Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Mo 12. Mär 2012, 22:22

Hallo Robert !
Solange sich Zentrifugalkraft und Gravitation die Waage halten bleiben die Planten auf ihrer Bahn. Das ist alles aus fertig.
Das ist seit Newton bekannt und was anderes hat noch niemand gefunden und wird auch keiner finden.
Das dass nicht mit der ART zusammen paßt spricht gegen die ART. Das ist auch alles was man dazu sagen kann
.
Das, was du sagst, ist doch genau richtig. Ich habe im Parallellthread "Andere Theorien " die Kepler`schen Gesetze eingestellt.Das ist doch ein ewiges Wechselspiel zwischen Gravitation und Fliehkraft, das die Planeten auf Bahn hält. Was das Ganze mit der ART zu tun haben soll, ist mir auch ein Rätsel. Irgendeine Ursache muss es aber haben, dass man vor einigen Jahren die Fliehkraft abgeschafft hat.
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Re: Plantetenbewegung

Beitragvon contravariant » Mo 12. Mär 2012, 22:23

rmw hat geschrieben:Solange sich Zentrifugalkraft und Gravitation die Waage halten bleiben die Planten auf ihrer Bahn. Das ist alles aus fertig.
Das ist seit Newton bekannt und was anderes hat noch niemand gefunden und wird auch keiner finden.
Das dass nicht mit der ART zusammen paßt spricht gegen die ART. Das ist auch alles was man dazu sagen kann.

Dann kannst du ja auch sicherlich diese Ergebnisse erklären
Bild
viewtopic.php?f=7&t=416#p38651
Völlig ohne ART, sondern ausschließlich mit Newton gerechnet.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Di 13. Mär 2012, 10:52

Hallo Robert !

rmw hat geschrieben:
Solange sich Zentrifugalkraft und Gravitation die Waage halten bleiben die Planten auf ihrer Bahn. Das ist alles aus fertig.
Das ist seit Newton bekannt und was anderes hat noch niemand gefunden und wird auch keiner finden.

Das beste Beispiel ist die Entsendung einer Satellitensonde zur Venus oder gar zum Merkur. Wenn du glaubst, da wird die Rakete mit der Nase zur Venus ausgerichtet und dann...,Gas Geben !... wirst du draufkommen, dass du auf die Art und Weise nie und nimmer die Venus erreichen kannst.
Das Wichtigste bei einem Flug zur Venus ist nämlich: Bremsen, bremsen und nochmals bremsen. Da wird jemand sagen, die Venus ist doch der Sonne viel näher als die Erde, die Sonde müsste doch aufgrund der Gravitation doch von selbst zur Sonne fallen. Der hat sich gründlich getäuscht.
Die Techniker der NASA müssen nämlich die hohe Umlaufgeschwindigkeit der Erde auf die wesentlich niedrigere Umlaufgeschwindigkeit der Venus absenken und müssen der von der Erde gestarteten Rakete Geschwindigkeit NEHMEN, indem sie das Raketentriebwerk GEGEN die Fahrtrichtung zünden. Und damit nicht zuviel Treibstoff verbraucht wird, nehmen sie sogar zu Kunstgriffen wie Swing-by-Manövern Zuflucht, indem sie die überschüssige Bewegungsenergie auf die Erde übertragen.
Aber was heißt das Bremsen? Das ist doch Verringerung der Trägheitskraft, der Fliehkraft.
Und da wollen Spezialisten sagen, NUR die Gravitation sei maßgebend bei Planetenbahnen.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Harald Maurer » Di 13. Mär 2012, 11:52

"Die Techniker der NASA müssen nämlich die hohe Umlaufgeschwindigkeit der Erde auf die wesentlich niedrigere Umlaufgeschwindigkeit der Venus absenken..."
Soso!
Umlaufgeschwindigkeit der Erde: 29,78 km/s
Umlaufgeschwindigkeit der Venus: 35,02 km/s

Beiträge zu schreiben, wo einfach alles falsch ist, ist wohl auch eine eigene Kunst!
:lol:
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon contravariant » Di 13. Mär 2012, 14:31

Hannes hat geschrieben:Und da wollen Spezialisten sagen, NUR die Gravitation sei maßgebend bei Planetenbahnen.

Wie bekomme ich denn dann nur mit der Gravitation die korrekte Bahnkurve? Das müsstest du dann schon irgendwie mal erklären.

Der Vollständigkeit halber: http://de.wikipedia.org/wiki/Keplerprob ... he_Problem Dort wird das Keplerproblem analytisch gelöst. Und es wird auch ausschließlich die Gravitation verwendet. Es werden keine Flieh-, Rückstell- oder sonstigen Kräfte addiert oder subtrahiert.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Di 13. Mär 2012, 14:59

Hallo contra !
Der Vollständigkeit halber: http://de.wikipedia.org/wiki/Keplerprob ... he_Problem Dort wird das Keplerproblem analytisch gelöst. Und es wird auch ausschließlich die Gravitation verwendet. Es werden keine Flieh-, Rückstell- oder sonstigen Kräfte addiert oder subtrahiert.

Ich habe mir in der Richtung auch schon Gedanken gemacht.
Es ist möglich, dass in der Formel für Gravitation die Trägheitskraft bereits enthalten ist, sodass deine Berechnungen richtig sein können.(Ich habe vor einigen Tagen bereits eingeräumt, dass in der experimentell ermittelten Formel für Gravitation die Trägheitskraft bereits enthalten ist)
Bei einem Karussell wirkt aber nicht nur die Gravitation, sondern auch die Antriebskraft des Karussellmotors, sodass sich wieder andere Kräfteverhältnisse ergeben.
Jedenfalls ist die laufende Diskussion mit dir sehr interessant und ich lege nicht unbedingt Wert darauf, nur selbst recht zu haben.
Mich interessiert die Realität, sonst nichts.

Hannes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon contravariant » Di 13. Mär 2012, 15:12

Hannes hat geschrieben:Es ist möglich, dass in der Formel für Gravitation die Trägheitskraft bereits enthalten ist, sodass deine Berechnungen richtig sein können.

Nein. Die Zentrifugalkraft hängt von der Winkelgeschwindigkeit ab, während in die Formel für die Gravitation nur der Abstand der beiden Objekte eingeht.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Di 13. Mär 2012, 15:32

Hallo Harald !
Umlaufgeschwindigkeit der Erde: 29,78 km/s
Umlaufgeschwindigkeit der Venus: 35,02 km/s

Beiträge zu schreiben, wo einfach alles falsch ist, ist wohl auch eine eigene Kunst!

Da die Formel für Fliehkraft nicht nur die Umlaufgeschwindigkeit, sondern auch den Radius des Sonnenabstandes enthält, ist dein Einwurf zum Ersten einmal richtig, muss aber trotzdem das Problem nicht klären.
Ich weiß aus vielen Berichten der Raumfahrt, dass zur Sonne hin gebremst werden muss. Ich habe dir daher einen Bericht (Wikipedia) einer Fahrt zum Merkur (ist auch im inneren Radius zur Sonne)kopiert und eingestellt.(Orbitalgeschwindigkeit 47,87 km/sec)
Der Merkur umkreist die Sonne in einem Drittel der Entfernung wie die Erde, so dass eine Raumsonde über 91 Millionen Kilometer in den Gravitationspotentialtopf der Sonne fliegen muss, um den Planeten zu erreichen.
Von einem stationären Startpunkt würde die Raumsonde keine Energie brauchen, um in Richtung Sonne zu fallen. Da der Start aber von der Erde erfolgt, die sich bereits mit einer Orbitalgeschwindigkeit von 30 km/s um die Sonne bewegt, verhindert der hohe Bahndrehimpuls der Sonde eine Bewegung Richtung Sonne. Daher muss die Raumsonde eine beträchtliche Geschwindigkeitsänderung aufbringen, um in eine Hohmannbahn einzutreten, die in die Nähe des Merkurs führt.

Stattdessen muss der gesamte Bremsimpuls für einen Eintritt in den Merkurorbit mittels der bordeigenen Triebwerke durch eine Extramenge an mitgeführtem Treibstoff aufgebracht werden.

Hier ist genau beschrieben, wie der Bahndrehimpuls mitwirkt und nicht nur die Gravitation. Hast du das nicht gewusst ? Dieser Bahndrehimpuls ist doch die Ursache der Trägheitskräfte.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Di 13. Mär 2012, 16:06

Hallo Contra !
Nein. Die Zentrifugalkraft hängt von der Winkelgeschwindigkeit ab, während in die Formel für die Gravitation nur der Abstand der beiden Objekte eingeht.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass in den Keplergesetzen, die ja experimentell ermittelt wurden, die Winkelgeschwindigkeit bereits mitgerechnet wird,da Kepler auch von Fahrstrahlen spricht.
2.Keplersches Gesetz:
Ein von der Sonne zum Planeten gezogener „Fahrstrahl“ überstreicht in gleichen Zeiten gleich große Flächen.

In den Keplergesetzen ist also nicht nur die Gravitation wirksam.

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Re: Scheinkräfte

Beitragvon contravariant » Di 13. Mär 2012, 16:24

Hannes hat geschrieben:Es ist nicht ausgeschlossen, dass in den Keplergesetzen, die ja experimentell ermittelt wurden, die Winkelgeschwindigkeit bereits mitgerechnet wird,da Kepler auch von Fahrstrahlen spricht.

Die Keplerschen Gesetze werden bei der Lösung des Keplerproblems aber nicht verwendet. Bei dem Keplerproblem ging es ja genau darum, eine Theorie zu konstruieren, die die beobachteten Bahnen der Planten korrekt vorhersagt. Die Newtonschen Bewegungsgleichungen zusammen mit der Newtonschen Gravitation tun genau das (wenn man den Merkur mal aussen vor lässt). Ich habe das numerisch demonstriert. Der Wikiartikel, den ich verlinkt hatte, zeigt die analytische Lösung.
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