Zum Begriff der Bewegung in der Physik

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zum Begriff der Bewegung in der Physik

Beitragvon Kurt » Di 4. Sep 2012, 21:52

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:ich meine wenn du a sagst dann musst du auch b sagen, dann musst du erklären wieso es zu einer Stauchung wegen des Ätherwindes kommt, jedoch zu keiner Abbremsung.
Denn beides ist untrennbar miteinander verknüpft.


Der Ansatz von G.K. ist meistens so, dass er eine anschauliche und plausible Übersetzung der verdeckten naturwissenschaftlichen Realität in die Verständniswelt von Menschen machen möchte.



Redest du jetzt auch schon in der siebten Art, muss wohl ein Virus sein.

Gerhard Kemme hat geschrieben:Insofern wurde es bereits angedeutet - es ist ein Antrieb vorhanden, der eine gleichförmige oder beschleunigte Bewegung verursacht. Wobei auch Wellen in fluiden Medien - z.B. Wasser, Luft, Äther(?) - dadurch angetrieben werden, dass eine Auslenkung erfolgt oder erfolgen soll - und die Teilchen des Fluids Platz machen müssen, damit der auslenkende Mechanismus (Membran) Raum greifen kann - d.h. auch bei Elektromagnetischen Wellen ist ein Antrieb vorhanden.


Du handselst dir damit nur Ungereimtheiten ein.
Wo soll denn der Antrieb herkommen?

Bedenke: "Wellen" durchdringen sich unbeeinflusst, der jeweilge Antrieb würde sich aber kompensieren.
Und hinterher wäre dann nichts mehr (an)Treibendes da.

Lass "Wellen" das sein was sie sind, longitul sich ausbreitende Druckunterschiede im Medium, reisende Materie das was sie ist.
Einzelne BTs die die Substanz wechseln, dann gibts keine Probleme.

Gruss Kurt
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Re: Zum Begriff der Bewegung in der Physik

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 4. Sep 2012, 22:17

Kurt hat geschrieben:Redest du jetzt auch schon in der siebten Art, muss wohl ein Virus sein.


Laß dich durch die Redeweise nicht vom Inhalt ablenken. :mrgreen:
Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Insofern wurde es bereits angedeutet - es ist ein Antrieb vorhanden, der eine gleichförmige oder beschleunigte Bewegung verursacht. Wobei auch Wellen in fluiden Medien - z.B. Wasser, Luft, Äther(?) - dadurch angetrieben werden, dass eine Auslenkung erfolgt oder erfolgen soll - und die Teilchen des Fluids Platz machen müssen, damit der auslenkende Mechanismus (Membran) Raum greifen kann - d.h. auch bei Elektromagnetischen Wellen ist ein Antrieb vorhanden.


Du handselst dir damit nur Ungereimtheiten ein.
Wo soll denn der Antrieb herkommen?
Bedenke: "Wellen" durchdringen sich unbeeinflusst, der jeweilge Antrieb würde sich aber kompensieren.
Und hinterher wäre dann nichts mehr (an)Treibendes da.


Im Prinzip sprachen wir über die LT, deren Bezugssystem BS' sich mit v in Bewegung befindet - das ist einfach eine spezielle Transformation von einem KO-System ins andere - d.h. einfach mathematisch abstrakt. Wenn dann etwas physikalisches Leben eingehaucht wird, dann kann es sich doch um sehr unterschiedliche physikalische Objekte handeln, die entsprechend auch diverse Antriebe haben. Nehmen wir wie zuletzt angedeutet Wellen in Fluiden, dann hatte ich es bereits beschrieben: Die Teilchen vor einem bewegten Mechanismus müssen, irgendwohin ausweichen - und wenn wir kreuz und quer Auslenkungen haben, dann wird man Druckwellen in unterschiedlichen Richtungen haben - siehe:
http://www.youtube.com/watch?v=PoqCcI1KbmU&feature=share&list=UUDt_F2yiGPVXFf3xA5whgrA
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Re: Zum Begriff der Bewegung in der Physik

Beitragvon Kurt » Di 4. Sep 2012, 22:36

Gerhard Kemme hat geschrieben:Die Teilchen vor einem bewegten Mechanismus müssen, irgendwohin ausweichen - und wenn wir kreuz und quer Auslenkungen haben, dann wird man Druckwellen in unterschiedlichen Richtungen haben - siehe:
http://www.youtube.com/watch?v=PoqCcI1KbmU&feature=share&list=UUDt_F2yiGPVXFf3xA5whgrA


Du zeigst hier "Oberflächenwellen", also Umstände die durch Gravitation erzeugt wurden, dabei gehts eigentlich um Pendelung.
Mit den "Wellen" selber, also um Ereignisse im Medium, hat das eigentlich nichts zu tun.
Und da schiebt auch niemand an.
Die Weiterleitung geschieht durch Druckveränderung der betroffenen Materie (Substanz bei Licht), es breitet sich nur die Druckänderung aus, das Medium bleibt da wo es ist.
Die Druckweiterleitung lässt sich am ehesten mit der wirkenden Erhaltungsgrösse beschreiben.

Gruss Kurt
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Re: Zum Begriff der Bewegung in der Physik

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 5. Sep 2012, 18:06

Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Die Teilchen vor einem bewegten Mechanismus müssen, irgendwohin ausweichen - und wenn wir kreuz und quer Auslenkungen haben, dann wird man Druckwellen in unterschiedlichen Richtungen haben - siehe:
http://www.youtube.com/watch?v=PoqCcI1KbmU&feature=share&list=UUDt_F2yiGPVXFf3xA5whgrA


Du zeigst hier "Oberflächenwellen", also Umstände die durch Gravitation erzeugt wurden, dabei gehts eigentlich um Pendelung.
Mit den "Wellen" selber, also um Ereignisse im Medium, hat das eigentlich nichts zu tun.


Dass die Hand ins Wasser eingetaucht ist, kann sicherlich nicht abgestritten werden, d.h. es pflanzen sich Druckänderungen im Medium Wasser fort und solche Druckwellen breiten sich soweit aus, bis sich ein Freiraum ergibt, wo sie dann in einen leeren Raum oder ein Vakuum auslaufen können.

Kurt hat geschrieben:Und da schiebt auch niemand an.

Du wirst bei Schall oder Licht auch - meistens (oder immer?) - etwas haben, was per mechanischen "Anschub" solche Wellen auslöst - leg' die Hand gegen die Membran eines in Betrieb befindlichen Lautsprechers und du wirst die Vibrationen feststellen - entsprechend gibt es Bewegungen bei der Erzeugung von Elektromagnetischen Wellen, d.h. es gibt Thermische Schwingungen, elektrische Ladungen pendeln in der Dipolantenne oder Elektronen werden per Bewegung auf ein anderes Energieniveau gehoben.

Kurt hat geschrieben:Die Weiterleitung geschieht durch Druckveränderung der betroffenen Materie (Substanz bei Licht), es breitet sich nur die Druckänderung aus, das Medium bleibt da wo es ist.

Dies wird kaum abgestritten - doch wenn die sich ausbreitende Druckänderung auf einen Freiraum ohne Medium trifft, dann bewegt sich das Medium in diesen Freiraum hinein.
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Re: Zum Begriff der Bewegung in der Physik

Beitragvon Kurt » Mo 10. Sep 2012, 22:23

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und da schiebt auch niemand an.

Du wirst bei Schall oder Licht auch - meistens (oder immer?) - etwas haben, was per mechanischen "Anschub" solche Wellen auslöst - leg' die Hand gegen die Membran eines in Betrieb befindlichen Lautsprechers und du wirst die Vibrationen feststellen - entsprechend gibt es Bewegungen bei der Erzeugung von Elektromagnetischen Wellen, d.h. es gibt Thermische Schwingungen, elektrische Ladungen pendeln in der Dipolantenne oder Elektronen werden per Bewegung auf ein anderes Energieniveau gehoben.


Gerhard, leg die Hand an den Lautsprecher, er schwinge mit irgendeiner Frequenz, dann zwicke die Leitung ab, die Schwingung wird verstummen.
Verstummen wird das was bereits sich vom Lautsprecher gelöst hat nicht, es fliesst ihne die Anschiebung des Lautsprechers weiter.

Der Lautsprecher ist also nicht dr Anschieber dessen was er -verbrochen- hat, sondern nur der Erzeuger.
Die von ihm erzeugten Wirkungen breiten sich ohne sein Zutun aus, das bewerkstelligt das Medium.

So wie beim Lautsprecher ist es auch bei Licht/Funk, beim Lautsprecher ist es longitudinale Druckänderung im Medium, bei Licht/Funk auch.
Es ist einzig die Eigenschaft des Mediums dass die Weiterleitungsgeschwindigkeit vorgibt.


Gruss Kurt
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