Chief hat geschrieben:Die Geschwindigkeit interessiert nicht, sondern die Wirkung der Zentrifugalkraft (Trägheit)! Die soll laut Einstein mit Gravitationskraft gleichgesetzt werden.
Gut, untersuchen wir mal die Zeitdilatation, wenn wir mit dem Weltraumlift nach oben fahren.

Die Energie, um von r_0 nach r_1 zu gelangen, errechnet sich so:

Da haben wir also in der eckigen Klammer 2 Summanden. Der 1. Summand (Schwerkraft) erschwert den Aufstieg, der 2.Summand (Zentrifugalkraft) erleichtert ihn.
Die Uhr bei r_1 tickt um den Faktor E/m/c² schneller als bei r_0. So gesehen könnte man sagen: Die Zentrifugalkraft wirkt der gravitativen Zeitdilatation entgegen.
Ebenso könnte man aber auch sagen: Die Zentrifugalkraft interessiert mich nicht, ich will die Sache über die Geschwindigkeit berechnen.
Die Liftgeschwindigkeit bei r_1 ist nämlich r_1*w. Nun kannst du also so vorgehen dass du so tust, als ob die Erde nicht rotieren würde, du beim Aufstieg also den 2.Summanden weg lässt.
Erst wenn du oben bist, versetzt du die Erde samt Lift wieder in Rotation und berechnest, wie die gravitativen Zeitdilatation durch die Geschwindigkeit teilweise wieder ausgeglichen wird, dann kommst du nämlich über die andere Rechenmethode genau zum gleichen Ergebnis.
Kurt hat geschrieben:Schwingt es in O/W-Richtung dann schwingt es in jede Richtung gleich, wenn du auf der Erde bist ist das nicht so.
Schwingt es in N/S-Richtung dann schwingt es senkrecht zu deinem Tisch, das ist, wenn du auf der Erde bist nicht der Fall, da schwingt es schräg zur Decke/Tisch/Boden.
Bezieht sich diese Aussage nun auf einen Standort am Äquator, oder eine Kiste, die am Äquator hoch gezogen wird?

