Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » So 5. Apr 2009, 16:29

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wieso? Die Lorentztransformationen sind doch von Lorentz entwickelt worden, um seine eigene Hypothese zu beschreiben (mit Äther und materieller Verkürzung der bewegten Objekte).

Sind sie. Sie funktionieren allerdings auch zwanglos ohne Äther.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 5. Apr 2009, 17:05

contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wieso? Die Lorentztransformationen sind doch von Lorentz entwickelt worden, um seine eigene Hypothese zu beschreiben (mit Äther und materieller Verkürzung der bewegten Objekte).

Sind sie. Sie funktionieren allerdings auch zwanglos ohne Äther.


Achso.

Und was ist die Ursache der Verkürzung der bewegten Objekte in der SRT, die bei Lorentz mit einer materiellen Verformung aufgrund des Widerstandes gegen den Äther angenommen wurde?

Es reicht nämlich nicht zu sagen "es funktioniert allerdings auch zwanglos ohne Äther", das kann ja jeder, man muß auch erklären können, wie es ohne Äther "funktioniert". Sonst ist es ja keine Aufklärung, nicht?

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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Sebastian Hauk » So 5. Apr 2009, 17:10

Hallo Frau Lopez,


Und was ist die Ursache der Verkürzung der bewegten Objekte in der SRT, die bei Lorentz mit einer materiellen Verformung aufgrund des Widerstandes gegen den Äther angenommen wurde?


die Ursache ist hier die RdG. Die RdG verkürzt die Gegenstände.

Gruß

Sebastian
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » So 5. Apr 2009, 17:21

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Es reicht nämlich nicht zu sagen "es funktioniert allerdings auch zwanglos ohne Äther", das kann ja jeder, man muß auch erklären können, wie es ohne Äther "funktioniert".

An welcher Stelle in den LT treten die Eigenschaften des Ähers auf?

Jocelyne Lopez hat geschrieben:ESonst ist es ja keine Aufklärung, nicht?

Für die Aufklärung wendest du dich bitte an deinen Sexualtherapeuten.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 5. Apr 2009, 17:27

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo Frau Lopez,


Und was ist die Ursache der Verkürzung der bewegten Objekte in der SRT, die bei Lorentz mit einer materiellen Verformung aufgrund des Widerstandes gegen den Äther angenommen wurde?


die Ursache ist hier die RdG. Die RdG verkürzt die Gegenstände.

Gruß

Sebastian


Lass doch mal unser MontyHall antworten. :)
Er behauptet doch, dass die Lorentz-Transformationen "allerdings auch zwanglos ohne Äther funktionieren". Er kann also auch wohl erklären, wie er sich das persönlich vorstellt, dass sie "zwanglos funktionieren", oder? Du hast dagegen schon mehrmals gesagt, dass Du persönlich die Relativität der Gleichzeitigkeit nicht verstanden hast, Du brauchst sie also hier nicht noch einmal als Erklärung aufzutischen.

Dafür haben wir doch schon weit und breit hier gesehen, dass in der SRT sowohl Längenkontraktion als auch Zeitdilatation lediglich Meßeffekte ohne Auswirkung auf Materie sind. Man kann sich also nicht vorstellen, dass diese physikalisch inexistente Effekte zum Beispiel bei Experimenten und technologischen Anwendungen "funktionieren" könnten, auch wenn sie zwanglos funktionieren auf dem Papier, wenn die Mathematiker sie zwanghaft ausrechnen, nicht?

Ich erinnere auch daran, dass die Lorentztheorie eine ganz andere Theorie ist, nicht zu verwechseln mit der SRT, und dass Lorentz sogar die SRT scharf kritisiert hat.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 5. Apr 2009, 17:37

contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Es reicht nämlich nicht zu sagen "es funktioniert allerdings auch zwanglos ohne Äther", das kann ja jeder, man muß auch erklären können, wie es ohne Äther "funktioniert".

An welcher Stelle in den LT treten die Eigenschaften des Ähers auf?


Ich erinnere daran, falls Du die Lorentz-Theorie nicht kennst, dass Lorentz einen Äther mit physikalischen Eigenschaften voraussetzt (wie Maxwell), sowie eine elastische Verformung der Objekte aufgrund des Widerstandes gegen den Äther. Die Lorentztransformationen beschreiben also diese Hypothese, die rein gar nichts mit dem 2. Postulat Einstein zu tun hat, und die hier zur Diskussion gestellt wurde. Nicht alles durcheinanderbringen, MontyHall.

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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Ernst » So 5. Apr 2009, 17:42

Nachschlag "Physik für Ingenieure" zur Weiterbildung für Privatgelehrte

Quelle
Coriolis tangential.jpg
Coriolis tangential.jpg (88.36 KiB) 6385-mal betrachtet

Da fällt endlich der Groschen zum "Motorrad auf Karussell"? Bild
.
.
Zuletzt geändert von Ernst am So 5. Apr 2009, 17:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » So 5. Apr 2009, 17:48

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ich erinnere daran, falls Du die Lorentz-Theorie nicht kennst, dass Lorentz einen Äther mit physikalischen Eigenschaften voraussetzt (wie Maxwell), sowie eine elastische Verformung der Objekte aufgrund des Widerstandes gegen den Äther. Die Lorentztransformationen beschreiben also diese Hypothese, die rein gar nichts mit dem 2. Postulat Einstein zu tun hat, und die hier zur Diskussion gestellt wurde. Nicht alles durcheinanderbringen, MontyHall.

Ja dann mal Butter bei die Fische, an welcher Stelle gehen die Eigenschaften des Äthers in die Lorentztransformationen ein. Schreib mal eine LT hin und dann kannst du exakt angeben, an welche Größen von den Eigenschaften des Äthers abhängen.

Ich bin nicht MontyHall, wer auch immer das sein mag.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Sebastian Hauk » So 5. Apr 2009, 17:59

Hallo,

Ja dann mal Butter bei die Fische, an welcher Stelle gehen die Eigenschaften des Äthers in die Lorentztransformationen ein. Schreib mal eine LT hin und dann kannst du exakt angeben, an welche Größen von den Eigenschaften des Äthers abhängen.


beim Michelson-Morley-Experiment ging man davon aus, dass das Licht waagerecht c+v und c-v schnell war (einmal gegen und einmal mit dem Ätherwind). Diese beiden Laufzeiten hat man nun mir der senkrechten Laufzeit verglichen.

Es ergab sich kein Unterschied. Die Erklärung war dann, dass sich das Interferometer in Bewegungsrichtung um den Gammfaktor verkürzt hat. Diese Verkürzung passierte nach Lorentz durch den Äther. Der Äther war in der Lage Gegenstände zu verkürzen.

Des Weiteren gilt hier das 2. Postulat nicht. Es gibt hier nämlich ein ein c+v und ein c-v gibt.

Erst durch die RdG wurde das c+v und das c-v abgeschafft.

Gruß

Sebastian
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon contravariant » So 5. Apr 2009, 18:02

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo,

Ja dann mal Butter bei die Fische, an welcher Stelle gehen die Eigenschaften des Äthers in die Lorentztransformationen ein. Schreib mal eine LT hin und dann kannst du exakt angeben, an welche Größen von den Eigenschaften des Äthers abhängen.


beim Michelson-Morley-Experiment ging man davon aus, dass das Licht waagerecht c+v und c-v schnell war (einmal gegen und einmal mit dem Ätherwind). Diese beiden Laufzeiten hat man nun mir der senkrechten Laufzeit verglichen.

Es ergab sich kein Unterschied. Die Erklärung war dann, dass sich das Interferometer in Bewegungsrichtung um den Gammfaktor verkürzt hat.

Hier gilt demnach das 2. Postulat nicht, weil es hier ein c+v und ein c-v gibt.

Erst durch die RdG wurde das c+v und das c-v abgeschafft.

Gruß

Sebastian

MIR brauchst du das nicht erzählen...
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