Anfrage an Frau Annette Schavan wegen Relativitätstheorie

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

die Eieruhr

Beitragvon Yukterez » Mo 7. Mai 2012, 20:37

Wäre die Zeitdilatation da oben aber der gleiche Effekt wie bei einer Pendeluhr, die langsamer schwingt je weniger Gravitation herrscht, dann würde ja nicht genau der Wert herauskommen, den man erwartet wenn man ART und SRT kombiniert !
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Die nichtvorhandene "Zeit"

Beitragvon Kurt » Mo 7. Mai 2012, 20:44

Yukterez hat geschrieben:Wäre die Zeitdilatation da oben aber der gleiche Effekt wie bei einer Pendeluhr, die langsamer schwingt je weniger Gravitation herrscht, dann würde ja nicht genau der Wert herauskommen, den man erwartet wenn man ART und SRT kombiniert !


Wenn man davon ausgeht dass sowas wie "Zeit" existiert, diese dilatiert werden kann, davon ausgeht dass Gravitation etwas -anziehendes- ist, dann, ja dann kommt so Seltsames heraus.
Dann meint mancher dass der Gang einer Uhr, deren Taktgeber, also beim GPS die Atomuhr, davon abhängig ist.

Der Gange einer Uhr ist von der verwendeten Materie und den Umständen am Orte abhängig.
Von sonst nichts!!

Gruss Kurt
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Uhrenvergleich

Beitragvon Yukterez » Mo 7. Mai 2012, 21:02

Das heisst die RT beschreibt zwar die Funktionsweise von Atomuhren, nicht aber von Pendeluhren ?
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was denn nun ?

Beitragvon Yukterez » Mo 7. Mai 2012, 21:17

Das Haefele Keating Experiment ist nach Aussage von Frau Lopez aber Betrug (:
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Chief deckt auf

Beitragvon Yukterez » Mo 7. Mai 2012, 21:26

Soso, ich habe aber gehört, dass das Ergebnis nach Aussage von Frau Lopez deshalb Betrug sei, weil es die RT bestätige. An den Universitäten ist man jedoch der Meinung, dass das Ergebnis die RT bestätigt, womit wieder widerlegt wäre, dass die RT Betrug ist (:
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Re: die Eieruhr

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 8. Mai 2012, 13:46

Yukterez hat geschrieben:Wäre die Zeitdilatation da oben aber der gleiche Effekt wie bei einer Pendeluhr, die langsamer schwingt je weniger Gravitation herrscht, dann würde ja nicht genau der Wert herauskommen, den man erwartet wenn man ART und SRT kombiniert !


Ein Beispiel: Nimmt man ein Messinstrument, welches Ähnlichkeit mit einem Messschieber hat - aber als Messschenkel zwei Bimetalle besitzt, dann wird man an einem Messort mit stark veränderlichen Temperaturen, nicht mit gutem Technikergewissen genaue Messungen machen wollen - man sagt dann einfach, dass ein solches Messinstrument für die geplanten Messungen nicht geeignet sei.

Wenn man also weiß, dass Atomuhren bauartbedingt empfindlich gegenüber Änderungen der Schwerkraft sind, dann wird man als kluger Techniker im Bereich der Erdoberfläche keine Zeitmessungen in einem Flugzeug machen wollen. Im Weltraum wäre es vermutlich möglich, weil die Gravitation geringer ist.

Wer längere Zeit in der Technik gearbeitet hat, der weiß, dass immer die gewünschten Werte heraus kommen - wenn das Experiment nicht durch unabhängige Sachverständige und Kontrolleure begleitet wird.

So wäre für mich eine Grundfrage, ob bei dem Experiment von Joseph C. Hafele und Richard E Keating im Jahre 1971, welches mit 4 Cäsium-Atomuhren durchgeführt wurde, diese Uhren - bedingt durch ihre Bauart - schwerkraftabhängig waren?
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Re: die Eieruhr

Beitragvon contravariant » Di 8. Mai 2012, 17:40

Gerhard Kemme hat geschrieben:Wenn man also weiß, dass Atomuhren bauartbedingt empfindlich gegenüber Änderungen der Schwerkraft sind, dann wird man als kluger Techniker im Bereich der Erdoberfläche keine Zeitmessungen in einem Flugzeug machen wollen. Im Weltraum wäre es vermutlich möglich, weil die Gravitation geringer ist.


Sind sie das denn? Das Zeitnormal, das in einer Atomuhr zugrunde liegt, ist ein sehr elemenaterer physikalische Prozess (Emission einer elektromagentischen Welle durch einen elektronischen Übergang in Cäsiumatomen). Du solltest dann schon erklären in welcher Form dieser Prozess anders durch die Graviation beeinflußt wird als andere denkbare Zeitnormale.
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Re: die Eieruhr

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 8. Mai 2012, 19:54

contravariant hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Wenn man also weiß, dass Atomuhren bauartbedingt empfindlich gegenüber Änderungen der Schwerkraft sind, dann wird man als kluger Techniker im Bereich der Erdoberfläche keine Zeitmessungen in einem Flugzeug machen wollen. Im Weltraum wäre es vermutlich möglich, weil die Gravitation geringer ist.


Sind sie das denn? Das Zeitnormal, das in einer Atomuhr zugrunde liegt, ist ein sehr elemenaterer physikalische Prozess (Emission einer elektromagentischen Welle durch einen elektronischen Übergang in Cäsiumatomen). Du solltest dann schon erklären in welcher Form dieser Prozess anders durch die Graviation beeinflußt wird als andere denkbare Zeitnormale.


Das verdampfte Caesium strömt durch einen Resonator - und ich kann es mir vorstellen, dass es nicht egal ist unter welchem Winkel der Strahl hindurch strömt und welchen Wert die Schwerkraft hat - damit haben sich etliche Leute befaßt:

http://me-lrt.de/u-01-2-atomuhr
http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=4540

http://www.ptb.de/cms/fileadmin/internet/fachabteilungen/abteilung_4/Wie_funktioniert_eine_Atomuhr_new.pdf - siehe:
Danach wird die Atomwolke durch Laserstrahlen beschleunigt, etwa einen Meter hoch nach oben geworfen, bevor sie unter dem Einfluss der Gravitation wieder herunterfällt (wie in einer Fontäne).
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Re: die Eieruhr

Beitragvon contravariant » Di 8. Mai 2012, 20:11

Gerhard Kemme hat geschrieben:Das verdampfte Caesium strömt durch einen Resonator - und ich kann es mir vorstellen, dass es nicht egal ist unter welchem Winkel der Strahl hindurch strömt und welchen Wert die Schwerkraft hat - damit haben sich etliche Leute befaßt:

http://me-lrt.de/u-01-2-atomuhr
http://forum.grenzwissen.de/showthread.php?t=4540

http://www.ptb.de/cms/fileadmin/internet/fachabteilungen/abteilung_4/Wie_funktioniert_eine_Atomuhr_new.pdf - siehe:
Danach wird die Atomwolke durch Laserstrahlen beschleunigt, etwa einen Meter hoch nach oben geworfen, bevor sie unter dem Einfluss der Gravitation wieder herunterfällt (wie in einer Fontäne).


Du weißt also nicht, wie die Atomuhren durch die Schwerkraft beschleunigt werden. Woher weißt du dann, dass der bei Hafele-Keating gemessene Effekt auf Atomuhren beschränkt ist und nicht ein allgemeiner physikalischer Effekt ist?
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Re: die Eieruhr

Beitragvon contravariant » Di 8. Mai 2012, 21:27

Highway hat geschrieben:Bei geschätzten 400g oder so in etwa. Die Antwort ist er bis heute schuldig. :lol:

Richtig. Gerhard ist bis heute die Fehlerrechung schuldig, dass sein Versuchsaufbau tatsächlich den erwarteten Effekt auflösen kann.
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