Das Raketenseilparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 28. Sep 2012, 13:33

julian apostata hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Das wird doch ein "Streit um des Kaisers Bart" - Pendeluhr und Cäsium-Atomuhren reagieren auf die Höhe, weil sie bauartbedingt gravitationsempfindlich sind -


Umgekehrt wird eher ein Schuh draus. Eine Uhr im völlig schwerelose Raum tickt mit einer bestimmten Geschwindigkeit, je tiefer sie jedoch in einen “Gravitationssumpf” gerät, desto langsamer wird sie.

(Die Uhr trägt jedoch keine Schuld daran, die Zeit ist es)


Dann wirst du zumindest zwei Einflüsse unterscheiden müssen:

Erstens eine bauartbedingte Empfindlichkeit von Uhren bezüglich der Schwerkraft und
zweitens eine Empfindlichkeit der geheimnisvollen physikalischen Größe Zeit, die mysteriösen zeitverändernden Einflüssen ausgesetzt ist.

Während der erste Teil korrekt ist, da eine Pendeluhr mit zunehmender Höhe und damit Verringerung der Schwerkraft langsamer wird und eine Atomuhr vom Typ "Fontänen-Atomuhr CSF1" bei verringerung der Schwerkraft - d.h. bei größerer Höhe - schneller (?) wird,
ist der zweite Teil doch vermutlich nicht ganz richtig, da es schwierig ist die Zeit zu definieren und es noch schwieriger ist, eine Einflussgröße zu begründen, die eine solche Zeit verstellt.
julian apostata hat geschrieben:Bild

Um die Antwort, wie die blaue Linie konkret zustande kommt da redet ihr konsequent am Thema vorbei…

…während ich es auf relativ einfache Weise über 2 völlig verschiedene Arten über die LT zeigen konnte.


Ich wüßte nicht, dass am Thema vorbei geredet wurde, insbesondere wird über dieses Thema - zumindest von mir - seit 2002 gesprochen. Meinerseits wird darauf hin gewiesen, dass es messtechnisch unüblich wäre, dass ein Messgerät einen Freiheitsgrad hat bezüglich der Messgröße, die gemessen werden soll - vergleiche http://www.mahag.com/allg/atomuhr.php, dort heißt es:
Hierzu baute man eine "Caesium-Fontäne" auf, in der die langsamen Atome aus einer senkrecht orientierten thermischen Quelle unter der Wirkung der Schwerkraft umkehren sollten.

Wie auch eine Pendeluhr funktioniert eine Atomuhr des angesprochenen Typs unter Ausnutzung der Wirkung der Schwerkraft - ist also von dieser abhängig - insofern sind kaum Zeitmessungen bei variierender Höhe möglich. Wie bereits gesagt, eine Uhr muß bezüglich "normaler" Einflüsse wie Geschwindigkeit, Beschleunigung und Schwerkraft stabil sein - das dies auch von den Uhrenproduzenten so gesehen wird, hat das Waschmaschinen-Experiment gezeigt, d.h. eine stundenlang im Schleudergang rotierende Stoppuhr zeigte danach auf 1/100-Sekunde genau die gleiche Zeit wie die Vergleichsuhr- entsprechend wurde mit gleichem Resultat mit ruhenden und bewegten Magneten verfahren.
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » Fr 28. Sep 2012, 15:00

julian apostata hat geschrieben:Umgekehrt wird eher ein Schuh draus. Eine Uhr im völlig schwerelose Raum tickt mit einer bestimmten Geschwindigkeit, je tiefer sie jedoch in einen “Gravitationssumpf” gerät, desto langsamer wird sie.

(Die Uhr trägt jedoch keine Schuld daran, die Zeit ist es)


Was ist denn die Zeit?

julian apostata hat geschrieben:einen “Gravitationssumpf” gerät, desto langsamer wird sie.


Heisst das dass die Uhr einfach langsamer tickt, oder empfängt man ("unten") ein -langsameres- Signal weil die "Gravitatorische Rotverschiebung" zugeschlagen hat?


Gruss Kurt
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Fr 28. Sep 2012, 22:18

Gerhard Kemme hat geschrieben:Ich wüßte nicht, dass am Thema vorbei geredet wurde,


Und gerade das ist konsequentes Vorbeireden am Thema. Wie leitet ihr diese Formel ab, die ganz konkret bei Satellitenuhren gemessen wird? Und da wird keine klare Antwort kommen!

Bild

Dazu habt ihr nichts zu sagen, außer billige Ablenkungsmannöver bei zu steuern.

Kurt hat geschrieben:Was ist denn die Zeit?


Zeit ist das, was die Uhr anzeigt.
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » Fr 28. Sep 2012, 22:38

julian apostata hat geschrieben:Und gerade das ist konsequentes Vorbeireden am Thema. Wie leitet ihr diese Formel ab, die ganz konkret bei Satellitenuhren gemessen wird? Und da wird keine klare Antwort kommen!

Bild

Dazu habt ihr nichts zu sagen, außer billige Ablenkungsmannöver bei zu steuern.


Wo wurde das gemessen?

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was ist denn die Zeit?


Zeit ist das, was die Uhr anzeigt.


Ich habe dich gefagt was -die Zeit- ist.
Nicht wie das was eine Uhr anzeigt genannt wird.


Gruss Kurt
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » Sa 29. Sep 2012, 11:29

Kurt hat geschrieben:Wo wurde das gemessen?


http://de.wikipedia.org/wiki/GPS

Kurt hat geschrieben:Ich habe dich gefagt was -die Zeit- ist.
Nicht wie das was eine Uhr anzeigt genannt wird.


Da haben wir wieder mal ein typisches SRT-kritiker-Ausweichmannöver.

Er kann keine mathematische Ableitung für den Uhrengang liefern, sondern allenfalls mit ominösen Höhenunterschieden daherkommen, ohne jegliche Begründung.

Bild

Das, was gemessen wurde und sich leicht aus der LT ableitet, damit können viele Mathephobiker und „SRT-Kritiker“ möglicherweise gar nichts anfangen, deswegen kommt jetzt die Mathephobikerversion für den relativistischen Uhrengang.

Hebe eine Uhr hoch, ermittle die Energie die dazu nötig ist und nenne sie A.

Beschleunige die Uhr so, dass sie auf einer stabilen kreisförmigen Umlaufbahn bleibt, die dazu nötige Energie nenne man B.

m=Uhrenmasse c=Lichtgeschwindigkeit.

Rechne (A-B)/c²/m

Und multipliziere das Rechenergebnis mit der Erdzeit, dann hast du den Betrag, um den die Satellitenuhr schneller geht.

Warum richten sich die Uhren ausgerechnet nach der Regel, die aus der LT folgt?

Da kommt von euch nur ausweichendes Blabla.
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » Sa 29. Sep 2012, 13:32

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wo wurde das gemessen?


http://de.wikipedia.org/wiki/GPS


Gut, dann zeig mal die gemessen Werte her.

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ich habe dich gefagt was -die Zeit- ist.
Nicht wie das was eine Uhr anzeigt genannt wird.


Da haben wir wieder mal ein typisches SRT-kritiker-Ausweichmannöver.

Er kann keine mathematische Ableitung für den Uhrengang liefern, sondern allenfalls mit ominösen Höhenunterschieden daherkommen, ohne jegliche Begründung.


Er (du) kann keine Aussage liefern was denn -die Zeit- so ist.
Typisch für Leute die an Postulate und paradoxiebildende Behauptungen glauben.

Ausserdem wäre es sinnvoll wenn du meine Aussagen auch kennen/verwenden würdest.

"Die Uhr geht immer so wie es die örtlichen Umstände ergeben"

Daran ändert kein irgendwie positionierter Beobachter oder irrsinniges Postulat was.


Gruss Kurt
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 29. Sep 2012, 18:31

julian apostata hat geschrieben:Da haben wir wieder mal ein typisches SRT-kritiker-Ausweichmannöver.

Er kann keine mathematische Ableitung für den Uhrengang liefern, sondern allenfalls mit ominösen Höhenunterschieden daherkommen, ohne jegliche Begründung.

Bild

Das, was gemessen wurde und sich leicht aus der LT ableitet, damit können viele Mathephobiker und „SRT-Kritiker“ möglicherweise gar nichts anfangen, deswegen kommt jetzt die Mathephobikerversion für den relativistischen Uhrengang.

Hebe eine Uhr hoch, ermittle die Energie die dazu nötig ist und nenne sie A.

Beschleunige die Uhr so, dass sie auf einer stabilen kreisförmigen Umlaufbahn bleibt, die dazu nötige Energie nenne man B.

m=Uhrenmasse c=Lichtgeschwindigkeit.

Rechne (A-B)/c²/m

Und multipliziere das Rechenergebnis mit der Erdzeit, dann hast du den Betrag, um den die Satellitenuhr schneller geht.

Warum richten sich die Uhren ausgerechnet nach der Regel, die aus der LT folgt?

Da kommt von euch nur ausweichendes Blabla.


Wie gesagt, mit dieser Thematik befassen sich die Forumsteilnehmer - u.a. dieser Schreiberling - teilweise seit 10 und mehr Jahren intensiv - z.B.:

http://gkemme.beepworld.de/hafelekeating.htm

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kritik_an_der_Relativit%C3%A4tstheorie&dir=prev&action=history

Es sind konkrete Antworten gegeben worden - die du etwas negierst. Was du in einer solchen Diskussions-Runde nicht erwarten kannst, ist das Einstellen einer Formel mit der Erwartung, dass wir die eben mal herleiten - meist stecken da irgendwelche Näherungsformeln (Taylorreihen) drin - und man kann das der englischsprachigen Literatur entnehmen - aber solche Formeln gibt es wie Sand am Meer und die Zeit der meisten Foristen ist eng begrenzt. Wenn mit solcher Arbeit gestartet wird, dann muß die Beschäftigung sinnvoll und zielführend sein - kann ich kaum erkennen - denn:
Die Atomuhren sind - nach der eigenen Kenntnis - schwerkraftabhängig, d.h. es ist absolut vorhersehbar, dass die Uhren bei geringerer Schwerkraft schneller ticken - dies liegt dann nicht an mysteriösen Zeitbeeinflussungen, sondern an der Funktionsweise solcher Atomuhren. Es ist sehr klar, dass solche bauartbedingten Zeitabweichungen dann letzten Endes auch mathematisch per Formel angenähert werden können. Andersherum könnte man Formeln angeben, die die Veränderung der Ganggenauigkeit bei Pendeluhren beschreiben, wenn solche Uhren in größerer Höhe bei verringerter Schwerkraft betrieben werden - die Pendeluhren gehen dann langsamer.
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » Sa 29. Sep 2012, 18:49

julian apostata hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Ich wüßte nicht, dass am Thema vorbei geredet wurde,


Und gerade das ist konsequentes Vorbeireden am Thema. Wie leitet ihr diese Formel ab, die ganz konkret bei Satellitenuhren gemessen wird? Und da wird keine klare Antwort kommen!


Und?
Wo bleiben deine Messwerte dazu.
Du hast ja GPS angeführt.
Wo also wird diese Formel, die du eingestellt hast, "ganz konkret" und korrekt bei GPS bestätigt, entsprechende Werte gemessen.


Gruss Kurt
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon julian apostata » So 30. Sep 2012, 04:51

Kurt hat geschrieben:Wo bleiben deine Messwerte dazu.
Du hast ja GPS angeführt.
Wo also wird diese Formel, die du eingestellt hast, "ganz konkret" und korrekt bei GPS bestätigt, entsprechende Werte gemessen.


Hier wird mal wieder das typische SRT-Kritikerverhalten zelebriert. Man schaltet konsequent auf Durchzug!

http://de.wikipedia.org/wiki/GPS

Auf den Satelliten geht damit die Zeit vor. Der relative Gangunterschied (Δt/t) zu einer irdischen Uhr liegt zwar bei nur 4,4·10−10, er ist jedoch deutlich größer als die relative Ganggenauigkeit von Cäsium-Atomuhren, die besser als 10−13 sind.


Bild

Die blaue Linie entspricht genau der Gleichung, die ich hier rein gestellt habe. Ermittelt man den Schnittpunkt von r=26500 km mit der blauen Linie, so erhält man genau den gemessenen Wert von 4,4*10^-10

Dies ist eine der unzähligen messtechnischen Bestätigungen der Lorentztransfomation.
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Re: Das Raketenseilparadoxon

Beitragvon Kurt » So 30. Sep 2012, 08:44

julian apostata hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wo bleiben deine Messwerte dazu.
Du hast ja GPS angeführt.
Wo also wird diese Formel, die du eingestellt hast, "ganz konkret" und korrekt bei GPS bestätigt, entsprechende Werte gemessen.


Hier wird mal wieder das typische SRT-Kritikerverhalten zelebriert. Man schaltet konsequent auf Durchzug!


Wo sind die Messwerte!
Zeig sie her wenn du schon so " "ganz konkret" und korrekt bei GPS bestätigt" behauptest.

Du kannst dir ja die Abweichungen der Uhren der GPS-SAT mal ausgeben lassen, sie sind in den Fram's der SAT zu finden (Subframe 1).


julian apostata hat geschrieben:Dies ist eine der unzähligen messtechnischen Bestätigungen der Lorentztransfomation.


Wo gibts diese "unzähligen messtechnischen Bestätigungen" als Messwerte zu sehen?
Mit welchen Einrichtungen wurden sie gemessen?

Gruss Kurt
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