Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Raketenstart, in welche Richtung?
BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 20:29 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
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Für strikte Nichtphysiker und kleinere Kinder, falls hier mal welche mitlesen:

Das Problem kann man an einem Diskuswerfer veranschaulichen.
Der dreht sich um seine eigene Achse und wirft den Diskus in Drehrichtung. Dabei addieren sich sein Armschwung und seine Drehgeschwindigkeit. Der Diskus fliegt recht weit.
Würde er den Diskus entgegen seiner Drehgeschwindigkeit werfen, so würde der Diskus weniger weit fliegen, weil sich die Geschwindigkeiten subtrahieren.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Raketenstart, in welche Richtung?
BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 20:43 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23209
Wohnort: Bayern
Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Wieso sollte sich da ein Unterschied in der Ankunftszeit ergeben?

Ankunftszeiten :?: :?: :?: :?: :?: :?:
Wir reden hier von eingesparter Antriebsenergie :!: :!: :!: :!: :!:
Schlaf weiter.
.
.


Davon kannst du auch reden, da gibts auch kleinen Unterschied.
Ich habe ein Beispiel aufgesetzt, darauf hat sich die Aussprache entwickelt, darauf beziehe ich mich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Raketenstart, in welche Richtung?
BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 20:47 
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Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58
Beiträge: 11188
Kurt hat geschrieben:
Davon kannst du auch reden, da gibts auch kleinen Unterschied.

Quatsch.
.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Raketenstart, in welche Richtung?
BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 20:49 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23209
Wohnort: Bayern
Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Davon kannst du auch reden, da gibts auch kleinen Unterschied.

Quatsch.
.
.



Es wird Zeit das du das Beispiel verstehst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Raketenstart, in welche Richtung?
BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 21:55 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23209
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Chief hat geschrieben:

Kurt hat geschrieben:
Bedenke doch mal,
- du startest vom selbem Orte,
- beschleunigst mit der selben Kraft
- überwindest die selbe Streckenlängen

Wieso sollte sich da ein Unterschied in der Ankunftszeit ergeben?


das ist wie wenn Du von einem fahrenden Zug die Steine wirfst und die Wurfweite soll relativ zu den Gleisen gemessen werden.

Gruß


Chief,
es gibt einen Spruch der so geht:
Ohne die Nennung des Bezuges ist jedwede Aussage zu irgend einer Grösse wertlos.

Selbstverständlich gilt dieser auch hier.
Ich hatte gehofft/erwartet dass auch Ernst das beherzigt, denn dann hätte entweder nachfragen müssen wieso ich meine Behauptung setze, oder klarlegen wieso er seine Behauptung aufstellt.


Yukterez hat es ja verstanden, dann aber -geschwiegen-.

Zitat:
Was du da beschreibst wäre der Fall wenn das Gravitationsfeld 1:1 mit der Erde mitrotieren würde.


Er hat also begriffen dass mein Beispiel darauf abzielt dass es sich dabei um ein "IS" handelt.
Also alles im selbem Bezugssystem ist.
Der Startplatz, das Ziel, keines davon bewegt sich, die Abstände zueinander immer konstant bleiben, ihre Geschwindigkeit ist immer Null.

Ob nun die Rakete linksrum oder rechtsrum zum Ziel fliegt ist egal, die Strecke ist die gleiche, die Umstände sind identisch.
Also kann es keinen Unterschied geben was die Laufzeit und den "Energieverbrauch" betrifft.
Beide Raumschiffe kommen gleichzeitig am Ziel an.
(
- sie fliegen gleichzeitig weg
- überwinden die gleiche Strecke
- verbrauchen die gleiche "Energie"
- kommen gleichzeitig an
- sind beide mit v = 0 losgeflogen
- kommen beide mit gleichem v am Ziel, dem geoSAT, an
- haben beide nach 1 s die selbe Geschwindigkeit
- haben beide nach einer Stunde die selbe Geschwindigkeit
)


Einen Unterschied kann es nur geben wenn die Edenrotation einen Einfluss auf die Strecken hat die die Rakete durcheilt.
Das dieser Einfluss vorhanden ist das ist selbstverständlich.
Und genau den versuche ich zu erfahren.

Ernst hingegen betrachtet diesen Einfluss überhaupt nicht sondern argumentiert/berechnet Umstände die völlig anders geartet sind.
Sein fiktives Ziel liegt ausserhalb der Erde, hat mit der nichts zu tun.
Er verhält sich so als solle die Rakete zum Mars fliegen.
Er betrachtet aus Sicht eines Venusbewohners.
Selbstverständlich startet man diese Rakete so dass sie in der besten Richtung zum Ziel steht.
So dass sie die Erdendrehung und die Bewegung um die Sonne -mitnimmt-.

Ich hoffe dass Ernst das jetzt -sieht-.



Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Raketenstart, in welche Richtung?
BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 22:02 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23209
Wohnort: Bayern
Ernst hat geschrieben:
Für strikte Nichtphysiker und kleinere Kinder, falls hier mal welche mitlesen:

Das Problem kann man an einem Diskuswerfer veranschaulichen.
Der dreht sich um seine eigene Achse und wirft den Diskus in Drehrichtung. Dabei addieren sich sein Armschwung und seine Drehgeschwindigkeit. Der Diskus fliegt recht weit.
Würde er den Diskus entgegen seiner Drehgeschwindigkeit werfen, so würde der Diskus weniger weit fliegen, weil sich die Geschwindigkeiten subtrahieren.
.
.


Auch für alle anderen "Kinder".

Diese Geschwindigkeiten von denen du hier redest existieren nicht.

Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: ≈ ⅓ %
BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 22:19 
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Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55
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Kurt hat geschrieben:
Yukterez hat es ja verstanden, dann aber -geschwiegen-.

Yukterez hat geschrieben:
Was du da beschreibst wäre der Fall wenn das Gravitationsfeld 1:1 mit der Erde mitrotieren würde.

Er hat also begriffen dass mein Beispiel darauf abzielt dass es sich dabei um ein "IS" handelt.

Aber das Ursprungsposting bezieht sich auf die Erde ! Wie du ja gesehen hast, bekomme ich bei Beschleunigung bis zur Fluchtgeschwindigkeit v2=√(1*G*M/r) 0.34% Ersparnis bei der Energie wenn man im richtigen statt im falschen Winkel fliegt, und Ernst hat es ebenfalls mit seiner Rechnung Beschleunigung bis zur Orbitalsgeschwindigkeit v1=√(G*M/r) auf eine ähnliche Zahl (0.4%) gebracht (ich werde es mal mit v1 auf meine Methode mit Pythagoras proberechnen, mir kommt es etwas zu simpel vor die Rotationsgeschwindigkeit einfach zu addieren. Meiner Meinung nach gehört die quadriert, mit der Eigenbeschleunigungsgeschwindigkeit² addiert und dann aus dem ganzen die Wurzel gezogen; dann erst hat man meines Erachtens die Endgeschwindigkeit.)


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 Betreff des Beitrags: Re: ≈ ⅓ %
BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 22:27 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Yukterez hat es ja verstanden, dann aber -geschwiegen-.

Yukterez hat geschrieben:
Was du da beschreibst wäre der Fall wenn das Gravitationsfeld 1:1 mit der Erde mitrotieren würde.

Er hat also begriffen dass mein Beispiel darauf abzielt dass es sich dabei um ein "IS" handelt.

Aber das Ursprungsposting bezieht sich auf die Erde ! Wie du ja gesehen hast, bekomme ich bei Beschleunigung bis zur Fluchtgeschwindigkeit v2=√(1*G*M/r) 0.34% Ersparnis bei der Energie wenn man im richtigen statt im falschen Winkel fliegt, und Ernst hat es ebenfalls mit seiner Rechnung Beschleunigung bis zur Orbitalsgeschwindigkeit v1=√(G*M/r) auf eine ähnliche Zahl (0.4%) gebracht.


Das Ursprungsposting war unklar, das habe ich aus deiner Antwort gesehen.
Darum wurde es auch mit der Antwort darauf sofort klargestellt.


Gruss Kurt

Also ich meine auch dass da das ² reingehört.
Was mich aber mehr interessiert ist der "Unterschied" wenns um ein "IS" geht, also wenn alles im Bereich der Erde bleibt.
Im Klatrtext:
ich möche wissen wie sehr sich die Masse der Erde auf den Träger auswirkt/rückwirkt, ihn beeinflusst, den Materiebezug mitbestimmt.
Nicht nur wie stark, sondern auch wie weit, bzw. mit welcher Änderungsrate Abstandsmässig geschieht.

Es gab ja schon mehrere Versuche die"Raumzeitkräuselung" zu messen, diese Daten, wenn sie denn brauchbar sind, könnten dazu beitragen das zu erkennen.


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 Betreff des Beitrags: treibstoffsparende Himmelfahrt
BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 22:33 
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Das wäre dann auf einem nichtrotierendem Himmelskörper der Fall. Dann müsste man klarerweise schnurstracks und geradewegs nach oben fliegen wenn man Treibstoff sparen will.


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 Betreff des Beitrags: Re: treibstoffsparende Himmelfahrt
BeitragVerfasst: Mi 30. Mai 2012, 22:37 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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Yukterez hat geschrieben:
Das wäre dann auf einem nichtrotierendem Himmelskörper der Fall. Dann müsste man klarerweise schnurstracks und geradewegs nach oben fliegen wenn man Treibstoff sparen will.


Bei einem geoSAT ist das auch so (rotierende Erde).

Frage:
du sitzt in einem geostationärem SAT und lässt einen Stein fallen.
Fällt der schnurstraks runter oder in einer schiefen Bahn.


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