Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 5. Apr 2009, 18:24

contravariant hat geschrieben:
Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo,

Ja dann mal Butter bei die Fische, an welcher Stelle gehen die Eigenschaften des Äthers in die Lorentztransformationen ein. Schreib mal eine LT hin und dann kannst du exakt angeben, an welche Größen von den Eigenschaften des Äthers abhängen.


beim Michelson-Morley-Experiment ging man davon aus, dass das Licht waagerecht c+v und c-v schnell war (einmal gegen und einmal mit dem Ätherwind). Diese beiden Laufzeiten hat man nun mir der senkrechten Laufzeit verglichen.

Es ergab sich kein Unterschied. Die Erklärung war dann, dass sich das Interferometer in Bewegungsrichtung um den Gammfaktor verkürzt hat.

Hier gilt demnach das 2. Postulat nicht, weil es hier ein c+v und ein c-v gibt.

Erst durch die RdG wurde das c+v und das c-v abgeschafft.



MIR brauchst du das nicht erzählen...


Tja, dann erzähle DU uns doch, warum in der SRT auf einmal simsalabim c+v und c-v relativ zu bewegten Beobachtern nicht mehr gilt. Lorentz hat ja nie die Invarianz der LG zu bewegten Beobachtern postuliert, sondern es war einzig und allein Albert Einstein. Und das MM-Experiment war auch nicht dazu konzipiert, die invarianz der LG relativ zu bewegten Beobachtern nachzuweisen, sondern relativ zu einem angenommenen Äther. Ein Äther ist ja auch kein Beobachter, oder? Ein Beobachter kann nur ein Mensch oder ein Meßinstrument sein. Bitte die Bezugssysteme bei einer Relativbewegung nicht verwechseln, das ist fatal, es ergibt sich nur Denkbrei.

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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 5. Apr 2009, 18:33

contravariant hat geschrieben:
Ich bin nicht MontyHall, wer auch immer das sein mag.


Achso.
Du gehörst zum Forum "Alpha Centauri" und Du weißt nicht wer "MontyHall" ist? Der mit den Ziegen?
Na, ganz plausibel ist das nicht, Deine Aussage "wer auch immer das sein mag", vor allem wenn Du Dich ausgerechnet auf seine Ziegen beziehst. :lol: :lol: :lol:

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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » So 5. Apr 2009, 19:40

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Der mit den Ziegen?

Du hast doch die "geniale" Lösung des Ziegenproblems erarbeitet?! Ausserdem warte ich immer noch auf deine Erklärung an welcher Stelle die LT denn nun den Äther zwingend vorraussetzen...? Und nicht wieder ausweichen, sonst bekommt man noch den Eindruck, dass du keine Ahnung hast.
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noch Nachhilfe für Privatgelehrte

Beitragvon Ernst » So 5. Apr 2009, 20:30

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Erst noch ein wenig Theorie Nachhilfe für Privatgelehrte nachzulesen hier

Und dann eine kleine Alltags-Übungsaufgabe aus dieser Quelle

Coriolis Ballon.jpg
Coriolis Ballon.jpg (50.14 KiB) 6522-mal betrachtet


Ach Du dicker Gustav! Corioliskraft in Richtung Nord-West. Meint der Herr Professor. Privatphysikalisch unmöglich meint unser Privatgelehrter. Bild
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 6. Apr 2009, 08:11

contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Der mit den Ziegen?

Du hast doch die "geniale" Lösung des Ziegenproblems erarbeitet?!


Meine "geniale" Lösung des Ziegenproblems ist gar nicht so genial, sie ist ganz simpel. Sie ist lediglich auf einen Mangel an Abstraktionsfähigkeit der Statistiker und Mathematiker zurückzuführen, die sich damit beschäftigt haben: Die sind nicht in der Lage zwischen zwei verschiedenen Ebenen des Denkens zu unterscheiden, hier zwischen der statistischen Ebene und der individuellen Ebene. Ein Problem des "Bezugssystems" sozusagen... Und damit haben die Relativisten bekanntlich große Probleme. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Vielleicht verstehst Du besser den Mangel an Abstraktionsfähigkeit durch diesen Witz:

Sagt ein Statistiker zu einem Mathematiker: "Jede Minute wird in Deutschland ein Fußgänger überfahren".
Sagt der Mathematiker: "Der arme Kerl!"


contravariant hat geschrieben:Ausserdem warte ich immer noch auf deine Erklärung an welcher Stelle die LT denn nun den Äther zwingend vorraussetzen...? Und nicht wieder ausweichen, sonst bekommt man noch den Eindruck, dass du keine Ahnung hast.


Nun, MontyHall, an welcher Stelle bzw. durch welche Rechenschritte die Lorentztransformation den Äther berücksichtigen ist Teil meiner Frage gewesen. Die solltest Du aber beantworten, zusammen mit Deinen Kumpeln aus Alpha Centauri. Aber sie verkriechen sich bald alle in deren Höhle und trauen sich nicht mehr als Meute die Diskussionen über die Kritik der Relativitätstheorie überall zu überfallen. Sie lassen Dich und paulchen tapfer allein im Regen stehen, das ist aber nicht nett, oder? Und Ihr beide habt wieder keine sachlichen Antworte zu liefern, nur biedere Ablenkungsversuche und Pöbeleien des untersten Niveaus, wie immer. Na gut, ich gebe Dir einen Tipp, vielleicht hilft es in der sachlichen Diskussion weiter: Die Eigenschaften eines angenommenen Äthers liegen m.E. in den maxwellschen Gleichungen (Permeabilität und Dielektrizität, glaube ich, was auch immer es sein mag, ist hier nicht relevant). Und sowohl Lorentz als auch Einstein legen für ihre jeweiligen Hypothesen der Lichtausbreitung die maxwellschen Gleichungen zugrunde. Bei Einstein frag man sich allerdings warum. Hast Du eine Erklärung?

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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Gerhard Kemme » Mo 6. Apr 2009, 10:49

contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich erinnere daran, falls Du die Lorentz-Theorie nicht kennst, dass Lorentz einen Äther mit physikalischen Eigenschaften voraussetzt (wie Maxwell), sowie eine elastische Verformung der Objekte aufgrund des Widerstandes gegen den Äther. Die Lorentztransformationen beschreiben also diese Hypothese, die rein gar nichts mit dem 2. Postulat Einstein zu tun hat, und die hier zur Diskussion gestellt wurde. Nicht alles durcheinanderbringen, MontyHall.

Ja dann mal Butter bei die Fische, an welcher Stelle gehen die Eigenschaften des Äthers in die Lorentztransformationen ein. Schreib mal eine LT hin und dann kannst du exakt angeben, an welche Größen von den Eigenschaften des Äthers abhängen.


Nach meiner Ansicht liegt hier ein klassisches Missverständnis vor, bei dem es um den Begriffsinhalt des Begriffes "Äther" geht. Man kann nicht zu Allem und Jedem Äther sagen, wenn man auch ansonsten nicht zu Häusern Fahrräder und zu Menschen Wolken sagen will. Der Lorentz-Äther bezieht sich auf ein mathematisches Konstrukt, wie z.B. ein elektrisches Feld ein solches darstellt, während der Begriff des Äthers sich auf eine Substanz bezieht, die aus Gegenständen, d.h. aus konkreten Teilchen, besteht. Jetzt zu sagen, dass der Lorentz-Äther etwas sei, was sich so verhält, dass die Lorentztransformationen physikalisch wahr seien, stellt wiederum die Sachlage auf den Kopf, d.h. es soll die physikalische Realität durch mathematische Konstrukte bestimmt werden, was wohl unsinnig ist. Ausgangspunkt hat die physikalische Realität zu sein, von der dann ein mathematisches Modell abstrahiert wird.

mfg
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 6. Apr 2009, 11:43

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Nach meiner Ansicht liegt hier ein klassisches Missverständnis vor, bei dem es um den Begriffsinhalt des Begriffes "Äther" geht. Man kann nicht zu Allem und Jedem Äther sagen, wenn man auch ansonsten nicht zu Häusern Fahrräder und zu Menschen Wolken sagen will. Der Lorentz-Äther bezieht sich auf ein mathematisches Konstrukt, wie z.B. ein elektrisches Feld ein solches darstellt, während der Begriff des Äthers sich auf eine Substanz bezieht, die aus Gegenständen, d.h. aus konkreten Teilchen, besteht. Jetzt zu sagen, dass der Lorentz-Äther etwas sei, was sich so verhält, dass die Lorentztransformationen physikalisch wahr seien, stellt wiederum die Sachlage auf den Kopf, d.h. es soll die physikalische Realität durch mathematische Konstrukte bestimmt werden, was wohl unsinnig ist. Ausgangspunkt hat die physikalische Realität zu sein, von der dann ein mathematisches Modell abstrahiert wird.


Wobei bei Einstein m.E. gar kein Missverständnis mit der Definition des Äthers vorkommen kann: Einstein schließt ja in seiner SRT 1905 die Existenz - sprich die Eigenschaften - eines Äthers aus: Er stellt seine Postulate zur Lichtausbreitung in einem leeren und kräftefreien Raum auf.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Sebastian Hauk » Mo 6. Apr 2009, 18:10

Hallo Frau Lopez,



Wobei bei Einstein m.E. gar kein Missverständnis mit der Definition des Äthers vorkommen kann: Einstein schließt ja in seiner SRT 1905 die Existenz - sprich die Eigenschaften - eines Äthers aus: Er stellt seine Postulate zur Lichtausbreitung in einem leeren und kräftefreien Raum auf.


bezüglich der SRT ist diese Aussage richtig.

Bei der ART gilt laut Einstein folgendes:

Wenn mann das Gravitationsfeld , d.h. die Funktionen gik weggenommen denkt, so bleibt nicht ewa ein Raum vom Typus (1), sondern überhaupt nichts übrig, auch kein "topologischer Raum". Denn die Funktionen gik beschreiben nicht nur das Feld, sondern gleichzeitig auch die topologische und metrische Struktur-Eigenschaften der Mannigfaltigkeit


Gruß

Sebastian
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » Mo 6. Apr 2009, 18:55

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Meine "geniale" Lösung des Ziegenproblems ist gar nicht so genial, sie ist ganz simpel. Sie ist lediglich auf einen Mangel an Abstraktionsfähigkeit der Statistiker und Mathematiker zurückzuführen, die sich damit beschäftigt haben: Die sind nicht in der Lage zwischen zwei verschiedenen Ebenen des Denkens zu unterscheiden, hier zwischen der statistischen Ebene und der individuellen Ebene.

Ich habe noch nie einen Mathematiker getroffen, dem es an Abstraktionsfähigkeit gemangelt hat. Und ich kenne mehr als nur 2-3. Das Verhältnis von statistischer zu individueller Ebene ist im übrigen klar definiert, nur hast du das noch nicht gemerkt.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Nun, MontyHall,

Ich bin immer noch nicht Montyhall, klar GOMchen?

Jocelyne Lopez hat geschrieben: an welcher Stelle bzw. durch welche Rechenschritte die Lorentztransformation den Äther berücksichtigen ist Teil meiner Frage gewesen. Die solltest Du aber beantworten, zusammen mit Deinen Kumpeln aus Alpha Centauri.

An keiner, deswegen braucht man den Äther ja nicht. Aber das sagte ich ja bereits vor 3-4 Postings.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 6. Apr 2009, 19:35

contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Nun, MontyHall,

Ich bin immer noch nicht Montyhall, klar GOMchen?


GOMchen finde ich niedlich, klar MontyHall? :lol: :lol:
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