Mich als Laie stört an den Theorien, dass sie zu ernst genommen werden. Es ist ja schon schwer genug unsere Existenz zu verstehen. Dass aus allem eine Weltanschauung gemacht wird, ist für mich ebenfalls nicht akzeptierbar.
Ob die RT falsch ist oder richtig entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe aber mittlerweile auch ein gebrochenes Verhältnis zu Aussagen, ob etwas falsch oder richtig ist. Die RT mag in sich geschlossen sein und bildet damit möglicherweise ein in sich schlüssiges Konzept. Mehr ist da doch offenbar nicht. Wenn man das dann als richtig betrachten will, dann meinetwegen. Auf jeden Fall ist die RT nicht vollständig, denke ich.
Die oben von Yukterez angesprochenen SI-Einheiten usw., sind ja letztlich Einheiten die durch unsere Sinne ihre Begründung oder Erklärung finden. Ich habe so meine Zweifel, ob das ausreicht, tiefere Grundlagen zu erkennen. Die Ableitungen daraus erklären m. E. ein Funktionsmodell, aber kein Modell, welches den Ursprung des Universums beweisen kann.
Gleichzeitig muss man aber auch anerkennen, dass wir nichts anderes haben und das beste daraus gemacht wurde. Hoffe ich.
Ich sehe auch die von der Physik benutzten Absoluten oder Konstanten kritisch. Was mich besonders stört, sind eigentlich die fehlenden Philosophen, die die wesentlichen Erkenntnisse der Physik und anderer Wissenschaften betrachten und eine neutrale Weltanschauung formen.
Übrigens finde ich nicht nur die relative Zeit, sondern die Zeit überhaupt als Zumutung. Zeit ist zwar ein Faktor ohne den der Mensch kein Modell kreieren kann. Hier findet die Zeit auch meine Akzeptanz. Das Universum betrachte ich als zeitlos, was natürlich auch nicht so ganz einfach zu akzeptieren ist.
