chief hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:...
Wenn ihr das Bornsche Gedankenexperiment durchführt und beispielsweise genau wie ich 0,6 c einsetzt, dann habt ihr für 1,2*c genau den doppelten Impuls wie bei 0,6*c, das widerspricht allen Teilchenexperimenten bei v~c.

Was interessiert uns das "Bornsche Gedankenexperiment"? :?


Chief hat geschrieben:Wer hat dieses Raketen-Experiment durchgeführt


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Relativit%C3%A4tstheorie_Einsteins_(Max_Born)

Mittels der relativistischen Additionstheoreme für Geschwindigkeiten und der Analyse des unelastischen Stoßes wird zunächst die Geschwindigkeitsabhängigkeit der Masse aufgezeigt und darauf aufbauend die Trägheit der Masse, das heißt die Äquivalenz von Masse und Energie hergeleitet


Man braucht aber kein Nobelpreisträger zu sein, um dieses Gedankenexperiment selbstständig durch zu führen, ein klein wenig Realschulmathematik reicht und man muss nur die relativistische Geschwindigkeitsaddition kennen.

Gerhard Kemme hat geschrieben:Bin am suchen - finde jedoch das Zitat nicht,


Hier bin ich etwas näher darauf eingegangen. Das Zitat hast du nicht wortwörtlich, aber sinngemäß so formuliert.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=70&start=1690#p47714
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Fr 5. Okt 2012, 21:10

Chief hat geschrieben:Bedeutet das dass so ein Experiment niemals durchgeführt wurde?


Das wird momentan ständig durchgeführt.

http://cdsweb.cern.ch/record/1214401/files/CERN-Brochure-2009-003-Ger.pdf

Auf Seite 41 kannst du das da lesen und auf den folgenden Seiten sind dann die ganzen Detektoren aufgelistet.

Um jede Kollision vollstandig zu rekonstruieren, wollen die
Physiker alle Teilchen einer Reaktion vollstandig zahlen,
charakterisieren und identifizieren. Schon die Bahn der Teilchen gibt
wichtige Informationen – vor allem, wenn sich der Detektor in einem
Magnetfeld befindet. Die Ladung eines Teilchens zum Beispiel zeigt
sich, weil positiv geladene Teilchen in einer Richtung und negativ
geladene Teilchen in entgegengesetzter Richtung gekrummt sind.
Auch der Impuls der Teilchen (eine Bewegungseigenschaft, die sich
aus dem Produkt von Geschwindigkeit und Masse ergibt) lasst sich
bestimmen: Teilchen mit sehr hohem Impuls folgen einer nahezu
geraden Bahn, Teilchen mit geringem Impuls bilden enge Spiralen.


Die 2 Protonen bleiben natürlich nicht so schön aneinander pappen, wie bei den beiden Raketen da oben und bilden dann auch keinen vereinten Masseklumpen. Das ist nur ein einfaches Gedankenexperiment, was nichts kostet, welches aber jeder selbstständig ausführen können sollte, wenn er hier mitreden wollte.

Aber! Eine Sache läuft in den Milliardenteuren Experimenten exakt so ab, wie bei meinen kostenlosen Raketen da oben.

Die kinetische Energie E_kin verringert sich, sie geht aber nicht verloren.

Neue Masse m=E_kin/c² entsteht als Ausgleich für die “verlorene” kinetische Energie.

Und das könnt ihr über die Gt nicht zeigen.
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