Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Ernst » Fr 27. Mär 2009, 12:45

Hannes hat geschrieben:Aber Coriolis ist keine Kraft, sondern ein Effekt.

Es ist eine Trägheitskraft.
So eine ähnliche wie die, die Dein Umfallen verursacht, wenn der Bus zu rasant anfährt. :)
Fährst Du mit Deinem Auto rasant geradeaus, kippt es um. Coriolis läßt grüßen.

Gruß
Ernst
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Hannes » Fr 27. Mär 2009, 13:18

Hallo Ernst !

    Es ist eine Trägheitskraft
.

Wenn du Trägheit als Kraft bezeichnest, dann ja.

    Fährst Du mit Deinem Auto rasant geradeaus, kippt es um.

Meins ist noch nicht umgekippt.Auch nicht, wenn ich rasant geradeausgefahren bin.

Mit Gruß Hannes
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Trigemina » Fr 27. Mär 2009, 13:45

Hallo Hannes

Hannes hat geschrieben:Alle drei werden exakt mit 205 km/h gemessen.
Da der erste für die Strecke 65 min, der zweite 68 min und der dritte 70 min
gebraucht hat, bitte ich dich jetzt auszurechnen,
wie war lang die Strecke für A, B und C?


Selber rechnen macht klug. Es ist ganz einfach:

s = v * t_i mit i={65’, 68’, 70’}

Zuerst die Minuten in Dezimalstunden umrechnen und mit der Geschwindigkeit multiplizieren, selbst dann wenn es sich hierbei bloss um eine humoristische Einlage handelt.

Viel Spass und Gruss
Trigemina
 
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Ernst » Fr 27. Mär 2009, 13:50

Hallo Hannes,

Hannes hat geschrieben:Meins ist noch nicht umgekippt.Auch nicht, wenn ich rasant geradeausgefahren bin.

Bist Du eben noch viel zu langsam gefahren ;)

PS. Hannes mal ein Tip zum Einfügen von Zitaten. Bei geöffnetem Antwortfenster gehe auf den Beitrag, aus dem Du zitieren möchtest, markiere den entsprechenden Text und klicke oben rechts in dem Beitrag auf das Feld "Zitieren". Das Zitat wird dann automatisch eingefügt. Das erleichtert Dir, denk ich, Deine Antworterstellung und macht sie auch leserfreundlicher.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Fr 27. Mär 2009, 14:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Ernst » Fr 27. Mär 2009, 13:59

Hallo Tria,

Trigemina hat geschrieben:Da der erste für die Strecke 65 min, der zweite 68 min und der dritte 70 min
s = v * t_i mit i={65’, 68’, 70’}
selbst dann wenn es sich hierbei bloss um eine humoristische Einlage handelt.

Die Pointe ist, daß die Strecke als identische Länge vorgegeben war und sie nun verdrillicht ist ;)

Gruß
Ernst
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Re: Coriolis

Beitragvon scharo » Fr 27. Mär 2009, 14:38

Wer lesen kann ist klar in Vorteil!
„...weshalb dort die Erhaltung für den Drehimpuls L = r x p gilt. Die Eiskunstläuferin ist das Paradebeispiel dafür, die mit ausgestreckten Extremitäten Schwung holt (Drehimpulsänderung über eine entlang eines Hebelarms wirkenden Kraft als Drehmoment) und danach durch Einziehen der Extremitäten nahe an die Rotationsachse ihre Drehzahl massiv erhöht unter Erhaltung des Drehimpulses.“

Eben, liebe Trigemina, eben – genau so ist der Fall! Ernst ist derjenige, der das Umgekehrte behauptet. Wenn die Kugel nach innen zur Achse sich bewegt, gibt Impuls an die Scheibe ab. In dem Moment, als sie die innerste Stelle erreicht hat (r min) kann sie kein Impuls abgeben, und als die Kugel weiter, jetzt nach außen sich bewegt, nimmt sie Impuls aus der Scheibe auf. Somit ist zu jeder Zeit die Erhaltung des Gesamtdrehimpuls gewährleistet. Kraft = Impulsübertragung. Was passiert in dem Moment, wo die Kugel von Impulsabgabe auf Impulsannahme wechselt. Willst Du auch behaupten, dass ein Wert, Funktion von + auf – nicht die 0 durchläuft? :lol:
Er behauptet, die Fc sei in jeder Position der Kugel gleich groß und in gleicher Richtung. Das bedeutet, die Eiskunstläuferin würde beim Anziehen der Hände sich schneller drehen, und jetzt aufgepasst, wenn sie dann die Hände ausstreckt, müsste sie sich NOCH SCHNELLER DREHEN, und wenn sie die Hände erneuert anzieht, noch schneller usw. Weißt Du was das bedeutet? Man nennt es PM erster Art. Und genau das Gleiche versuchst Du auch zu behaupten. Also, wer betreibt hier Elfen- und Feen-Physik? Warum denkst Du schweigt Ernst über die Impulserhaltung? Ist Dir bekannt, dass Coriolis (Trägheitskraft) ausschließlich mit der Impulserhaltung erklärt wird?
„...sondern auch in einer tangentialen Richtung bei einer radialen Bewegung der Kugel im Nut.“

Eben – genau das ist die Coriolis. Was und wo liest Du überhaupt :?:
„Oder zeige mir konkret Punkt für Punkt auf, welche mathematischen Korrekturen anzubringen wären. Denn schlussendlich verstehe ich nur dieses Sprache.“

Wie oft muss ich das tun? Fc = 2*m*(v x w) gilt nur für radiale Bewegung des Objekts. Daraus ist auch die Formel abgeleitet. Wenn man auch andere Bewegungsrichtungen berücksichtigen muss, dann Fc = 2*m*(vR x w) und der Wert Fc = 2*m*v*sin a(v,vB)*w*sin ß(v,w) für den allgemeinen Fall, wo v nicht radial und wo v nicht senkrecht zu w steht.


Hier ist die Ableitung aus der Impulserhaltung abgeleitet - auch von Ernst hingestellt. dr/dt = vR – nun, denke Dir jetzt, dass wenn v nicht radial wäre, dann dr/dt = v*sin a(v,vB) ist. Der Autor geht später weiter und behandelt auch eine tangentiale Geschwindigkeit als Verursacher für Coriolis – so was findet man bei den meisten anderen Publikationen aber nicht, weil bei einer tangentialen v wird eigentlich nur vB & w verändert und daraus nur Fz betroffen ist.
„...führt die Corioliskraft auf eine radiale Abstandsänderung zurück“

Auf was denn sonst? Lies doch, verdammt noch mal, in jedes Physikbuch, in jede Internetpublikation, aber auch dabei denken! Da hat Ernst ein Zitat aufgestellt (ohne es zu verstehen) – unter Punkt 1.: „... kommt der Punkt C in Gebiete anderer Führungsgeschwindigkeit und wird dadurch beschleunigt“ – Sagt Dir das was? „andere Führungsgeschwindigkeit“ bedeutet andere Bahngeschwindigkeit der Scheibe, und wenn Du bedenkst, dass Coriolis bei konstanter w behandelt wird, was ändert sich dort, so dass in ein Gebiet anderer Bahngeschwindigkeit kommt??? Formel willst Du sehen: vB = r*w, oder dvB = dr*w.

Über Punkt 2 in seinem Zitat kann man streiten. Ich behandle es als eine Änderung der Zentrifugalkraft, nicht aber als Komponente der Corioliskraft, und das aus guten Gründen: Das Sinnbild und primäre Erklärungen über Coriolis ist die Betrachtung einer radial frei fliegenden Kugel, oder egal was, über eine rotierende Scheibe. Dort wird eine Drehung der Relativgeschwindigkeit nicht behandelt, da sie bei der Kugel nicht existiert, die Kugel ist dort kräftefrei in Inertialbewegung. Die Formel für Fc ist für diese Konstellation entwickelt. Diese Drehung und resultierende Beschleunigung wird nur bei der Zentripetalkraft behandelt –s. a. o.
Ich hätte nichts dagegen, wenn das der Streitpunkt wäre – wäre eigentlich wieder eine Diskussion über differenzierte Benennung bekannter und unbestrittener Kräfte. Diese Drehung von v relativ z. Raum existiert nur bei einer Mitführung des Objekts in die Kreisbewegung.

@ Chief
„Ich habe jetzt überall geschaut und ich finde immer nur v:
Bei einem Winkel (phi) von 90° ist sin(phi)=1 und braucht nicht betrachtet zu werden.“

Das ist das Problem, weil fast überall nur den Fall mit v senkrecht zu vB (Bahngeschwindigkeit), bzw. bei exakt radialer Bewegung behandelt wird.

@ Ernst
„Also beim Feder-Massesystem in der Amplitude wird "etwas umgeschaltet" und ist F=0. Die Federkraft in der Amplitude ist nur hineininterpretiert.“

Verdrehst Du nicht etwas? Oder hast Du es nicht verstanden? Ich habe Dir ein technisches Beispiel geschildert, wo keine Feder vorhanden ist, wo Du begreifen könntest, dass in Position rot keine Kraft wirkt – es wird dort hörbar klappern, wenn der Führungsstift größere Spiel hat. Statt darauf einzugehen, hast Du sofort eine Feder erfunden, um doch in dem Punkt eine Kraft hineinzuinterpretieren.

„Eine gleichförmig von +v auf -v beschleunigte "Kugel oder egal was" steht im Umkehrpunkt v=0 im Raum und befindet sich daher im Inertialzustand.“

Nun, für alle, denen lim ds/dt wenig aussagt: Du gibst mindestens zu, dass bei Übergang von +v zu –v eine v=0 existieren muss. Ich füge hinzu: Kraft = Impulsaustausch, bei der Übergang Impulsabgabe zu Impulsannahme ist wohl auch ein Punkt, wo der Impulsaustausch = 0 ist, d.h. dort herrscht auch keine Kraft, bzw. wenn je nach Konstellation Kräfte noch vorhanden sind, dann sind sie gegengerichtet und gleich groß, oder +F-F=0. Jetzt paar Formelchen (Axiomen): F = m*a, oder a = F/m – jetzt darfst Du F = 0 einsetzen und uns allen sagen wie viel a beträgt. Du kannst auch a = dv/dt nehmen und da v = 0, wie viel ist dann dv oder a? :P

Die Frage war und steht immer noch: Bei Deinem Beispiel mit der Kugel in der Rinne wechselt die Trägheitskraft der Kugel von Impulsabgabe auf Impulsaufnahme, die Trägheitskraftrichtung wechselt von in w-Richtung zu entgegen w-Richtung. Und Du willst behaupten, der Impulsaustausch und Trägheitsrichtung ändern sich nicht, nehmen auch zu keiner Zeit einen 0-Wert – und das soll die gängige Physik sein. Das ist PM erster Art und heißt Elfen- und Feen-Physik. :lol:

Und anderen, die sich in der Diskussion einmischen, sollten bitte zuerst die vorherigen Beiträge lesen und erst wenn sie wissen um was es sich handelt, dann mit Kommentaren sich beteiligen.

Viele Grüße
Ljudmil
scharo
 
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Ernst » Fr 27. Mär 2009, 15:25

Und anderen, die sich in der Diskussion einmischen, sollten bitte zuerst die vorherigen Beiträge lesen und erst wenn sie wissen um was es sich handelt, dann mit Kommentaren sich beteiligen.

Das Nachlesen dieser endlos vergeblichen Mühe , die richtige Physik gegen Scheinphysik zu etablieren, muß sich keiner antun. Es geht schlicht um eine simple Berechnunsformel für Kräfte bei Bewegung im rotierenden System:
(Darstellung aus Wikipedia)
Trägheitskraft2.jpg
Trägheitskraft2.jpg (27.05 KiB) 5538-mal betrachtet

Die einzige hier mit 100000 Worten bedachte Frage lautet.

a) Gilt der Geschwindigkeitsvektor v im ersten Term für beliebige Position und Richtung auf dem rotierenden Bezugssystem? oder
b) Gilt der Geschwindigkeitsvektor v im ersten Term nur für radiale Richtung auf dem rotierenden Bezugssystem, bzw, gilt nur seine radiale Komponente?
Das ist schon alles. Alles weitere hier Diskutierte folgt daraus. Da kann man sich einfach positionieren. Denn mal los.

Trend bisher:
Richtige Physik verwendet a)
Scheinphysik verwendet b)
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Hannes » Fr 27. Mär 2009, 15:26

Hallo Ernst !

Noch ein Nachtrag : So wie mir aus der Physik bekannt ist, hat jede Kraft
einen Kraftvektor, einen Pfeil mit genauer Länge, an dem man die Richtung der Kraft und die Stärke ermitteln kann.

Wie ist das mit der Trägheitskraft ? Wohin zeigt der Kraftvektor der Trägheit ?

Nach vorne? oder nach hinten? oder nach oben oder unten ?

Das müssten wir zuerst kären.

Mit Gruß Hannes
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Hannes » Fr 27. Mär 2009, 15:28

Hallo Trigemina !

s = v * t_i mit i={65’, 68’, 70’}

Respekt vor deinen Mathematikkenntnissen ! Es hat wirklich ein Spass sein sollen,
auf den du mir auch promt hereingefallen bist.

Wenn du nicht nur Mathematisch, sondern auch Deutsch sprechen könntest, wäre
dir aufgefallen, dass ich Rennleiter Berger gesagt habe.
Das kann nur sein, wenn alle drei Autos von derselben Stelle weggefahren sind und die gleiche Strecke benützt haben wie es ja bei Rallys der Brauch ist, dass die Teilnehmer hintereinander abgelassen werden.
Es wird daher so sein, dass jeder der Fahrer ein anderes Fahrkönnen hat und die Geschwindigkeit
variiert hat. Trotz der gemessenen Höchstgeschwindigkeit.

Und die Strecke ist dieselbe geblieben.

Die schönste Mathematik stimmt nicht, wenn man sie falsch einsetzt.Was ich ja immer sage !

Genauso ergeht es uns bei der LG.

Quod erat demonstrandum !

Mit herzlichem Gruß Hannes
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Ernst » Fr 27. Mär 2009, 15:52

Hannes hat geschrieben:Wie ist das mit der Trägheitskraft ? Wohin zeigt der Kraftvektor der Trägheit ?
Nach vorne? oder nach hinten? oder nach oben oder unten ?
Das müssten wir zuerst kären.

Ist das wieder ein Scherz? Wenn nicht, sei hier bitte erstmal nur Zuschauer.

Gruß
Ernst
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