Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Bell hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Alle Ereignisse, die im vorgegeben Raum "Zug" in der Zeitspanne passieren (und es sind Milliarden und Abermilliarden von Ereignissen wenn man die Quantendimension einschließt) können bei Einstein nicht passieren, sie existieren nicht und ihre etwaigen Folgen außerhalb der Zeitspanne sind dementsprechend bei Einstein ohne Kausalität.
Zum ich weiß nicht wievielten Male: Ob eine Zeitspanne zwischen den Anzeigen der Uhren existiert oder nicht, läßt sich nur durch einen Vergleich der Uhren vorn und hinten feststellen.
Ob es sich feststellen lässt oder nicht ist nicht das grundsätzliche Problem und interessiert hier nicht. Das grundsätzliche Problem ist die Annahme Einsteins, dass zwei für einen Beobachter gleichzeitige Ereignisse für einen anderen Beobachter nicht gleichzeitig sind (genannt RdG),
also dass eine Zeitspanne zwischen den Ereignissen für einen Beobachter existiert und für den anderen Beobachter nicht existiert. Das ist hier die grundsätzliche Problematik, die Ernst mit seinem Paradoxon dargelegt hat.
Die Existenz dieser Zeitspanne kann zu zwei Realitäten führen, was nicht akzeptabel ist. Das ist also nicht ein "Denkfehler" von Ernst, sondern vielmehr ein Denkfehler von Einstein...

Dadurch, dass Uhren unterschiedlich gehen oder als unterschiedlich gehend beobachtet werden, entsteht weder Zeit noch eine Zeitspanne. Dadurch, dass Sie aus dem unterschiedlichen Uhrengang eine Zeitspanne konstruieren, entsteht nirgends eine neue Realität, und es fehlt auch keine Realität, und nirgends kommt Zeit hinzu noch wird irgendwo Zeit gestohlen.
Ob ein Prozess in Gang gesetzt wird oder nicht -und darauf begründete Ernst ja ursprünglich sein angebliches Paradoxon (Huhn legt mal ein Ei, mal nicht, dies Beispiel verschweigt er jetzt schamhaft)-, hängt immer davon ab, dass an einem Ort in einem bestimmten IS eine entsprechende Zeitspanne gemessen wird ... oder eben nicht.