rmw hat geschrieben:Eine Reaktionskraft muß eine Ursache haben, sie entsteht nicht aus dem Nichts. In diesem Fall ist die Ursache die Massenträgheitskraft, das ist doch offensichtlich.
Zur Beschreibung des Vorganges reichen Newton 2 zur Beschreibung der Beschleunigung der Masse infolge der einen Kraft und Newton 3 zur Beschreibung der entgegengsetzeten Reaktionskraft. (Darin ist in Newton2 der Einfluß der Massenträgheit bereits berücksichtigt, sonst würde die Masse ja instantan beschleunigt und nicht entsprechend a=F/m). Eine zusätzliche "Trägheitskraft" wäre doppeltgemoppelt und daher falsch.
Am Verständnis gebrichts allenfalls dir. Das Bild entspricht nicht einmal den allereinfachsten Grundlagen der Mechanik. Für eine simple Kraftzusammensetzung reichts bei diesen "Experten" nicht mehr.
So? Dann wirst Du ja die Fehler darin benennen können. Die Darstellung entspricht einer simplen Zerlegung einer Kraft in zwei Komponenten, wie man es beizeiten lernt.
G ist zerlegt in
Gzund
Gp.
G =
Gz+
Gp. Einfachstes Vektorhandling. Sieh auch Du dir die schiefe Ebene an
In erster Linie war Feynman ein großer Selbstdarsteller. Dass er den ganzen Unsinn mit dem Verschwinden der Massenträgheitskraft erfunden hat ist ihm ohne weiteres zuzutrauen.
An Überheblichkeit gegenüber Nobellpreisträgern, Professoren und Fachliteraturen ist hier kein Mangel.
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