Chief hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Bedenke doch mal,
- du startest vom selbem Orte,
- beschleunigst mit der selben Kraft
- überwindest die selbe Streckenlängen
Wieso sollte sich da ein Unterschied in der Ankunftszeit ergeben?
das ist wie wenn Du von einem fahrenden Zug die Steine wirfst und die Wurfweite soll relativ zu den Gleisen gemessen werden.
Gruß
Chief,
es gibt einen Spruch der so geht:
Ohne die Nennung des Bezuges ist jedwede Aussage zu irgend einer Grösse wertlos.Selbstverständlich gilt dieser auch hier.
Ich hatte gehofft/erwartet dass auch Ernst das beherzigt, denn dann hätte entweder nachfragen müssen wieso ich meine Behauptung setze, oder klarlegen wieso er seine Behauptung aufstellt.
Yukterez hat es ja verstanden, dann aber -geschwiegen-.
Was du da beschreibst wäre der Fall wenn das Gravitationsfeld 1:1 mit der Erde mitrotieren würde.
Er hat also begriffen dass mein Beispiel darauf abzielt dass es sich dabei um ein "IS" handelt.
Also alles im selbem Bezugssystem ist.
Der Startplatz, das Ziel, keines davon bewegt sich, die Abstände zueinander immer konstant bleiben, ihre Geschwindigkeit ist immer Null.
Ob nun die Rakete linksrum oder rechtsrum zum Ziel fliegt ist egal, die Strecke ist die gleiche, die Umstände sind identisch.
Also kann es keinen Unterschied geben was die Laufzeit und den "Energieverbrauch" betrifft.
Beide Raumschiffe kommen gleichzeitig am Ziel an.
(
- sie fliegen gleichzeitig weg
- überwinden die gleiche Strecke
- verbrauchen die gleiche "Energie"
- kommen gleichzeitig an
- sind beide mit v = 0 losgeflogen
- kommen beide mit gleichem v am Ziel, dem geoSAT, an
- haben beide nach 1 s die selbe Geschwindigkeit
- haben beide nach einer Stunde die selbe Geschwindigkeit
)
Einen Unterschied kann es nur geben wenn die Edenrotation einen Einfluss auf die Strecken hat die die Rakete durcheilt.
Das dieser Einfluss vorhanden ist das ist selbstverständlich.
Und genau den versuche ich zu erfahren.
Ernst hingegen betrachtet diesen Einfluss überhaupt nicht sondern argumentiert/berechnet Umstände die völlig anders geartet sind.
Sein fiktives Ziel liegt ausserhalb der Erde, hat mit der nichts zu tun.
Er verhält sich so als solle die Rakete zum Mars fliegen.
Er betrachtet aus Sicht eines Venusbewohners.
Selbstverständlich startet man diese Rakete so dass sie in der besten Richtung zum Ziel steht.
So dass sie die Erdendrehung und die Bewegung um die Sonne -mitnimmt-.
Ich hoffe dass Ernst das jetzt -sieht-.
Gruss Kurt