Scheinkräfte

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Mi 18. Jan 2012, 17:39

Solkar hat geschrieben:Der Weg von
Fzf = -Fg
zu
||Fzf|| ⋅ ezf = - ||Fg|| ⋅ eg
ist aber ein anderer, nämlich die Zerlegung der Vektoren in Länge und Richtung, die ich bereits formal beschrieben habe.
Das passiert jeweils links und rechts des Gleichheitszeichens und ist jeweils unabhängig vom Ansatz.

Das ist ja auch korrekt. Der Zirkelschluß besteht ab diesem Punkt, wenn Du dort nochmal ezf = ⋅ eg einsetzt.
Wenn Du's nicht einsehen willst, macht nichts. Diese Formalität interessiert mich auch nicht mehr.

BTW: WARUM nur schaffst Du es eigentlich nicht, die Zitierfunktion zu verwenden und danach im Source mit c&p zu arbeiten?
Ich hab keinen Bock, dieselben Gleichungen extra für Dich wieder und immer wieder neu setzen zu müssen!

Mußt Du nicht. Ich versteh's auch so. Ich weiß schon, was Vektoren sind oder auch nicht. Und Du verstehst es auch, wie man sieht. Da kannst Du Dir den Spleen sparen.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mi 18. Jan 2012, 17:53, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Mi 18. Jan 2012, 17:44

Chief hat geschrieben:Harmonischer Oszillator im rotierenden BS

Komisch, die Kräfte haben sich nicht verändert. :mrgreen:

Osz.gif


Ja, wo sind denn die Kräfte? Komisch, im IS Bezugssystem bewirken die Kräfte eine Translation der Massen. Und nun auf einmal bewirken die gleichen Kräfte so ein Rumgeiere der gleichen Massen.
Aber im "Hausverstand" paßt das natürlich leicht zusammen.

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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Mi 18. Jan 2012, 17:50

Chief hat geschrieben: Die Fahrgäste fliegen raus!

Da hast Du Hannes nicht zugehört: In einem nicht rotierenden Bezugssystem bleibt das Karussell stehen; die "übriggebliebene" Zentripetalkraft schwenkt die Gondel nach innen und die Fahrgäste steigen aus.
Du verstehst nun nicht mal mehr, was Hannes Dir erklärt.

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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Kurt » Mi 18. Jan 2012, 17:55

Harald Maurer hat geschrieben:
chief hat geschrieben:Die Trägheitskraft ist hier die Gegenkraft (Newton III). Eine andere Gegenkraft gibt es hier nicht.


Wenn die Skaterin links am Seil zieht, um die andere zu sich zu ziehen, so bewegen sich beide aufeinander zu, ohne dass die andere am Seil gezogen hätte. Die Linke übt eine Zugkraft auf die Rechte aus, und die Reaktionskraft nach Newton III bewirkt, dass nun auch die Rechte ohne ihr Zutun eine Zugkraft auf die Linke ausübt.
newton_3.gif

Und wo ist hier eine Trägheitskraft als angebliche "Gegenkraft"???

Grüße
Harald Maurer


Lass halt die rechte um die linke rumrotieren.

Gruss Kurt
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Ernst » Mi 18. Jan 2012, 18:32

Solkar hat geschrieben:Nein, das lasse ich mir von Dir nicht bieten.
Zitiere meine Beiträge und Formeln in Zukunft korrekt, sonst das geht an die Moderation. Punkt.

Tu das. Alternativ stelle die Kommunikation mit mir ein. Ich tue das hiermit von meiner Seite.

Gruß
Ernst
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Beschleunigung

Beitragvon rmw » Mi 18. Jan 2012, 21:17

Harald Maurer hat geschrieben:Und wo ist hier eine Trägheitskraft als angebliche "Gegenkraft"???

Im dem Beispiel bestimmt zwar größerenteils die (Roll)Reibung den Widerstand, aber darüber hinaus bestimmt selbstverständlich der Widerstand durch die Massenträgheitskraft die Beschleunigung.
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Massenträgheitskraft

Beitragvon rmw » Mi 18. Jan 2012, 21:26

Ernst hat geschrieben:Richtig. Wir reden aber über die Verhältnisse im unbeschleunigten BS. Im beschleunigten BS ist Kräftegleichgewicht und der Körper ruht (d'Alembert).

Ein beschleunigtes System kann man aber nicht in ein unbeschleunigtes transformieren, man kann es nur aus einem unbeschleunigten System beobachten.

Ernst hat geschrieben:Richtig. Die Bewegung des einen Körpers Gondel resultiert aber nur aus den Wirkungen der Kräfte auf diesen einen Körper.

Nur eine äußeren Kraft das ja, aber die Massenträgheitskraft wirkt dagegen.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Hannes » Mi 18. Jan 2012, 22:02

Hallo Robert !
Nur eine äußeren Kraft das ja, aber die Massenträgheitskraft wirkt dagegen.
rmw

Die wichtigste Kraft hat er "vergessen".
Hannes
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Harald Maurer » Mi 18. Jan 2012, 22:11

rmw hat geschrieben:Im dem Beispiel bestimmt zwar größerenteils die (Roll)Reibung den Widerstand, aber darüber hinaus bestimmt selbstverständlich der Widerstand durch die Massenträgheitskraft die Beschleunigung.

Die Trägheit der beteiligten Körper ist keine Kraft!
Deshalb kommt sie als Kraft in der Bewegungsgleichung F=ma auch nicht vor sondern ist im Massenbegriff enthalten (träge Masse). Das betrifft Newton II.
Mein Beispiel betrifft aber Newton III ! Während Trägheit und Zugkraft an jeweils einem Körper die Beschleunigung bestimmen, geht es bei Newton III um eine Kraft, die der eine Körper auf den anderen Körper ausübt - also um die Zugkraft. Nach dem Reaktionsprinzip übt dann der andere Körper eine gleichartige, gleich große und entgegen gerichtete Kraft aus. Und das kann daher nur wiederum eine Zugkraft sein. Mit der Trägheit der Körper hat das also gar nichts zu tun!
Eine Trägheitskraft tritt in den beschleunigten Bezugssystemen der beiden Skaterinnen dann auf, wenn z.B. ein loser Gegenstand in einem der bewegten Bezugssysteme seinen Zustand aufgrund seiner Trägheit beibehält und sich daher aus dem Ruhesystem der Skaterin entfernt. Für diese Bewegung macht man in diesem Bezugssystem eine Trägheitskraft veranwortlich, obwohl es keine Kraft gibt, welche diese in diesem Bezugssystem wahrnehmbare Beschleunigung des Gegenstands verursacht hätte!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Massenträgheitskraft

Beitragvon Ernst » Mi 18. Jan 2012, 22:25

rmw hat geschrieben: Ein beschleunigtes System kann man aber nicht in ein unbeschleunigtes transformieren, man kann es nur aus einem unbeschleunigten System beobachten..

Wie kommst Du darauf? Natürlich kann man in jede Richtung transformieren.
rmw hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Richtig. Die Bewegung des einen Körpers Gondel resultiert aber nur aus den Wirkungen der Kräfte auf diesen einen Körper.

Nur eine äußeren Kraft das ja, aber die Massenträgheitskraft wirkt dagegen

Meinetwegen. Und die einzige Kraft bewirkt entsprechend der Massenträgheit die Beschleunigung in Richtung der Kraft von a=F/m. Das ist die Wirkung der einen Kraft.

Ernst
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