Yukterez hat geschrieben:
Wäre die Zeitdilatation da oben aber der gleiche Effekt wie bei einer Pendeluhr, die langsamer schwingt je weniger Gravitation herrscht, dann würde ja nicht genau der Wert herauskommen, den man erwartet wenn man ART und SRT kombiniert !
Ein Beispiel: Nimmt man ein Messinstrument, welches Ähnlichkeit mit einem Messschieber hat - aber als Messschenkel zwei Bimetalle besitzt, dann wird man an einem Messort mit stark veränderlichen Temperaturen, nicht mit gutem Technikergewissen genaue Messungen machen wollen - man sagt dann einfach, dass ein solches Messinstrument für die geplanten Messungen nicht geeignet sei.
Wenn man also weiß, dass Atomuhren bauartbedingt empfindlich gegenüber Änderungen der Schwerkraft sind, dann wird man als kluger Techniker im Bereich der Erdoberfläche keine Zeitmessungen in einem Flugzeug machen wollen. Im Weltraum wäre es vermutlich möglich, weil die Gravitation geringer ist.
Wer längere Zeit in der Technik gearbeitet hat, der weiß, dass immer die gewünschten Werte heraus kommen - wenn das Experiment nicht durch unabhängige Sachverständige und Kontrolleure begleitet wird.
So wäre für mich eine Grundfrage, ob bei dem Experiment von Joseph C. Hafele und Richard E Keating im Jahre 1971, welches mit 4 Cäsium-Atomuhren durchgeführt wurde, diese Uhren - bedingt durch ihre Bauart - schwerkraftabhängig waren?