Faber hat geschrieben:Trigemina hat geschrieben:Ich habe schon längstens begriffen dass sich die Projektion nicht zufriedenstellend, d.h. allenfalls verfälschend darstellen lässt.
Warum reden Sie schon wieder um den heißen Brei herum? Die Sachlage ist einfach: Es gibt keine Projektion, die Ihre angebliche Lösung der Fragestellung in die flache SRT-Raumzeit überträgt. Folglich ist Ihre angebliche Lösung keine Antwort auf die Frage, was nun mit dem rotierenden Rad in der flachen SRT-Raumzeit passiert.
Ich rede nicht um den heissen Brei herum, sondern sage deutsch und deutlich wo das Problem liegt. Das auf eine euklidische Ebene projizierte Zahnrad hat im Laborsystem bei unveränderlichem Radius eine geringere Umfangslinie. Daran ist nichts zu ändern.
Faber hat geschrieben:Trigemina hat geschrieben:Das sage ich nun ja schon seit Tagen. Aber genau diesen Umstand wirfst du mir vor und verlangst etwas Menschenunmögliches und nimmst dies zum Anlass, der SRT Widersprüche unterzustellen.
Ich verlange nichts Menschenunmögliches. Ich stimme zu, dass es menschenunmöglich ist, das mathematische Resultat Ihrer Überlegungen zur Fragestellung in die flache SRT-Raumzeit zu projizieren.
Wohlbemerkt ist es menschenunmöglich, diese Projektion in unverzerrter Form hinzukriegen.
Ich verlange nur Menschenmögliches und Vernünftiges: Geben Sie endlich zu dass Sie keine Antwort auf die Frage vorgelegt haben: Was passiert mit dem Zahnrad laut SRT im Bezugsystem des Fahrzeugs?
Diese Antwort bin ich nicht schuldig geblieben. Im Laborsystem passt das Lorentz-kontrahierte Zahnrad wunderbar mit der gleichermassen Lorentz-kontrahierten Zahnstange zusammen. Auch im Ruhesystem des rotierenden Zahnrads passt das Zahnrad wunderbar mit der Zahnstange zusammen, da dort ihre Relativgeschwindigkeit an ihren Berührungspunkten Null ist.
Geben Sie zu, dass eine Antwort die Weltlinien aller Punkte des Zahnrades in der Minkowski-Raumzeit anzugeben hat. Geben Sie zu, dass Sie die Weltlinien nicht angegeben haben und somit keine Antwort auf die Frage vorgelegt haben.
Ich habe die Raumzeitkoordinaten vom Ruhesystem des Zahnrads ins Laborsystem transformiert. Das alleine ist physikalisch relevant, nicht die Projektion auf eine euklidische Ebene.
Geben Sie zu, dass für das Rad SRT-gemäß in der Minkowski-Raumzeit zu jedem Zeitpunkt U = 2*pi*R gilt.
Nie und nimmer würde ich einen solchen Unsinn verbreiten und von meinem Diskussionspartner in verhörtechnischer Manier ein Geständnis verlangen. Wir sind hier nicht bei einer polizei-physikalischen Vernehmung.
Geben Sie zu, dass die Zähne des Zahnrades aus Symmetriegründen alle gleich breit bleiben.
Nein, im Laborsystem sind die Zähne Lorentz-kontrahiert.
Geben Sie zu, dass ideale Zahnradbahnen gemäß SRT nicht fahrtauglich sind.
Falsch. Die Zahnkränze passen in allen Bezugssystemen wunderbar zueinander. Das habe ich gezeigt.
Das ist nicht menschenunmöglich. Menschenunmöglich ist, das Ehrenfest-Paradoxon aufzulösen.
So so, dann mach es doch einfach besser wenn du schon glaubst damit ja bloss etwas Menschenmögliches zu verlangen. Stattdessen glaubst du mit deiner Diktion das Ehenfest-Paradoxon als ungerechtfertigten und durch nichts erhärteten Verdacht gegen die SRT zu verwenden.
Gib endlich zu dass du das Ehrenfest-Paradoxon überhaupt nicht verstanden hast und bisher so ziemlich alles durcheinander gebracht hast.
Gruss