Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Di 31. Jan 2012, 13:51

Hallo Chief !
Ernst will gar nicht anerkennen dass es die Trägheitskraft überhaupt gibt.

Ernst ist Statiker. Und in der Statik kennt man weder Trägheitskraft noch Fliehkraft .
Aber wenn wir von Dynamik reden, dann ist Trägheitskraft und natürlich die aus der Trägheitskraft entstandene Fliehkraft nicht wegzudenken.
Hat denn Ernst Scheuklappen vor den Augen ?

Hannes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Di 31. Jan 2012, 15:21

Highway hat geschrieben: Gleichgewicht, also Flug mit konstantem Bahnradius um beispielsweise die Erde, ist dann gegeben, wenn

Bild

Das bedeutet, dass mit zunehmender Flughöhe die Bahngeschwindigkeit abnehmen muss.

Das ist natürlich richtig. Je höher ein Satellit fliegt, desto kleiner ist seine Bahngeschwindigkeit.

Gruß
Ernst
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Lothar Pernes » Di 31. Jan 2012, 16:05

Ernst hat geschrieben:
Lothar Pernes hat geschrieben: Aus dem Experiment ist zu folgern, daß die Kreisbahn voraussetzt, daß Zentripetalkraft und Zentrifugalkraft stets im Gleichgewicht sind.

Aus dem Experiment ist zu folgern, daß Dein Stuß mit Physik nichts zu tun hat.

Eine kräftefreie oder kräfteausgeglichene Masse bewegt sich gleichförmig geradlinig. Das weiß jedes Schulkind.
Ernst

Eine kräfteausgeglichene Masse bewegt sich nur dann gleichförmig geradlinig, wenn sie sich frei bewegen kann, und z.B. nicht Teil eines Drehsystems ist. Dieser Fall liegt hier nicht vor.
Ist sie Teil eines Drehsystems, bewegt sich eine kräfteausgeglichene Masse gleichförmig auf einer Kreisbahn.

Eine (als Teil eines Drehsystems) auf einer Kreisbahn umlaufende Masse ist nur dann kräfteausgeglichen, wenn sie längs der Kreisbahn läuft. Ausgeglichenheit bei den radialen Kräften und Kreisbahn bedingen sich gegenseitig.

Weicht die Masse infolge einer kurzzeitigen Störung von der Kreisbahn ab, bewirkt das dann entstehende Ungleichgewicht die Rückkehr auf die Kreisbahn. Ist die Störung dauerhaft, bewirkt das entstandene Ungleichgewicht die Einnahme einer neuen Kreisbahn, bei der wieder Gleichgewicht zwischen den radialen Kräften besteht.

Beispielsweise bewirkt eine in radialer Richtung nach innen gerichtete störende Kraft eine Vergrößerung der Zentripetalkraft, was eine Verringerung des Umlaufradius r bewirkt. Nach dem Drehimpulssatz erhöht sich dadurch die Umlaufsgeschwindigkeit, und die Fliehkraft erhöht sich ebenfalls. Der Vorgang dauert solange, bis wieder Gleichgewicht zwischen Zentripetalkraft und Fliehkraft herrscht.

Das Gleichgewicht zwischen den radialen Kräften bei einer Kreisbahn ist somit auch Voraussetzung für die Stabilität der Kreisbahn-Umlaufbewegung.

Wäre die Kreisbahn nur allein von der Zentripetalkraft bestimmt, also ohne Mitwirkung einer entgegengesetzt gleichgroßen Zentrifugalkraft, wäre sie extrem instabil, bzw. könnte erst gar nicht entstehen.
Beispielsweise würde hier eine in radialer Richtung nach innen gerichtete störende Kraft zwar auch die Zentripetalkraft erhöhen, auch hier würde sich dadurch der Umlaufradius verringern, auch hier würde der Drehimpuls zu einer höheren Umlaufsgeschwindigkeit v führen, womit sich aber wiederum gemäß m*v²/r die Zentripetalkraft noch weiter verstärken würde, wodurch eine Art Kettenreaktion entstünde, die das Drehsystem regelrecht implodieren lassen würde. Im umgekehrten Fall, also im Fall einer nach außen gerichteten Störkraft, würde das Drehsystem regelrecht explodieren.

Wie ersichtlich, geht es ohne eine reale Fliehkraft überhaupt nicht. Und der Quatsch mit den Bezugssystemen ist ohnehin bloße Hütchenspielerei.

Aber es macht gar nichts, wenn sich hier Ernst und seine Relativisten mit der Abschaffung der Fliehkraft noch eine Weile so richtig schön bloßstellen.
Sie werden mit ihren grotesken Absonderlichkeiten nicht durchkommen, denn die Kraftverhältnisse bei Drehbewegungen sind klar und eindeutig zugunsten der Trägheitskräfte und der Fliehkraft beweisbar und dies auch für ganz normale Leute mit gesundem Menschenverstand. Da sind keine Fallen, Hindernisse und Abgründe für den Verstand und die Logik möglich wie bei Zeitdehnung, Längenschrumpfung und Massenzunahme.

Mit freundlichen Grüßen.
L. Pernes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Di 31. Jan 2012, 16:21

Lothar Pernes hat geschrieben:Eine kräfteausgeglichene Masse bewegt sich nur dann gleichförmig geradlinig, wenn sie sich frei bewegen kann, und z.B. nicht Teil eines Drehsystems ist. Dieser Fall liegt hier nicht vor. Ist sie Teil eines Drehsystems, bewegt sich eine kräfteausgeglichene Masse gleichförmig auf einer Kreisbahn.

Das ist wieder Unsinn. Eine kräfteausgeglichene Masse bewegt sich immer gleichförmig geradlinig. Tut sie's nicht, dann ist sie nicht kräftefrei.

Rotiert die Masse auf einem Kreis, dann ist die Summe der angreifenden Kräfte eine ins Rotationszentrum gerichtete unausgeglichene Kraft vom Betrag m*ω²*r. Diese unausgeglichene Resultiernde wird als Zentripetalkraft bezeichnet. Sie kann beispielsweise gegebildet werden aus einer Seilkraft, einer Schwerkraft oder einer Zwangskraft oder auch aus deren Kombinationen.

Das alles ist ganz elementare Dynamik.

Aber es macht gar nichts, wenn sich hier Ernst und seine Relativisten mit der Abschaffung der Fliehkraft noch eine Weile so richtig schön bloßstellen.
Sie werden mit ihren grotesken Absonderlichkeiten nicht durchkommen, denn die Kraftverhältnisse bei Drehbewegungen sind klar und eindeutig zugunsten der Trägheitskräfte und der Fliehkraft beweisbar

Du bist ein Traumtänzer, dem der Realitätssinn gänzlich abhanden gekommen ist. Wie Du in diesem Thread leicht erkennen kannst, sind nicht "Ernst und die Relativisten" die Abschaffer der Fliehkraft im IS BS, denn alle Fachwelt dokumentiert, daß es sie dort noch niemals gegeben hat. Und auch eine Handvoll Paraphysiker vom Schlage scharo und Lothar ohne jegliches Basiswissen werden daran nichts ändern. Sie werden auch nicht beweisen, daß bei der Federmasse die Beschleunigung in der Amplitude Null ist, daß eine Zentripetalbeschleunigung gar keine richtige Beschleunigung ist und daß die Zentripetalkraft nicht oexakt orthogonal auf dem Umfangsgeschwindigkeitsvektor steht.

Ernst
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Lothar Pernes » Di 31. Jan 2012, 19:59

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
scharo hat geschrieben:
Das ist keine Zeichnung von blutigen Laien, sondern von dämlichen Möchtegernphysikersein. Die gezeichneten Vektoren wiedergeben eine reine statische Betrachtung und sagen folgendes aus: Die Gewichtskraft auf der Gondel ist durch den Seil nicht ausgeglichen, somit ergibt sich eine resultierende seitliche Kraft Fr, die die Gondel nach rechts bewegen müsste bis Fs und Fg in einer Linie stehen

Ach Ljudmil. Mir ist noch niemals jemand begegenet, der sich für einen Physiker hält, und sowenig von Physik versteht, wie Du.
...

Als ob Du das beurteilen könntest. Im Vergleich zu Dir ist Ljudmil ein ausgesprochener Physikexperte!

Das kann ich bestätigen. Im Vergleich zu Ernst ist Ljudmil ein ausgesprochener Physikexperte!
Der dämliche Blackout-Fehler von Scharo mit den Umkehrpunkten ist nichts gegenüber den fundamentalen kapitalen Fehlern von Ernst mit den Trägheitskräften und Bezugssystemen. Darüberhinaus ist Ernst zutiefst unredlich, denn er versucht wiederholt, mangels Argumenten
mir Fehler von anderen unterzuschieben.
Mit freundlichen Grüßen
L. Pernes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Di 31. Jan 2012, 20:55

Hallo Chief !
Trotzt unzähliger Gegenbeweise wiederholt er ständig seine unsinnige Behauptung: "Eine kräfteausgeglichene Masse bewegt sich immer gleichförmig geradlinig".

Eine kräfteausgeglichene Masse kann sich sehr wohl in einer Kreisbewegung bewegen. Sämtliche Planeten sind solche kräfteausgeglichene Massen, obwohl sie sich in Kreis-oder Ellipsenbahnen um die Sonne bewegen.

PS: Die Kräfte sind nach Newton III immer ausgeglichen!

....erst nachdem sie sich eingependelt haben !

Hannes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Trigemina » Di 31. Jan 2012, 20:57

Chief hat geschrieben:PS: Die Kräfte sind nach Newton III immer ausgeglichen! :mrgreen:

3. Gesetz:
Die Wirkung ist stets der Gegenwirkung entgegengesetzt gleich, oder die Wirkungen zweier Körper aufeinander sind stets gleich und von entgegengesetzter Richtung.


Ja, diese ausgeglichenen Kräfte beziehen sich nach Newton III auf zwei verschiedene Körper (actio-reactio)!

Und was ist dann der Unterschied zwischen einem gleichförmig bewegten Körper und einem beschleunigten, wenn in beiden Fällen die Kräfte ausgeglichen sein sollen?

Gruss
Trigemina
 
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Di 31. Jan 2012, 20:58

Lothar Pernes hat geschrieben: Der dämliche Blackout-Fehler von Scharo mit den Umkehrpunkten ist nichts gegenüber den fundamentalen kapitalen Fehlern von Ernst mit den Trägheitskräften und Bezugssystemen. Darüberhinaus ist Ernst zutiefst unredlich, denn er versucht wiederholt, mangels Argumenten mir Fehler von anderen unterzuschieben.

Das ist ganz unnötig. Das, was Du hier selbst fabrizierst, reiht sich gut ein in die scharo-Vorstellungs-Physik.

Eine kräfteausgeglichene Masse bewegt sich nur dann gleichförmig geradlinig, wenn sie sich frei bewegen kann, und z.B. nicht Teil eines Drehsystems ist.

Das ganz alleine reicht, um ins Guiness-Buch der verrücktesten Physik aufgenommen zu werden.

Alles andere natürlich auch.

Newton1,wiki hat geschrieben:Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird.“

„Corpus omne perseverare in statu suo quiescendi vel movendi uniformiter in directum, nisi quatenus illud a viribus impressis cogitur statum suum mutare.“

Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Di 31. Jan 2012, 21:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Di 31. Jan 2012, 21:07

Hallo Highway !
Das bedeutet, dass mit zunehmender Flughöhe die Bahngeschwindigkeit abnehmen muss.

Selbstverständlich, wenn keine weitere Antriebskraft vorhanden ist, wenn die Düsen abgeschaltet sind.Dann pendelt sich der Satellit auf eine seiner Geschwindigkeit entsprechende Bahnhöhe ein.Wenn man den Satelliten trotzdem auf eine höhere Bahn heben will, muss man die Antriebsdüsen zünden. Bei Absenkung der Bahnebene muss man wenden und gegen die Fahrtrichtung zünden.

Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am Di 31. Jan 2012, 21:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Di 31. Jan 2012, 21:10

Newton1 wiki

Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird.“

„Corpus omne perseverare in statu suo quiescendi vel movendi uniformiter in directum, nisi quatenus illud a viribus impressis cogitur statum suum mutare.“
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